Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon pappnase » 10.09.2018, 16:24

duncan02 hat geschrieben:83% WG wäre schon ein guter Wert :wink:

Für ein reines DC-Sytem wäre es tatsächlich nicht so toll aber bei einem herkömmlichen Sytem mit Eta_Laden x eta_Speichern x eta_Wechselrichten = 0,83 ergibt sich für jeden Einzelschritt ein eta von 0,94. Das ist schon nicht sooo schlecht.
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon duncan02 » 10.09.2018, 16:48

pappnase hat geschrieben:
duncan02 hat geschrieben:83% WG wäre schon ein guter Wert :wink:

Für ein reines DC-Sytem wäre es tatsächlich nicht so toll aber bei einem herkömmlichen Sytem mit Eta_Laden x eta_Speichern x eta_Wechselrichten = 0,83 ergibt sich für jeden Einzelschritt ein eta von 0,94. Das ist schon nicht sooo schlecht.
Laut FHTW Berlin nehmen sich DC und AC Systeme nix :-)
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon machtnix » 10.09.2018, 17:04

Christian1012 hat geschrieben:Um die 1.600 kWh zu entnehmen musstest du 1.920 kWh in den Speicher stecken... das sind schon 230 € entgangene Vergütung :juggle:


die Vergütung wäre auch weg, wenn er den Strom ohne Akku direkt verbraucht hätte.
Und Strom der eingespeist und vergütet wird muß zum doppelten Preis zurückgekauft werden,
also was ist nun besser? 230€ Vergütung welche man bei Eigenverbrauch nicht bekommt, oder 230€ draufzahlen für den eingespeisten Strom welcher anschließend zurückgekauft wird ??? :roll:
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon PV-Express » 10.09.2018, 20:08

@Machtnix
und mit der Differenz musst du halt einen Speicher bezahlen...

Imer das gleiche gelulle hier, wenn wir schon im ct Bereich sind, dann sollten wir auch in ct rechnen :roll:

Nochmal 12ct verlieren + 4,5ct ueW ergibt 16,5ct + 20% Speicherverlust.ergibt was? Wie weit weg sind wir noch von 25ct Bezugsstrom???
Also, wo bitte ist hier das doppelte??? Wenn man es ganz scharf rechnet sind wir gerade noch bei 5ct Vorteil durch den gespeicherten Eigenverbrauch. So und jetzt sind wir sogar unter 100€ je KWh Speicherkapa
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon Bastel » 10.09.2018, 20:17

machtnix hat geschrieben:
Christian1012 hat geschrieben:Um die 1.600 kWh zu entnehmen musstest du 1.920 kWh in den Speicher stecken... das sind schon 230 € entgangene Vergütung :juggle:


die Vergütung wäre auch weg, wenn er den Strom ohne Akku direkt verbraucht hätte.
Und Strom der eingespeist und vergütet wird muß zum doppelten Preis zurückgekauft werden,
also was ist nun besser? 230€ Vergütung welche man bei Eigenverbrauch nicht bekommt, oder 230€ draufzahlen für den eingespeisten Strom welcher anschließend zurückgekauft wird ??? :roll:


Die Vergütung wäre auch weg, wenn er davon Bier gekauft hätte :lol: aber das ist ja nicht der Sinn des Speichers. Wenn er den Strom ohne Speicher selbst verbrauchen könnte (z.b. durch Lastverschiebung), dann bräuchte er ja wohl keinen Speicher.
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon pappnase » 10.09.2018, 20:33

PV-Express hat geschrieben:Imer das gleiche gelulle hier [snip...]

So kennt man PV-Express: Gut im Austeilen (leider aber sehr schwach im Einstecken).
Nochmal 12ct verlieren + 4,5ct ueW ergibt 16,5ct + 20% Speicherverlust.ergibt was?

Nochmal: 12 ct EV - 6 ct Eigenkosten + 4,5 ct ueW = 10,5 ct. Dann kommt der Teil, den du nicht berechnen kannst: 10,5 ct x 1/0,8 = 13,13 ct.
Wie weit weg sind wir noch von 25ct Bezugsstrom???

Das schaffst Du jetzt selbst.
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon machtnix » 10.09.2018, 20:47

Nochmal 12ct verlieren + 4,5ct ueW ergibt 16,5ct + 20% Speicherverlust.ergibt was?

lasst doch bitte mal die unentgeltliche Wertabgabe weg, das Geld habt ihr doch schon als Vorsteuer erhalten. 8)
bzw. macht die KUR wenn die Anlage reif dafür ist.
oder erzeugt den Eigenverbrauch mit einer privaten Anlage.

und vergesst die Speicherverluste ( ein Modul zusätzlich aufs Dach legen :idea: )
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon ragtime » 11.09.2018, 00:35

Puhhh,... Threads in denen pappnase schreibt werden tatsächlich eher zu threats...

pappnase hat geschrieben:<.... Komisches Geschwurbel gelöscht... >
Vielleicht magst Du mir erklären, wo hier der Fehler liegt, damit in Zukunft auch mein Strom „für lau“ vom Dach kommt.

Der kommt nicht für lau vom Dach, wird aber über die Einspeisevergütung incl. einem kleinen Gewinn bezahlt... So wurde das Unternehmen PV damals gegründet/gerechnet.

Über einen Speicher könnte man da nun noch etwas mehr rausholen, wobei dieser aber Privatvergnügen ist und die unentgeltliche Wertabgabe erhöht, da ich noch 3 Jahre an die Regelbesteurung gebunden bin. Und die Frage ist ob dieses 'mehr' den Speicher bezahlt. Nichts anderes hab ich oben ausgerechnet...

Da bei nachträglicher Anschaffung der Speicher aber eh nicht dem Unternehmen zugeordnet werden kann, sondern brutto bezahlt werden muss, macht eine Anschaffung nur nach Wechsel zur KUR Sinn um die ueW zu sparen, die die Zahlen oben besonders klein machte.

Freut mich für Dich, dass Du keine Mehrwertssteuer bezahlen musst. Ich hab gerade bei „Grüner Funke“ nachgeschaut und müsste da zirka 25 Cent plus Grundgebühr zahlen.

Das hab ich nie behauptet, sondern bin leider zu voreilig davon ausgegangen, dass du und andere selbst in der Lage sind von netto nach brutto umzurechnen. Und mein Preis ist von vor Juli, das ändert sich ständig und heute wäre es dann halt ev. ein anderer Anbieter...

Für machtnix aber auch nochmal gerne OHNE ueW (also mit KUR) :

20*1,19-12,5/0.8 = 8,175ct/kWh
(d.h. ca. 400€/kWh brutto wenn er 5000Zyklen durchhält)

Und nein die Speicherverluste mag ich nicht vergessen,... Das sind nämlich mehr als 3ct Verlust!
9.5kWp, Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protect SW250 & Samil Power SolarLake 8500TL-PM (70% hart),... ab 3'2015

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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon pappnase » 11.09.2018, 09:58

ragtime hat geschrieben:Puhhh,... Threads in denen pappnase schreibt werden tatsächlich eher zu threats...

pappnase hat geschrieben:<.... Komisches Geschwurbel gelöscht... >

Nun, so richtig nett bist Du auch nicht.
Vielleicht magst Du mir erklären, wo hier der Fehler liegt, damit in Zukunft auch mein Strom „für lau“ vom Dach kommt.

Der kommt nicht für lau vom Dach, wird aber über die Einspeisevergütung incl. einem kleinen Gewinn bezahlt... So wurde das Unternehmen PV damals gegründet/gerechnet.

Egal wie Du das auch drehst und wendest: Am Ende bekommst Du für 20 Jahre die EV .- und danach voraussichtlich nichts bzw. Peanuts - und das ist dann auch Dein realer Abschreibungszeitraum. Ausgehend von 1200,-€ pro kWp und 1000 Volllaststunden p.A. kostet Dich dann die kWh (ohne Betriebskosten!) 6 ct. Wenn Du 1500,- pro kWp bezahlt hast und in Deiner Gegend nur auf 900 VS kommst , sind es schon 8,33 ct.
Wenn Du dann noch laufende Betriebskosten (Versicherung, Rücklagen für Wartung & Reparaturen) von 15,- € pro kWp und Jahr zu Grunde legst, währest Du schon bei 10 ct Eigenkosten pro kWp. In dem Fall verdienst Du an der eingespeisten kWh gerade mal 2,5 ct (vor Steuern). Nachts kaufst Du dann (überwiegend Braunkohle-)Strom für 20 ct * 1,19 = 23,8 ct ein.
Ich möchte also das „Kompliment“, die Speicherbesitzer würden sich ihren Speicher schönrechnen an dieser Stelle mal zurückgeben.

Und nein die Speicherverluste mag ich nicht vergessen,... Das sind nämlich mehr als 3ct Verlust!


Dann darfst Du aber gerne Deinen Verlust durch die 70%-Regelung gegenrechnen. Der entspricht - wie ich in einem anderen Thread am Beispiel meiner Anlage dargelegt habe - in etwa dem Speicheverlust.

Wie immer dreht sich hier munter alles im Kreis...
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Re: Wäre ein Speicher für ~500€/kWh wirtschaftlich nutzbar?

Beitragvon ragtime » 11.09.2018, 10:26

Ich kann dich beruhigen... Meine Abregelverluste sind 0,0%, da steile O/W-Anlage, weshalb meine Gestehungskosten auch durchaus etwas höher sind... einfach gerechnet 8ct, mit Abzinsung des gebundenen Kapitals und Wartung eher 10ct. Das spielt aber hier keine Rolle, das ist Geschichte.

Und es geht hier auch nicht um Ökologie, sondern darum ob sich ein zusätzlich privat angeschafter Speicher selbst bezahlen kann wenn er 500€/kWh kostet.... Durch den Mehrertrag, den er über das hinaus was ich ohnehin schon habe, erwirtschaftet (siehe Thread-Titel).

Du brauchst nun nicht gebetsmühlenartig zu wiederholen was im anderen Thread auf fast 50 Seiten ausgebreitet wurde.
Ökologisch bin ich bei dir, und es braucht auch Idealisten/Early Adopter wie dich, die dabei den Euro nicht 2x umdrehen (müssen), bis es für die breite Masse günstig genug wird. Bis es soweit ist, werde ich mich damit begnügen den Kohlestrom tagsüber zu verdrängen, was durchaus/leider auch noch möglich ist.
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