EEG-Vergütungsanspruch aus nichtrealisierter Anlage ?

  • zumindest würde ich "aufmerksam" werden wenn der Kollege nicht mal seinen Titel richtig schreibt ...
    zumindest mir ist ein "Effiziensberater" nicht bekannt oder ich kenne die letzte / aktuelle Version der Rechtschreibreform nicht :roll:

  • Hi,


    Zitat von Kollektor

    Hab ich da was verpasst ?


    ich kann mir nur vorstellen, dass da jemand so etwas wie eine "Notinbetriebnahme" gemacht hat mit sämtliche Anmeldungen, dann die Anlage aber entweder nicht wirklich aufgebaut hat oder es gab technische Probleme/Mängel (z.B. mit den Modulen) und die Anlage ist darum entweder nie fertig gebaut worden oder wieder abgebaut worden.


    Ein Modell, dass man eine genehmigte, aber nie nach EEG erstmalig in Betrieb genommene Anlage zu alten Vergütungskonditionen in Betrieb nehmen kann, gibt`s nicht.

  • Zitat von dago07

    zumindest würde ich "aufmerksam" werden wenn der Kollege nicht mal seinen Titel richtig schreibt ...
    zumindest mir ist ein "Effiziensberater" nicht bekannt oder ich kenne die letzte / aktuelle Version der Rechtschreibreform nicht :roll:


    Rechtschreibung ist doch gans egal wenn die Leute neue Renditeideen haben. :D
    Die Einheit KW/p ist ja auch neu. :shock:


    Auszug:

    Zitat

    Wir verkaufen eine genehmigte Photovoltaikanlage aus Insolvenz:
    Leistung: 510 KW/p
    Einspeisevergütung: 31. Mai 210 mit 35,23 Cent/KWp
    Genehmigung bzw. Registrierung durch die Bundesnetzagentur liegt vor
    Module/Wechselrichter: Freie Wahl nach Absprache.

    Sonnige Grüße
    Kollektor

  • Zitat von Ralf Hofmann

    ...ich kann mir nur vorstellen, dass da jemand so etwas wie eine "Notinbetriebnahme" gemacht hat mit sämtliche Anmeldungen, dann die Anlage aber entweder nicht wirklich aufgebaut hat oder es gab technische Probleme/Mängel (z.B. mit den Modulen) und die Anlage ist darum entweder nie fertig gebaut worden oder wieder abgebaut worden.


    Da steht was von "freier Modulwahl", also wurde auch nichts aufgebaut oder in Betrieb genommen.

    Sonnige Grüße
    Kollektor

  • Hi,


    Zitat von Kollektor

    Da steht was von "freier Modulwahl", also wurde auch nichts aufgebaut oder in Betrieb genommen.


    das eine hat mit dem anderen nur theoretisch etwas zu tun.


    In der Praxis kontrolliert keine Sau, welche Module da in Betrieb genommen wurden.
    Eine Pflicht zur Dokumentation gibt`s auch nicht, es zählt nur die gesamte installierte Leistung.
    Hinterher einen völlig anderen Generator zu nutzen als den ursprünglichen ist also kein Problem.


    Eine legale Option gibt`s auch noch. Über 500 kwp ist ja kein Generator für ein EFH. Kann gut sein, dass es sich ursprünglich um Dünnschichtmodule gehandelt hat, die nach Inbetriebnahme aus technischen Gründen reklamiert wurden und dann wegen Schäden offiziell ausgetauscht werden dürfen. Denkbar ist da also vieles . . .

  • Moin Kollektor,

    Zitat von Kollektor

    Da steht was von "freier Modulwahl", also wurde auch nichts aufgebaut oder in Betrieb genommen.


    des EEG ist hier hinsichtlich der Vorgaben zur Sicherung der Einspeisevergütung eindeutig.
    Wenn der Generator 2010 nicht in Betrieb genommen wurde, erhält er auch keine Einspeisevergütung aus 2010.
    Wie ist also der Anspruch auf die Differenz zu heutigen Einspeisevergütung geregelt und wer zahlt diese?
    Der Netzbetreiber wird dafür zumindest keinen Ausgleich vom ÜNB über das EEG-Konto erhalten können.

    Mit sonnigen Grüßen
    -eggis-


    "Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)


    SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
    Meine Anlage!!! hier klicken

  • Von Hrn. Grünauer erwarte ich auch noch eine Antwort.


    Auf ein angeforderte Angebot mir sehr spärlichen Daten wollte ich etwas Konkreteres und hab dabei angedeutet, dass ich die angedeutete Rendite nicht entdecken kann.


    Seitdem habe ich nichts mehr gehört...

    Servus
    Toni


    Luschenjagd aufgegeben.
    Elektrisch unterwegs mit Leaf II