Tonnenweise wertvollen Solarstrom verheizen

  • Zitat von einstein0

    P.S. Unsere Legionellen werden in der Kaffeemaschine mit 88C°einstein0


    Da is ja die Werbung noch garnicht draufgekommen, Kaffeemaschiene mit Legionellenprogramm. :lol:


    Aber du hast schon recht, die Energiewende (sparen) hätte wirkliche Aufklärung nötig. Aktuell sind da nur Lobbyisten und Verkäufer unterwegs.(Auch PV) Leider schaft man es nicht den Leuten den Verbrauch direkt und unmittelbar vor Augen zu führen.
    Egal ob Heizung, Strom oder auch Tanken, man schimpft beim zahlen der Rechnung und den Rest der Zeit ist den allermeisten nicht bewußt was da so an Kosten anfallen.


    Bei Pendlern darf man nicht vergessen das dies ein gefördertes Verhalten ist, stichwort Pendlerpauschale. Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, hab dafür 100€ mehr für den Quadratmeter Bauplatz bezahlt und kann den nicht absetzen. Kleine Betriebe in der Fläche werden zu gunsten von großbetrieben geopfert, das liegt im Interesse von Politik, Arbeitgeber und Gewerksachften. Wenn du die 1 Mio Elektofahrzeuge willst is das mit einer kleinen Änderung gemacht, Pendlerpauschale nur für Stromer und/oder Steuervergünstigung des Diesel abschaffen. Ein Stromtaxi is besser als 10 Strom-Zweitwagen am Parkplatz vor dem Betrieb.


    Ich geh jetzt mal wieder warmwassersparen, das HerrenWC hat kein warmes. ....

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  • Zitat von gonso93


    Bei Pendlern darf man nicht vergessen das dies ein gefördertes Verhalten ist, stichwort Pendlerpauschale.


    Und das geforderte Verhalten, dass bei Weigerung mit massiven Sankionen geahndet wird ist die Flexiblität bei der Arbeitsplatzwahl. Wenn Du halt 70km für eine Strecken musst, dann ist das halt so. Und nicht nur für die guten Jobs sondern auch für die 08/15 Jobs mit mittelmäßiger Bezahlung. Selbst wenn Du anders wolltest, Du hast u.U. keine andere Wahl.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


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  • Zitat von gonso93

    Bei Pendlern darf man nicht vergessen das dies ein gefördertes Verhalten ist, stichwort Pendlerpauschale.


    Mit solchen Aussagen machst Du Dir keine Freunde.
    Dann sollten Firmen Ihren Fuhrpark und Betriebskosten für diesen auch nicht steuerlich abrechnen dürfen.

    West (80Grad/DN35) : 32 x WINAICO WSP-280M6 PERC 280 W
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  • Zitat von Herjer


    Mit solchen Aussagen machst Du Dir keine Freunde.
    Dann sollten Firmen Ihren Fuhrpark und Betriebskosten für diesen auch nicht steuerlich abrechnen dürfen.


    Ich prophezeie, dass dann ein netter Ruck durch den Arbeitsmarkt gehen würde: Die Bereitschaft längere Strecken zu pendeln und gleichzeitig daneben zu der eigenen Zeit auch noch 100% der monitären Kosten bezahlen zu müssen (ob nun über Pendlerpauschale oder nicht mehr bereitgestelltes Firmenfahrzeug) käme Gesamtwirtschaftlich nicht gut.

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  • Pendeln alternativlos, na dann kann man natürlich nix mache. Sorry das wusste ich nicht.
    Jetzt is nur noch die Frage ob man alles was "alternativlos" ist auch fördern muss. Hier zu bauen war für mich auch alternativlos, muss ich direkt mal probiere ob ich den höheren Grundstückspreis absetzen kann.

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  • Diejenigen die zu Fuß oder mit dem Rad ihren Arbeitsplatz erreichen können dürften wohl in der Minderzahl sein.
    Die Arbeitsplätze liegen meist in den Stadten, gerade da sind die Bauplätze rar und damit für viele nicht mehr bezahlbar.
    Also weicht man in das Umland aus, dort sind die Bauplätze zwar auch nicht günstig, aber bezahlbarer.
    das Problem was daraus folgt ist, dass man dann zum Arbeitsplatz fahren muss.
    Gut wenn es Bus oder Bahn gibt, den meisten bleibt dennoch nur das Auto.
    Und in deren Rechnung ist mit Sicherheit die Pendlerpauschale drin,
    dass heißt würde man sie "abschaffen" schafft man sich viele Menschen, denen ihr Finanzierungsplan wegbricht und zum Sozialfall werden. Wer will denn das?

    PV Anlagen: 26,96 KWp


    Smart ed


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  • Zitat von Rainbow


    dass heißt würde man sie "abschaffen" schafft man sich viele Menschen, denen ihr Finanzierungsplan wegbricht und zum Sozialfall werden. Wer will denn das?


    Und der der das teure Grundstück in der sTadt hat, kann nix gegenrechnen?
    Wenn bei vielen Leuten massiv Finazierungsprobleme wegen der Pauschaler auftauchen würden, würde letztlich höhere Löhne gezahlt werden müssen. Dann müssten es die Unternehmen stemmen, wobei dann wieder der Staat doppelte Mehreinnahmen hätte, nämlich wegfall der Pauschale und höhere Lohnsteuern..., dann könnte er wieder mehr Elektromobilität fördern, oder die EEG Umlage senken, dann hätten die Pendler wieder mehr Geld in der Tasche.
    Man kann es also drehen und wenden wie man will... Deshalb plädiere ich für weniger Subventionen, in allen Bereichen, den die Bürger wissen besser mit Ihrem Geld umzugehen als ein Staat... und ohne Subventionen würde der ganze Subventionsverwaltungsapparat wegbrechen, für den wir Bürger permanent zahlen, inklusive der Beamtenpensionen, die uns noch alle sehr teuer werden...

    Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
    PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...

  • Zitat von gonso93

    Pendeln alternativlos, na dann kann man natürlich nix mache. Sorry das wusste ich nicht.
    Jetzt is nur noch die Frage ob man alles was "alternativlos" ist auch fördern muss. Hier zu bauen war für mich auch alternativlos, muss ich direkt mal probiere ob ich den höheren Grundstückspreis absetzen kann.


    Mein Haus hatte ich damals in der Nähe meines Arbeitsplatzes gebaut.
    Der hat sich aber mittlerweile in Luft aufgelöst.... :|


    Wie oft sollte man, Deiner Meinung nach, neu bauen?
    Gerade, weil durch die "schöne" Zentralisierung, mein Haus nur mit Verlust verkauft werden könnte :juggle:

  • Der Thread is jetzt ja schon komplet OT, sorry einstein0 ich glaub das is meine Schuld.


    Wer ein Hausbaut, so wie ich geht das Risiko ein. Immobilie Was heute die Zentralisierung ist war gestern die Landflucht.
    Schon interessant das man die Leute über den schlechten Preis der Immobilie immer erst jammern hört wenn Sie gekauft/gebaut haben - vorher hört man immer wie schön es da is, kein Lärm und alles so billig.


    Alternativ gibt es tausende Handwerker die auf Montage fahren, genau wie tausende an Managern, Projektleitern ...
    Warum weil keiner Pendelt wenn er dann weniger als 5h daheim is. Dafür gibt es dann die nächste Subvention "doppelte Haushaltsführung" und "steuerbegünstigte Auslöse".


    Man merkt es wird gefördert das der Arbeitsplatz möglichst nicht in der Umgebung des Wohnortes is. Weil das is das einzige Model was nicht gefördert wird.
    Rainbow: Du schreibst wie völlig selbstverständlich wohnen am Arbeitsplatz kann man sich nicht leisten, Pendeln ohne Pendlerpauschale auch nicht. Woraus leitest du jetzt aber ab das man das Pendeln fördern muss? Wäre es nicht sinnvoller den Personen welche sich das Wohnen in der Stadt nicht leisten können hilft?


    Ich will keinem was wegnehmen, ich will auch mein Grundstück nicht wie die Pendlerpauschale bekommen. Pendler sollten nur bedenken das es keine Selbstverständlichkeit ist das dies bezahlt wird. Zumal viele die ich so kenne anders auftreten.
    Eine Familie mit 2 Kindern hat in der Stadt keine 1000m² Grundstück und 350m² Wohnfläche, das kann man sich nicht leisten. Aber der Pendler gönnt sich das dann. Die Wohnkostenunterschiede sind weit geringer als dies der Quadratmeterpreis wiederspiegelt, einfach weil man sich mehr Wohnraum gönnt.
    Wenn aber jemand am Land das selbe für Wohnen zahlt wie der in der Stadt, ist er dann noch bedürftig und muss Unterstützung bekommen?


    Ja vielleicht würden einfach auch mehr Betriebe vor Ort bleiben, Heimarbeit, Homeoffice machen oder mehr Gehalt zahlen. Dann kann jeder Entscheiden ob er lieber wie ich am Abend auf der Terrasse zu sitzen oder neben dran auf der Autobahn im Stau.


    Weil ich stell jetzt mal noch eine Frage, was ist mit den armen Arbeitern die Auf dem Land nichts finden und auch in der Stadt nur so viel verdienen das die Pendlerpauschale nichts bringt? Hat denn nicht auch ein schlecht verdienender Pendler ein Anrecht auf die Wohltaten?


    Ich bin der Auffassung man sollte weg vom Subventionssteuerrecht und Subventionen direkt auszahlen,
    bar auf die Kralle. Hätte den Vorteil das wirklich das gefördert wird was man will, is halt schwieriger weil dann die Politik sagen muss was das is.

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  • Wieso glaubst Du dass die Pendlerpauschale eine Subvention ist?
    Es sind doch Aufwendungen, die entstehen, wenn man Geld verdient. Es wird nur pauschal abgerechnet, um es zu vereinfachen.
    Wenn ich Selbständig wäre, dann kann ich die Fahrt zu meinen Arbeitsplätzen auch steuerlich berücksichten. Wieso sollte das dem Angestellten nicht erlaubt sein?!


    Und ich weiß ja nicht, wo Ihr wohnt, aber die pauschale Aussage, dass man auf dem Lande billiger Immobilien kaufen kann, die stimmt nicht. Du kannst in einem kleinen Kaff, solange es dort einen S-Bahn-Anschluss gibt, Immobilienpreise zahlen, die man sich als Durchschnittsverdiener nicht leisten kann.


    Billiger wird es erst dann, wenn man mindestens 1h Fahrtzeit pro Richtung (ohne Stau) entfernt wohnt.


    P.S.: Hier, in einer Stadt ohne S-Bahn-Anschluss (10km muss man da schon fahren), liegen die Grundstückspreise bei 320 Euro/m² (Bodenrichtwert 295). Dazu maximal 2 MBit DSL-Anbindungen. Das finde ich persönlich alles andere als günstig.

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