Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

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Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Solaris75 » 22.07.2015, 10:41

Hallo zusammen,

ich suche schon seit langem für meine 24V / 500Ah LiFePo4 Akkus ein programmierbares BMS System.

Programmierbar heißt, ich möchte gerne die Spannungsschwelle selbst bestimmen wann gebalanced werden soll (z.B 3.45V)

und dass ich auch die OVP und UVP Werte selbst bestimmen kann.

Egal wäre ob es 8 Einzelmodule wären oder eine grosse Platine.

Preislich so bis 250 €

Litrade hätte ja sowas im Angebot aber leider schon seit einer Zeit nicht lieferbar...

Kennt jemand noch eine Alternative?

Vielen Dank

Solaris75
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon towa-thailand » 22.07.2015, 10:46

ich hab mir grad ein rec-bms bestellt.
http://www.rec-bms.com/
sonnige gruesse aus THAILAND,
towa


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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Solaris75 » 22.07.2015, 11:01

Hallo towa-thailand,

das REC BATTERY MANAGEMENT SYSTEM 9-R würde interessant sein, allerdings wenn du die Software für die Spannungsschwellen noch willst dann bist du auch bei 500€ oder ist die dabei und nur die Recorder Software kostet nochmal 180€?

Balancen macht das System dann intern - externe Balancer-Widerstandsplatinen werden nicht mehr gebraucht, oder?

Sag doch mal wie es funktioniert, wenn du es verbaut hast....

Danke und Gruss

Solaris75
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon towa-thailand » 22.07.2015, 12:18

9r - 295 euro netto (auch so, ich hab ja das mit can-bus fuer den island... dann ist das normale billiger!!)
software - 55 euro
versand nach deutschland - 25 euro

das display braucht du nicht, wenn du es ueber pc machst.

kauf direkt dort! :wink:

balancer ist im geraet, finde ich viel bessen, keine platinen auf den zellen, die waerme abgeben... :juggle:
sonnige gruesse aus THAILAND,
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Reinhard-L » 05.07.2016, 02:11

Hallo und liebe Grüße!

Der Beitrag ist nun eine Jahr alt wie sind eure Erfahrungen?
Wie hoch sind die Gesamtkosten vom BMS inklusive allen nötigen Zubehör?

.
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Solaris75 » 05.07.2016, 10:27

Hallo Reinhard,

hatte mich damals für ein BMS von Litrade

http://www.litrade.de/shop/BMS-Balancer ... -3-5A.html

entschieden.

Das tut seit einem Jahr was es soll, von daher bin ich sehr zufrieden.

Grüsse Solaris75
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Joe-Haus » 14.06.2018, 18:38

Ich krame das wieder einmal hoch ...

Solaris75 hat geschrieben:... hatte mich damals für ein BMS von Litrade entschieden. Das tut seit einem Jahr was es soll, von daher bin ich sehr zufrieden.


Leider kommt unter dem Link nur eine allgemeine Shop-Seite. Bin auch gerade am suchen und finde nur "akkumordende" Fest-BMS, die die Spannungsgrenzen der Zellen komplett nutzen.
Sinnvoller wäre entweder ein programmierbares BMS, oder eines, dass bei LiFePO4 eben schon bei ca. 3,5V balanciert und bei 3,6V die Ladung abschaltet.

Bin bei eBay über eine programmierbare "eierlegende Wollmilchsau" gestolpert, (Anzeige /Programmierung per Bluetooth über Handy!) finde aber dazu kaum etwas:
https://www.ebay.de/itm/173323057819?Vi ... Track=true

Wäre schön, wenn man Erfahrungen aus der Praxis erhalten könnte und nicht nur Verkäuferaussagen.
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon egn » 16.06.2018, 10:48

Ich habe dieses zusammen mit diesem aktiven Balancer.

Mit der App kann man die Spannungsschwellen alle einstellen, wobei die für das Balancing mit dem zusätzlichen aktiven Balancer nicht relevant sind. So werden die Akku nur im Bereich von 3,1 V/Zelle bis 3,4 V/Zelle betrieben (SOC ca. 10 - 85 %).

LiFePO4-BMS-neu.jpg


Das BMS funktioniert seit etwa 2 Monaten problemlos.
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon Joe-Haus » 18.06.2018, 09:17

Danke - Supi !!! :danke:

Das ist ja genau das BMS, welches jetzt auch in "der Bucht" angeboten wird. Ich hatte schon mit dem Verkäufer Kontakt (Du bist es nicht ... ?!? :wink: ), war aber eben völlig verunsichert, ob das BMS tatsächlich hält, was es verspricht. Denn man liest bisher kaum etwas dazu.
Wenn dieses BMS so funktioniert und in den Spannungsgrenzen so einstellbar ist, wie beschrieben, dann ist es eigentlich die "eierlegende Wollmilchsau" für alle Lixx-Technologien. Würde mich freuen, wenn Du über Erfahrungen /Genauigkeit /Handling möglichst ausführlich berichtest.

Was ich nicht verstehe, ist die Aufteilung "MOS" / "noMOS" ?!? Ich dachte, je höher der Arbeitsstrom, desto mehr MOS sind bestückt?

Braucht die App irgendeine online-Verbindung oder viele "Berechtigungen"?!? Eigentlich sollte per Bluertooth alles offline funktionieren, aber manche Apps fordern ja "kiloweise" Rechte ein, deren Sinn (ausser Datenschnüffelei) sich nicht erschließt.

Ist das Display für den Betrieb notwendig /sinnvoll? Da sehe ich eine km/h /Anzeige, die ich zwar für den E-Roller gut gebrauchen könnte, wo ich aber nicht weiß, wo das Signal herkommen soll. Klar - das Teil hat einen Hall-Sensor-Eingang. Nur wird der ja wohl nicht mitgeliefert und muss ja auch kalibriert werden ...

Hast Du das BMS mal an seinen Belastungsgrenzen ausgetestet? Es wird ja in verschiedenen Stromstärken angeboten. Aber ich habe eben so meine Zweifel, ob man denen trauen kann ...

Hast Du den "null-Stromverbrauch" im ausgeschalteten Modus verifiziert? Schon dies ist ja ein absoluter Vorteil gegenüber anderen Zellplatinen, die immer ein paar mA saugen ...

Ich habe übrigens bsher auch die aktiven Balancer (zweiter Link) auf meinen (gebraucht gekauften) Headway-Zellen und mittlerweile festgestellt, dass diese mit meinen Zellen (oder allen LiFePO4 ?) durchaus eine systembedingte Schwäche haben:
Durch die flache Spannungs-Entladekennlinie bei LiFePO4 bemerkt das BMS Zell-Energieverluste (bspw. durch höhere interne Selbstentladung einzelner Zellen /Blöcke) nicht / nur unzureichend. Die Spannung sinkt dadurch eben kaum und daher wird auch nur unzureichend ausgeglichen. Will man allerdings Kapazität abrufen, fehlt logischerweise in diesem Block regelmäßig Kapazität, was dann die Unterspannungsabschaltung auslöst. Da helfen dann bei größer werdender Block-Spannungsdifferenz auch die paar 0,xxA ... 1,xxA aktiver Ausgleichsstrom nicht wirklich. Die schaffen es aber zumindest, dass der Block nach der "Notabschaltung" wieder schnell auf die gesunde Spannung der anderen Blöcke hochgezogen wird.
Da hilft auch kein Voll-Laden und externes Balancieren - nach einiger Zeit sind die Differenzen durch die internen Verluste wieder da. Es ist nicht viel - eher vergleichbar mit den Verlusten durch CellLog o.ä. - aber es summiert sich eben auf über eine längere Zeit, ohne dass es tatsächlich ausgeglichen würde.
Da bei anderen Lixx-Zellchemien die Entladekennlinien steiler /proportionaler verlaufen, sehe ich dort die aktiven Balancer deutlich besser plaziert als bei LiFePO4.
Wohlgemerkt:
Nominal und praktisch nachgemessen ist dieser LiFePO4-Block bei mir nicht schlechter als die anderen (lt. Kapazitätsprüfung unter Last) - nur eben ist wohl eine Zelle etwas "freigiebig" /hat eine höhere Selbstentladung. Das muss ich jetzt verifizieren durch Laden und liegenlassen vor der Kapazitätsmessung.

Falls jemand diese programmierbaren BMS-Teile bestellen will - ich würde mich auch an einer "Sammelbestellung" mit 2-3 Stück beteiligen.
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Re: Programmierbares BMS / Balancer 24V LiFePo4

Beitragvon egn » 18.06.2018, 12:05

Joe-Haus hat geschrieben:Was ich nicht verstehe, ist die Aufteilung "MOS" / "noMOS" ?!? Ich dachte, je höher der Arbeitsstrom, desto mehr MOS sind bestückt?


Das BMS ist modular aufgebaut. Welchen Sinn eine "no MOS" Variante macht weiß ich nicht. Ich für meine max. 100 A die 200 A + Display gekauft.

Die Android App braucht keine besonderen Rechte.

Wenn man nicht ständig Infos über den Zustand in Sicht braucht ist die Anzeige nicht unbedingt nötig. Es gibt nicht nur die Standardanzeige sondern man kann per Knopfdruck auch andere Werte sehen.

BMS-Display.jpg


Hast Du das BMS mal an seinen Belastungsgrenzen ausgetestet? Es wird ja in verschiedenen Stromstärken angeboten. Aber ich habe eben so meine Zweifel, ob man denen trauen kann ...


Ich kann die 200 A nicht so einfach testen, da alles bei mir von den Kabeln und auch Absicherung auf 100 A ausgelegt ist.

Hast Du den "null-Stromverbrauch" im ausgeschalteten Modus verifiziert? Schon dies ist ja ein absoluter Vorteil gegenüber anderen Zellplatinen, die immer ein paar mA saugen ...


Nein, habe ich nicht getestet, da bei mir sowieso alles dauerhaft eingeschaltet bleibt, und gegebenenfalls geladen wird. Die aktiven Balancer kann ich auch nicht abschalten.

Nominal und praktisch nachgemessen ist dieser LiFePO4-Block bei mir nicht schlechter als die anderen (lt. Kapazitätsprüfung unter Last) - nur eben ist wohl eine Zelle etwas "freigiebig" /hat eine höhere Selbstentladung. Das muss ich jetzt verifizieren durch Laden und liegenlassen vor der Kapazitätsmessung.


Ich glaube die Zelle hat eher einen höheren Innenwiderstand. Wenn man in einem Spannungsbereich von 3,1 V - 3,4 V bleibt dann merkt man das gar nicht.

Der aktive Balancer ist im flachen Bereich tatsächlich nur wirksam wenn es einen tatsächlichen Kapazitätsunterschied zwischen den Zellen gibt, weil nur dann der Unterschied größer 10 mV wird.
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