Micro Inverter zusätzlich zur vorhandenen PV Anlage

  • Hallo, ich habe eine 2,5 Jahre alte PV Anlage. Dh, ich bekomme Geld für den Eigenverbrauch. Ich habe jetzt zusätzlich 2 Platten an einen Micro Inverter Enecsys angeschlossen und speise direkt in die Steckdose ein. Das bringt legal bis zu 460W. Ist es für mich rechnerisch besser wenn ich alles einspeise oder wenn ich meinen lokalen Eigenverbrauch senke. Ich blicke bei der Abrechnung nicht durch. Laut Rechnung verkaufe ich meinen gesamten Strom und kaufe Eigenverbrauch zurück. Was ist für mich günstiger?

  • Zitat von TBR

    Ich habe jetzt zusätzlich 2 Platten an einen Micro Inverter Enecsys angeschlossen und speise direkt in die Steckdose ein. Das bringt legal bis zu 460W.


    die Kombination von bestehender Anlage mit Direktverbrauch und zusätzlicher Einspeisung in die Steckdose erweckt bei mir ein wenig Zweifel an deiner Einschätzung "legal"
    wie wird denn die Einspeisung in die Steckdose mess- und vergütungstechnisch behandelt :?:

  • ja, soll legal sein so meint mein solarteur. habe ich auch vor. will 1,5kw mit mikroinverter über steckdose einspeisen. der unterschied: es muss lediglich das evu informiert werden, keine ummeldung o.ä. notwendig, so mein solateur. wie die das abrechnen? keine ahnung. denke das wrd prozentual aufgeschlüsselt. z.b. 5kw alt plus 1kw neu gibt es also von der einspeisung 80% zum alten tarif und 20% zum neuen tarif.

    1.) 9,9 kwp, se10k mit optimierer, 8x benq sunforte 330w, 18x solarworld black 270w, 8x LG 300w,
    1a.) 3kw Dowell Ipower mit 7x 8p14s Li-Ion Eigenbau
    2.) 6,48 kwp STP 6000 TL-20, 24x yingli panda mono 270w

  • ach ja, hatte ich vergessen. die aufrüstung möchte ich, weil mir morgens mit meiner süd-west anlage einfach ein paar watt fehlen um meine nuos und die akkus zu laden. somit kommen noch 5 module auf die süd-ost seite aus dach. dann müsste es klappen.
    hat jemand schon erfahrung mit mikroinvertereinspeisung und meldung bei dem evu?

    1.) 9,9 kwp, se10k mit optimierer, 8x benq sunforte 330w, 18x solarworld black 270w, 8x LG 300w,
    1a.) 3kw Dowell Ipower mit 7x 8p14s Li-Ion Eigenbau
    2.) 6,48 kwp STP 6000 TL-20, 24x yingli panda mono 270w

  • Das Hauptproblem dürfte daran liegen, dass "alte" Anlagen für den eigenverbauchten Strom eine Vergütung bekommen, neue Anlagen nicht. Da wird es schon schwierig mit der Abrechnung...
    Höchstens der Netzbetreiber lässt sich auf eine prozentuale Abrechnung ein. Bei 5kW zu 1kW würden nur 5/6 vergütet werden....


    Stefan

  • mich würde nur rechnerisch interessieren ob man Geld spart wenn man es nicht über den Erzeugerzähler laufen lässt sondern gleich verbraucht

  • Zitat von uxor

    will 1,5kw mit mikroinverter über steckdose einspeisen.


    Hoffentlich wenigsten über die drei Phasen.
    Kann mir nicht vorstellen, dass dies irgend jemand genehmigt.


    Bist du dir sicher, dass du das anmelden willst oder soll das nur unbemerkt den Eigenverbrauch senken, da diese Einspeisung den Eigenverbrauch von außen unbemerkt senkt.

    4 Modul 300Wp an Steca Tarom 4545
    6 * Accu Longex 107 Ah ,
    Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 24V
    SunTracer (OG+) mit 5,8m²
    Vorsicht: Solarenergie macht süchtig.
    Ob es sich rentiert, ist mir ziemlich egal. Die Umwelt schont es allemal.

  • Zitat von TBR

    Ist es für mich rechnerisch besser wenn ich alles einspeise oder wenn ich meinen lokalen Eigenverbrauch senke. Ich blicke bei der Abrechnung nicht durch. Laut Rechnung verkaufe ich meinen gesamten Strom und kaufe Eigenverbrauch zurück. Was ist für mich günstiger?


    interessante Frage...




    ? Sind die Enecsys micro-WR noch zulässig?
    Es soll wohl der erforderliche NA-Schutz für sichere Abschaltung bei Stromausfall oder Störungen im Netz, fehlen?
    http://www.heise.de/ct/artikel/Lichtfalle-1975784.html

    Einmal editiert, zuletzt von Seffa669 ()

  • Zitat von Guentherm

    Hoffentlich wenigsten über die drei Phasen.
    Kann mir nicht vorstellen, dass dies irgend jemand genehmigt.


    Bist du dir sicher, dass du das anmelden willst oder soll das nur unbemerkt den Eigenverbrauch senken, da diese Einspeisung den Eigenverbrauch von außen unbemerkt senkt.


    ... und die Einspeisevergütung "von außen unbemerkt" erhöht :?:

  • Ich kann mir auch kaum vorstellen dass der VNB das akzeptiert.
    Ausserdem ist es kritisch 1,5 kW ueber eine Steckdose einzuspeisen, da die Leitung ueberlastet werden kann wenn im gleichen Kreis Strom entnommen wird. Bei wenigen hunder Watt waere es bestimmt in der Toleranz, nicht aber bei 1,5 kW.


    Ich wuerde einen zugelassenen Mikro-WR (also mit NA-Schutz) nehmen und diesen ueber einen zusaetzlichen Zaehler direkt an einer (Unter-)Verteilung anschliessen, dann kann der Strom separat abgerechnet werden. Eigenverbrauch kannst du dann kpl. uener die alte Anlage zaehlen.
    Damit faehrst du bestimmt auch finanziell besser...

    lg kassi


    5,72 & 8,55 & 6,75 & 9,88 & 5,5 kWp & 390 Wp auf Womo
    Ioniq electric seit 5/2017, Prius aus 2005 wurde Anfang 2019 durch Tesla Model 3 ersetzt


    Hier gehts zur Analyse meiner Anlage auf Einzelmodulbasis