Bayernwerk AG - Erfahrungen mit Rechnungstellung Einspeiser

  • Hallo!


    Ich suche andere Leute im Forum, die auch im Netz der Bayernwerk einspeisen und Rechnungen gegenüber Bayernwerk stellen!


    Gerne auch über PN!


    Meine Erfahrungen - Fertigstellung letztes Jahr! - bisher kein Euro von Bayernwerk erhalten, trotz mehrere Mahnungen.


    Abspeisung erfolgt immer über das ausgelagerte Call.Center in Berlin, Ansprechpartner von Bayernwerk selbst nicht erreichbar!


    Ich würde gerne mit mehreren an den Vorstand und Aufsichtsrat und ggd. Presse schreiben!

  • Habe ich gerade durch und nun hat BW nach 3Mon. die ersten Abschlagszahlungen geleistet.
    Ein echt mieses Spielchen bei denen. Du hast PN.


  • Hallo Wolf,


    das ist ganz normal wie es dir da geht.


    Einen "Ansprechpartner vom Bayernwerk" gibt es nicht, deshalb kannst du auch nicht mit ihm telefonieren.
    Das Callcenter in Berlin hat nur und ausschließlich die Aufgabe, Leute wie dich hinzuhalten. Jeder Anruf dort ist so sinnlos wie....
    Schreiben an Vorstand und Aufsichtsrat sind für den Ar..., weil diese Leute ja genau dieses System dessen Auswirkungen du da schilderst, eingeführt haben. Nach deren Vorstellungen funktioniert das ja genauso wie es soll.


    Rechnungen und Mahnungen sind nutzlos, weil offensichtlich bei der Bayernwerk AG in jedem Briefkasten ein Häcksler eingebaut ist.
    Grundsätzlich reagieren die nicht auf Post die nicht von einem Gericht kommt.
    Mit "mehreren Mahnungen" kannst du denen auch keine Angst machen, wenn du etwas erreichen willst, dann musst du deine Forderungen einklagen. Dann kriegst du auch eine Antwort.
    Die Schwierigkeit daran ist, daß du einen Anwalt findest der das wegen der paar Euro um die es normalerweise geht auch zuverlässig durchziehen will.
    Normalerweise läuft das so ab, wenn du die Klage beim Gericht hast, antwortet die Rechtsabteilung daß sie die Absicht haben sich zu verteidigen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen machen die dann eine Abrechnung für deine Anlage, zahlen irgendeinen (normalerweise eher zu hohen ) Betrag, und schreiben dem Gericht daß damit aus ihrer Sicht die Sache erledigt ist. Wenn deinem Anwalt jetzt nichts gutes einfällt, ist der Käse damit gebissen.


    Wenn du nur willst, daß du Geld bekommst, dann kommst du so wahrscheinlich ans Ziel.


    Wenn dir daran liegt, deine Leistungen selbst abzurechnen, musst du weiter klagen. Erfahrungsgemäß ist das etwas das die Bayernwerk AG unter allen Umständen verhindern möchte.


    Ich habe ca. 295 Euro eingeklagt, daraufhin haben die "ihre Abrechnungen korrigiert" , 350 Euro überwiesen und dem Gericht geschrieben daß sie Sache für sie erledigt ist. Ich habe geantwortet daß ich nicht einverstanden bin, weil ich diese Zahlung nicht meiner Rechnung zuweisen kann, weil ich selbst abrechnen will und ich keine Abrechnung vom Bayernwerk beauftragt habe.
    Daraufhin haben sie nochmals "ihre Abrechnungen korrigiert" und haben nochmals 750 Euro überwiesen. Diese Zahlungen sind überhaupt nicht nachvollziehbar und dienen offensichtlich nur dazu den Gegner mit Geld zuzudecken damit der Richter dann sagt, was willst du denn noch, du hast doch dein Geld.

  • Zitat von Energiesparer51

    Urteile, auf die andere sich ja dann beziehen könnten, will man halt vermeiden.


    Also eigentlich pfeiffen´s die Spatzen bereits vom Dach herrunter. Bericht vom 05.07.2012


    http://www.merkur-online.de/ak…-muss-zahlen-2378186.html


    Und wer dann noch den Anwaltsnamen extrahiert und sich an dessen Kanzlei wendet, ist auf jedem Fall schon mal
    auf dem richtigen Weg. Je mehr Fälle, desto mehr Kohle von BW für den Anwalt.
    Die Vorgehensweise und die Gegnerischen Ansprechpartner sind bekannt, Ist fast schon wie Geld drucken für Ihn.


    Und glaubt mir, von dem möchte BW keine Post erhalten, noch nicht mal gleich bei der ersten Mahnung,
    und schon gar nicht im monatlichen Takt (Monatliche Abrechnung vorrausgesetzt, daher getrennte Forderungen !).
    Und die gesamten Kosten für´s Anwaltlich durchgeführte kostenpflichtige Gerichtliche Mahnverfahren weiß der Anwalt
    unter Hinweis auf das von Ihm selbst durchgesetzte Urteil vom Schuldner bei zu treiben.


    Denn ich glaube nicht, das BW Ihre für teuer Geld erhaltene Anwaltliche & Gerichtliche Nachhilfe multiplizieren möchte !
    Das geht glaube ich gewaltig ins Geld, was vor den Aktionären zu verantworten ist.


    Upps, da fällt mir noch ein, das ich eine BW Aktie kaufen muss, damit ich den Vorstand bei der Aktionärsversammlung
    befragen kann, warum keine Rückstellungen für zu erwartende Gerichtliche Unkosten in die Buchhaltung eingestellt wurden.


    Das hören dann wiederrum die Aktionäre nicht so gern, und eine Freistellung bekommt die Vorstandsschaft von mir selbstredend nicht.


    Und in eigenem Interesse, wie kommt man eigentlich an den Wortlaut Urteil & Klageschrift von
    (Landgericht Regensburg Aktenzeichen 4 O 296/12 1) ran ?

  • Rein Interessehalber... Welcher Vorteil besteht, wenn man selbst Rechnungen schreibt?


    Ich habe 2 Anlagen im Bereich des Bayernwerk und für diese erhalte ich üblicherweise um den 5. - 8. des Folgemonats die Abrechnung der Anlage. Das Geld ist meistens um den 10. des Folgemonats auf meinem Konto.


    Ich wäre hier also eher der, der mal das Fähnchen für den Konzern hoch hält.


    Viele Grüße

  • Rein Interessehalber... Eindeutige Zuordnung von Lieferung zu Geldfluß - einfachere und klare Versteuerung - früher wurde so etwas auch mal festgelegt - und mann hielt sich dran (HGB / Kaufmannspflichten).
    Keine Abhängigkeit von irgendwelchen unkorrekten Nachzahlungen ....


    Was für ein Fähnchen? Es geht hier nur um die Umsetzung eines bestehenden Gesetzes...

  • Zitat von hofeBY

    Und in eigenem Interesse, wie kommt man eigentlich an den Wortlaut Urteil & Klageschrift von
    (Landgericht Regensburg Aktenzeichen 4 O 296/12 1) ran ?


    In dem du was in Klammer steht bei Gooogle eingibst..

  • Zitat von RedWolf

    Abspeisung erfolgt immer über das ausgelagerte Call.Center in Berlin, Ansprechpartner von Bayernwerk selbst nicht erreichbar!


    Kann ich nur bestätigen. Bei mir haben Sie die Einspeisevergütung - obwohl in 2012 korrekt abgerechnet - um 5 ct/kwh reduziert.
    Es hat ein schlappes halbes Jahr gedauert -und viele unbeantwortete e-mails - bis die die Abrechnung 2013 korekt war. Die Anzahl der Telefonate mit dem Call Center will ich gar nicht erwähnen. Die sagten immer nur, sie melden es an die Rechnungsstlle. Telefonnunmmer haben sie nicht rausgerückt. Und das alles im Zeitalter von EDV. Aber wir sind eben Kunden 3 Klasse - können uns den Anbieter bzgl. PV Abrechnung nicht raussuchen.


    Komplette Mannschaft auf die Strasse setzen und motivierte Leute einsetzen - das würde helfen. Aber das war ja bei EON Bayern schon extrem zäh - jetzt ist es nur verheerend.


    Gruß
    Martin

    Gruß
    MBiker_Surfer


    Elektrisch: Nikola Gotway 100V