Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Netzparallel Solar Strom Speicher für Photovoltaik

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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 10.09.2018, 14:20

CDO hat geschrieben:Die schlechte Nachricht zuerst. Da das Norddach vorher kein Thema war habe ich auch nicht an die Satellitenschüssel gedacht. Die wirft jetzt wie eine Sonnenuhr Schatten auf das Norddach. Ich kann drüber Nachdenken diese Umsetzen zu lassen.
Ansonsten scheint das Thema wohl fast gestorben zu sein - ich weiss, rechnen nicht vergessen.


Eine SAT kann man mit wenig Aufwand umsetzen.
Ich würde sie Stand heute IMMER an die Südfassade setzen.
Da kommt man am besten dran ... alternativ auf die Garage o.ä.

Das Norddach ist bei Dir definitiv nicht gestorben.
Wie kommst Du da drauf?
Es ist in jedem Fall sinnvoller als ein Speicher, denn Strom, der erst gar nicht erzeugt wird, kannst Du auch nicht speichern.

Bzgl. Wärmestrom. Ich nutze eine Schwörer Luft-Luft "Wärmepumpe". Im Winter wird die restliche "Abwärme" via PTC Elemente auf das genwünschte Nivau bringt - ca. 24/25 Grad Raumtemp. Im Sommer kann ich damit Kühlen, wie z.B. diesen Sommer, als wir über 30 Gard hatten. Warmwasser läuft im den warmen Monaten komplett über Kollektoren - fällt also "nur" Strom für die Pumpe an.


Das diese Form der Heizung einfach nur scheiße ist, weißt Du inzwischen selbst.
In ein Haus gehört eine stinknormale wasserführende Heizung mit Vorlauf und Rücklauf.
Was man da dann als Wärmeerzeuger dran hängt ist ein anderes Thema.

Nur mal als Einwurf am Rande ... eine 5KW Panasonic Aquara kommt inkl. WW auf eine JAZ von 3,5 bis 4 ... bei einem halbwegs normal gedämmten EFH mit 4 Personen sind das dann vielleicht 2000-3000KWh Stromverbrauch im Jahr. Du jagst bei dir bis zu 8000KWh pro Jahr mehr durch. Auch hier kann man ausrechnen, wann sich die wassergeführte Heizung bezahlt gemacht hätte, denn im Neubau kosten ein paar Heizungsrohre, Fußbodenheizung oder große Heizkörper an der Wand nicht die Welt.
Sowas nachträglich in einem bewohnten Haus umsetzen, ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, weil man praktisch in den Rohbauzustand zurück gebombt wird.

BTW: Ich glaube auch, dass Du deine Heizung noch nicht 100% verstanden hast. Da wird ein Wärmetauscher drin sitzen, der die Wärme der Abluft auf die Zuluft überträgt. Der schafft natürlich keine 100% sondern effektiv gemessen maximal 80%. Den Rest musst Du über das oder die PTC Element(e) zuheizen.
Ein PTC Element ist alles andere als ein "intelligentes Bauteil". Das ist im Prinzip die Spindel eines großen Föns, die im Zuluftstrom sitzt und da wird Strom 1:1 in Wärme umgewandelt. Dieses Teil wird den Löwenanteil eures Strombedarfs für Wärme verursachen. Es ist ein dummer Heizlüfter mit X KW Leistung.

Diese Lösungen sind einfach nur billig, wobei sie für dich vermutlich nicht mal das war, denn diese Lösungen werden ja auch noch mit "Kosteneinsparungen, da keine Wartung für Gasbüchse, kein Schorni, oder keine WP Warung durch den Kälteanlagenbauer, usw. Komfortgewinn durch aktive Kühlung blablabla beworben" ... dieses Wunderwerk der Technik muss man natürlich haben im Neubau! :roll:

Das die Heizkosten in ungeahnte Höhen hoch schnellen, merkt man erst im zweiten oder dritten Winter, vorher wird das gerne noch mit "Estrichtrocknung, Bautrocknung" weg gebügelt.
Das eine Immobilie dadurch quasi unverkäuflich wird ... muss einem auch klar sein.

Ich wollte teile des Kelles an diese Anlage angeschlossen haben. Grund Gästezimmer, Trockenraum für Winterklamotten und keinen feuchten muffigen Keller wie vieler meiner Nachbarn. Das das nicht optimal für die Energiebilanz ist, war zu erwarten. Keller soll immer über 15 Grad haben (Feuchtigkeit/Schimmel).Es wird im Keller gewaschen.


Soll das jetzt ein Argument für die Luftpumpe gewesen sein?
Mit WP + KWL + Heizkörpern an den Wänden wäre das einfachst und effektiv lösbar gewesen.
Du bist verarscht worden ... sorry.

BTW: Nachabsenkung spart in einem gedämmten Haus genau gar nix an Heizkosten.

Eigentlich bist Du ein Fall für das Forum des Haustechnikdialogs und solltest erst wieder kommen, wenn die Heizung optimiert oder saniert ist. Man kann das aber auch parallel machen ... bei EEG Vergütung gilt "was ich hab, das habe ich".

Einstieg für dich:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/ ... eine-Pana-

Da steht es recht treffend drin "Die WGT ist rausgeschmissenes Geld, die Anlage hat nicht nur eine viel zu kleine WP eingebaut sondern auch ein 2 KW Vorheizregister, aber auch das reicht nicht um die Bude warm zu bekommen, ohne die PTC Elemente wird's nicht warm! Einen Heizlüfter ins Haus stellen ist schon sehr Inovativ?!"

Du hast definitiv am falschen Ende gespart.
Zuletzt geändert von seppelpeter am 10.09.2018, 14:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon the--doctor-9 » 10.09.2018, 14:25

Mastermind1 hat geschrieben:Kfw55 und bei 170 + 80qm den Stromverbrauch für heizen...
Leider verkauft schwörerhaus diese Art der Heizung immer noch.
Einerseits wird die fbh eingespart und andererseits gibt's für den Hausbesitzer dann keine richtige Möglichkeit den Energieträger zu Wechseln, da keine fbh oder HK vorhanden sind.

KfW 55 bedeutet normal etwa 30W pro qm beheizter Fläche.
Ergibt in etwa euren Stromverbrauch 7.500kWh.
Mit ner gut ausgelegten Luft Wasser WP könntet ihr ne JAZ 4 erreichen.
7.500kWh : 4 ergibt 1.875kWh Stromverbrauch.
Eigentlich sollte so eine Heizung in einem normalen Haus verboten werden!
Die gehört maximal in ein Passivhaus mit <15W/qm.

Wir haben selbst ein 0815 kfw 60 Haus in Holzständerbauweise (aus 2008) mit 168qm + 50qm Keller in der thermischen hülle.
Dazu ne schlechte/alte Luft WP von stiebel.
Stromverbrauch 4000-5000kWh pro Jahr (heizen+WW 4 Personen+ seltene Kühlung)
Erschwerend -16grad Normaussentemperatur!
Das Teil erreicht ne JAZ 2,5-2,9.

Von daher ist euer Stromverbrauch meiner Meinung nach indiskutabel.

P.s. und ich überlege schon meine WP beim ersten defekt rauszuschmeisen und was effizientes reinzubauen um 1000-1800kWh zu sparen.... ;-)



Musste mir dein Post erst 2 mal lesen, bis mir der Unterschied Luft Luft/ Luft Wasser aufgefallen ist :-)
-> Das ist ja echt krass dabei kosten die Schwörer Häuser echt viel Asche

Dass sollte Ökologisch verboten werden FBH gehört in jedes Haus
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon CDO » 10.09.2018, 14:43

Mastermind1 hat geschrieben:Kfw55 und bei 170 + 80qm den Stromverbrauch für heizen...
Leider verkauft schwörerhaus diese Art der Heizung immer noch.
Einerseits wird die fbh eingespart und andererseits gibt's für den Hausbesitzer dann keine richtige Möglichkeit den Energieträger zu Wechseln, da keine fbh oder HK vorhanden sind.

KfW 55 bedeutet normal etwa 30W pro qm beheizter Fläche.
Ergibt in etwa euren Stromverbrauch 7.500kWh.
Mit ner gut ausgelegten Luft Wasser WP könntet ihr ne JAZ 4 erreichen.
7.500kWh : 4 ergibt 1.875kWh Stromverbrauch.
Eigentlich sollte so eine Heizung in einem normalen Haus verboten werden!
Die gehört maximal in ein Passivhaus mit <15W/qm.

Wir haben selbst ein 0815 kfw 60 Haus in Holzständerbauweise (aus 2008) mit 168qm + 50qm Keller in der thermischen hülle.
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Von daher ist euer Stromverbrauch meiner Meinung nach indiskutabel.

P.s. und ich überlege schon meine WP beim ersten defekt rauszuschmeisen und was effizientes reinzubauen um 1000-1800kWh zu sparen.... ;-)

P.p.s. das Kind ist in den Brunnen gefallen, daher würde ich in deinem Fall, soviel PV aufs Dach packen wir möglich. Und das versetzen einer SAT Anlage ist kein Aufwand. Dabei rechnet man mit etwa 150€ pauschale fürs versetzen (bestehende Halterung ummontieren, koax Kabel verlängern, einstellen, fertig)


Hallo Mastermind1,

wie der Eine oder Andere im Forum hier schon mitgeteilt hat, wird einem dadurch auch vor Augen geführt, das da etwas schiefläuft mit dem Stromverbrauch. Unser Verbrauch wird durch das Thema Solaranlage auf jeden Fall kritischer Betrachtet.
Deswegen der versuch durch Solaranlage, mit oder ohne Speicher (Dimensionierung) die Stromkosten besser in den Griff zubekommen.

Wenn in 2-4 Jahren das Thema Elektoauto ansteht, beschäftigen mich Themen wie "Vehicle-to-Grid und/oder Vehicle-to-Home" - dann soll quasi der Autospeicher in beide Richtungen genutzt werden..

Merci

Gruß

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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon Mastermind1 » 10.09.2018, 14:51

the--doctor-9 hat geschrieben:
Mastermind1 hat geschrieben:Kfw55 und bei 170 + 80qm den Stromverbrauch für heizen...
Leider verkauft schwörerhaus diese Art der Heizung immer noch.
Einerseits wird die fbh eingespart und andererseits gibt's für den Hausbesitzer dann keine richtige Möglichkeit den Energieträger zu Wechseln, da keine fbh oder HK vorhanden sind.

KfW 55 bedeutet normal etwa 30W pro qm beheizter Fläche.
Ergibt in etwa euren Stromverbrauch 7.500kWh.
Mit ner gut ausgelegten Luft Wasser WP könntet ihr ne JAZ 4 erreichen.
7.500kWh : 4 ergibt 1.875kWh Stromverbrauch.
Eigentlich sollte so eine Heizung in einem normalen Haus verboten werden!
Die gehört maximal in ein Passivhaus mit <15W/qm.

Wir haben selbst ein 0815 kfw 60 Haus in Holzständerbauweise (aus 2008) mit 168qm + 50qm Keller in der thermischen hülle.
Dazu ne schlechte/alte Luft WP von stiebel.
Stromverbrauch 4000-5000kWh pro Jahr (heizen+WW 4 Personen+ seltene Kühlung)
Erschwerend -16grad Normaussentemperatur!
Das Teil erreicht ne JAZ 2,5-2,9.

Von daher ist euer Stromverbrauch meiner Meinung nach indiskutabel.

P.s. und ich überlege schon meine WP beim ersten defekt rauszuschmeisen und was effizientes reinzubauen um 1000-1800kWh zu sparen.... ;-)



Musste mir dein Post erst 2 mal lesen, bis mir der Unterschied Luft Luft/ Luft Wasser aufgefallen ist :-)
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Dass sollte Ökologisch verboten werden FBH gehört in jedes Haus
Wir haben uns vor zwei Jahren für unsere Mutter auch nach einem Haushersteller umgesehen und die grossen wie Weberhaus, schwörerhaus usw. Angeschaut....

Leider wird dort vor einer eigentlichen Bemusterung zwingend ein Kaufvertrag gefordert. Man kauft die katze im Sack.
Man weiss vorher nur einen minimalistischen Basispreis.

Der Standard ist häufig nicht der eigene Anspruch. Da kostet ne richtige Heizung (also mit fbh) auf einmal Unsummen Aufpreis, wo man sich fragt wie hoch die Marge sein muss.
Deshalb haben soviel ja auch diese innovative Luftheizung mit 1 zu 1 Strom.
Die bildet die preisliche Basis.
Schwörerhaus wirbt mit eigenen bautrupps. Die bautrupps die ich vor der Haustüre gesehen habe, waren definitiv nicht vom Haushersteller. Die haben in dem haus übernachtet, damit sie länger arbeiten konnten, um am Freitag in den europäischen Osten heimfahren zu können.
Die eigenen bautrupps sind dann zu den Ausbesserungen gekommen.

Die Dämmung usw. ist je nach KfW Klasse sicherlich gut.
Man macht das ganze mit dieser tollen Heizart nur leider extremst zu nichte.

Aber letztlich ist das der Anspruch einer Baufirma. Langfristig wird sich das sicher nicht positiv auswirken.

Andere kleinere Hausbaubetriebe werben mit Heizkosten Garantien! Bzw. mit Stromverbrauch. Auf den Strompreis haben die auch keinen Einfluss....

P.s. unsere Mutter hat nun ein Passivhaus aus Holzmassiv (Holzmassiv+Cellulose Dämmung+Holzfaserdämmung-ca. 50cm stark)mit sole-WP und erdkollektoren, Lüftungsanlage mit Solekollektor, zu unter nem schwörer/Weberhaus Preis.
Einzig die Bemusterung erfolgte bei den Grosshändlern (fliesen,Boden,, Sanitär,Türen//Fenster)) des Hausbauers.
Bei schwörerhaus und co, darf man durch einen Verkaufsraum laufen.

Der Hausbau selbst erfolgte komplett durch eigene MA. (Alle Gewerke im haus, mit Ausnahme des Fliesenlegers und der.erdbaufirma)

Man muss sich auf dem Markt nur umsehen und Zeit zur Selektion nehmen.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon CDO » 10.09.2018, 15:58

Eigentlich bist Du ein Fall für das Forum des Haustechnikdialogs und solltest erst wieder kommen, wenn die Heizung optimiert oder saniert ist. Man kann das aber auch parallel machen ... bei EEG Vergütung gilt "was ich hab, das habe ich".

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Du hast definitiv am falschen Ende gespart.[/quote]

Hallo,

das alles durchzulesen bringt mir jetzt wenig, da ich das Haus bereits gekauft habe. Ich beglückwünsche Alle, die sich für eine andere,bessere Lösung entschieden haben. Da ich an diesem Forum teilnehme, stehe ich als abschreckendes Beispiel zur Verfügung wie man es hätte nicht machen sollen. Abgesehen davon, die Hütte zu verkaufen, such ich nach Lösungen, die Stromkosten zu senken. Ich würde mich gerne wieder darauf konzentrieren.

Abgesehen davon Raumtemp runter, steht die Solaranlage im Vordergrund.

Merci

Gruß
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon ingo cgn » 10.09.2018, 16:42

seppelpeter hat geschrieben:Sowas nachträglich in einem bewohnten Haus umsetzen, ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit, weil man praktisch in den Rohbauzustand zurück gebombt wird.

Das streite ich ganz entschieden ab, jemand der in der Lage ist mögliche Wege zu finden, schaffts sicherlich nicht ganz ohne Dreck, aber von Rohbau ist man soweit entfernt wie die Erde vom Mond. Was glaubst du warum es SDS-plus Bohrer von 1m oder so gibt? Gibt aber sicher genug die nicht können oder wollen.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 10.09.2018, 19:04

Ich weiß das. Stränge planen. Zentralen Raum finden. Gas oder WP oder was ganz anderes durch rechnen.
Vor und Rücklauf verlaufen im einfachsten Fall aufputz hinter Vorhängen. Da muss man dann auch nix dämmen. Anstreichen und fertig oder hinter Holz verschwinden lassen.

Kenne ich alles nur der TS will ja offensichtlich genau das nicht machen, obwohl es der einzig vernünftige Weg ist.

Statt dessen wird ein Speicher gekauft, vielleicht noch die Flat gebucht ... digitale Thermometer sollen helfen.

Das ist leider wieder rum doktern am falschen Ende. Da kann man dann nur gutes Gelingen wünschen.

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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon ingo cgn » 10.09.2018, 19:55

seppelpeter hat geschrieben:Ich weiß das.

OK
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon mk_nd_13 » 10.09.2018, 20:49

CDO hat geschrieben:Hallo,

das alles durchzulesen bringt mir jetzt wenig, da ich das Haus bereits gekauft habe. Ich beglückwünsche Alle, die sich für eine andere,bessere Lösung entschieden haben. Da ich an diesem Forum teilnehme, stehe ich als abschreckendes Beispiel zur Verfügung wie man es hätte nicht machen sollen. Abgesehen davon, die Hütte zu verkaufen, such ich nach Lösungen, die Stromkosten zu senken. Ich würde mich gerne wieder darauf konzentrieren.

Abgesehen davon Raumtemp runter, steht die Solaranlage im Vordergrund.

Merci

Gruß
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Um wieder zur ursprünglichen Frage zurück zu kommen:

Das E3DC Hauskraftwerk funktioniert wie im Prospekt beschrieben und ist kein schlechteres Produkt als die Geräte von anderen Herstellern. Auch im Unterforum des Herstellers SMA (um nur einen zu nennen) gibt es zum Beispiel Threads von Betreibern die mit der Prognosebasierten Speicherladung nicht zufrieden sind. Das Wetter und das Nutzungsverhalten lässt sich nun mal nicht für jeden Haushalt auf die Minute genau vorhersagen. So kann es mal passieren, dass der Speicher die 70% Einspeisebegrenzung nicht verhindern kann wenn er bereits vorher voll ist. Die dadurch entstehenden Verluste sind relativ gering (in diversen Threads wird von 3 bis 5 % diskutiert die sich hier noch herausholen lassen) und werden von einigen Betreibern eben nach Möglichkeit durch eine eigene Steuerung minimiert. Auch ich werfe oft einen Blick auf die Statistiken der Anlagen und versuche noch die eine oder andere kWh aus dem System heraus zu holen.

Das fällt dann unter das Motto: Geiz ist geil! :ironie:

Auf der anderen Seite gibt es mit Sicherheit viele die sich nicht so sehr mit der Technik beschäftigen und sich einfach mit der Begrenzung der Einspeiseleistung auf 70% der Generatorleistung abfinden. Vielleicht gehörst du dann halt einfach zu dieser Gruppe.

Wenn dir die Notstromfunktion wichtig ist dürftest du die Prognosebasierte Speicherladung eigentlich gar nicht nutzen, sondern müsstest darauf bedacht sein, dass der Speicher immer möglichst voll ist um bei Stromausfall die maximale Energiemenge zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein Argument, dass diese ganze Diskussion hinfällig macht.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon buergersolar » 12.09.2018, 21:17

eba hat geschrieben:An den E3DC soll man nur bis 15kW PV anschließen. Meine Empfehlung 22 Module vom Norddach und 22 Module vom Süddach.

Laut unserem E3DC-Solarteur wären bei unserem Ost-/West-Dach auch gut 18 kWp möglich (nach Rücksprache mit E3DC).
Bei Ost/West sind die Erträge zeitlich versetzt, das ist bei Süd/Nord weniger der Fall. Da bringt das Norddach einfach weniger Leistung, aber nicht zeitlich versetzt.
Dennoch würde ich bei E3DC einfach mal anfragen, was bei Norddachbelegung zulässig ist.
mk_nd_13 hat geschrieben:Wenn dir die Notstromfunktion wichtig ist dürftest du die Prognosebasierte Speicherladung eigentlich gar nicht nutzen, sondern müsstest darauf bedacht sein, dass der Speicher immer möglichst voll ist um bei Stromausfall die maximale Energiemenge zur Verfügung zu haben. Das wäre dann ein Argument, dass diese ganze Diskussion hinfällig macht.

Da das E3DC auch im Notstrombetrieb PV-Strom nutzt und die Batterie nachlädt, ist man nicht auf das angewiesen, was beim Eintreten des Stromausfalls im Speicher ist. Wenn der Stromausfall am Abend eintritt und die Nacht über anhält, hast du natürlich recht, aber am Abend ist eh der PV-Ertrag des Tages eingefahren.
Private PV-Anlage (ca. 03/2019):
derzeit in Planung, mit Batteriespeicher (KfW40plus-Haus)
Bürgersolaranlage (seit 04/2009):
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