Wann floppen die Verbrenner weil die Technik überholt ist?

  • Gerade die Tesla Fanboys sollten doch wissen, dass die Schwankungen eher was mit Schiffen usw. zu tun haben, als mit den Produkt.
    Der Einbruch des Model S von 76% ist auch nicht gerade wenig.

  • Zitat von PV-Berlin

    Die Bewegungen auf regionalen Märkten oder nationalen Märkten würde ich speziell beim BMW I3 nicht überbewerten. BMW fährt die Produktionskapazität voll aus. Da könnten Marketing Überlegungen, eine gravierende Rolle spielen. Noch gibt es ja auf verschiedenen Märkten sehr unterschiedliche Sätze und Zeiträume der Förderung.


    In der restlichen Welt ist zwar nicht so ein brutaler Einbruch beim i3 zu sehen wie in den USA. Aber halt auch kein Anstieg der Zahlen. Unterm Strich bleibt damit ein rapider Rückgang.


    In Sachen Produktionskapazität voll ausfahren sehe ich beim i3 absolut schwarz. Denn die Spatzen pfeifen es ja von den Dächern, dass es zum nächsten Jahr hin einen besseren Akku geben soll. Und das ist keine reine Spekulationsfantasie wie bei dieser Thematik so oft, sondern das wurde von BMW ganz weit oben ausgeplappert.
    Für den kleinen deutschen Markt kommt dann noch die Erwartung einer zukünftigen Förderung hinzu, was ebenfalls für ein Abwarten beim Kunden sorgen sollte.

    Fahrzeug: noch Verbrenner

  • Zitat von mcspar

    Gerade die Tesla Fanboys sollten doch wissen, dass die Schwankungen eher was mit Schiffen usw. zu tun haben, als mit den Produkt.
    Der Einbruch des Model S von 76% ist auch nicht gerade wenig.


    Gerade die Tesla Fanboys wissen das das wenig relevant ist sondern, dass bei Tesla eine starke Schwankung auf Grund der Quartale nach zuverlässig regelmäßigen Muster stattfindet. Und die sehen auch, dass das bei anderen Marken wie z.B. bei BMW in der Vergangenheit nicht so war.
    Warum sollte es also jetzt so sein?

    Fahrzeug: noch Verbrenner

  • Die Zulassungen des i3 sind im letzten Jahr zwischen 400 und 1700 geschwankt.


    Deine These ist, dass die Amis den i3 im Dezember 2015 noch super fanden und dann im Januar scheisse?

  • Zitat von mcspar

    Die Zulassungen des i3 sind im letzten Jahr zwischen 400 und 1700 geschwankt.


    Deine These ist, dass die Amis den i3 im Dezember 2015 noch super fanden und dann im Januar scheisse?


    So würde ich das nicht sagen.
    Eher so:
    BMW hat den Bestellberg abgearbeitet und nun ist halt Sense, da dieses Fahrzeug schlicht nicht mehr wettbewerbsfähig ist zu den (noch) verlangten Preisen.
    Man muss ja sehen wie deutlich z.B. Nissan den Leaf immer weiter verbilligt hat. Und z.B. mit dem E-Golf gibt es auch deutlich mehr Auto fürs Geld als beim i3.

    Fahrzeug: noch Verbrenner

  • Das liegt immer im Auge des Betrachters. Ich sehe den BMW I3 bei weitem wettbewerbsfähiger, als z.B. den BMW X5 oder X 6, diese Karren taugen nix und zudem verlieren die massiv schon in den ersten 24 Monaten an Wert.


    Den BMW I3 kriege ich locker für 50% los, bei 65.000 km auf der Uhr, einen X5 ganz sicher nicht. Und gegen einen Tata wirkt der nicht mal mehr billig, sondern einfach nur scheiße.


    30 bis 50 Cent je km Netto! Keine Ahnung, wie viele Autos du schon hattest oder wie viele Dienstwagen du schon genutzt hast. Ich kann nur sagen, soviel Auto und derart viel Nutzwert, für so einen schmalen Thaler, gab es noch nie.


    Und im Gegensatz zu einem Golf, dem Möchtegern Klassenlosen Auto, setzt sich selbst eine Top Führungskraft gerne in den BMW I3. jeder der richtig arbeiten muss ohnehin (viel in der Stadt unterwegs ist)


    Das BMW den I3 eigentlich nicht wirklich an die passenden Kunden (Flotten Kunden) verkaufen möchte, ist schon klar, deshalb stockt vielleicht der Verkauf u.U. (ich kann das ja nicht einfach behaupten) Würden die Top- Betreuer mit den Auswertungen des Fuhrparkmanagement einiger Kunden progressiv agieren, müsste BMW ziemlich schnell auf 100.000 EH p.A. aufstocken.


    Helmut, du kennst doch gar nicht die Preise für einen BMW I3 , also wie kommst du, dass die nicht passen?


    *wenn eine Mini- Solarklitsche 1 BMW I3 kauft, sagt das genau nix über die Preisgestaltung aus. Die wirklichen Top Kunden fangen ab XXX EH p.A. an! Und da glaubst du wohl nicht ernsthaft, dass da bei der I Reihe nix geht?

  • Der i3 soll doch zum Modelljahr 2017 (Juli/August 2016?) mit 55% mehr Akkukapazität kommen. Da würde ich jetzt auch keinen alten mehr kaufen. Wenn sie dann noch hinten andere Türen einbauen würden, oder die hinteren Türen ganz weglassen würden und den Knick in der Seitenoptik gerade bügeln würden, dann würde ich sogar einen kaufen.


    Das Konzept mit Hinterradantrieb und dem Carbon gefällt mir nämlich grundsätzlich sehr gut, aber die jetzige Optik stört mich.

  • Zitat von Helmut1


    Der Einfachhalt halber Kopie dessen was ich im TFF geschrieben habe:


    Ja und was davon widerspricht meiner These von der Mentalität der Amis: L, XL, XXL Für die ist der i3 Spielzeug. Das kauft man der Tochter für den Schulabschluss und bleibt dann in der Garage stehen. Alles etwas überspitzt aber so ticken die Amis. Die fahren für den Wocheneinkauf mal eben 100 Meilen. Da reicht der i3 nicht.


    Zitat von PV-Berlin

    Das liegt immer im Auge des Betrachters. Ich sehe den BMW I3 bei weitem wettbewerbsfähiger, als z.B. den BMW X5 oder X 6, diese Karren taugen nix und zudem verlieren die massiv schon in den ersten 24 Monaten an Wert.


    Seit wann interessiert das einem Hersteller bzw. dem potentiellen X5 oder X6 Käufer. Brauchen tun das Ding die wenigsten Die kaufen das Auto als Statussymbol. Kann sich das gemeine Volk nicht leisten und deswegen muss alle 2 bis 3 Jahre was neues her. Das drückt den Preis und reduziert den Statuswert des Gebrauchtfahrzeuges.

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  • Also bisher war es vor allem bei BMW und Daimler äußerst lukrativ zum anstehenden Modellwechsels das 'alte' Modell zu ordern. Extreme Beispiele waren: Daimler E 500 (neunziger Jahre), BMW 740 Diesel (2001) .


    Klar, wenn die Reichweite nicht passt oder einem das bisherige Modell nicht gefällt, dann sollte man warten. Zum Ende hin, kann der Hersteller, sofern das Modell erfolgreich war, aber was machen?


    Beim BMW I3 ging man von maximal 10.000 EH p.A. aus. Der BMW kam am 16.11.2013 in den USA März 2014 raus, wenn ich mich nicht irre. Dass sind dann volle 3 Jahre. eigentlich wenig, um schon eine ganz neues Modell rauszubringen, aber so ist es halt. Die Frage ist ja, wie teuer war bzw. wird das für BMW?


    Vielleicht ist es unglaublich günstig, Veränderungen an einer Karbon-Karosse, am Akku und am Antrieb vorzunehmen? daher lohnt es vielleicht schon, immer mit einem recht frischen Modell am Markt (am Ball) zu sein?


    Aber das sind alles Fragen, die ich mir nicht beantworten muss.


    Der BMW I3 wird auf jeden Fall noch sehr lange und überaus erfolgreich am Markt sein, darüber sollte sich selbst ein Fan von Tesla im Klaren bleiben. Da der GEN III in der Realität ja wohl auch um die 40.000 € brutto Listenpreis kosten wird, schauen wir mal, was passiert. Ende 2017 kann Tesla vielleicht 50.000 Eh p.A. herstellen (hochgerechnet) BMW kann u.U. schon Anfang 2017 theoretisch 30.000 bis ??? EH fertigen. Und das BMW es drauf hat, eine Fertigung rasant hochzufahren, glaube ich schon.


    Damit wird es im Jahr 2017 zumindest schon mal bei zwei Herstellern spannend! An GM & die anderen glaube ich noch nicht wirklich. Und Renault & Nissan wird es so oder so in 10 Jahren nicht mehr geben.

  • Zitat von PV-Berlin


    Der BMW I3 wird auf jeden Fall noch sehr lange und überaus erfolgreich am Markt sein, darüber sollte sich selbst ein Fan von Tesla im Klaren bleiben. Da der GEN III in der Realität ja wohl auch um die 40.000 € brutto Listenpreis kosten wird, schauen wir mal, was passiert. Ende 2017 kann Tesla vielleicht 50.000 Eh p.A. herstellen (hochgerechnet) BMW kann u.U. schon Anfang 2017 theoretisch 30.000 bis ??? EH fertigen. Und das BMW es drauf hat, eine Fertigung rasant hochzufahren, glaube ich schon.


    Die 35.000 USD für das Model 3 waren immer schon Netto. Rechnet man die 5% drauf die Tesla auf alle Modelle in Deutschland auf den Europreis zum Dollarpreis draufschlägt kommt man auf 36.750 Euro. Inkl. Steuern eher 44.000 Euro. Aber das sollte am 1. April klar sein. Persönlich rechne ich um 45.000 Euro für das kleine, irgendwas im 50.000er-Bereich für das mittlere und dann nochmal irgendwas im 60.000er-Bereich für das große Modell.


    Bezüglich der Einheiten wird die Frage sein, wann das Model 3 vorgestellt wird. Wird es wie das Model X eher am Ende des Jahres vorstellen, glaube ich eher daran, dass 2018 hochgefahren wird und dann aber massiv.
    Die Roadmap ist ja klar: 90.000 Einheiten bis Ende 2016 (nur S & X). Meine Prognose wäre (S,X & 3 zusammen): Vermutlich 150.000 bis 175.000 Einheiten bis Ende 2017. 275.000 Einheiten bis Ende 2018. 400.000 Einheiten bis Ende 2019. 500.000 Einheiten bis Ende 2020 (wenn die GigaFab 1 voll ausgebaut ist).


    Warum ich glaube, dass der i3 in der Bedeutungslosigkeit versinken wird, kann man hier lesen: BMW spendiert dem i3 50% mehr Akkuleistung, sodass er dann 120 Meilen statt 80 Meilen schafft. Lächerlich. Interessant könnte es werden, wenn BMW nochmal 50% (oder besser 100%) auf die 120 Meilen schlägt. Dann ist aber schon mit dem 3-Jahres-Zyklus Mitte/Ende 2019.


    Wenn BMW heute sagen würde: 120 Meilen/200Km für 40.000 Euro und 240 Meilen/400km für 55.000 Euro und das ab Mitte des Jahres, dann würde ich am 1. April nicht bei Tesla stehen sondern morgen in der örtlichen BMW-Niederlassung. So ist es nur eine vertane Chance.


    Ich werde hier immer als Tesla-Fanboy belächelt. Bin ich garnicht freiwillig. Ich bin nur ziemlich angewiedert von den Lügen und halbherzigen Versprechen der deutschen Automobilindustrie.

    9,6 kWp Talesun TP660P-240, SMA STP 8000TL-20; Ausr.: 70° (West); DN: 33°; seit 10/2012
    10,56 kWp Yingli YL240P-29b, SMA STP 10000TL-10; Ausr.: -110° (Ost); DN 33°; seit 01/2013


    „Wenn Weitblick ortsgebunden ist, kann es mit den Visionen auch nicht so weit her sein.“


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