Balkon Photovoltaik von e.cube Laudeley Solarelectrix

  • Moin Zmeister,


    Es hatte mir großen Spaß gemacht, Deine, zugegeben etwas provokanten Kommentare zu lesen. Ich finde es schön, dass auch mal jemand etwas weiter nachdenkt und klarmacht, dass diese ganzen Diskussionen zwar ganz nett sind, aber am wichtigen Thema vorbei sind.


    Mein Kollege Holger hatte vor einigen Wochen die Anlage e.cube in Norderstedt aufgebaut. Natürlich ist eine Kleinanlage immer teurer, als eine größere Anlage und dass jemand an seinem Balkon nicht unbedingt eine gute Ausrichtung haben muss, ist auch klar. Ansonsten sind die Laudeley PV Module in Norderstädt geregelt und auf eine feste maximale Leistung eingestellt, die zwar bei Bewölkung unterschritten, aber nicht überschritten werden kann. Dadurch wird eine Einspeisung verhindert, weil nur die Grundlast abgedeckt wird. Überflüssige Einspeisung entsteht nicht !!!


    Zur Steckdose: In Norderstedt ist eine extra Steckdose direkt zum Zähler über eine Sicherung angeklemmt worden. Da hängt keine andere Steckdose dran. Somit ist das kein Endstromkreis, sondern ein Versorgungsstromkreis. Das ganze kann auch beim VDE nachgelesen werden. Der AE Inverter am Modul hat AR4105 und schaltet daher ab und nichts brennt...


    Ansonsten können wir uns gerne weiterhin mit netten Sprüchen behacken und bekriegen. Das ganze dient dann auf jeden Fall der Atomlobby und nicht der Energiewende. Ich kann diese Sprüche über Wirkungsgrad und Kosten pro KW nicht mehr hören. Wenn jemand mit seiner 20 KW Anlage seinen Schwanz auf den Tisch legen möchte, dann kann er es gerne machen. Dann soll er aber bitteschön akzeptieren, dass viele Menschen hier irgendwo zur Miete wohnen und keine andere Möglichkeit haben, als Module am Balkon zu hängen. Diese Menschen haben auch ein Recht, ohne Diskriminierung ihren Teil an der Energiewende beizutragen. Ich habe sehr oft die Feststellung gemacht, dass diese Menschen sehr genau rechnen können und sich dessen bewusst sind, dass eine Wirtschaftlichkeitsberechnung bei Kleinanlage wenig Sinn macht. Trotzdem machen sie es.


    Wir von Solarelectrix und Laudeley machen auf jeden Fall weiter...


    Viele Grüße aus Rhade
    Axel Joost

  • Zitat von Tonaxel


    Zur Steckdose: In Norderstedt ist eine extra Steckdose direkt zum Zähler über eine Sicherung angeklemmt worden. Da hängt keine andere Steckdose dran. Somit ist das kein Endstromkreis, sondern ein Versorgungsstromkreis. Das ganze kann auch beim VDE nachgelesen werden. Der AE Inverter am Modul hat AR4105 und schaltet daher ab und nichts brennt...


    Und warum Mehrkosten verursacht durch die Steckdose? Wäre Dir billiger gekommen bei einem Direktanschluss!

  • Danke Tonaxel für die erklärenden Worte.


    Wenn gewünscht, kann ich gerne eine ausführliche Stellungnahme von Holger Laudeley hier einstellen, der in einem offenen Brief an Frank Farenski zu vielen Punkten, die Kritiker immer wieder anbringen, Stellung bezogen hat. Auch in diesem Forum sind einige der darin widerlegten Kritikpunkte genannt. Wenn es gewünscht ist, stelle ich den Brief hier morgen rein.


    Ansonsten muss ich sagen, der Herr Weiß von den Stadtwerken Norderstedt hat in seiner Mail einige Punkte aufgeführt, die beispielsweise bei den Anlagen von e.cube systems logischerweise erfüllt werden. Dabei drückt er sich aber ein wenig seltsam aus, so das beim flüchtigen Leser suggeriert wird, die Stadtwerke seien nur beschränlkt FÜR den Anschluss der genannten Anlagen über die Steckdose.


    Leider führt Unwissenheit und die Unkenntnis über die Produkte derzeit häufig zu Missverständnissen, die nicht sein müssten. Wir arbeiten derzeit an entsprechenden Unterlagen, die das Wissen über den Sinn und die Nutzung von Balkonkraftwerken mit Wechselrichter- und Speicher-Modulen exakt beschreiben werden.

    e.cube systems
    Solarstrom erzeugen, Solarstrom speichern, Solarstrom verbrauchen - für ALLE

  • Hallo ecubesystems und herzlichen Willkommen im PV-Forum,


    wie von User Tonaxel beschrieben hat er einen eigene Steckdose und Sicherung installieren lassen. Er bezeichnet diesen Stromkreis nicht als Endstromkreis sondern als Versorgungsstromkreis.
    User Tonaxel und Sie sind wohl nicht nur Kunde dieses P&P Anlagen, sondern auch Verkäufer/Hersteller?


    Wie können Sie in der vorgestellten Konfiguration verhindern, dass aus dem Versorgungsstromkreis durch den Betreiber/Mieter es nicht zu einem Endstromkreis wird, in dem der Betreiber/Mieter über eine Mehrfachsteckdose neben der P&P-Anlage Verbraucher an den Stromkreis betreibt?


    Laut TAB sind sämtliche Energieerzeugeranalgen meldepflichtig gegenüber dem Netzbetreiber! Wie sieht hier Ihre Lösung aus?


    Gruß Elektron

  • Hallo Elektron,


    ja, Tonaxel und ich sind Teil von e.cube systems. Ich bin für Marketing zuständig, also kein Techniker.


    Der angesprochene Brief von Herrn Laudeley klärt u.a. auch die Frage der TAB:


    "Nur eines steht fest: Wir müssen es machen und uns von unserer Obrigkeitshörigkeit lösen. Auch die ewig, immer wieder hervorgekehrte TAB (Technische Anschlussbestimmungen des Netzbetreibers vor Ort) ist Blödsinn. Die TAB ist nur ausgebildeten und zertifizierten Elektrikern bekannt. Ein Endverbraucher weiß von den TAB überhaupt nichts. Zumal die TAB hinter dem Zähler endet. Danach befinde ich mich rein rechtlich in meiner Wohnung und meinem Netz. Und wenn ich beschlossen habe, etwas gegen meinen Stromverbrauch zu tun, dann ist das meine Sache, egal ob ich einspare oder erzeuge. Ich muss nur dafür sorgen, dass ich nicht ins Netz der Energiekonzerne einspeise. Und das ist mit unserer Lösung möglich."


    Was Herr Laudeley allgemeinverständlich ausgedrückt, kann auch so formuliert werden: Richtlinien der Netzbetreiber können nur dort angewandt werden, wo ein Eingriff oder eine direkte Einspeisung in das Netz des Betreibers verursacht werden. Jedoch ist hier ein Einfluss auf das Netz des Versorgers nicht gegeben. Es gelten hier keine TAB von Anschlussnetzbetreibern.


    Richtig ist, dass jede Anlage beim örtlichen Energieversorger im Rahmen eines Schreibens angezeigt wird. Genau dies ist in Norderstedt auch durch den Besitzer der Anlage geschehen.


    Zu Ihrer Frage zum Versorgungsstromkreis: Wie können Sie verhindern, dass jemand mehrere billige Mehrfachsteckdosen aus dem Baumarkt ineinander steckt und sämtliche Steckdosen der Mehrfachstecker mit starken Verbrauchern betreibt? Herr Laudeley hat aufgrund solcher Fälle eine Fülle von Notabschaltungen hinter sich. Es gibt Dinge im Leben, die nur über "gesunden Menschenverstand" zu verhindern sind. Wir informieren unsere Käufer entsprechend und weisen auf solche Szenarien hin. Das hat aber nichts grundsätzlich mit Balkonsolarmodulen zu tun, sondern generell mit dem Umgang mit Gefahren bei Nutzung elektrischer Energie.


    Die Module von e.cube systems haben das Ziel, die Grundlast im Haushalt, also insbesondere die Last von Standby-Verbrauchern zu reduzieren. Das gelingt mit der Kombination von Wechselrichter- und Speicher-Modulen hervorragend. Dazu gerne bei Gelegenheit mehr.

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  • Hallo,


    Zitat

    Was Herr Laudeley allgemeinverständlich ausgedrückt, kann auch so formuliert werden: Richtlinien der Netzbetreiber können nur dort angewandt werden, wo ein Eingriff oder eine direkte Einspeisung in das Netz des Betreibers verursacht werden.


    Wie stellen sie mit ihren P&P-Produkten sicher, dass keine Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt? Nicht jeder Haushalt in dem eine P&P-Anlage angeschlossen wird hat eine höhere Grundlast wie die Peaktleistung der Anlage zu Mittagszeit!


    Zitat

    Richtig ist, dass jede Anlage beim örtlichen Energieversorger im Rahmen eines Schreibens angezeigt wird.


    Finde ich gut, denn der Netzbetreiber sollte schon Bescheid wissen, was in seinem Netz los ist!

    Zitat


    Zu Ihrer Frage zum Versorgungsstromkreis: Wie können Sie verhindern, dass jemand mehrere billige Mehrfachsteckdosen aus dem Baumarkt ineinander steckt und sämtliche Steckdosen der Mehrfachstecker mit starken Verbrauchern betreibt? Herr Laudeley hat aufgrund solcher Fälle eine Fülle von Notabschaltungen hinter sich. Es gibt Dinge im Leben, die nur über "gesunden Menschenverstand" zu verhindern sind. Wir informieren unsere Käufer entsprechend und weisen auf solche Szenarien hin. Das hat aber nichts grundsätzlich mit Balkonsolarmodulen zu tun, sondern generell mit dem Umgang mit Gefahren bei Nutzung elektrischer Energie.


    Eine Überlastung eines reinen Verbaucher-Endstromkreis kann damit verhindert werden, in dem die richtig dimensionierte Sicherung ausgewählt und eingesetzt wird.
    Mit dem Zwischenschalten eine Mehrfachsteckdose an den von Euch definierten Versorgungsstromkreis wird dieser sehr schnell durch den Laien zu einem Verbrauchstromkreis inkl. Einspeisung und eine Überlastung ist erneut möglich!
    In den über 100 Seiten dieses threads wurde dies schon mehrmals thematisiert. Ich wiederhole mich wenn ich folgende Grafik einstelle:



    Leider blieb meine Frage bisher unbeantwortet: Wenn schon ein extra Aufwand in der Hausinstallation betrieben wird, mit neuer Leitung und extra Sicherung, frag ich mich wozu eine Steckdose installiert wird? Man kann doch die Steckdose weglassen und die Anlage direkt anschließen? Damit kann der Betreiber nicht einfach eine Mehrfachsteckdose anschließen was zur Überlastung des Stromkreis führen kann.


    Gruß Elektron

  • Hallo Elektron,


    die Peak-Leistung der Module spielt bei unserem Konzept keine Rolle. Genau das erläutert Holger Laudeley auch in dem angesprochenen Dokument. Die Anlage hat nur das Ziel, die Grundlast abzudecken - also wird sie auch entsprechend ausgelegt.


    Sonnige Grüße!

    e.cube systems
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  • Hallo,
    also ein System mit Speicher?
    Hier geht es aber um System ohne Speicher, die auch von Herr Laudeley vertrieben werden. Wie erfolgt dort die Verhinderung der Einspeisung ins Stromnetz?


    Gruß Elektron

  • Zitat von ecubesystems

    Hallo Elektron,


    die Peak-Leistung der Module spielt bei unserem Konzept keine Rolle. Genau das erläutert Holger Laudeley auch in dem angesprochenen Dokument. Die Anlage hat nur das Ziel, die Grundlast abzudecken - also wird sie auch entsprechend ausgelegt.


    Sonnige Grüße!


    Quelle: http://www.laudeley.de/index.php/ecubesystems/


    Die EEG-Umlage zurückverdienen


    Ein Balkonkraftwerk mit zwei Solarmodulen von e.cube systems spart schon in der kleinsten Ausbau-stufe rund 350 Kilowattstunden jährlich – was ungefähr zehn Prozent des Stromverbrauchs eines Einfamilienhauses entspricht. Rund 1.300 Euro kostet eine solche Mini-Photovoltaikanlage mit zwei Modulen. So ergibt sich eine Einsparung von rund 105 Euro pro Jahr – Tendenz aufgrund der Strom-preisentwicklung steigend. Zumeist ergibt sich eine rechnerische Amortisationszeit von 5 bis 10 Jahren.


    Wie kommt Ihr auf 5 Jahre Amortisation ??


    Annahme:
    2 Module a 200 Watt (laute Page) direkte Einspeisung ins Hausnetz (ohne Zwischenspeicher - also keine Speicherverluste etc.).
    Am Balkon senkrecht befestigt (habs mal mit 75° leicht schräg berechnet).
    Ort: Gute Lage in Oberbayern (!!).
    Stromkosten: 25 Cent/kWh


    0,4 kWp x 900 kWh/kWp x 0,25 € = 90 € im Jahr


    1300€ / 90€ = 14,4 Jahre :shock:


    Der WR. muss aber durchhalten :)
    Speicherverluste sind nicht eingerechnet!!


    Bei solch einer Montage:
    [Blockierte Grafik: http://www.laudeley.de/wp-content/uploads/Balkonkraftwerk-ecube-Systems_300dpi-300x230.jpg]


    Standort: Ritterhude mit senkrechter Montage (90°) komme ich auf:


    0,4 x 690 x 0,25 = 69 €/Jahr
    1300 / 69 = 18,8 Jahre :?


    Ja denne....




    Beta

  • Hallo Beta,


    unsere Rechnung ist doch ganz einfach: 350 kWh Erzeugung durch die Balkonsolaranlage mal 30 Cent je Kilowattstunde = 105 Euro Ersparnis im 1. Jahr. Je nach Steigerung der Strompreise ergibt sich die von uns angegebene Amortisationszeit von 5 bis 10 Jahren.


    Die beschriebene Anlage - ist doch auf http://www.laudeley.de eindeutig nachzulesen - steht nicht in Ritterhude, sondern in Norderstedt. Laut dem Tarif der Stadtwerke Norderstedt, Grundversorgung Tarif E, muss Familie Harder 1.056 Euro für 3500 Kilowattstunden pro Jahr bezahlen. Macht einen Preis je Kilowattstunde von 30,17 Cent. Genau diesen legen wir - Stand heute - zugrunde.


    Sie rechnen über 15,5 Jahre mit einem konstanten und heute schon unterdurchschnittlichen Strompreis von 25 Cent.


    Sonnige Grüße!


    e.cube systems
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