Caterva Insolvenz

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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon The Brewmaster » 27.05.2018, 00:49

Wie kommst Du jetzt auf FAKENEWS?

Es ist egal was da steht der Text ist NICHTS Wert!

Du brauchst einen neuen Vertrag vom neuen Verein. Wenn denen morgen einfällt, ach mir doch egal, dann ist das völlig ok weil die an nichts gebunden sind was Du mit Caterva abgeschlossen hast.

Wir gehen ja jetzt mal nicht von ner neuen Insolvenz aus, sonst wäre auch der neue Vertrag wertlos.
Hinterfragt mal bei den ganzen Leuten die euch Tipps geben bzgl WP und Speicher, woher diese Leute ihre Kenntniss haben. Die meisten von diesen Postern haben weder so ein Teil je live gesehen oder können auch nur in Grundzügen erklären wie es funktioniert
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon mac110 » 28.05.2018, 15:45

Ich verstehe nur nicht warum die Vetragsfortführung mit Alelion an meine Insolvenzforderungen gegenüber Caterva gekoppelt sind?!
Das ist eigentlich eine Frechheit und vor allem was heißt "im Wesentlichen weiterführen" ?
Die Verträge können doch jederzeit einseitig gekündigt werden!?
Nicht dass ich auf die Forderungen gegenüber Caterva verzichte und einen Monat später kündigen Sie alle Verträge.
Vor allem ist das Ganze in eine eigene neue GmbH geflossen, sprich wir können uns jederzeit auf eine neue Insolvenz gefasst machen.
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon Stevve » 01.06.2018, 09:54

The Brewmaster hat geschrieben:Du brauchst einen neuen Vertrag vom neuen Verein. Wenn denen morgen einfällt, ach mir doch egal, dann ist das völlig ok weil die an nichts gebunden sind was Du mit Caterva abgeschlossen hast.


Das anwaltliche Schreiben ist eine Übertragung des mit der Caterva geschlossenen Vertrages an die Alelion Gmbh, im Schreiben auch als Vertragsüberleitung bezeichnet. Somit werden sämtliche Verträge der Caterva so weitergeführt wie vorher geschlossen. Somit ist ein Neuvertrag nicht zwingend nötig. :D

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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon quinsifh » 01.06.2018, 18:58

Hallo zusammen,
heute Rückmeldung vom Amtsgericht München erhalten wegen meiner Forderungsanmeldung.
Ich hatte jenseits von der Garantie vor allen Dingen auf die Verpflichtungen der nächsten 20 Jahre Wert gelegt und diese in eine Forderungsanmeldung gepackt. Das wurde nun entschieden und alles bestritten.
Einspruch einlegen hat wohl keinen großen Wert, damit kann ich nun getrost auch die Übertragung des DL- und Wartungsvertrages and Alelion unterzeichnen, und damit auf meine Forderungsanmeldungen verzichten .. :-(.
Schade für die Mühe ...

Grüße,
quinsifh
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon Ecart » 13.06.2018, 10:31

DAS ist keine 2 Jahre her:

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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon wolfirr » 19.06.2018, 23:10

Hallo Zusammen,
da ich erst spät auf diesen Faden gestoßen bin, möchte ich mal meine Geschichte in diesem Fall schildern.
Kontakt zu Caterva, da ich bei dem vorherigen 'Groß-Investor' arbeite im April 2017, sie wurden auf den Intranetseiten als die Innovatoren dargestellt, als hätten sie erfunden, wie man Gold herstellt. Dann dauerte es gefühlt Monate, bis mich jemand vom Vertrieb kontaktierte. Aber es kam zum Vertriebsgespräch und der Speicher erschien mir als einziger in der Lage zu sein meinen Wunsch nach Verlagerung des PV-Überschusses aus dem Sommer in den Winter zu ermöglichen. Gut die Kosten waren etwas hoch, aber mit der Gemeinschaftsprämie über 20 Jahre reduzierte sich der Einsatz wieder.
Bei den Zahlungsbedingungen habe ich als Einkäufer von Beruf sehr tief geschluckt, aber die Argumentation dass sie diese so als Vorgabe vom Investor hatten schien mir einleuchtend, wir sind da schon ziemlich frech unmögliche Dinge von unseren Geschäftspartnern verlangen...
Also hab ich den Vertrag im Juni unterzeichnet und dann sehnsüchtig auf die Lieferung gewartet. Als dann im September 2017 die Rechnung kam, schien die Installation in greifbarer Nähe zu sein, ich zahlte die 35000 Euro und bekam dann Anfang Oktober zwei Systemschränke von meinem eigenen Arbeitgeber geliefert, es fehlten nur die Akkus im Speicherschrank.
Die Installation zog sich dann ewig hin, es kamen über die nächsten 6 Wochen zwei verschiedene Elektroinstallateure ins Haus um ein Angebot an Caterva zu machen, wie viel die Installation kosten wird. Irgendwas schien immer nicht zu passen. Kurz vor Ende 2017 hab ich dann so langsam die Geduld verloren und ihnen massiv Druck gemacht, dass ich in 2017 noch die Inbetriebnahme haben will. Als Notlösung schien dann nur noch der hauseigene Elektromeister zur Verfügung zu sein, der mir für den 4. Januar 2018 einen Termin zusagte.
Dann kam am 3. Januar 2018 das Schreiben, dass sie sich in Insolvenz befinden. Bumm. 35000 Euro ans Bein geschmiert.
Dann hab ich mich an den internen Investor gewandt, der auf der Homepage als Beirat gelistet ist, der schrieb nur schmollend zurück, dass er inzwischen seinen Job verloren hat und damit überhaupt nichts mehr am Hut hat. Dann eskaliert an die Manager der Gruppe, es meldete sich einer, der wohl die ganze Zeit über versucht hatte die Caterva an einen anderen Investor zu veräußern, ohne Erfolg. Er meinte nur beruhigend, dass die doch so eine tolle Lösung hätten, sie finden bestimmt wieder einen neuen Investor, der die Geschäfte weiterführt. Hmm, hab ich richtig gehört, wir steigen aus einer so tollen Firma aus??? Was will er mir damit sagen?
Dann viele Telefonate mit den alten Ansprechpartnern, die selbst nur um ihren Kopf bangen, keine echte Hilfe. Dann die Anmeldung der Forderungen an den Insolvenzverwalter. Und dann die Nachricht, dass sie einen neuen Investor gefunden haben. Hoffnung, aber welche?
Dann ein Schreiben, dass sie meinen Speicher angeblich schon als installiert geführt haben, aber gemerkt haben, dass er noch nicht mal komplett geliefert war, sie bieten mir großzügig an, bei "gemeinschaftlicher Zahlung von 4000 Euro, die Akkus gar zu liefern". Oh, ist das wirklich die Rettung einen Totalausfall der Investition zu verhindern?
Auf Nachfrage kommt dann die Verfeinerung, das sie mir anbieten für einen Anteil von zu zahlenden 11300 Euro die Akkus zu liefern, die CS zu installieren und den Vertrag zu erfüllen. Mit den kleinen Abstrichen in 2017 und bis 3.2018, naja, da lief mein System noch gar nicht.
Nachdem ich dem mit sehr verbitterter Mine zugestimmt habe, weil ich mir erhoffe, dass es immer noch besser ist für 46000 Euro einen einigermaßen funktionsfähigen Speicher zu haben, als für 35000 Euro nur einen Haufen Schrott im Keller, bin ich mal gespannt wie es weiter geht.
Rein rechtlich war die sehr schlechte Formulierung des Insolvenzverwalters in dem Anschreiben schon anzufechten. Die sind halt Juristen und haben technisch keine Ahnung.
Fazit ist für mich, die kleine Caterva hatte viel Druck vom Investor die Kiste zum Fliegen zu bekommen, mittels des 'überzeugenden Vertriebs' haben sie ein paar Bauern gefangen und nun ist die Kartoffel so heiß, dass sie niemand so richtig haben will. Intern hatten sie wohl einige Kommunikationsprobleme, weil eigentlich alles schlecht lief, was schlecht laufen konnte. Als 'Gutmensch', der mit seiner Investition gehofft hat, dem Klimawandel etwas entgegensetzen zu können bin ich auf jeden Fall gestraft worden. Ob wenigstens noch die Nutzung der 10000 kWh übers Jahr für entweder die zwei eAutos oder später noch eine elektrische Heizung jemals fliegt bleibt abzuwarten.
Hoffnungsvolle Grüße
Wolfi
PV mit 300W IBC Solar, 17kW Solaredge WR und Einzeloptimierern
Nissan Leaf Tekna, 24kWh bis 11/2016
VW eGolf II seit 1/2018
Tesla Model S 70D
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon frankenbub09 » 20.06.2018, 05:55

Hallo Wolfi,

deine Story ist ja krass.

Das ist mehr als nur heftig. Aber Danke für deine Offenheit, da gehört schon viel Mut dazu sich so zu outen.
Meine Anlagen:
1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
SENEC.Home G2 +;Speicherkapazität 8 kWh netto (16 kWh brutto)
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon Janne » 20.06.2018, 07:27

Herr im Himmel,

wie übel... Ich hoffe, Du gehst diesmal nicht wieder in Vorleistung mit dem Geld...


erstellt mit taschentelfon
10,81 Kwp---> 2*23 Emmvee MS235 M60 an Kostal Piko 10.1 (eigener Anlagenteil)
http://www.tischlermeister-aachen.de/PV/
9,4 Kwp ------>2*20 Emmvee MS235 M60 an Kostal Piko 8.3 (mit errichteter Anlagenteil)
Ausrichtung 56° Dachneigung 15°
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Re: Caterva Insolvenz

Beitragvon stromsparer99 » 20.06.2018, 08:52

Krasse Geschichte, warum hattest du da Vorkasse?
Andere Frage, 35000€ für einen Speicher?
Für den Preis hättest du doch ca. 40 Jahre den Strom komplett kaufen können.
Und wenn PV schon vorhanden, dann hätten die 35000€ doch eher für die nächsten 80 Jahre gereicht.
Hast du das nicht mal Überschlagen, 35000€ gegen Strom kaufen?

Gruß
Thomas
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Eigenbau BHKW mit 5KW Gleichstrom Generator.
48V 775Ah Bater an 2 Victron Multigrid
2,7KWp Axitec AC-300M/156-60S Südausrichtung
Victron BlueSolar 150/60-Tr
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