SOC Sprünge auf 20% bei SI6.0H

  • Den Fehler musst du im SRC quittieren, sonst kommt er immer wieder.


    Das hatte ich auch schon mal.

    22 kW Anlage
    2x STP 9000TL-20
    1x SB 4000TL-21
    1x SI 6.0h-11
    Mit ecoBATT47 Speicher von ecopowerprofi (47 kWh nutzbar)
    Seit 13.03.17 mit einem BlueGEN BHKW

  • Hallo!


    Ich habe jetzt von SMA eine Antwort erhalten:


    "Sehr geehrter Herr Rudorff, ielen Dank, dass Sie sich an uns gewendet
    haben. Gerne beantworten wir Ihre Anfrage. Dieses Verhalten hat nichts
    mit dem update zu tun. Es ist hier zu rekalibrieungen des SOC gekommen.
    Dies passiert dann wenn beim Entladen die Batteriespannung zu weit unter
    48V einbricht. So etwas sollte nicht passieren. In diesem Fall sollte
    die Batterie nach Herstellerangaben geprüft werden."


    Viel kann ich davon nicht halten. Es soll nicht am Update liegen?
    Meine Batterie ist ok.
    Den SOC kann ich doch nur neu kalibrieren indem ich die Batterie neu anlegen?


    VG Steffen

    5,4 kwp mit Aleo am SunnyBoy 5000TL-20 (2012) und SI 6.0H mit 700Ah (2014) in Berlin

  • Hallo


    Dieselbe Antwort bei mir. Ich habe Hoppecke kontaktiert und die haben sehr schnell reagiert. Nun muss ich erstmal meine kpl. Batterie inkl. Eintelspannungen dokumentieren, was ich nachvollziehen kann. Da es aus meiner Sicht nur Sinn macht die Spannung der einzelnen Batterien unter Last zu messen, muss ich wohl erst mal auf nen sonnigen Tag warten. Ohne Last sah die Spannung an allen sehr gut aus.


    Updates folgen...

  • Hallo


    Ich möchte euch gerne noch über das Ende (?) der Problemstellung informieren.
    Die Fa. Hoppecke hat bei mir alle Batterien komplett ausgetauscht. Seit dem ist die (bei mir ebenfalls aufgetretene) Fehlermeldung (Zustand: Warnung / Es wurde eine 20% Rekalibrierung des Batterieladezustands durchgeführt mit einem Sprung größer 10% ) nicht mehr aufgetreten.
    Die kleinen Ladespitzen aus dem o.g. Screenshot bestehen jedoch trotz neuer Batterien weiterhin. Hier sagt SMA jetzt, dass es dem Batterieschutz dient, damit die Spannung nicht unter bestimmte Werte fällt (Tiefenentladeschutz?). OK, dagegen kann man nicht wirklich was sagen. Ich wundere mich aber, dass das in den vergangenen Wintern lange nicht so extrem war. Im schlimmsten Fall hatte ich mal 600Wh Ladeleistung aus dem Netz. Jetzt habe ich sobald keine Sonne scheint 1,5kWh jeden Tag!


    Ich muss noch sagen, dass ich vom Service der Fa. Hoppecke sehr begeistert bin. Warum?
    1. Es ging von deren Seite alles sehr schnell!
    2. Nach allen Messungen, die ich durchgeführt habe (und auch der Techniker vor Ort), war von keinem Schaden irgendeiner Zelle auszugehen. Trotzdem haben sie den Kompletttausch durchgeführt. Danke dafür!


    Ich hoffe ich kriege noch Rückmeldung darüber, was deren Laboruntersuchungen ergeben haben. Falls ja, halte ich hier auf dem Laufenden.

  • Tja, da hast Du Glück gehabt. Diese SOC Sprünge sind doch nichts anderes als der Versuch der Anlage die Differenz aufzuzeichnen zwischen erwarteter Kapazität und tatsächlich noch vorhandener Kapa.

    Ich habe aktuell SOC Sprünge von 18% beim Wechsel von Entladen auf Laden und bei voller Batterie nochmal 6%.

    D.h. es fehlen mir wahrscheinlich bereits 25% Kapa. Ich bin sehr gespannt ob mein Hersteller auch so unkompliziert über einen Austausch bereit ist zu reden!

    e3dc S10 E12 - 13,8kWh, 9,66kWp

  • Wir haben seit Jahren (8 Jahre als Homespeicher, davor 5Jahre im Staplerbetrieb) eine alte Staplerbatterie am SI.

    Die Batterie war bereits am Zeitpunkt der installation im Haus als defekt deklariert. Dennoch lauft sie seit 8 Jahren ohne Probleme. Es gibt zwei tricks um bei gealterten Batterien die Rekalibrierung zu vermeiden:


    1. SI C10 Nennkapazitaet stuckweise anpassen. Wir liegen derzeir auf 75% des Typenschilds.

    2. Die Ladespannung und Absorbtionszeit leicht hoeher als bei einer neuen Batterie. Dies furt zu etwas geringerem Wirkungsgrad und etwas mehr Wasserverbrauch, Verlaengert die Nutzbarkeitsdauer der Batterie jedoch erheblich.