Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon CDO » 10.09.2018, 10:36

eba hat geschrieben:Norddach mit 30° ist schon grenzwertig, schau mal bei PVGIS nach was da als Ertrag prognostiziert wird. Wenn > 700kWh/kWp machen oder wenn ein eAuto geplant ist und man damit seinen EV signifikant erhöhen kann.
Mein Bruder hat auf 25° Nord eine 10kWp gebaut und ist sehr zufrieden. Startet im Sommer früher als die Südanlage und liefert am Abend noch, wenn die Südanlage bereits schwächelt.



Hallo eba,

anbei als Anhang die Auswertung. 30 Grad Neigung, 15 Kwp Anlage, Nordausrichtung.
Warum sind 25 Grad Dachneigung im Winter besser als 30? Dachte eher umgekehrt, je steiler desto besser - wie auch immer

Merci
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon Seevetaler » 10.09.2018, 10:51

timohome hat geschrieben:Wie soll das denn gehen? Es ist doch bekannt dass das völlig unmöglich ist ;)


Schau dir die Daten meiner Anlage doch einfach mal an indem du auf den Link in meiner Fusszeile klickst... :mrgreen:
Weitere Infos findest du in meinem Thread https://www.photovoltaikforum.com/pv-inselanlagen-f57/efh-neubau-inselplanung-mit-speicher-t112126.html . Da haben viele Zweifler und Besserwisser erklärt, genau wie du, warum mein Wunsch nicht möglich sei... :roll:
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon the--doctor-9 » 10.09.2018, 10:53

je flacher das Norddach desto mehr Sonne bekommt es ab weil die Sonne ja von Osten über Süden nach Westen wandert.

Je flacher das Dach desto mehr Sonne kommt am Norddach an. Anders sieht es am Süddach aus
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon hgause » 10.09.2018, 11:04

CDO hat geschrieben:[anbei als Anhang die Auswertung. 30 Grad Neigung, 15 Kwp Anlage, Nordausrichtung.

Ergibt für Deinen Standort 649 kWh/kWp. Das ist IMHO so gerade an der Grenze, wo es sich "lohnt". Aber bei Deinem hohen Verbrauch, würde ich es machen.

CDO hat geschrieben:Warum sind 25 Grad Dachneigung im Winter besser als 30? Dachte eher umgekehrt, je steiler desto besser - wie auch immer

Grundsätzlich sind steile Dächer im Winter "besser", weil die Sonne recht flach steht und so der Einfallswinkel besser ist. Ein steiles Nordach hingegen wird im Winter überhaupt keine Sonne sehen, deshalb kommt bei einem flachen Norddach wenigstens noch etwas rüber, wenn die Sonne zur Mittagszeit im Süden am höchsten steht. Aber die relevanten Erträge werden ohnehin vom Frühjahr bis Herbst gemacht, da ist der Winter eh nur ein kleines Zubrot.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon timohome » 10.09.2018, 11:29

Seevetaler hat geschrieben:
timohome hat geschrieben:Wie soll das denn gehen? Es ist doch bekannt dass das völlig unmöglich ist ;)


Schau dir die Daten meiner Anlage doch einfach mal an indem du auf den Link in meiner Fusszeile klickst... :mrgreen:
Weitere Infos findest du in meinem Thread https://www.photovoltaikforum.com/pv-inselanlagen-f57/efh-neubau-inselplanung-mit-speicher-t112126.html . Da haben viele Zweifler und Besserwisser erklärt, genau wie du, warum mein Wunsch nicht möglich sei... :roll:


Ich hab das nicht erklärt, keine Angst ;) in dem Punkt bin ich schon bei dir. Außer bei Tesla, Ich denke nicht, dass die Pleite gehen ( Deine Fußnote ;) )
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 10.09.2018, 11:44

CDO hat geschrieben:@ jodl
Danke für Dein Feedback. Betrachten wir die Lage doch mal anders - Ich würde keinen Speicher kaufen.
Unter den angegeben Verbräuchen, was wäre Deine Empfehlung?

Süddach ca. 13 KW - Norddach ca. 15 KW - als Annahme.


Welche Dachneigunghat denn das Norddach?
Man sollte es mal prüfen...

Fragen dazu:
- Tarife zusammenlegen?
- grösser 10 KW oder kleiner und warum?
- Thema Drosselung 70% im Sommer
- Wirtschaflichkeit (Rechnung) - siehe Punkt drüber
..vielleicht fallen Dir noch Punkte ein die wichtig sind.


Tarife zusammen legen ... das muss man nicht fragen ... das muss man ausrechnen.
Bei 25 Cent HH Strom und 19 Cent WP Strom spricht aber einiges für getrennte Zähler, vor allem, wenn man sich den absolut wahnwitzigen Verbrauch von fast 10.000KWh nur für die WP ansieht. Verrückt :!: Aber hauptsache es steht KfW55 dran. :lol: :lol: :lol:

Selbst bei einer GG von 200,- oder 300,- für den WP Zähler, bleibt der natürlich drin.

13KWp sollte man bauen ... wenn Nord mit DN <=20 daher kommt ... voll machem und Ziel 29.9KWp.
70% Regelung ist bei Dir wurscht ... bau e s 70-weich und der Verlust wird Null sein bei deinen Verbräuchen.
Ich habe Verluste aus 70-weich, weil ich keine sinnvollen Verbraucher mehr in die Mittagszeit legen kann.
Dürfte bei Dir anders aussehen ... alleine die Grundlast saugt die 70% Regelung weg.

Und die Wirtschaftlichkeit ist Dir ja eh egal bei den Vorzeichen.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon seppelpeter » 10.09.2018, 11:56

CDO hat geschrieben:anbei als Anhang die Auswertung. 30 Grad Neigung, 15 Kwp Anlage, Nordausrichtung.
Warum sind 25 Grad Dachneigung im Winter besser als 30? Dachte eher umgekehrt, je steiler desto besser - wie auch immer


Jetzt hast Du es aber doch für 180 Grad voll nach Norden gerechnet.

Rechne nochmal und rechne es für einen KWp aus aus, damit man sofort den spezifischen Ertrag pro KWp sieht.
Über den Daumen kommt da irgendwas um 650KWh/KWp raus.

Ganz ehrlich, bei Deinem Verbrauch würde ich das sofort bauen ohne lange nachdenken.
Sieh zu, dass Du die WP per Kaskade mit auf die PV bekommst.

Oder nochmal spitz durchrechnen, wie viel von der PV für die WP kommen muss, damit der WP Zähler raus fliegen darf.
Wenn bei den fast 10.000KWh viel im Sommer durch Kühlung (Kompressor???) anfällt, dann macht es den WP Zähler eher überflüssig, als wenn das Haus einfach viel Wärme im Winter verliert. KfW55 ist heute halt nicht mehr der Knaller.

Ansonsten, siehe @jodl ... Du solltest etwas mehr rechnen und dich weniger zutexten lassen.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon CDO » 10.09.2018, 13:13

seppelpeter hat geschrieben:
CDO hat geschrieben:anbei als Anhang die Auswertung. 30 Grad Neigung, 15 Kwp Anlage, Nordausrichtung.
Warum sind 25 Grad Dachneigung im Winter besser als 30? Dachte eher umgekehrt, je steiler desto besser - wie auch immer


Jetzt hast Du es aber doch für 180 Grad voll nach Norden gerechnet.

Rechne nochmal und rechne es für einen KWp aus aus, damit man sofort den spezifischen Ertrag pro KWp sieht.
Über den Daumen kommt da irgendwas um 650KWh/KWp raus.

Ganz ehrlich, bei Deinem Verbrauch würde ich das sofort bauen ohne lange nachdenken.
Sieh zu, dass Du die WP per Kaskade mit auf die PV bekommst.

Oder nochmal spitz durchrechnen, wie viel von der PV für die WP kommen muss, damit der WP Zähler raus fliegen darf.
Wenn bei den fast 10.000KWh viel im Sommer durch Kühlung (Kompressor???) anfällt, dann macht es den WP Zähler eher überflüssig, als wenn das Haus einfach viel Wärme im Winter verliert. KfW55 ist heute halt nicht mehr der Knaller.

Ansonsten, siehe @jodl ... Du solltest etwas mehr rechnen und dich weniger zutexten lassen.


Hallo,

vielen Dank für die Beiträge. Ich nehme mal diesen als Grundlage für das Thema Norddach und wegen 10.000 KW Wärmestrom.

Die schlechte Nachricht zuerst. Da das Norddach vorher kein Thema war habe ich auch nicht an die Satellitenschüssel gedacht. Die wirft jetzt wie eine Sonnenuhr Schatten auf das Norddach. Ich kann drüber Nachdenken diese Umsetzen zu lassen.
Ansonsten scheint das Thema wohl fast gestorben zu sein - ich weiss, rechnen nicht vergessen.

Bzgl. Wärmestrom. Ich nutze eine Schwörer Luft-Luft "Wärmepumpe". Im Winter wird die restliche "Abwärme" via PTC Elemente auf das genwünschte Nivau bringt - ca. 24/25 Grad Raumtemp. Im Sommer kann ich damit Kühlen, wie z.B. diesen Sommer, als wir über 30 Gard hatten. Warmwasser läuft im den warmen Monaten komplett über Kollektoren - fällt also "nur" Strom für die Pumpe an.
Ich wollte teile des Kelles an diese Anlage angeschlossen haben. Grund Gästezimmer, Trockenraum für Winterklamotten und keinen feuchten muffigen Keller wie vieler meiner Nachbarn. Das das nicht optimal für die Energiebilanz ist, war zu erwarten. Keller soll immer über 15 Grad haben (Feuchtigkeit/Schimmel).Es wird im Keller gewaschen.
Bei der Raumtemp werden wir dieses Jahr mal runtergehen - ist ein bischen hoch - zugegeben.

Der meiste Strom wir aber in der Winterperiode verbraucht. Ich wollte mir für diesen Winter vornehmen digitale Temp- Messer zu holen, genauso wie für die 4 Konvektoren. Damit kann ich ein Tag-/Nachtprofil einstellen. Es gibt also noch Sparpotenzial - sagen wir pro 1 Grad Raumtemp ca. 5 %. Dann liegen wir bei 22 Grad bei 15% plus Optimierung der Raumfühlrer - sagen wir 2.000 Kw. Komme ich also auf ca. 7.500 Kw für 170 qm Wohnfläche plus 80 qm Keller (Warm Wasser, Kühlen, Heizen)

Thema Norddach. ich werde, sofern das eh schon knapp ist. Die Schüssel versetzen lassen müssen. Anbei Bild - ca. 11:15 Uhr heute.

Merci

Gruß
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon eba » 10.09.2018, 13:34

Die Satellitenschüssel kann man auch an das untere Ende des Daches versetzen oder an die Südfassade (so habe ich es gemacht), Ich entfeuchte meinen Keller mit einer kleinen Ochsner BWWP Europa Mini, gleichzeitig wird mein Pufferspeicher auf 52° aufgeheizt.
Mit dem Norddach hast du auch den positiven Effekt, das kaum noch über 70% Spitze erzeugt wird, aber man kommt schon noch öfters drüber.
An den E3DC soll man nur bis 15kW PV anschließen. Meine Empfehlung 22 Module vom Norddach und 22 Module vom Süddach.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Meine neue E3DC E10 PV-Anlage

Beitragvon Mastermind1 » 10.09.2018, 14:03

Kfw55 und bei 170 + 80qm den Stromverbrauch für heizen...
Leider verkauft schwörerhaus diese Art der Heizung immer noch.
Einerseits wird die fbh eingespart und andererseits gibt's für den Hausbesitzer dann keine richtige Möglichkeit den Energieträger zu Wechseln, da keine fbh oder HK vorhanden sind.

KfW 55 bedeutet normal etwa 30W pro qm beheizter Fläche.
Ergibt in etwa euren Stromverbrauch 7.500kWh.
Mit ner gut ausgelegten Luft Wasser WP könntet ihr ne JAZ 4 erreichen.
7.500kWh : 4 ergibt 1.875kWh Stromverbrauch.
Eigentlich sollte so eine Heizung in einem normalen Haus verboten werden!
Die gehört maximal in ein Passivhaus mit <15W/qm.

Wir haben selbst ein 0815 kfw 60 Haus in Holzständerbauweise (aus 2008) mit 168qm + 50qm Keller in der thermischen hülle.
Dazu ne schlechte/alte Luft WP von stiebel.
Stromverbrauch 4000-5000kWh pro Jahr (heizen+WW 4 Personen+ seltene Kühlung)
Erschwerend -16grad Normaussentemperatur!
Das Teil erreicht ne JAZ 2,5-2,9.

Von daher ist euer Stromverbrauch meiner Meinung nach indiskutabel.

P.s. und ich überlege schon meine WP beim ersten defekt rauszuschmeisen und was effizientes reinzubauen um 1000-1800kWh zu sparen.... ;-)

P.p.s. das Kind ist in den Brunnen gefallen, daher würde ich in deinem Fall, soviel PV aufs Dach packen wir möglich. Und das versetzen einer SAT Anlage ist kein Aufwand. Dabei rechnet man mit etwa 150€ pauschale fürs versetzen (bestehende Halterung ummontieren, koax Kabel verlängern, einstellen, fertig)
Zuletzt geändert von Mastermind1 am 10.09.2018, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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