Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon Praeses » 05.09.2018, 16:09

mmmpv hat geschrieben:gibts nicht notfalls einen Blei-Preis für die Dinger falls es in die Hose geht?


Jop, bei unserem lokalen Schrotter gibts ca. 30cent pro Kilo Bleibatterie.

Gruß!
Martin
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon e-zepp » 05.09.2018, 17:02

Wartet noch ein bisschen, der Preis steigt wieder :D
lg,
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon techswiss » 30.09.2018, 16:33

Habe mittlerweile ein Schwerlastregal aufgebaut, darin stehen aktuell 20 Batterien:
4 x 4 Stück mit 92Ah
1 x 4 Stück mit 200Ah.

Im Anhang ein Bild von 2 4er Blöcken.

Ziel ist es ein 48V System aufzubauen, warte derzeit noch auf etwas weitere Hardware.
hat jemand von euch ein einstellbares 48V Ladegerät zu empfehlen?
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon budokan72 » 01.10.2018, 10:41

Hallo techswiss,

...kommt immer darauf an, was Du möchtest:
1. Extern steuern über SPS, Mikrokontroller,...?
2. Nur einstellen der Ladeendspannung und Ein/Ausschalten?
3. Module direkt anschließbar mit MPPT?

Ich kenne die Konfiguration EVA-LOG flex mit integrierter Überschusssteuerung, Funksteckdose, billiges Labornetzteil mit fest eingestellter Strom / Spannungsbegrenzung. -> Extrem einfach und günstig, jedoch kann nicht dynamisch der komplette Überschuss genutzt werden.
Ich kenne die Konfiguration EVA-LOG flex mit integrierter Überschusssteuerung, Funksteckdose, einstellbares Netzteil mit fest eingestellter Spannungsbegrenzung und Auswahl nach gewollter Leistung. -> Extrem einfach und günstig, jedoch kann nicht dynamisch der komplette Überschuss genutzt werden.
Ich kenne die Konfiguration einer Regelung mit SPS/ Mikrocontroller mit Ac - Messungen an Meanwell Netzteil und somit dynamisch gesteuerter Überschussladung. Kostet allerdings auch ein paar Euronen und ist mit entsprechendem Know How zu programmieren.

Schreibe mal, wo die Reise hingehen soll.

Ich liebe dieses Thema :-)
Sonnige Grüße

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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon techswiss » 02.10.2018, 11:40

Hey budokan,

Ich habe ein Loxone Smart Home, habe schon Eigenverbrauch der PV Anlage optimiert und kann also darüber steuern.
Insofern brauche ich nur noch einfache Ladegeräte und WR's zum einschalten...

Was ich mir jetzt mal bestellt habe um zu sehen wie das funktioniert ist ein Battery Invert.
Aber auch der braucht galvanisch getrennte 0-10V Ansteuerung.

Bin da also noch dran, habe aber auch zahlreiche Batterien und hüte mich etwas davordie 4 Stück in Serie die ein 48V System geben auch noch parallel zu schalten...
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon pezibaer » 03.10.2018, 16:59

techswiss hat geschrieben:Bin da also noch dran, habe aber auch zahlreiche Batterien und hüte mich etwas davordie 4 Stück in Serie die ein 48V System geben auch noch parallel zu schalten...


das parallel ist weniger das Problem als die 48V Serie .. . brauchst nur ein paar mal zyklen und dur wirst festsetellen das dir die Einzelspannung der Blöcke abweichen werden im Ladeendbereich.. ist immer so bei gebrauchten AGMS aus USV und Co wenns dann in PV Systemen zyklisch belastet werden
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon techswiss » 05.10.2018, 07:23

pezibaer hat geschrieben:
techswiss hat geschrieben:Bin da also noch dran, habe aber auch zahlreiche Batterien und hüte mich etwas davordie 4 Stück in Serie die ein 48V System geben auch noch parallel zu schalten...


das parallel ist weniger das Problem als die 48V Serie .. . brauchst nur ein paar mal zyklen und dur wirst festsetellen das dir die Einzelspannung der Blöcke abweichen werden im Ladeendbereich.. ist immer so bei gebrauchten AGMS aus USV und Co wenns dann in PV Systemen zyklisch belastet werden


Ich weis, du hast mir vom Projekt abgeraten, aber erlaube mir trotzdem die Frage. Du scheinst ja viel Erfahrungen gemacht zu haben, was empfiehlst du mir für eine Verschaltung?
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon e-zepp » 05.10.2018, 07:40

Servus, bin zwar nicht gefragt, aber ich würde nur parallel schalten, also ein 12V-System und dann
mit einem gutem WR bei ca 85% Auslastung die Grundlast bedienen.
An jedes Klötzchen einen Temp-Sensor und über ein entsprechendes Kasterl (?)
bei Überschreitung derselben den Ladestrom unterbrechen.
Wenn man die Temperatur der einzelnen Klötzchen auch noch ständig visualisieren könnte wäre noch besser.
Außer der Temperatur hast Du bei verschlossenen, parallelgeschalteten Blöcken keinen verlässlichen Kontroll - Wert :!:
lg,
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon pezibaer » 05.10.2018, 08:27

techswiss hat geschrieben:
pezibaer hat geschrieben:
techswiss hat geschrieben:Bin da also noch dran, habe aber auch zahlreiche Batterien und hüte mich etwas davordie 4 Stück in Serie die ein 48V System geben auch noch parallel zu schalten...


das parallel ist weniger das Problem als die 48V Serie .. . brauchst nur ein paar mal zyklen und dur wirst festsetellen das dir die Einzelspannung der Blöcke abweichen werden im Ladeendbereich.. ist immer so bei gebrauchten AGMS aus USV und Co wenns dann in PV Systemen zyklisch belastet werden


Ich weis, du hast mir vom Projekt abgeraten, aber erlaube mir trotzdem die Frage. Du scheinst ja viel Erfahrungen gemacht zu haben, was empfiehlst du mir für eine Verschaltung?


Yap wie Phillip jetzt zuvor gesagt hat .. mit gebrauchten AGM nur 12V System .. 48er kannst vergessen..
Ich raten allen Bastellern ud INsel bauern die mit gebraucht arbeiten generell immer nur zu 12V.. weil alles andere führt zu recht bald zu problemen

Würdest ein 24 oder 48er machen.. was wie gesagt aussichtlos ist ... dann immer ganze Serien Parallel schalten ud jede Serie idealer weise über Sicherung und Trenner fühhre... bei 48V und multistrings eignet sich hier Neozed mit 63A gut.. weil mit abstand am billigsten
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Re: Speicher-Eigenabau aus alten Blei-Batterien

Beitragvon mmmpv » 06.10.2018, 13:26

Habe die Akku-Strings auch so abgesichert wie pezibaer es empfiehlt, danke Pezi für Deinen Tipp.
Zusätzlich checke ich per Wärmebildkamera ab und zu beim Laden und Entladen, ob es Auffälligkeiten bei einzelnen Blöcken oder Strings gibt. Nicht nur bei den Akkus selbst, sondern auch die Zuleitungen erwärmen sich minimal.
Bei Absorptionsspannung kann man dann auch bequem und streßfrei die Spannungen der einzelnen Zellen bzw. Blöcke auf Auffälligkeiten checken - im Betrieb.
Victron ESS, 40 kWp + 100 kWh von pezibaer, nachgeführte Anlage 19 kWp
https://www.photovoltaikforum.com/meine-anlage--f24/meine-victron-ess-anlage-t124899.html
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