Staplerbatterie defekt

Speicherung von elektrische erzeugter Energie in Inselsystemen

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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Havokll » 03.07.2018, 21:40

user8342 hat geschrieben:so heute Abend mit SOC 97,00 beendet. War in Schwebeladung.

Zelle 2 hatte bei der ersten Belastung kurz nach 21:00 noch 2,17-2,19 Volt - SD allerdings immer noch 1,17-1,18

geladen wurden heute ca 95 Ah - das entspricht wohl nach Abzug von Verlusten auch unserem nächtlichen Strombedarf.

Das mir EUW bin ich jetzt ernsthaft am überlegen. Auf den Batterien sind an einem Ende zwei Erhöhungen - wird wohl der Bereich sein, wo die aufgeböhrt werden müssten. Einige im Forum sprechen wiederum ganz gegen EUW - Schlammaufwirbelung usw. Ausgleichsladung würde genug Umwälzung bringen usw. Na ja mal schauen.

Schönen Abend noch...


Also gegen eine Euw bei pv zu sprechen ist ja eher grob fahrlässig (gut bei Gel :) ) Also das sage ich Mal so nachdem ich 2 ohne betrieben habe :D
Deine Spannung der Zelle wiederspricht komplett der SD und das unter Last X .
Messfehler in allen Bereichen schmeiß ich Mal so in den Topf :juggle:

Euw oder du betreibst das Ding wie es der Hersteller will . Also fleißig bewegen :D
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon user8342 » 03.07.2018, 22:09

Havokll hat geschrieben:Deine Spannung der Zelle wiederspricht komplett der SD und das unter Last X .
Messfehler in allen Bereichen schmeiß ich Mal so in den Topf :juggle:


verstehe ich nicht ganz, das war gleich nachdem PV nicht mehr ganz fürs Laden gereicht hat. Da hatten die anderen Zellen um 2,30 Volt - bei einer SD von 1,25-1,28. Achso Last waren gerade 50 Watt oder so - war gerade der Wendepunkt von Laden zu Entladen.

warum soll das in dieser etwas verwässerten Zelle nicht passen?

Andreas
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Havokll » 03.07.2018, 22:16

Nö passt dann ja . Quasi den wende Punkt vom Laden ins entladen genommen. Die Werte würde ich gleich Mal vergessen ;)
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 04.07.2018, 10:49

Ich antworte nochmal weil für andere auch interessant.
Das ich geschrieben hatte das ich flott fertig werde mit Säure von 0 auf 1,28 istnun doch nicht so....
Heute erstmalig die Zelle am brodeln und wenn man seitlich mit der Lampe schaut steigen Dämpfe. Wasserstand immer noch gleich aber Säure steigt weiter. Das ist das was ich geschrieben hatte. Ein Batteriepegel steigt beim laden und ich verkoche nur das Wasser.
Es hat etwas länger gedauert weil ich nicht bedacht habe das ich durch die Messpunkte lade und dort der Übergangswiderstand zu groß war.
Nun habe ich beide Outbacks erstmal in der Ladung gedrosselt und lasse die Batterie im Pack jetzt brodeln, Voltmäßig den anderen jetzt überlegen.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 04.07.2018, 11:28

Hi Andreas,

bevor Du die Zellen für die EUW anbohrst, schick ein Foto einer Zelle senkrecht von oben.

Die Zelle 2 scheint gestern um 21:13 voll geladen gewesen zu sein. Genau kann man das nur bei separatem Laden unter Kontrolle des Ladestroms und der Zellspannung erkennen. Dazu später Genaueres.
Nach den jetzt unzuverlässigen Daten (ohne EUW, ohne Ruhe) zuschließen fehlt dem Elektrolyten etwa 10 m% reine Schwefelsäure. Für "übergelaufen" scheint das viel. Wie Du das nachbessern kannst, wenn Du unbedingt willst, schreibe ich, wenn Du die SD nach EUW gemessen hast. Jedenfalls nicht mit Panscherei und auch nicht mit konzentrierte Säure reinkippen. :evil:

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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 04.07.2018, 12:07

Hi Tommmi,

:danke: dass Du so ehrlich berichtest, was Du machst und erzielt hast. So viele hier tragen hier Ähnliches vor, haben es aber nie probiert.
Ja, wie ich schon oft hier schrieb, Du produzierst mit "Dampf" (Laden mit >2,6 V/Zelle) in einer voll geladenen Zelle eben nur Knallgas. :) Wenn die Umwandlung des in den Elektroden noch liegenden schwerumwandelbaren Sulfats nur noch ganz langsam vorankommt, steigt die SD eben auch nur noch ganz langsam. Da hilft alles Gasenlassen, "Schießen" und "Kochen" nicht. Das entwickelte Gas verdrängt Elektrolyt von den Platten und lässt deshalb den Elektrolytspiegel steigen. Wenn es raus oder rekombiniert ist sinkt er wieder.
Lade bei schwachem Gasen weiter. Du sparst Strom und Elektrodenmaterial. Dann wirst Du in zwei Wochen sehen, ob sich auf diese Weise noch Sulfat umwandeln ließ. Und wenn Du dabei den Ladestrom bei konstanter Ladespannung verfolgst siehst Du, dass er nicht mehr fällt. Mehr kannst Du mit Laden unter diesen Bedingungen in vernünftiger Zeit nicht erreichen.
Und dann kannst Du noch zwei Wochen "Dampf" geben und wirst dasselbe sehen. qed.

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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 04.07.2018, 13:53

naja, schießen must ich schon das sich was bewegt. Es waren vorhin 130a, mittlerweile den Strom des Extraladers wieder angehoben weil die anderen voll sind und die Outbacks wegschalten.
Der verbrauchte Strom ist egal, Pufferspeicher ist auf 80grad BHKW schon ewig aus und Strom ist mehr als genug da und ne Klima habe ich nicht um das zu verbrauchen.
Wenn ich mir nun anschaue was die Zelle an Strom nimmt gegenüber den vollen dann weiß ich auch warum ich damals so lange gebraucht habe um eine gesamte PZS wieder aufzupäppeln. Die damalige Anlage war nicht groß genug und deshalb hat das von 1,23 -1,28 1 Jahr gedauert.
Wenn alle Zellen wieder gleich sind werde ich nicht mehr Eq. Ladung nach Volt und Zeit machen sondern nach Volt und end amps
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 04.07.2018, 22:23

Hi Tommmi,

" Eq. Ladung nach Volt und end amps" Hört sich gut an. Welche Werte wirst Du wählen?

" Die damalige Anlage war nicht groß genug." Ja ist häufig so. Deshalb sollte man erst päppeln und erst dann Zyklen fahren, wenn sie nicht mehr besser wird. Bei Gebrauchten, die nicht gut gepflegt wurden, dauert das ohne Weiteres Monate. Die Händler und Besserwissis hier geben nach 10 Tagen auf. :(

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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 04.07.2018, 23:25

Mit den End amps bin ich noch am überlegen, muß ich austesten weil 2 Laderegler am Akku hängen.
Zudem hängt die Garage und Gartenhaus daran am 11kw Spitze Wr der aber wie ich heute gemessen habe mit Mähroboter im Ruhebetrieb bei 1a läuft. Wegen dem Mähroboter kann ich den Wr auch nicht im Stby umschalten dann fährt der Roboter gleich raus und will die Station suchen.
Die Zelle hat heute abend 1,27 Dichte gehabt, aber ich werde da noch Probleme haben den der eine Laderegler wechselte auf charged und hat gar nicht mehr geladen und der andere verharrte bei 4-5a. Die Problemzelle allerdings nimmt sich derweil immer noch um 10A. Ohne Nachhilfe werde ich die also nicht allein lassen können, die wird wieder abfallen und so hoch kann ich die tägliche Ladung nun auch nicht hochschrauben. Es bleibt im Moment nur die extra mit zu befeuern und schauen ob die irgendwann so voll wird das Sie nichts mehr nimmt.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 04.07.2018, 23:52

Schau mal, ob die eine ungewöhnlich hohe Selbstentladung hat. Dann könnte Spülen helfen. Da ist "Dampf2 dann angesagt.

Gute Nacht
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