Meine kleine Inselanlage, eine richtige Entscheidung!

  • Hallo an alle
    Ich habe mir den angeblich negativen Beitrag durchgelesen, finde aber nur Allgemeinplätze zu Negativem. Außerdem wird da ein WR mit 3000W beschrieben Mein WR hat Dauerleistungsangebe bei 5000W. Der ist nicht in China sondern in Taiwan gefertigt, das ist immer noch ein kleiner Unterschied denke ich und zwar in positive Richtung, denn Taiwan ist schon immer westlich ausgerichtet und hat somit glaube ich zumindest Zugang zu westlichen Technologien (Japan, USA). Meine Wertigkeitsbeurteilung nehme ich aus der Inaugenscheinnahme des Innenlebens des Gerätes. Ich habe mein ganzes Leben mit der Instandsetzung von elektronischen Geräten verbracht (Richtfunkltechnik, KW-Sender bis 1000W , Fernseher und Radios sowieso). Ich kann also eine gewisse Einschätzung zum Innenleben eines elektronischen Gerätes machen. Zumal dieses Gerät 17kg wiegt! Da sind ordendliche Trafos verbaut was auch auf sämtliche anderen Bauteile zutrifft. Zur 12V Spannung kann ich nur soviel sagen, ich bin in dieser Technik völlig neu und sammle erste Erfahrungen damit. Zur Zeit habe ich nur den Keller angeschlossen und da gibt es mit hohen Strömen noch keine Probleme. Wenn einmal das ganze Haus angeschlossen ist, was mein Endziel ist, muß man die ganze Sache neu bewerten. Der WR ist ja bis 48V einsetzbar. Wenn es dann besser ist mit einer höheren Akkuspannung zu fahren ist die Anlage schnell umgestrickt. Mein Haus verbraucht durschnittlich 12 bis 13kWh am Tag. Diese Arbeit ist aber über 24 Stunden verteilt, was die ganze Sache schon relativiert. Meine Erfahrungen bis jetzt mit dem WR sind folgende: Leistungsabforderung für den Keller in der Spitze 600W. Bei dieser Leistungsabforderung kann ich absolut noch keine Temparaturerhöhung an dem WR feststellen und der Lüfter läuft auch bei längerem Betrieb nicht an. Wie gesagt ich bin immer noch beim Sammeln von Erfahrungen mit dieser Technik und bin für jeden Hinweis den ihr mir gebt dankbar. Zur Zeit beschäftigt mich das Elkoproblem bzw. wie groß der Elko sein sollte (1,2 oder noch mehr Farad)?
    Gruß uelmentuelp

  • Zitat

    Der WR ist ja bis 48V einsetzbar


    Tatsächlich?Aber doch nur durch Umbau? Hab noch nie einen mit 12-48v gefunden. :shock:

    PIP 2424HS an 750Wp 3xShinsung Black Mono250 +1,5Kwp (6xShinsung Black Mono250)
    an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah

    EA Sun ISolar SMV III 3K

    EA Sun SP 3K-24
    Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
    VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp

  • wenn ich mir einen WR mit 5000W kaufe, aber dann nur 3000W abfordern kann, würde
    ich mir ziemlich verarscht vorkommen, egal was er kostet.


    Bei einer Leistungsabfordung von 600W sollte er auch nicht warm werden.


    Wenn ich Deine Absichten richtig deute, dass Du später einmal das ganze Haus versorgen
    willst, dann wäre vielleicht der PIP für Dich die bessere Lösung.
    Ich denke den kann Dir "relativ" besser erkklären als ich, der hat nämlich einen im Einsatz.

  • Hallo an alle
    Ich kann nur sagen die Angabe zum Einsatz des WR von 12 - 48V habe ich aus dem Handbuch entnommen. Ich vertraue mal das das so stimmt, man muß dann sicherlich im Gerät Umschaltungen vornehmen. Da ist auch etwas im Handbuch dazu beschrieben. finca51, wer sagt dir denn das aus dem Gerät wo 5000W/20000W draufsteht nur 3000W herauskommen? Das von vorn herein anzunehmen ist ich glaube ein klein wenig gewagt! Ich sage nochmal das Gerät ist nicht in Rot-China hergestellt sondern in Taiwan, und ich glaube ich liege da richtig, das Taiwan eine Land mit sehr hoch entwickelter Technologie bei elektronischen Geräten einschließlich bei Computern ist, vergleichbar mit Deutschland, den USA oder Japan. Man kann diese Geräte aus Taiwan nicht von vorn herein als "Chinesenschrott" abqualifizieren, was sicherlich bei vielen anderen Produkten aus China der Falll ist. Aber zu meinem eigentlichen Problem wie groß der Elko sein sollte habt ihr leider noch nichts gesagt. Kann mir bitte jemand dazu etwas sagen?
    Gruß uelmentuelp

  • Zitat von uelmentuelp

    Aber zu meinem eigentlichen Problem wie groß der Elko sein sollte habt ihr leider noch nichts gesagt. Kann mir bitte jemand dazu etwas sagen?
    Gruß uelmentuelp


    Ich denke Viel hilft viel. Hab mal überlegt mir einen 1F Kondensator zu kaufen.
    Das Ganze ist aber auch ein Luxusproblem, ich achte mehr darauf, dass die Batterie immer voll wird. Das bringt mehr. Außerden kann ein neues Gerät auch neue Probleme machen. Was passiert wenn der Kondensator durchschlägt? Dann fängts an zu qualmen, ich denke die Sicherungen kommen dann nicht.


    MfG Georg

  • Hallo Georg
    Danke für deine schnelle Antwort. Ich bin Neuling auf dem Gebiet deshalb frage ich so viel. Hier im Forum und auch an andere Stelle im Internet habe ich gelesen, das bei induktiven Lasten z.B. Motoren von Kühltruhen oder große Netzteile ein relativ hoher Einschaltstrom fließt, der einige male größer sein kann als dann der normale Betriebsstrom. Ich bin eigentlich gelernter Elektriker und ich glaube mich zu besinnen, daß ich in der Berufsschule von 1966- 1969 auch in dieser Richtung einiges beigebracht bekommen habe. Nun ist das Ein- und Ausschalten von Kühltruhen ja ganz normaler Betrieb und da bekommt jedesmal beim Einschalten der Akku den viel größeren Einschaltstrom übergezogen. Das ist für die Lebensdauer des Akkus nicht gut. Diese Einschaltstromspitzen übernimmt dann der parallel geschaltete Elko. Auf Grund seines viel kleineren Innenwiderstandes gegenüber den Akkus ist die zusätzliche Stromspitze aus dem Elko auch viel schneller verfügbar als aus den Akkus. Es schützt sozusagen den Akku vor den Spitzen. Das ist eigentlich alles ganz logisch. Nun ist nur die Frage, wie groß muß der ideale Elko sein bzw. wie groß muß er für den bestmöglichen Schutz der Akkus sein? Luxusproblem ist auch relativ, ich habe einen Elko 1F bei ebay bestellt, der 28,90€ gekostet hat. Über die Qualität des Bauteiles kann ich aber noch nichts sagen. Wegen eines Kurzschlusse brauchst du dir keine Gedanken machen, denn er hat bei 20V einen Kurzschlußschutz der die entstehenden Gefahren minimieren sollte, also dürfte da nichts passieren. Diese Elkos werden in Mengen in Verstärkeranlagen in Autos eingesetzt um die Stromversorgung bei goßen Impulsbelastungen zu stabilisieren. Ich habe eigentlich noch nichts von Problemen dabei gehört.
    gruß uelmentuelp

  • Zitat von uelmentuelp

    ...Aber zu meinem eigentlichen Problem wie groß der Elko sein sollte habt ihr leider noch nichts gesagt. Kann mir bitte jemand dazu etwas sagen?
    Gruß uelmentuelp


    Leider widersprichst du dir die ganze Zeit: von 600 bis 20000 Watt habe ich in deinem Thread bezüglich des Wechselrichters schon alles gelesen. Könntest du bitte mal ein Foto des Typenschildes publizieren!?
    Und vor allem der Anschlussbolzen, welche die Kupferschienen aufnehmen sollen. :shock:
    Auch ich habe noch keinen Insel-WR gesehen mit einem Gleichspannungseingang von 12 bis 48VDC.
    Deshalb kann ich dir auch keinen zuverlässigen Tipp für die Kapazität bzw. die Spannungsfestigkeit der Elkobank geben.
    einstein0

    33 J Erfahrung mit PV im Netzverbund. Erster zweiachsiger Tracker in Australien.
    2 kW- Hybrid-Insel im Camper, BEV: Hyundai Kona. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
    PV-Notstromversorgung 10 kWh im MFH mit Infini 3 kW Hybrid-WR und 10 kWh Li-Testspeicher.

  • Zitat von einstein0


    Auch ich habe noch keinen Insel-WR gesehen mit einem Gleichspannungseingang von 12 bis 48VDC.


    Man kann Wechselrichter für unterschiedliche Spannungen bestellen, aber nicht das eine Gerät umschalten.
    So sehe ich das.


    Die Anlaufströme von Motoren zB. in Kühlgeräten sind nicht gefährlich für die Batterie.
    Die verdächtigen Ripples, dürfen immer auftreten, wahrscheinlich 50x in der Sekunde, oder ein Vielfaches davon.
    Da kann der Kondensator helfen, nicht beim Starten von Kühlschränken.


    MfG Georg

  • Kühlgeräte giebt es inzwischen auch mit Inverter drehzahlgeregelten Kompressor. Diese Geräte sind nicht nur sparsamer, sondern brauchen eigentlich auch keine 50hz sinus, da das Gerät intern mit Gleichspannung arbeitet und sich die Wechselspannung für den Kompressor mittels Frequenzumrichter selbst erzeugt. Der Anlaufstrom sollte da auch kein thema mehr sein.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • Hi uelmentuelp,


    um die Akkus zu schonen und den Wirkungsgrad zu erhöhen ist ein Kondensator nützlich wenn er die Schaltflanken des Wechselrichters besser bedienen kann und sich bis zur nächsten Flanke wieder aufladen kann. Also bei 50 Hz: R x C = 0,01 s. Bei 12 V entspricht 120 A einem Lastwiderstand von 0,1 Ohm. Daraus folgt C = 0,1 F. Bei 120 A reichen demnach 0,3 F dicke aus, bei 480 A bräuchtest Du dann eben das Vierfache, 1,2 F.
    Schaltregler die mit höherer Frequenz arbeiten ( das ist die Regel in diesem Leistungsbereich, auch bei Impulsbreitenmodulation ), brauchen entsprechend geringere Kapazitäten, dafür bessere Kondensatoren. Stirnkontaktierte Kunststofffolienkondensatoren sind da am Besten. Aber deren Preise werden Dich vom Stuhl hauen. Genau da sparen die Hersteller, besonders die Billigheimer, und nehmen lieber schlechteren Wirkungsgrad und geringere Standzeit ( in etwa der Garantiezeit entsprechend :mrgreen: ) in Kauf. Danach zahlt dann der Anwender per Reparatur, was er beim Erwerb "gespart" :mrgreen: hat.
    Zusätzliche Kondensatoren setzen natürlich große Querschnitte der Leiter zwischen den Kondensatoren und der Brücke im Wechselrichter, sehr gute Kontakte und Verlegung der Leiter mit niedriger Induktivität voraus. Vermutlich sind das die Schwachstellen der "Verbesserung", die die Investition in große Kondensatoren zumindest fragwürdig erscheinen läßt.
    Ob die Kondensatoren für solche Ströme überhaupt geeignet sind kann nur der Hersteller sagen. Der gibt auch den Innenwiderstand, den Verlustfaktor, die maximal zulässige Betriebstemperatur und den Wärmeableitwiderstand an. All das muss passen, sonst hast Du nicht lange Freude an den Kondensatoren.
    Es kann auch sein, dass der Wechselrichter mit einer so erzielten sehr niederohmigen Spannungsquelle nicht gut zurecht kommt bzw. überlastet wird. Hersteller fragen.
    Für 12 V Akkus sollten die Kondensatoren eine Betriebsspannung von mindestens 16 V haben. Mehr ist besser aber größer und teurer.
    Auch aus diesen Gründen sollte man für solche Leistungen die Akkus zu höheren Spannungen zusammenschalten. Gleiche Kosten - niedrigere Verluste, höherer Wirkungsgrad. :D


    Freundliche Grüße
    pvx