Osten und starke Verschattung - lösen oder nicht?

  • Ich habe bereits eine Westanlage mit 3,4kwp, die aus historischen Gründen heraus einen SMA SB 4000 hat. 1 MPP ist belegt.


    Da die Modulpreise momentan im Keller sind, überlege ich für die Erhöhung des Eigenverbrauchs auch das Ostdach zu belegen. Der WR gibt das meiner Meinung nach her (12 Uhr bin ich auf 2kw, erst gegen Nachmittag bei > 3). Kabelverlegen ist auch einfach --> wird recht günstig.


    Wegen der geringen Preise würde ich mir Monos > 240 Watt anbieten lassen. Es passen ca. 10 Stück auf`s Dach (bei 1,6x1m).


    Jetzt habe ich ein Problem, das alt, hoch und grün ist. Etwa 4 der Module wären unverschattet. Der Rest liegt je nach Jahreszeit, Wind und Sonnenstand im Schatten eines Baums. Ich sehe sinnvoll folgende Optionen:


    1. simpel akzeptieren und den Sunny Boy MPP machen lassen
    2. Leistungsoptimierer von Tipico oder Solar Edge einsetzen. Wobei ich nicht weis, was die Tipicos kosten (die SolarEdge ca. 50 € / Modul).
    3. Modulwechselrichter einsetzen


    Lösung (3) ist imho unnötig teuer.


    Bei Lösung (1) kann ich den Ertragsverlust zu (2) nicht einschätzen. Hat jemand einen Ratschlag?

    3,6kwp, 15x Sharp NU-R240, SMA SB 4000-TL20

  • Da es sich um eine neue Anlage handelt,
    wirst Du Deinen alten Wechselrichter nicht mit einbinden können da er nicht der VDE AR-N 4105 entspricht!


    Würde hier evtl. Module mit integrierten Optimizer wie z.b. Trina Smart empfehlen dürfte unterm Strich günstiger sein als nachgerüstet!

  • Zitat von mabas


    Jetzt habe ich ein Problem, das alt, hoch und grün ist. Etwa 4 der Module wären unverschattet. Der Rest liegt je nach Jahreszeit, Wind und Sonnenstand im Schatten eines Baums. Ich sehe sinnvoll folgende Optionen:


    An dieser Stelle wäre ein Bild vom Dach sehr hilfreich.
    Am besten eines, dass den Schatten in seiner vollen Ausdehnung zeigt.


    Solltest Du den alten WR überhaupt einsetzen dürfen, wäre es zusätzlich fraglich, ob der mit 6 Modulen im Schatten und 4 in Produktion überhaupt in den Mpp Bereich kommt bzw. seine Startspannung erreicht.


    Alternativvorschlag:
    Nur 4-7 Module in den weitgehend Schattenfreien Bereich legen und Modulwechselrichter einsetzen, wenn Du den alten WR sowieso nicht für die Neuanlage nutzen dürfen solltest.


    @Mods:
    Vielleicht ist das in "Allgemeine Anlagenplanung" besser aufgehoben.

    Verkaufe ein SMA EnergyMeter für 190,-


    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Zitat von Lumo

    Da es sich um eine neue Anlage handelt,
    wirst Du Deinen alten Wechselrichter nicht mit einbinden können da er nicht der VDE AR-N 4105 entspricht!


    Würde hier evtl. Module mit integrierten Optimizer wie z.b. Trina Smart empfehlen dürfte unterm Strich günstiger sein als nachgerüstet!


    Nana, nich so schnell. Woher weisst du wsnn seine anlage ans netz is? Er hat ausserdem nicht gesagt ob tl20 oder 21!


    da für die Ostseite eh nur die 70% regel in betracht kommt könnte da viel eher der kostendämpfer kommen, den das wird schwierig umzusetzen mit einer alt und einer neuanlsgr an einem gerät. Und dann ist da noch frage, mit ev vergütung oder ohne.zielt auf die abrechenbarkeit über einen zähler ab.
    also herr ts: please more informations!
    ib dstum, genauer wr typ.um überhaupt weiter zu philosophieren.

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Hallo,
    Da er was von 3,xkwp schreibt gehe ich mal schwer davon aus das es vor 2012 war wo die Anlage ans Netz ging und da man zumindest in 2011 anfing die WR überzubelegen könnte die Anlage also noch älter sein.
    Ich würde statt der 60zeller eher 72 Zeller nehmen da sie eine höhere Spannung haben, da sollte es schon bei 4 Modulen unverschattet so gerade reichen um den String ans Leben zu bekommen, ich kann mich an um die 120/125V startspannung beim 4000er erinnern, dafür passen aber auch nur 11 max in einen String.
    Zur Vergütung und der Möglichkeit überhaupt noch was an dem WR neu IB nehmen zu dürfen kann ich allerdings nichts sagen.
    Hat der 4000er schon das Update auf otgp?? Sonst natürlich dieses durchführen und aktivieren.
    Bei 11x200wp zusätzlich wäre der WR nach aktueller 70% Regel optimal ausgelastet( wenn man mal vom cos Phi absieht)


    Gruß
    Jörg

  • Könnte, müßte, sollte, vielleicht , eventuell , wenn so dann so......


    alles quark und blöd ohne informationen....

    Luschenpraktikant L:5--D:1--T:1

  • Hi,


    Zitat von Lumo

    Da es sich um eine neue Anlage handelt,
    wirst Du Deinen alten Wechselrichter nicht mit einbinden können da er nicht der VDE AR-N 4105 entspricht!


    da wäre ich nicht so so sicher. Die VDE AR-N 4105 gilt ja nur für neu installierte Wechselrichter.
    Wenn aber erst gar keiner installiert werden muss, sieht das schon anders aus.


    Ist aber eine sehr interessante Frage, imho ist das mindestens eine rechtliche Grauzone, wenn nicht sogar ganz legal.


    Ich wüsste aber auf Anhieb keine Stelle im EEG oder einer Norm, die das so verbietet.
    Es wird ja nicht einmal die max. mögliche Einspeiseleistung am Netzverknüpfungspunkt erhöht.
    Und der bereits genehmigte WR verliert dadurch nicht den Bestandsschutz.


    Zitat von mabas

    Etwa 4 der Module wären unverschattet.


    Ist bei den gewählten 60-Zellern zu knapp, davon werden mindestens 5 unverschattete Module gebraucht, damit der String noch läuft. Bei 72-Zellern würden schon 4 unverschattete Module ausreichen.


    Das hier ist doch Dein Wechselrichter, oder?
    http://files.sma.de/dl/5692/SB5000TL-DDE112440W.pdf

  • Zitat von berti1

    Könnte, müßte, sollte, vielleicht , eventuell , wenn so dann so......
    alles quark und blöd ohne informationen....


    Also, zumindest die installierten Module und der WR Typ stehen ja in der Signatur.
    3,6kwp, 15x Sharp NU-R240, SMA SB 4000-TL20
    In der Tat ein TL-20.

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    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Hi,
    und Danke für die Infos.
    Zum SunnyBoy: ja, die neuste FW ist installiert, OTGP ist an.


    Tatsächlich habe ich sehr nette Ansprechparter beim Netzdienstleister. Der alte WR darf für ein zweites Modulfeld genutzt werden. Beim Austausch des WR muss die neue VDE eingehalten werden. Wenn ich 10x240 = 2,4kwp installiere, wären am WR 6kwp. 40% wären Neuanlage, 60% Altanlage. So müsste ich auch abrechnen.
    Rechtlich / mit dem Netzbetreiber bin ich nach meiner Vorauskunft her also im grünen Bereich.
    Die Ausrichtung ist echtes West/Ost +/- 1-2 Grad, 45 Grad Neigung. Fotos kann ich von der Verschattung keine brauchbaren machen. Ich komme wegen Bebauung nicht in einen Winkel, der mir das fotografieren zulässt (dann würdet ihr den Baum sehen, aber das Dach nicht, weil der Baum den Blickwinkel total verstellt).


    Startspannung des SMA ist 125V, MPP 175-440V.


    Tatsächlich sind die Trina Module günstiger als nachgerüstete Lösungen (Modul ist ca. 37€ netto teurer im Vergleich zu Shinsung, ein Solar Edge Optimierer liegt bei ca. 47€, also 10€ gespart je Modul).


    Aber die Startspannung habe ich nicht berücksichtigt. Vielleicht doch Modul-WR?

    3,6kwp, 15x Sharp NU-R240, SMA SB 4000-TL20