Speichersystem mit (SI6.0H, Staplerbatterie) für <=6T€

  • Hallo zusammen.


    Ich lese die letzten Monate und Wochen schon fleißig hier mit, um meinen Wunsch nach einem Speicher zu stillen.


    Erst mal zu meiner Ausgangslage:
    Ich habe ein BHKW mit 1kWel, 2x 5,25kWp PV-Anlagen welche jeweils an einem SB 3600TL-21 (70% hart) (Azimut:-120°, 71°, 19°, Neigungswinkel: 42°, 28°, 45°)
    Stromverbrauch liegt bei 4,6MWh / a was im Durchschnitt etwa 11kWh / Tag sind.
    Der Bezug liegt bei 2,65MWh / a was aber ggf. noch etwas durch das BHKW reduziert werden könnte.
    Mein Grundverbrauch liegt Nachts zwischen 300-400W (z.b. letzte 24h waren es 4kWh Bezug)
    Meine Gesamtkosten für den Speicher dürfen 6T€ netto nicht übersteigen, sonst bekomme ich mit meiner Frau ärger :)


    Da ich bereits SMA habe, möchte ich auch gerne einen Sunny Island 6.0H benutzen.
    Ein komplett System mit neuem Akku übersteigt direkt meinen Kostenrahmen. Deshalb dann eine gebrauchte Batterie die etwas überdimensioniert ist für meine Verhältnisse >=700Ah.


    Hier meine Auflistung an Material:


      SMA Sunny Island SI 6.0H-11 incl. SRC-20
      SMA Energy Meter
      SMA Sunny Home Manager
      SMA Speedwire Datenmodul SWDMSI-10


    DC: Anschluss:

      NH-Sicherungs-Lasttrennschaltergehäuse 160A
      Sicherungseinsatz 125A,Gr. 00,AC500V
      6m H07V-K 1x50²
      4x Batterie-Kabel Press-Ring-Öse-Schuh 50 mm² qmm-M8


    AC-Anschluss:

      Kabel 20m NYM-J 3x10mm²
      Hager MCN132 C 32 A 1-polig Leitungsschutzschalter
      Hager FI-Schutzschalter 2P 40A 30mA CDA240D Neu
      Hager SH363N Ausschalter 63A 3-polig
      Steckdose für EUW-Pumpe


    Batterie:

      Staplerbatterie 48 V/5 PzS 700 Ah gebraucht
      Nachrüstung Elektrolytumwälzung
      EUW-Pumpe OSAGA-MK,HAILEA-V 10
      Anschlussmaterial EUW-Pumpe
      Aquamatik-Behäter 30l
      Säureprüfer


    Was habe ich noch vergessen? Gibt es dazu Anregungen was man besser machen kann?
    Mit dem Aufgelisteten Material habe ich noch etwas Reserve zu den genannten 6T€ netto.


    Elektrische Arbeiten werde ich weitestgehend selbst machen.
    Unterstützung Einbau,Anmeldung usw.Papierkram macht ein Bekannter von mir.
    Inbetriebnahme muss ich noch klären. Aber ggf. mache ich das auch selbst.
    Außerdem bin ich mit der Pumpe noch nicht so glücklich.


    Geplant ist wie bei Zellschaden eine Zentralentgasung über "Holzdeckel mit Schornstein", eine Lösung dazu habe ich bereits gefunden. Dafür muss ich lediglich durch zwei Wände von jeweils etwa 0,6m.


    Als Termin habe ich mir Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres gesetzt.


    Gruß
    Tobl

  • Zitat von Tobl2002


    Geplant ist wie bei Zellschaden eine Zentralentgasung über "Holzdeckel mit Schornstein", eine Lösung dazu habe ich bereits gefunden. Dafür muss ich lediglich durch zwei Wände von jeweils etwa 0,6m.


    gibt es da paar Bilder von der Holzdeckel-Schornstein-Technik?
    wie stark (Durchmesser) sollten denn die Lüftungsrohre dimensioniert werden? Und kommen
    da noch Zusatzlüfter rein?
    Wie vertragen die Batterieen die Winterzeit, wenn die Rohre in den Aussenbereich führen? :?:
    :juggle:


    :danke:

  • Hi Tobl


    Warum keine zentralendgasung gibt es doch auch zum nachrüsten und du hast weniger Arbeit. Außer dir macht basteln spass dann Deckel drauf.


    Zu deiner Auflistung alles drin was man braucht. Kann los gehen. :-)


    Denk an die netzwerkleitungen.
    Alle Geräte im selben Netzwerk und am besten über LAN. Kein devolo oder wlan. Macht nur ärger.



    Gruß Matthias

  • WAs willst Du denn dann noch anmelden, Du müsstest doch eher abmelden können. Das BHKW kann im Winter sicher 10-15 kwh generieren, dann kommt noch ein bisschen von der PV runter, dass müsste doch dann bei Dir fast für Autarkie reichen!
    Im Zweifel dann die Batterie lieber noch etwas größer und den Inselwechselrichter so auslegen, dass auch Spitzenlasten gedeckelt werden können (mit ein bisschen Verbrauchsmanagment sollte das nicht soo schweer sein)


    JA und dann Stromanschluss abmelden, aber weiter einspeisen. Da machen die beim VNB bestimmt ganz doofe Gesichter... :mrgreen:


    Wenn diese BHKWs nur nicht so teuer wären..., hätte ich auch schon eines, wobei Einspeisung mit BHKW wohl absolut keinen Sinn mehr macht; deshalb BHKW an die Insel, PV im Sommer, den Pufferspeicher im Sommer noch per Heizstab beheizen und im Winter den Strom per BHKW erzeugen. Die magere Leistung von 1kwel reicht locker für Autarkie, im Zweifel muss es halt stromgeführt laufen... Geil


    Ja und der Holzdeckel macht 1 Std. Arbeit und einen Besuch im Baumarkt, mit Zuschnitt. Den Deckel verkleben, innen über die Kanten ein paar Vierkantleisten, ein bisschen Farbe ferdich... Ausserdem wird die Gefahr der Gasung bei vernünftig geregelter Ladung hier immer etwas zu stark problematisiert.

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, XCOM CAN, 6 Pylontech US2000, 14,4 kwh Kapa, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    Kia E-Soul und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter... :)

  • Das Problem ist das ich kann nicht genau sagen auf welche Laufzeiten das BHKW kommt. Wenn ich mir die Erzeugung anschaue als mein altes BHKW noch gelaufen ist, dann lag ich in den Wintermonaten zwischen 4,2kWh und 10kWh / Tag. Das neue BHKW, welches in den nächsten Wochen eingebaut wird, wird auf "etwas" mehr Laufzeiten kommen, da dies eine geringere thermische Leistung hat.


    Ob sich das BHKW bei mir überhaupt rechnet bezweifle ich mittlerweile selbst. Ich hatte vorher eine Heizung eine sehr alte Heizung ohne Brennwerttechnik ohne Warmwassererzeugung. Deshalb sind wir in den Berechnungen davon ausgegangen das der Verbrauch in etwa gleich bleibt. Dies war leider nicht so, was ja eigentlich super ist. Bei einem BHKW was aber am besten Tag und Nacht läuft aber nicht...


    Zitat

    Unterstützung Einbau,Anmeldung usw.Papierkram macht ein Bekannter von mir.

    Das war eigentlich allgemein gemeint, um den Papierkram habe ich mir bis jetzt noch keine Gedanken gemacht. Und wenn ich mir den Betrag dazu in meiner Liste anschaue, ist dies auch ohne "Anmeldung" gerechtfertigt


    Zitat von Zellenschaden

    JA und dann Stromanschluss abmelden, aber weiter einspeisen.

    Allein der Gedanke daran gefällt mir :lol:
    Aber was soll sich dann ändern? Ggf. könnte ein Zähler wegfallen. bzw. der müsste dann wieder ausgetauscht werden, da mit diesem Bezug und Einspeisung zusammen gemessen werden. Also an der Zählermiete wird sich nix ändern. Was hätte ich für Vorteile?


    Zitat von Zellenschaden

    Im Zweifel dann die Batterie lieber noch etwas größer und den Inselwechselrichter so auslegen, dass auch Spitzenlasten gedeckelt werden können (mit ein bisschen Verbrauchsmanagment sollte das nicht soo schweer sein)

    Welche größe würde ich denn dann benötigen?


    Zitat von Zellenschaden

    obei Einspeisung mit BHKW wohl absolut keinen Sinn mehr macht;

    Richtig, ist unter anderem ein Grund für den Speicher.


    Zitat von Zellenschaden

    Ja und der Holzdeckel macht 1 Std. Arbeit und einen Besuch im Baumarkt, mit Zuschnitt. Den Deckel verkleben, innen über die Kanten ein paar Vierkantleisten, ein bisschen Farbe ferdich... Ausserdem wird die Gefahr der Gasung bei vernünftig geregelter Ladung hier immer etwas zu stark problematisiert.

    Mess bitte noch mal das Rohr nach. ich bin jetzt einfach mal von 60mm ausgegangen. Ich hoffe das passt.


    Gruß
    Tobl

  • "Stromverbrauch liegt bei 4,6MWh / a was im Durchschnitt etwa 11kWh / Tag sind."


    Nur eine Kleinigkeit: 4.600 kWh/a / 365d/a = 12.6 kWh/d :)

  • Zitat von kalle bond

    "Stromverbrauch liegt bei 4,6MWh / a was im Durchschnitt etwa 11kWh / Tag sind."


    Nur eine Kleinigkeit: 4.600 kWh/a / 365d/a = 12.6 kWh/d :)


    ok, so gesehen hast du recht. Die 4,6MWh/a ist der Verbrauch der letzten 12 Monate.
    Die 11kWh / Tag ist der Durchschnitt von 2007 bis aktuell. aktuell wie du richtig festgestellt hast wäre es ein Durchschnitt von 12,6kWh / Tag


    Der gestiegene Mehrverbrauch liegt wohl an meinen beiden Kindern :roll:


    Gruß
    Tobl

  • Zitat von Tobl2002


    Ob sich das BHKW bei mir überhaupt rechnet bezweifle ich mittlerweile selbst.


    Wieviel kostet denn das neue BHKW im Einkauf? > 30.000 euro incl. Montage/ Papierkram usw.
    Ist da bei Anschaffungskosten von > 30.000 EUR am Ende noch groß was gespart?
    Erhalte keine Angebote < 29.998,--EUR.


    Ist es da nicht sinnvoller, man nimmt einen aktuellen eco-Öli oder Gas-Brennwertgerät f. knapp 7.000 euro und steckt das
    Geld lieber in einen PV-Speicher?
    Autarkie ist ja nett, aber zu welchem Preis?

  • Zitat von Seffa669


    Wieviel kostet denn das neue BHKW im Einkauf? > 30.000 euro incl. Montage/ Papierkram usw.
    Ist da bei Anschaffungskosten von > 30.000 EUR am Ende noch groß was gespart?
    Erhalte keine Angebote < 29.998,--EUR.


    Ich habe mir in 12/2011 ein BHKW einbauen lassen.Daraufhin ist dann irgendwann der Hersteller insolvent gegangen, und kurze Zeit später auch der Großhändler. Zwischenzeitlich ist die Leistung schon während dem betrieb weniger geworden und lag dann irgendwann bei 0,6kW. Alles innerhalb der Garantiezeit von meinem Heizungsbauer. Ersatzteile konnte er nicht mehr besorgen, also haben wir uns auf den Austausch des BHKW geeinigt. Ich zahle einen "geringen" Betrag für die Nutzung. Der Rest geht auf seine Kosten. Und zum Abschluss hat der Hauptbrenner (mit diesem wird ja strom produziert) Anfang des Jahres ganz die Arbeit eingestellt. Zur Zeit nutze ich nur den Zusatzbrenner und komme recht gut damit hin.
    Also wir reden hier nicht von 30T€. Der Austausch denke mal würde bei einer normalen Rechnung bei etwa 10-12T€ liegen.
    Das Zahle ich ja natürlich nicht. Sonst wäre auch ein normales Brennwertgerät eingebaut worden.
    Ich habe für das erste BHKW etwa 16T€ komplett bezahlt (alles netto natürlich).


    Gruß
    Tobl