Staplerbatterie defekt

Speicherung von elektrische erzeugter Energie in Inselsystemen

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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 03.07.2018, 06:07

Du streichelt die Blöcke mit 2,4 Volt und wunderst dich das sich nichts tut?
Für die Einzelzellen brauchst anderen Lader oder halt immer nur Tags mit dran und beim Entladen ab.
Ich lade unentwegt mit 20a in die Zelle bei mir. Mal schauen ob ich heute Anfang des grünen Bereichs sehe.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon e-zepp » 03.07.2018, 08:03

@Andreas, ich weiß ja nicht wo und wie Du Deine Insel betreibst, aber selbst ohne jegliche Verbraucher für die
nächsten Wochen bzw. mit Netz/Generator und entsprechenden Lademöglichkeiten ist es ein schwieriges bis
ausichtslosen Unterfangen wenn Zellen schon seit einem halben Jahr verwässert und dermaßen am Ende
bzw. auseinander gelaufen sind.
Kauf Dir beim örtlichen Batterieservice 2 gute gebrauchte oder auch neue Zellen und genieß den Rest des Urlaubs :wink:
Und überlege mal warum Du den Akku (überladen??) zum Schrottpreis bekommen hast :roll:

lg,
e-zepp

@pvx, so wird das nix. Aber woher sollst Du es auch wissen, Du hast es ja noch nie gemacht.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 03.07.2018, 09:49

Oftmals wird Wasser vorm Laden gefüllt oder die Automatik versagt.
Ich mußte gerade die 20a Ladung der Zelle beenden. 2,6V wurden verlassen und ging nun an 2,8.
Nun warte ich einfach ab. Dichte gerade auf 1,19.
Das die Spannung so ansteigt liegt am Verbund der jetzt schon 65A lädt. Hab den Lader nun auf Blei umgestellt und die 2,45 V werden gehalten und Ampere steigt stetig, gerade so auf 5A.
Also heute Abend denke ich das die Zelle wieder voll da ist.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 03.07.2018, 12:38

Hi Tommmi,

Du schreibst Andreas: "Du streichelt die Blöcke mit 2,4 Volt und wunderst dich das sich nichts tut?" Hast Du nicht gelesen, dass sich 'ne ganze Menge in der verwässerten Zelle getan hat? Meinst Du, dass durch stärkere Gasung noch irgendwo Säure aus den Platten rausgetrieben werden könnte? Kann er ja Deinem Rat folgend probieren - wird nichts sehen. :)
Oder meinst Du die Blöcke, die am extender ge- und entladen werden? Wie soll er denn dessen Einstellungen ändern? Zelle 3 ist auf jeden Fall das schwächste Glied in der Kette (SD zu gering für die Entfaltung der Kapazität der Zelle) und braucht eine separate Behandlung wie Zelle 1.

Freundliche Grüße
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon user8342 » 03.07.2018, 12:43

habe heute Vormittag auch mal die Spannung für 30-40 Min von 56,7 auf 59,6 angehoben, das entspricht bei 23 Zellen auch 2.6 V.

Ich würde gerne mehr Daten hier einstellen, aber alleine die Spannungsmessung macht mir so große Sorgen. Ich komm einfach nicht zuverlässig an die Kontakte. Und abschrauben im Betrieb is ja nicht!!

Auf was deutet es hin, wenn im Gegensatz zu den anderen Zellen bei der Absorptionsladung die Spannung einer Zelle statt 2,45 eher 0,2 höher liegt. Die meisten anderen Zellen liegen ziemlich gleich. Beim SD driften die aber noch mehr auseinander.

Kann ich Eurer Meinung nach wenn ich die Säure hab, die Zelle 2 (wirklich nur geringfügig) anheben. Zelle 3 sehr ich auch so wie pvx. ggf muss da das Elektrolyt auch komplett getaucht werden. Aber ich würde gerne mal die Zelle 2 in Griff bekommen.

Zelle 2 und 3 sind die, die mir bei der Aquamatik überliefen, das ist aber auch erst 2-3 Wochen her.

Gruß
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 03.07.2018, 13:36

Meine Zelle ohne Dichte hat nun 1,22. Ich kann Dir nur sagen ohne Dampf kommt auch nichts.
Wenn bei 2,6V ein bis 2 Std keine Änderung trotz Wasserverkochens Eintritt kann man über Säure nachdenken.
Bei mir ist im Moment nicht mal der Wasserstand verändert. Da kommt so lange 2,6v rein bis ich am Ziel bin. Auf Akku Temperatur noch schauen, bei mir alles mehr als grün :)
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 03.07.2018, 13:56

Hi Andreas,

nicht der Trub in der Suppe ist das Problem, sondern die Fremdmetallspuren, die drin gelöst sein können, z.B. aus dem Trub. Eisen (Rost) vom Trog, Kupfer, das von korrodierten Kabeln in den Trog fiel, Zink aus irgendwelchem Messing... Du weißt nicht, was mit dem Akku gemacht wurde, bevor Du ihn bekamst. Deshalb raus mit dem kontaminierten Wasser, spülen, nicht laden.
Ohne EUW ist die SD-Messerei unnütz, denn die Messwerte sind Zufall, allenfalls viel zu grob für die Analyse des Zustands und für die Festlegung der Strategie für die Rettung der Zellen. Wenn Du Dein Schnäppchen oder eine Neue lange nutzen willst, brauchst Du sowieso EUW. Also such einen Aquarienladen und hol Dir eine Belüftungspumpe. Sie muss nach Datenblatt ca. 2,5 mal die Höhe Deiner Zellen in Metern an Druck bringen (Max. mWS). Lieber mehr. Den Schlauch kaufe nicht dort. Du brauchst definitiv und sicher einen aus PE oder PTFE oder ein Rohr aus PP oder Glas. Die Aquarienschläuche sind oft nicht akkusäurefest und können Sustanzen abgeben, die die Elektroden vergiften. S.o. Wenn Du nicht weißt, woher nehmen, schicke ich Dir welchen. Lieferanschrift per PN bitte.
Selbst wenn die angezeigten Werte richtig wären - "39,5xxx Ah" - würde das auf eine Akkukapazität von 110 Ah schließen lassen. Damit könntest Du deine Verbraucher nicht durch die Nacht bringen. Da ist allerlei fragwürdig. Aber wir wollen jetzt nicht nach Fehlern des Xtender suchen, sondern Zelle 1 und 3 retten. :D
Ohne Putzen der Kontakte kannst Du nichts zuverlässig messen. Mit dest. Wasser Dreck rausspülen - Injektionsspritze - dann blank machen. Wenn Du einen Spiralbohrer mit passendem Durchmesser einführst und zwei drei Umrehungen damit machst, dürfte das genügen. Späne rausspülen, trocknen. Nicht mit der Bohrmaschine! Die bohrt viel zu schnell durch. :evil: Es sei denn Du könntest 60 UpM = 1 UpS einstellen.
Unterschiedliche Spannungen bei Absorptionsladung sind normal, wenn nicht kurz vorher ausgeglichen wurde. Die vollen Zellen gasen stark bei 2,6x V, die abgedrifteten Zellen brauchen noch Ladung und hinken nach, z.B. mit 2,4x V mit steigender Tendenz. Achtung. Verwässerte Zellen kommen nicht auf dieselbe Spannung wie Zellen, die vollgeladen normale SD haben, und gasen schon bei geringerer Spannung.
Du kannst die Zelle 2 mit Säure "anheben". Aber wozu? Und wieviel könnte sie vertragen? Zuviel ist sehr schädlich. Ohne EUW ist das ein Hazzardspiel.
Bleiakkus funktionieren gut, wenn sie vollgeladen SD zwischen 1,20 und 1,30 haben. Je näher sie vollgeladen bei 1,2 liegt, um so länger lebt der Akku. (Maximaler Wirkungsgrad bei vollgeladen 1,23 bei DoD 50 %, bei vollgeladen 1,22 bei DoD 30%.)
Laß es. Wir sind nicht beim Militär wo alle auf Linie stehen müssen.

Freundliche Grüße
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon pvx » 03.07.2018, 13:59

Hi Tommmi,

Ohne Dichte? Meinst vermutlich unterhalb der Anzeige des SD-Messers? Und die ist wie?

Freundliche Grüße
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon Tommmi » 03.07.2018, 14:03

Ich hab das extra angesprochen mit Wasserverbrauch. Fängt die Zelle an Wasser zu verbrauchen ohne das S@uredichte erreicht ist dann sulfatiert oder zu wenig Säure. Aber bis dahin mit 2,6v rein schießen.
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Re: Staplerbatterie defekt

Beitragvon user8342 » 03.07.2018, 21:13

so heute Abend mit SOC 97,00 beendet. War in Schwebeladung.

Zelle 2 hatte bei der ersten Belastung kurz nach 21:00 noch 2,17-2,19 Volt - SD allerdings immer noch 1,17-1,18

geladen wurden heute ca 95 Ah - das entspricht wohl nach Abzug von Verlusten auch unserem nächtlichen Strombedarf.

Das mir EUW bin ich jetzt ernsthaft am überlegen. Auf den Batterien sind an einem Ende zwei Erhöhungen - wird wohl der Bereich sein, wo die aufgeböhrt werden müssten. Einige im Forum sprechen wiederum ganz gegen EUW - Schlammaufwirbelung usw. Ausgleichsladung würde genug Umwälzung bringen usw. Na ja mal schauen.

Schönen Abend noch...
user8342
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