Eigenverbrauch in 2. Gebäude durch Erdkabel

  • Hallo,


    Nachdem ich nach diesem Thema gesucht habe und nix gutes gefunden hab hier das Thema worum es mir geht:
    :danke: vorab :D


    Anschluss eines Wohngebäudes an die Stromversorgung des Bauernhauses zum Zweck der Eigenverbrauchsmaximierung mittels bestehender PV-Anlage.


    Eckdaten:
    17kwp Anlage
    ca 1050kwh/kwP je Jahr im Schnitt
    BJ: Sept. 2010
    34,05ct Einspeisevergütung/kwh
    17,67ct Eigenverbrauchsvergütung/kwh
    Anlage ist auf einem Landwirtschaftlichen Anwesen installiert
    PV ist über das Bauernhaus angeschlossen, 16000kwh Jahresverbrauch, ca 3500kwh Eigenverbrauch bisher im Schnitt
    1 Zuhaus über ein Erdkabel mit 30-40Meter in Reichweite
    ca4000kwh Verbrauch im Zuhaus mit 2 Parteien. (Je ca 2000kwh)


    Annahme:
    Durch die Eigenverbrauchsvergütung ist der Eigenverbrauch günstiger als die Einspeisung ins Netz.
    Wenn der Umbau zu Kosten von z.B. 1000€ zu Realisieren ist kann man berechnen wie schnell sich das über Eigenverbrauch armortisiert.
    Annahme ist Genannter Betrag von 1000€ für Den Umbau (Erdarbeiten, Erdkabel, Elektriker, ggf. Kosten beim Versorger)
    Angenommen wird weiterhin eine erreichbare Eigenverbrauchsquote von 12%
    (Vorsichtige Annahme um auf Nummer sicher zu gehen)
    Angenommener Eigenverbrauch ist somit ca 600kwh/Jahr


    Vorteil durch Eigenverbrauch errechnet sich Folgend:


    1000€ geteilt durch ( Kostenvorteil Eigenverbrauch in Euro je kwh mal 600kwh/Jahr = Jahre bis zur Armortisation


    Fragen:
    -Was kostet es wenn ich den Anschluss vom Stromversorger wieder aktivieren will? (Wenn die PV mal ausgedient hat und es keine neue gäbe, bzw ich 1 Haus verkaufe...)
    -EEG Umlage?
    -Ist meine Berechnungsformel so richtig?
    -Hat das schon jemand gemacht?
    -Hat der Energieversorger ein Problem damit?
    -Wie würdet ihr das Machen?


    Vielen Dank :)

  • Zitat von 123Cinos


    Verbrauch im Zuhaus mit 2 Parteien. (Je ca 2000kwh)


    Wenn du nicht selbst da wohnst, ist das formal ein Verkauf an Dritte und kein Eigenverbrauch.


    Wenn du alles machen läßt, wirst du mit 1000€ nicht weit kommen, das dürfte schon für Material (du brauchst z.B. auch Zähler, die alten nimmt der VNB mit) und die Arbeiten draufgehen, die du nicht selbst machen solltest/darfst.

  • grundsätzlich soll man in so einem Fall -trotz aller Dollarzeichen in den Augen- nicht die damit verbundenen Risiken vergessen.
    Du bist dann Stromlieferant für zwei Mietparteien (?) nur damit du denen ein paar kWh PV-Strom vertickern kannst.
    Wenn einer der beiden dir den Strom nicht bezahlt, bleibst du auf den Kosten sitzen und kannst den Mieter noch nicht mal kündigen deswegen


    normalerweise hat so eine Lösung kein vernünftiges Verhältnis zwischen Chance und Risiko

  • Ich seh da eigentlich nirgenst das er den Strom an dritte verkaufen will.... er will nur sein anschließendes Wohnhaus zur Pv dazu hängen, wenn ich das richtig verstanden hab.

    Wohnhaus 100% OFFGRIDInsel: 13,47kwp,5xMppt,BMV700,CCGX,2xMultiplus 5000, OPzS/PzS => 4150Ah/c100/48V
    TeichInsel: 930wp, 2xVictron Mppt 100/15, BMV600, SolarixPI 1100, 400Ah/OPzS 24V

    100% PVInsel Liveview | SDM630 Logger | INSEL WIKI

    "Denn auch eine Beziehung muss wie eine Insel sein. Man muss sie nehmen, wie sie ist, in ihrer Begrenzung - eine Insel, umgeben von der wechselvollen Unbeständigkeit des Meeres, immer während vom Steigen und Fallen der Gezeiten berührt." Anne Lindbergh

  • Zitat von pezibaer

    Ich seh da eigentlich nirgenst das er den Strom an dritte verkaufen will.... er will nur sein anschließendes Wohnhaus zur Pv dazu hängen, wenn ich das richtig verstanden hab.


    Habe ja geschrieben, wenn er da nicht selbst wohnt. Aber selbst zwei Parteien zu sein, ist nicht ganz einfach - für mich und mein alterego aber machbar :D
    Ab Freitag wird bei Verkauf z.B. volle EEG-Umlage fällig und dann hat es sich schnell mit der Rentabilität.

  • Beachte auch die maximale Anschlussleistung:
    Wenn auf dem Hof die Futtermühle (oder sonst was) mit 15kW läuft und dann jemand im Haus den Herd anschmeißt, oder einen Durchlauferhitzer. Da ist der normale 30kW Anschluss schnell am Ende und es stehen erstmal alle im Dunkeln.

  • Danke erstmal.


    1Wohnung ist Altenteiler. Ich wohne nicht am Hof. Die 2. Partei ist vermietet. Das Risiko wegen der Rechnung habe ich. Allerdings wäre das das selbe wie wenn der Mieter die die Miete nicht zahlt, also nix so besonders belastendes für mich. Das Risiko habe ich sowieso.
    Die Stromkosten für Altenteiler übernehme ich selbst.
    Verkauft wird der Strom zu den Bezugskosten an die Mieter.
    Das mit der Anschlussleistung werde ich, bzw mein Elektriker prüfen.
    Die EEG Umlage ist ja nur für Neuanlagen fällig, oder?

  • Wenn bis Freitag keinen Eigenverbrauch nachgewiesen wird, dann ja. Bestehende Anlagen die schon Eigenverbrauch haben betrifft es nicht.

    SolarLog800/1000
    2 AchsPairan 16kwp ,

    1 AchsDrehhalle 27kwp,
    7,5kwp Ost/West LgResuX 12.8kwh Si.4.4
    7kwp Süd lG Chem 10M, Storage 5.0
    64kwp Ost/West/Süd Core1
    MX90D, Peugeot Partner Full elektrik

  • Zitat von 123Cinos


    Die EEG Umlage ist ja nur für Neuanlagen fällig, oder?


    Sowie beim Verkauf an Dritte, also deine Mieter.
    Beim Altenteiler kann man getrenter Meinung sein. Weil du das wahrscheinlich per Übergabevertrag bezahlst, wäre das für mich hart an der Grenze aber Eigenverbrauch.