Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Was alles passiert beim Betrieb von Solaranlagen

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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon orfix » 04.06.2018, 15:18

mei pv anlage wird immer schlechter (siehe anhang)
am morgen ist der string strom 200 mA bei den 2 strings noch gleich.
Mittag hab ich schon 500 mA differenz.

Kann ich die 11 module pro string einzeln mit einem Pappkarton abdecken und dann immer die stringspannung mesen.
So die Module überprüfen?

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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon P.Voltologe » 04.06.2018, 15:37

Die Ertragsminderung wird ja primär durch den kleiner werdenden Strom bestimmt und nicht so dramatisch durch die Spannung. Man könnte bei konstanter Strahlungslage (keine wechselnden Wolken) vermutlich mit der Abdeckmethode das Modul herausbekommen, welches den seriellen Summenstringstrom am wenigsten stark beeinflusst (kleiner werden lässt). Da aber im Betrieb auch immer der Arbeitspunkt nachgeregelt wird und bei Verschattung die Bypassdioden schalten sollten, braucht man lange Einschwingzeiten, um die geringen Wertabweichungen als erneut stabilisiert anzusehen (also die Werte die man später miteinander vergleichen will).
Da man ja irgendwann sowieso die "Strombremse" aus dem Stringverbund nehmen muss, wäre es eventuell mit einem ggf. zwei Stringkabelverlängerungen möglich jeweils ein Modul aus dem Stringverbund zu nehmen und zu sehen, ob der neue reduzierte Stringverbund wieder höhere Ströme transportieren kann. Sollte das Problem nur in einem Substring (was die Bypassdiode schaltet) liegen, kann man ja später entscheiden, ob man (falls es nur einer ist) diesen permanent "opfert".
Ist halt Frickellei..
Grüße
Zuletzt geändert von P.Voltologe am 04.06.2018, 16:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon Moneyshitter » 04.06.2018, 15:37

Hilft dir jetzt nicht weiter. Aber ich kaufe auch keine weiße Ware mehr von Siemens. In meinen Augen alles Müll dem überzahlten Wasserkopf geschuldet
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon kalle bond » 04.06.2018, 18:41

Moneyshitter hat geschrieben:Hilft dir jetzt nicht weiter. Aber ich kaufe auch keine weiße Ware mehr von Siemens. In meinen Augen alles Müll dem überzahlten Wasserkopf geschuldet


Kann mir nicht vorstellen, dass zB WaMas von Siemens schlechter sind als von Bosch, Miele usw.
Und Müll sind die schon garnicht. Was meinst du überhaupt damit?
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon MBIKER_SURFER » 04.06.2018, 18:45

Moneyshitter hat geschrieben:Hilft dir jetzt nicht weiter. Aber ich kaufe auch keine weiße Ware mehr von Siemens. In meinen Augen alles Müll dem überzahlten Wasserkopf geschuldet


Dann kaufst eben welchen Schrott? Eben .... :idea:
Gruß
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon Retrerni » 04.06.2018, 19:52

Was hast Du denn bisher z.B. aufgrund der unterschiedlichen Temperaturen im Modul unternommen?
Mit dem einzelnen Abdecken würdest Du lediglich feststellen, welches Modul wohl den geringsten Beitrag liefert, nur werden das wohl die gleichen Module sein, die auch bei der Thermographiemessung die größten Temperaturunterschiede aufwiesen...
Und wie steht es um die im Verlaufe des Threads angefragten Unterlagen?
Wie verhalten sich die Strings, wenn sie einzeln am WR hängen? Du hast hier ja nur einen MPP-Tracker, unterscheiden sich im Einzelbetrieb die Stringspannungen, währenddessen sich bei gleicher Helligkeit die Ströme annähern?

Ciao

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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon orfix » 05.06.2018, 14:35

Danke für die Antworten,

Hab heute mal die einzelnen strings gemessen, leider war es recht bewölkt.
Die strings lieferten jeweils 0,7 A bei 317 Volt, leerlaufspannung 438 Volt
Danach stiegt die Differenz wieder an, werde die Messung bei konstanten Wolkenhimmel noch mal machen

Das die Module altern war ja bekannt, aber die östlichen Module sind wesentlich besser, wo ist da made in germany?
Auch mein SMA Wechselrichter SMA SWR 2500 macht Probleme, er hat Alzheimer.

Siehe
sma-netzgekoppelte-wechselrichter-f47/mein-sma-swr-2000-hat-alzheimer-t84132.html

hab da in der Eigenverbrauch Nutzung kein Vertrauen, wenn bei der einfachen Technik nach 15 Jahren alles schon versagt.

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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon Bruno3120 » 05.06.2018, 15:00

kalle bond hat geschrieben:
Moneyshitter hat geschrieben:Hilft dir jetzt nicht weiter. Aber ich kaufe auch keine weiße Ware mehr von Siemens. In meinen Augen alles Müll dem überzahlten Wasserkopf geschuldet


Kann mir nicht vorstellen, dass zB WaMas von Siemens schlechter sind als von Bosch, Miele usw.
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Siemens baut seit mindestens 20 Jahren keine Weise Ware mehr. Wurden alle von Bosch gebaut. Seit einigen Jahren ist der Eigentümer von Siemens-Hausgeräte die Firma Bosch.
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon kalle bond » 05.06.2018, 15:21

Bruno3120 hat geschrieben: Siemens baut seit mindestens 20 Jahren keine Weise Ware mehr. Wurden alle von Bosch gebaut. Seit einigen Jahren ist der Eigentümer von Siemens-Hausgeräte die Firma Bosch.


OT:
Vielleicht bauen die sogar noch für andere Firmen.
Schlecht sind die Geräte keinesfalls.
Wie lange soll denn zB eine WaMa halten?

@orfix, wie viel Jahre beträgt denn die Garantie auf deine Module; ich meine die eingeschränkte Leistungsgarantie?
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Re: Hotspot Siemensmodule Baujahr 2002

Beitragvon kalle bond » 05.06.2018, 15:33

orfix hat geschrieben: Das die Module altern war ja bekannt, aber die östlichen Module sind wesentlich besser, wo ist da made in germany?


Die Aussage halte ich für falsch :?
Du müsstest mit "östlichen" Modulen aus dem Jahre 2000 vergleichen.

In ihrer Zeit hatten die SM 110 von Siemens Solar einen recht guten Ruf.
Die Module ließen sich für Netzanlagen als auch im Off Grid Bereich einsetzen.
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