Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon techswiss » 08.10.2018, 13:44

Danke euch schonmal.
Ein 12V System scheidet leider fast schon aus, weil der 48V Wechselrichter / Ladegerät schon unterwegs ist :cry:

Absicherung mit Schmelzsicherungen ist ein guter Input, würde auch Leitungsschutzschalter funktionieren, hat das auch mal einer probiert?
Würde das System sonst versuche so aufzubauen und damit wäre die einzelne Belastung pro Batterie ziemlich tief oder?
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon pezibaer » 08.10.2018, 13:58

Najo.. LS bei 48V Gleichstrom an Batterie.. wirst kaum groß genug finden.. bzw und wenn sehr teuer, hab ich auch kein Vertrauen .. Bei vielen Parallelen Nimm neozed 3er verteiler dem Kabelquerschnitt zu den einzelen Batterie absicherung und eine dicke NH als Hauptsicherung vorschalten

Ich geb dir nur den Tip investrier nicht zuviel in diesen Aufbauen,weil ich hab meine 550AH/48V Bank mit bestehen aus 4 Jahre alten Banner SBV welche mit 12 Jahren angegeben sind aus einer USV nach nicht mal 2 Monaten komplett weggerissen. Das war Arbeit mit sauber verkabeln, hat mich sehr geärgert damals.. und ärgert mich heute noch

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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon klaus24V » 08.10.2018, 14:05

ich würde die Batterieblöcke mit Dioden entkoppeln. Das verhindert Ausgleichsströme.
Auch kannst du dann die Spannung der Blöcke einzeln überwachen.
Alles irgendwie zusammenschalten ist Mist.
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon pezibaer » 08.10.2018, 14:11

klaus24V hat geschrieben:ich würde die Batterieblöcke mit Dioden entkoppeln. Das verhindert Ausgleichsströme.
Auch kannst du dann die Spannung der Blöcke einzeln überwachen.
Alles irgendwie zusammenschalten ist Mist.


Man kann keinen "Gemeinsamgenutzte" Batteriebank entkoppen.. das geht nicht. Entkoppeln kannst du nur Bänke die an unterschiedlichen getrennten verbrauchern hängen die galvanisch untereinander getrennt sind
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon budokan72 » 08.10.2018, 15:46

Hallo nochmal,

selbstverständlich kannst Du aus Deinen 4x12V Batterien ein 48V System aufbauen. ABER Du musst natürlich den unterschiedlichen (Teil-)Batterien ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Basis dafür ist, dass Du
1. Zunächst davon ausgehst, dass die Zellen in einer (12V-)Batterie denselben Stand haben
2. Du jede (12V-)Batterie auf Ladeschluss-und Entladeschlussspannung überwachst und das Ergebnis digital (galvanisch entkoppelt mit CAN/I²C/...) oder per Optokoppler als Meldesignal (1x Entladespannung erreicht, 1xLadeendspannung erreicht) im µC, SPS o.ä. verarbeitetst.
3. Ohne langes Gesicht akzeptierst, dass die schlechteste Batterie die Gesamtperformance des 48V-Verbundes beeinflusst.
4. Ohne langes Gesicht akzeptierst, dass Bleiklötze nicht geeignet sind. ;-)
Idealerweise würde ich die einzelnen Batterien noch mit einem Temperatursensor versehen. Muss aber nicht zwingend wenn Du auf die Spannungen achtest und mit geringer Ladeleistung (<0,3C) arbeitest.
Auch die Ladung einzelner Batterien gezielt am Ende des Systemladens wäre eine sinnvolle Option um alle voll zu bekommen.
Immerhin könntest Du mit geschickter Hardwarewahl schon einmal einen späteren Umbau auf Lithium vorbereiten und müsstest nur die Batterien tauschen.
Sonnige Grüße

budokan72

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