Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon eba » 12.09.2018, 21:31

buergersolar hat geschrieben:
eba hat geschrieben:An den E3DC soll man nur bis 15kW PV anschließen. Meine Empfehlung 22 Module vom Norddach und 22 Module vom Süddach.

Laut unserem E3DC-Solarteur wären bei unserem Ost-/West-Dach auch gut 18 kWp möglich (nach Rücksprache mit E3DC).
Bei Ost/West sind die Erträge zeitlich versetzt, das ist bei Süd/Nord weniger der Fall. Da bringt das Norddach einfach weniger Leistung, aber nicht zeitlich versetzt.
Dennoch würde ich bei E3DC einfach mal anfragen, was bei Norddachbelegung zulässig ist.
mk_nd_13 hat geschrieben:Wenn dir die Notstromfunktion wichtig ist dürftest du die Prognosebasierte Speicherladung eigentlich gar nicht nutzen, sondern müsstest darauf bedacht sein, dass der Speicher immer möglichst voll ist um bei Stromausfall die maximale Energiemenge zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein Argument, dass diese ganze Diskussion hinfällig macht.

Da das E3DC auch im Notstrombetrieb PV-Strom nutzt und die Batterie nachlädt, ist man nicht auf das angewiesen, was beim Eintreten des Stromausfalls im Speicher ist. Wenn der Stromausfall am Abend eintritt und die Nacht über anhält, hast du natürlich recht, aber am Abend ist eh der PV-Ertrag des Tages eingefahren.
Module
Aus eigener Erfahrung mag der E3DC keine großen Ströme, womöglich noch bei Spannungen deutlich unter 500V. Deswegen hatte ich meine ursprüngliche Verschaltung von 2x14 und 2x16 Module aufgelöst und statt dessen habe ich nun je 1x 23 Module an je einen String also nur 46 Module die restlichen 14 Module wurde einem anderen WR zugeordnet. Seitdem bleibt die Drosselbox relativ kühl. Interessant wäre natürlich eine Verschaltung von je einem gleich langen String vom Ostdach und von Westdach.
Dann bleiben die Strommaxima in der Tat wesentlich niedriger und wäre wohl der einzige gangbare Möglichkeit.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon mk_nd_13 » 13.09.2018, 09:58

buergersolar hat geschrieben:
mk_nd_13 hat geschrieben:Wenn dir die Notstromfunktion wichtig ist dürftest du die Prognosebasierte Speicherladung eigentlich gar nicht nutzen, sondern müsstest darauf bedacht sein, dass der Speicher immer möglichst voll ist um bei Stromausfall die maximale Energiemenge zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein Argument, dass diese ganze Diskussion hinfällig macht.

Da das E3DC auch im Notstrombetrieb PV-Strom nutzt und die Batterie nachlädt, ist man nicht auf das angewiesen, was beim Eintreten des Stromausfalls im Speicher ist. Wenn der Stromausfall am Abend eintritt und die Nacht über anhält, hast du natürlich recht, aber am Abend ist eh der PV-Ertrag des Tages eingefahren.

Nach Murphy Law passiert genau folgendes:
Der Speicher ist am Morgen leer, weil er so dimensioniert ist, dass er über Nacht ausreicht. Dann wird er wegen der Prognose bis um 11:00 Uhr nicht geladen, weil ja perfektes Wetter vorhergesagt ist und damit die 70% Abregelung über Mittag verhinder werden soll. Es kommt dann aber um 10:30 Uhr ein Gewitter das einen Netzausfall verursacht. Wegen der dunklen Wolken kommt also nichts mehr vom Dach und im Speicher ist noch nichts weil er ja über Nacht geleert wurde. Wenn man jetzt tatsächlich auf Notstrom angewiesen ist braucht man also entweder eine Notstromreserve (kann mit der aktuellen Software konfiguriert werden) oder dann einen Notstrom Generator (das ist der Punkt, der bei mir noch aussteht, mal schauen was da die Zukunft bringt).
Ansonsten genießt man einfach das Schauspiel der Naturgewalten oder nimmt ein Buch zur Hand bis die Sonne wieder scheint.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon lars_bln » 13.09.2018, 11:53

ingo cgn hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Sowas nachträglich in einem bewohnten Haus umsetzen, ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, weil man praktisch in den Rohbauzustand zurück gebombt wird.

Das streite ich ganz entschieden ab, jemand der in der Lage ist mögliche Wege zu finden, schaffts sicherlich nicht ganz ohne Dreck, aber von Rohbau ist man soweit entfernt wie die Erde vom Mond. Was glaubst du warum es SDS-plus Bohrer von 1m oder so gibt? Gibt aber sicher genug die nicht können oder wollen.


Genau, Möglichkeiten gibt es schon:
Wir haben vor 4 Jahren ein 140qm (plus tlw. beheiztem Vollkeller) SchwörerHaus (Bj. 1995) mit Ölheizung und WGT übernommen.
Investiert haben wir in Sole/Wasser WP-Anlage mit Deckenheizung+) (dadurch "sanfte" Kühlung ohne WP-Energie) plus Solarthermie für WW. (Letzteres würde ich heute vielleicht nicht mehr machen *)... bevor jemand hier gleich luftholt :wink: )
War nicht billig, zugegeben. Funktioniert bisher einwandfrei, einige Schwachstellen an der Hausdämmung gibt es. Das 4-Jahresmittel an WP-Strom ist 3.800 kWh/a (inkl. Winter-WW)!

Seit 07/18 PV-Anlage (s.u.) mit Reduzierung auf EINEN Tarif, ich bin sehr gespannt, wieviel WP-Betrieb mit PV-Strom übers Jahr tatsächlich erreichbar sein wird. Vielleicht komme später nochmal auf die Umschalteinrichtung zurück, kommt auch drauf an, wie sich die Tarife entwickeln.

+) Deckenheizung wegen der leichteren Installation, viel besser als im gesamten EG den Fliesenboden zu ersetzen und die Decken mußten sowieso angefasst werden (häßliche Paneele aus den 90ern.. :wink: )
*) ST ist kalkulatorisch einer WW-Erzeugung mit WP (zumal mit PV-Strom) unterlegen. Allerdings ist sie nunmal da, versorgt (4-Personen-Haushalt) von April bis Oktober 100% mit Warmwasser mit vergleichsweise unkomplexer und unabhängiger ("autarker" :wink: ) Technik (Pumpe jetzt auch mit PV-Strom, logisch...)

[Edit] Speicher+Notstrom:
Wollte ich erst sehr gern haben (E-Ingenieur halt.. :wink: ), aber da unsere Wasserversorgung (nur eigener Brunnen) und die WP Drehstromverbraucher sind, wäre das doch noch ganz schön teuer/aufwändig geworden. Bei einem massiven Stromausfall kein Wasser zu haben, hilft auch nur bedingt. (Notlicht gibt's auch aus Akkus mit LED-Lampen...)
Stromausfälle bisher in 4 Jahren: Einmal für 18 Minuten...
Da ist mir das das Geld nicht wert.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon eba » 13.09.2018, 12:08

mk_nd_13 hat geschrieben:
buergersolar hat geschrieben:
mk_nd_13 hat geschrieben:Wenn dir die Notstromfunktion wichtig ist dürftest du die Prognosebasierte Speicherladung eigentlich gar nicht nutzen, sondern müsstest darauf bedacht sein, dass der Speicher immer möglichst voll ist um bei Stromausfall die maximale Energiemenge zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein Argument, dass diese ganze Diskussion hinfällig macht.

Da das E3DC auch im Notstrombetrieb PV-Strom nutzt und die Batterie nachlädt, ist man nicht auf das angewiesen, was beim Eintreten des Stromausfalls im Speicher ist. Wenn der Stromausfall am Abend eintritt und die Nacht über anhält, hast du natürlich recht, aber am Abend ist eh der PV-Ertrag des Tages eingefahren.

Nach Murphy Law passiert genau folgendes:
Der Speicher ist am Morgen leer, weil er so dimensioniert ist, dass er über Nacht ausreicht. Dann wird er wegen der Prognose bis um 11:00 Uhr nicht geladen, weil ja perfektes Wetter vorhergesagt ist und damit die 70% Abregelung über Mittag verhinder werden soll. Es kommt dann aber um 10:30 Uhr ein Gewitter das einen Netzausfall verursacht. Wegen der dunklen Wolken kommt also nichts mehr vom Dach und im Speicher ist noch nichts weil er ja über Nacht geleert wurde. Wenn man jetzt tatsächlich auf Notstrom angewiesen ist braucht man also entweder eine Notstromreserve (kann mit der aktuellen Software konfiguriert werden) oder dann einen Notstrom Generator (das ist der Punkt, der bei mir noch aussteht, mal schauen was da die Zukunft bringt).
Ansonsten genießt man einfach das Schauspiel der Naturgewalten oder nimmt ein Buch zur Hand bis die Sonne wieder scheint.

Dafür gibt es eine Lösung, die auf jedem Computer laufen kann. Für den Dauereinsatz ist ein Raspberry Pi empfehlenswert.
Diese ist hier verfügbar:
https://github.com/Eba-M/E3DC-Control
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