Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Was alles passiert beim Betrieb von Solaranlagen

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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon Tommmi » 26.07.2018, 20:19

Hab mich lange mit der einen Zelle befasst, die hat einen Herstellungsfehler. Hab also nur Pech gehabt. Eigentlich schade, aber nach 2 Jahren kann die zum Recycling.
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon pvx » 29.07.2018, 06:06

Das war nun die Xte Wiederholung der alten Vorurteile, statt auch nur eines sauberen scans. :(

Wer meine Hinweise liest und es probiert wird sehen, dass das Sulfat bei knapp über Gasungsspannung genauso umgewandelt wird wie bei z.B. 2,5 V/Zelle unter starkem Gasen.
Wer aber den Ladezustand nicht anhand der Ruhespannung beurteilt sondern anhand der Spannung kurz nach Ladeende, wird nie schlauer werden. Ich habe oft genug klar und deutlich geschrieben worauf es ankommt und wie es geprüft gehört.
Wer nicht hinschauen will, der schaue eben weg und kaufe einen neuen Akku früher als nötig. Ignoranz ist bequem und kostet. :)

Freundliche Grüße
pvx
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon stromsparer99 » 29.07.2018, 13:30

Mein letzter Beitrag zu dem Thema mit dir, da es sinnlosist mit dir zu disskutieren.
Du hast keinen Speicher und wirst den Fehler in deiner Theorie nie erkennen.

Deine Theorie könnte vielleicht funktionieren wenn:
1. Es um eine Zelle gehen würde und nicht um 12 oder 24 Stück in einer Reihe.
Denn Zellen sind herstellungsbedingt alle unterschiedlich, deshhalb wird in regelmässigen Abständen eine Spannung deutlich über Gasungspannung benötigt um alle Zellen Auszugleichen.

2. Wenn die Ladezeit keine Rolle spielt, aber im PV Bereich wo Ladestrom nur bei Sonnenschein ansteht funktioniert das nicht.
Mit deiner knapp über Gasunsspannung hättest du an den meisten Tagen nur Teilladungen, und deine Zellen würden Tag für Tag mehr Sulfat auf den Platten lassen. Die Folgen muss ich dir nicht erklären.

Und schau dir doch mal die ganzen Batterieleichen hier im Forum an.
Da ist keine an Überladung krepiert, die sind alle an Mangelladung / Tiefentladung kaputt gegangen.
Und wenn der Speicherhersteller merkt, dass die Speicher nach 3 Jahren 30% Kapaverlust wegen Sulfatierung haben und in der Firmware die Ladespannung erhöht, dann krepieren die nicht an der höheren Ladespannung. Da war der Rettungsversuch einfach viel zu spät.
Und genau deine Ladetheorie führt zur schleichenden Sulfatierung. Denn niemand hier würde jeden Tag seinen Speicher für 2 Stunden ausser Betrieb nehmen um die Ruhespannung zu messen. Erst recht würde hier niemand seine Batterie nur jeden 2. Tag nutzen, weil die Ladezeit mit knapp über Gasung an einem Tag nicht ausreicht.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen, du bist leider völlig realitätsfremd was die Nutzung von Bleispeicher im PV Bereich angeht.

Gruß
Thomas
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon Schoenberg » 01.08.2018, 09:23

Eine Weile schon lese ich hier mit.

Verstanden habe ich, dass sich die Fachleute darüber streiten, welcher Spannungslevel zur Entsulfatierung aus technischen und wirrtschaftlichen Grümden optimal ist. Besonders im Praxisfall der Reihenschaltung viele Zellen:

stromsparer99 hat geschrieben:
Deine Theorie könnte vielleicht funktionieren wenn:
1. Es um eine Zelle gehen würde und nicht um 12 oder 24 Stück in einer Reihe.
Denn Zellen sind herstellungsbedingt alle unterschiedlich, deshhalb wird in regelmässigen Abständen eine Spannung deutlich über Gasungspannung benötigt um alle Zellen Auszugleichen.

- snip-

Und schau dir doch mal die ganzen Batterieleichen hier im Forum an.
Da ist keine an Überladung krepiert, die sind alle an Mangelladung / Tiefentladung kaputt gegangen.
- snip -


Meine Frage dazu: würde es in der Praxis einen Unterschied machen, wenn man das System um ein BMS/ einen Balancer ergänzt, der bei Topladung sowohl die Spannungen ausgleicht als auch überwacht ?

Soll heissen, kann man sich dann eher auf eine Linie einigen ?
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon e-zepp » 01.08.2018, 11:20

Natürlich würde es einen Unterschied machen, vor allem was z.B die Wirtschaftlichkeit eines Bleispeichers betrifft :wink:

Bei allen Diskussionen um Pb-Speicher wäre es sehr hilfreich dazu zu sagen von welchem Typ in welcher Anwendung
man grade spricht :roll:
Hier werden verschlossene 12V OPzV-Klötzchen mit 2V PzS-Zellen ebenso in einen Topf geschmissen wie irgendwelche
Grundlast-Speicher an großen Einspeiseanlagen mit autarken Berghütten-Inseln.

So wird das nix :!:

lg,
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon pvx » 04.08.2018, 04:25

Hi Schoenberg,

ja, es wäre nützlich, wenn man das System um ein BMS/ einen Balancer ergänzt, der
1. alle Zellen einzeln überwacht,
2. bei der üblichen Vollladung die Zellen ausgleicht und
3. alle Woche einmal die Zellen entsulfatiert bis der Ladestrom bei knapp über Gasungsspannung nicht mehr sinkt.
So präzise muss man den Fortschritt formulieren und durchführen. Natürlich muss man nicht nur die verschiedenen Akkusysteme dabei individuell betrachten sondern auch Akkus verschiedener Hersteller und Vorgeschichte. Dann wird das was.
Darüber streiten sich Fachleute eigentlich nicht. Nur die proleten hier rum, die es nicht verstehen bzw, nicht verstehen wollen. So ist das nicht nur hier in PV-Forum. :(
Gerade die Akkus des TS sind, wie die zahlreicher anderer IBC-Systeme, durch Überladung zerstört worden.

Fazit: Erst wie üblich vollladen, dann Gasungsspannung ermitteln und dann regelmäßig die Entsulfatierung entsprechend durchführen.
Da die herkömmlichen Laderegler das nicht können muss man das bis auf Weiteres von Hand machen und/oder die veralteten Programme zu überlisten versuchen.
Aber wie e-zepp schon mitteilte: "Da sind schon andere dran." Es besteht also Hoffnung, dass sich irgendwann in den nächsten 30 Jahren der Fortschritt durchsetzt. Wie so oft schon gegen alle Mistschleuderer und Traditionalisten. :D

Freundliche Grüße
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon Tommmi » 04.08.2018, 07:52

Ja, Pzs und Opzs kann man ruhig in einem Topf schmeißen, Hoppeke Opzs werden schon laut Datenblatt bis 2,7V geladen (unter beachtung von Temperatur und begrenzte Leistung). Also weit entfernt von meinen Empfehlungen.
Ich habe nun eine angeknackste und eine neue Reservezelle die ich einfach nebenher laden möchte und für den Fall der Fälle hab ich Sie dann. Beide wurden 90% geladen und hängen jeweils an einem Labornetzteil seit mehreren Tagen. Nun kommen wir zur Aussage mit wenig Strom laden, keine von beiden kommt bei 5A seit Tagen in den CV Bereich. Und das bei nichtbenutzten :shock:
Nun möchte ich mal wissen wer seine Batterie mal eben 5 Tage außer Betrieb nimmt und wartet das die Zellen nichts mehr aufnehmen...
Der Thread wird immer weiter rennen, ich kann mir nicht verkneifen zu schreiben wenn ich lese "zerstört durch Überladung" ich aber ständig Spannungen lese die zu absoluten Mangelladungen führen.
Selbst Lithium Zellen ab einem gewissem Alter können driften und auch dort muß man bis zur Endspannung laden sonst kommt ein bleeding bms niemals in Aktion und Einzelbänke sterben unweigerlich.
Die Bänke in einem Stromspeicher sind nun mal in Reihenschaltung und während eine schon voll ist sind es 23 nocht nicht. Die Temperaturüberwachung ist bei 2,6V pro Zelle ja schon fast überflüssig denn bei CV Ladung und 2,6V wird die Zelle kaum über 35grad kommen. Da muß der Laderegler schon völlig Murks sein wenn er dahingehend mit voller Leistung schiebt.
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon DidiD » 04.08.2018, 10:23

Hallo PVX,

deine Meinung einen Blei-Flüssig-Akku, bei täglichem zyklen unter 2.4V/Zelle zu laden ist Quatsch und hat
mit der PV-Praxis rein gar nichts zu tun.
Ich lade meine Akkus, die täglich gezyklet werden mit ca. 2.45V/Zelle. Dabei werden die auch am Tag garantiert
voll. Bei Bedarf wird darüber hinaus eine Ausgleichsladung mit erhöhter Spannung gefahren um vorhandene
Zelldrift zu eliminieren. Ich mache das mit 2.7V/Zelle. Damit habe ich die besten Erfahrungen im praktischen
Betrieb gemacht.

Daher wäre es auch für erdwind besser, einfach Blei-Flüssig-Akkus mit gleicher Kapazität wie die Moll zu
kaufen und die Anlage weiterzubetreiben. Der finanzielle Aufwand wäre rel. gering.
Die Ladeparameter müssten eben dann entsprechend angepasst werden. (Ev. gingen dann auch Akkus mit
mehr Kapazität)

AGM bwz. GEL setze ich nur ein, wenn wöchentliches zyklen möglich ist. Diese Akkus lade ich mit 2.3V/Zelle auf.
Die Ladedauer ist dann 3-4 Tage mindestens. Meist hängen die dann bis zum nächsten Einsatz am Ladegerät
d.h. 6 Tage lang.
Dadurch trocknen die nicht aus. Die Zellen werden durch die
lange Ladedauer ausgeglichen und sulfatieren auch nicht. Mit dieser Ladestrategie habe ich sehr
gute Erfahrungen. Eine Nutzungsdauer größer 10 Jahre ist dann auch die Regel.
Für PV-Betrieb mit täglichem Zyklen aber absolut ungeeignet.

VG Dietmar
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon pvx » 05.08.2018, 18:40

Hi Dietmar,

auch Du hast nicht gelesen und/oder verstanden, was ich nun schon zum x-ten Male hier geschrieben habe.
Auch Du stellst Deine Behauptung " Dabei werden die auch am Tag garantiert voll." einfach in den Raum, ohne das mit irgendwelchen Messwerten zu belegen.
Wenn Du auf die Ausgleichsladung angewiesen bist, ist genau das der Hinweis darauf, dass bei den täglichen Zyklen eben gerade nicht alle Zellen voll werden. Das nur alle Monate zu beheben ist eben ein Fehler. Und es durch Überladen der anderen Zellen zu beheben noch einer. Klar geht das so. Macht man seit 30 Jahren so.
Ich schreibe aber hier wie man es besser machen kann, weil man inzwischen andere Möglichkeiten hat. stromsparer99 hat ja gezeigt, dass es nicht Tage braucht sondern bei ihm vier Stunden. Nur, bis er versteht, was daraus folgt, das dauert wahrscheinlich noch Jahre...
Vermutlich würdest Du auch nicht so lange brauchen wie Du annimmst, wenn Du die Abnahme des Ladestroms bei knapp über Gasungsspannung mal ansehen würdest. Aber wie so viele hier - nein, sie wollen es nicht ansehen. Sie wollen ihren alten Trott weitertrotteln. ... und sich über den Fortschritt aufregen. Große Klappe und Mistwürfe statt Ampèremeter. Theoretiker eben. Nichts hören, nichts sehen, nichts messen.... :juggle: - nicht vorankommen.

erdwind kann keinen anderen Akku verwenden, weil der Zugangscode zur Einstellung der Ladeparameter nicht bekannt ist und von IBC nicht herausgegeben wird und Details zum Ladeprogramm sowieso nicht.
Beobachtet wurde, dass der LR von IBC nach drei Jahren Nutzung der Akkus deren Ladezustand falsch ermittelt und die Akkus dann bis zur Zerstörung überlädt. Nachgebessert wird das Ladeprogramm nicht, nur neuer Akku verkauft. Prognose wie gehabt. :evil: Umsatz von Moll wie gehabt. :mrgreen:

Freundliche Grüße
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Re: Nach Firmware update Batteriespeicher kaputt

Beitragvon stromsparer99 » 05.08.2018, 21:34

pvx hat geschrieben:Hi Dietmar,

stromsparer99 hat ja gezeigt, dass es nicht Tage braucht sondern bei ihm vier Stunden.

Freundliche Grüße
pvx


Nein habe ich nicht.
Ich habe gezeigt, dass bei einer 7 stündigen Konstantspannung mit 2,4 Volt nach ca. 5 Stunden der Strom nur noch sehr sehr langsam fällt.


Du sagst die Batterie ist nach 4 Stunden voll. :shock:

Ich habe hier aber schon x mal wiederholt, dass die 7 Stunden nicht reichen um 100% voll zu laden, sondern nur ziemlich voll.
Weil nach 30 Tagen mit täglichen Zyklen der Strom eben nicht mehr so weit fällt wie nach einer echten 100% Ladung.
Und deshalb ab und zu eine Ausgleichsladung mit 2,6 Volt für 2 Stunden nötig ist.
Aber diesen Teil verdrängst du immer wieder und empiehlst eine geringere Ladespannung als 2.4 Volt.
Was ja zu noch längeren Ladezeiten führen würde.

Gruß
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