Fragen zu E3/DC

Netzparallel Solar Strom Speicher für Photovoltaik

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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon eba » 12.06.2018, 09:03

die Erweiterung von 13kWh auf 20kWh ist dann noch relativ preiswert.


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Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon mk_nd_13 » 12.06.2018, 09:32

Die für das Elektroauto benötigte Strommenge ist auch immer abhängig von den regelmäßig zurückgelegten Entfernungen. Ich fahre jetzt im Sommer meistens an drei Tagen in der Woche mit dem Twizy in die Arbeit (Montag, Mittwoch & Freitag). Das Fahrzeug hat danach noch eine Restladung von 25%. Dienstag, Donnerstag und am Wochenende wird dann mit Sonnenstrom geladen, jeweils ca. 7 kWh. Das ist von der Menge also gar nicht so viel. Kommt halt auf das Fahrverhalten an, wann das E-Auto geladen werden kann und wie viel Strom dann jeweils dafür benötigt wird.
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon Chrislybear » 12.06.2018, 10:03

Nachtrag zu meinem Post:
Auch wenn es nichts mit PV zu tun hat. Aber wenn der Kamin kein Nice-to-have Komfortmerkmal weil du es romantisch findest ist, dann lass denn weg. Ein ordentlich gedämmtes Haus mit WP benötigt im Winter keinen Kamin zur "Unterstützung". Außerdem hast du dann mit dem Schornsteinfeger nix mehr am Hut.

Und zur Batterie ...

Die kostet mit Installation (ohne Wartungskosten und etwaigen Defekten in der Betriebszeit) ca. 13.500 € mit 15,84 kWh.
Das sind kosten von ca. 852 € pro kWh. Gehen wir mal davon aus die Batterie hält ohne Defekten 15 Jahre und der Einfachheit halber rechnen wir mal schön und gehen von keinem Kapazitätsverlust aus. Rechnen wir mal noch schöner mit 2% Strompreissteigerung pro Jahr und 30 Cent Ausgangswert im Anfangsjahr. Wir hätten also 2033 Stromkosten von ca. 40 Cent / kWh.

Also nochmal zusammengefasst:
- Speicherkosten 13.500 € (netto) - Annahme Vorsteuerabzug
- Kein Kapazitätsverlust und Lebensdauer 15 Jahre
- Strompreissteigerung von 2% p.a. und 30 Cent / kWh im ersten Jahr

Ergebnis:
Unter diesen Voraussetzungen (das die obige Rechnung schönrechnerei im Sinne der Batterie ist muss ich glaube ich nicht erwähnen, ich tue es sicherheitshalber trotzdem), müsstest du jährlich 2600 kWh aus der Batterie herausholen können, um (wieder vereinfacht gerechnet) mit den ersparten Bezugskosten (brutto) den Batteriepreis (netto) aufwiegen zu können.

Dies entspricht 164 Vollzyklen p.a. ohne Defekte und ohne Kapazitätsverluste.

Ich habe hier übrigens noch unerwähnt gelassen, dass um 2600 kWh aus der Batterie herauszuholen, wesentlich mehr kWh von der PV-Anlage erstmal produziert werden müssen (Stichwort Wirkungsgrad).

Also wenn du der Meinung bist, diese Rechnung ist total realistisch und kann auch so in der Praxis erreicht werden :mrgreen: dann kaufe die Batterie. Falls nicht, investiere das Geld lieber in zusätzliche kWp oder andere Annehmlichkeiten beim Haus. Die Batterie bringt (ökonomisch) zu den aktuellen Preisen einfach mal nix. Ich verstehe nicht wieso man auf Teufel komm raus die Autarkie erhöhen sollte, wenn sich daraus kein ökonomischer Vorteil ergibt.

Ich hab das Thema Batterie für mich erst mal abgehakt, auch wenn ich anfangs von der Technik begeistert war. Ich fange dann wieder an darüber nachzudenken, wenn die 20 Jahre EEG-Vergütung vorbei sind und derweil habe ich die Anlage halt 2,5-mal so groß wie ursprünglich geplant gebaut und zahle auch nicht mehr als ich es mit dem E3/DC Speicher getan hätte (der im Übrigen einfach mal der teuerste Speicher ist, neben der Sonnen Batterie).
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon seppelpeter » 12.06.2018, 10:56

@Chrislybear
Einfach mal :danke:
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon mk_nd_13 » 12.06.2018, 11:53

Bei mir ist der Speicher wegen der Notstromversorgung und schon mal vorsorglich für den Wegfall der EEG Vergütung der mittlerweile 17 Jahre alten Bestandsanlage da.
Für eine neue Anlage - wie ja schon oftmals vorgerechnet - ist die Akkutechnik aktuell wirtschaftlich uninteressant. Aber entscheiden muss das eben jeder für sich selbst...
Bei der E3DC Batterie muss aktuell ca. mit einem Preis von 3000 € pro 5,28 kWh Modul kalkuliert werden. Im Sommer komme ich mit dieser Größe aktuell problemlos über die Nacht, im Winter reicht es leider nicht.
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon seppelpeter » 12.06.2018, 11:58

mk_nd_13 hat geschrieben:Bei der E3DC Batterie muss aktuell ca. mit einem Preis von 3000 € pro 5,28 kWh Modul kalkuliert werden. Im Sommer komme ich mit dieser Größe aktuell problemlos über die Nacht, im Winter reicht es leider nicht.


Interessant, was andere so für Verbräuche haben.
Die 5,28KWh sind annähernd unser Gesamtverbrauch an einem Sommertag, also 24h :!:
Die Nacht hat je nach Wetterlage und Kochintensität 1-3KWh.

Ich warte noch auf die Solarwatt MyReserve800 mit 3KWh für 2000,- und dann schlage ich zu. :mrgreen:
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon mk_nd_13 » 12.06.2018, 12:07

Der Verbrauch ist halt auch immer abhängig von der Anzahl der Bewohner, der Größe des Hauses und der Nutzung über Nacht.
Bei einem Zweifamilienhaus mit insgesamt sechs Bewohner von denen nicht alle ihre Koch-/Back-/Waschaktivitäten auf den Tag legen kommt da manchmal halt ein bisschen was zusammen. Es gab aber auch schon Tage, wo der Akku am Morgen noch halb voll war. Wie erwähnt kommt dann natürlich auch noch die Wetterlage dazu. Wenn am Spätnachmittag wegen Regen oder Gewitter die Leistung schon nicht mehr zur Deckung des Verbrauchs ausreicht ist es halt was anderes wie an einem schönen Tag mit Sonnenschein bis Sonnenuntergang.
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon timohome » 12.06.2018, 13:26

So manche Verbräuche sind schon krass, ja. Ich hab auch mal einen Kollegen gehabt der hat mir auch gesagt, er verbraucht 100 KWh im Monat :shock: Aber als er mir sagte, wir sparen nicht, klar LED haben wir schon und Spülmaschine läuft auch einmal in der Woche... Tja... okay da hab ich aufgehört zuzuhören. 5 KWh an einem Tag, da müssten wir im Urlaub sein und alles abgeschaltet haben für ;)

Wir sind mit unseren 6500 KWh im Jahr ganz zufrieden zumal das Elektroauto ja auch geladen werden will. Und das wird nicht weniger, ganz im Gegenteil. Wenn die Kinder groß sind wird es nur noch Elektroautos in unserer Familie geben. Und da wird der Umsatz im Akku höher werden als deine angenommenen 2600 Kwh im Jahr. Zumal da man sich mit dem Akku nicht mehr einschränken muss ob ich jetzt am Tag wasche oder nachts oder schlechtem Wetter. Das ist ein wesentlicher Vorteil.

der Notstrom Aspekt kann man nicht als Euro Betrag umlegen. Ist eine Art von Sicherheit. Wie eine Versicherung eben.

Er erklärt es hier auch ganz gut

https://www.youtube.com/watch?v=w-stSdf ... e=youtu.be
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon seppelpeter » 12.06.2018, 14:46

Ahhhhh, da war er wieder der Whisky Horst. :roll: :twisted: :shock: :lol: :lol: :lol:
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Re: Fragen zu E3/DC

Beitragvon timohome » 12.06.2018, 16:55

Genau, er hat in der Firma auch den e3dc stehen und hat dort auch verschiedene Szenarien mal gezeigt von autarkie. Finde, er macht das schon ganz ordentlich mit seinen Beiträgen.
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