Speicher rentabel?

Speicherung von elektrische erzeugter Energie in Inselsystemen

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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon seppelpeter » 21.09.2017, 20:45

Die Verbreitung wirrer Zahlen eines gekauften Professors macht an dieser Stelle keine Sinn.
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon rs38 » 22.09.2017, 09:39

seppelpeter hat geschrieben:Für 5000,- habe ich den LG Resu10h noch nicht gesehen; 5600,- ist unterste Kante ohne Transport ...

Die Rechnung zur Rendite oder auch nur zur schwarzen Null bei Kosten von knapp 1000,- pro KWh würde ich dann gerne mal sehen. :juggle:


die Rede war von netto 500. Alternativ eben auch Tesla2.0 und k.A. was es noch alles gibt. Ich halte auch Blei-Speicher für gar nicht so doof, wenn man sie vom Preis passen und man auf den Sinkflug der Lithium-Speicher wettet und in 5 Jahren tauscht oder ergänzt.

Die Rechnung der schwarzen Null hatten wir (oder ich :) ) hier in anderen Speicher Threads schon ausreichend oft dargelegt. Man kann es auch auch mit dem Forenspeicherrechner machen und (leider) am Ende einfach realistische Speicherpreise im Kopf einsetzen. Dann sollte es jeder kapiert haben. Zur Erinnerung: LiIon Speicherpreise sinken ca. 1-1,5% alle 4 Wochen....manchmal auch ruckartiger.
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon smoker59 » 23.09.2017, 00:15

rs38 hat geschrieben:Die Rechnung der schwarzen Null hatten wir (oder ich :) ) hier in anderen Speicher Threads schon ausreichend oft dargelegt.

Meinst du diesen Thread hier :?: :
speichersysteme-ongrid-netzparallel--f137/rentabilitaet-batterie-t119594.html
Ich denke @OSE hat`s da ganz treffend formuliert:
open source energy hat geschrieben:Man kann mit einer PV Schuhe Fahrräder Alufelgen oder einen Speicher finanzieren.


Egal wie du es drehst und wendest, bislang muss die PV-Anlage IMMER den Speicher finanzieren.
Bis ein Speicher zur Rendite der Gesamtanlage (also PV mit zum Energiebedarf passenden Speicher) beiträgt und die Gewinne die die PV-Anlage erwirtschaftet nicht aufzehrt wird es noch ein Weilchen dauern.
mit freundlichem Gruß
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon stromdachs » 23.09.2017, 00:53

Hallo,
ich habe nur die "Überschrift" gelesen: "Sind Speicher rentabel"
Meine Antwort als "Speicherbetreiber" (seit 4 Jahren Erfahrung!) NEIN!
5T€ rentieren sich in 25 Jahren (bei heutigen Strompreisen), die dabei fällige 2. Batterie ist NICHT eingerechnet!

Kauft Speicher!
Kauft...Leute kauft!
O.k., Anlage selbst gebaut, hat Spass gemacht, macht es auch heute noch.....PB-Batterie-Wartung....SD kontrollieren....muß man jetzt auf Netz umschalten...Wetterbericht.....wird morgen Sonne ausreichend scheinen, um den Bleiklotz wieder vollzukriegen, das muß sein!
Ohne grundlegende Kenntnisse kauft man
1. die falsche Batterie (AGM/GEL),
2.Mit der anzuratenden Flüssigsäurebatterie kommt man auch nicht zurecht, bestenfalls vesäumt man das Nachfüllen von dest Wasser (na Danke!)

Leider denkt/glaubt hier Mancher, eine Speicheranlage ist absolut wartungsfrei. Keine Batterie (sind eigentlich Akkus) ist "wartungsfrei". Eine Speicheranlage ist keine Heizungsanlage! Die Heizung meldet sich mit einer kalten Bude, der Akku......

LiXX sind bestimmt (????) besser wie PB....ich bleibe bei PB-Flüssigsäureakku (kein AGM, kein Gel !!!!)

Aber, eigentlich kann jeder "kaufen" was er für richtig hält....ist mir egal.....keine Speicheranlage ist effizent! Ist halt "Hobby".
Claus
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon Dachmelker » 23.09.2017, 07:24

]
rolandD hat geschrieben:


Nein - man braucht keine zusätzliche Anbindung, wenn es schon einen Anschluss gäbe.
Ein Normales NYM/NYY 3x1,5 qmm überträgt etwa 16A/230V = 3,6 KW.

Gibt es eine Leitung in die Garage und wenn wie stark, wieviele Adern, wohin führt sie ?


Hast du deine Rechnung mal selber überprüft?

Bei mir ist die P immer noch U*I. Und nicht I÷U.

Und abgesehen davon, ist ein 3x1,5 fachmännisch verlegt und abgesichert, normalerweise ganz weit weg von 3,6kW.
24x SW Poly 240W an SMA SB 5000 (Volleinspeisung)
6x SW Mono 265W an SMA SB 1,5 (Eigenverbrauch)
SolarThermie:
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon RolandD » 24.09.2017, 20:17

Dachmelker hat geschrieben:Und abgesehen davon, ist ein 3x1,5 fachmännisch verlegt und abgesichert, normalerweise ganz weit weg von 3,6kW.


Häufung, Umgebungstemperatur und Verlegeart beachtet ? Wie weit weg bist du den dann ?
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon open source energy » 24.09.2017, 22:02

Tobl2002 hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:
kernm23 hat geschrieben:Gibt es hier mittlerweile Modelle, die sich rechnen? Mit welcher Amortisationszeit?


Nein.
Also ja, nach 30 bis 40 Jahren vielleicht.

Das finde ich jetzt etwas übertrieben, aber geht schon in die Richtung. Hier ein paar reelle Zahlen von meinem Speicher:
Speicher.JPG

Berücksichtigt wurden hierbei die Bezugskosten (ohne Speicher), sowie dann die neuen Stromkosten, die entgangene Einspeisevergütung inkl. der Wirkungsgradverluste und die Ersparnis im vergleich zu Netzbezug (mit Speicher)
Dazu muss ich natülich noch sagen das ich ein BHKW habe, was sich ebenfalls etwas in die Rechnung auswirkt, sowie zwei PV-Anlagen. Der Speicher wurde von mir selbst installiert und besteht aus einer Staplerbatterie und einem SMA SI 6.0.
Nach aktuellem Stand wird wohl nie eine zweite Batterie erforderlich sein.

Mir ging es aber nie darum Gewinn zu machen, das so nebenbei noch.
Zu mehr Infos einfach hier nachlesen: Speichersystem mit (SI6.0H, Staplerbatterie) für <=6T€

Gruß
Tobl.


Was ist denn das bitte für eine Rechnung? Es geht doch darum was der Speicher kostet und was er bringt... Du nimmst an, dass er ca. 1800kWh weniger Bezug mit sich bringt. Dabei verliert er aber 2000kWh Vergütung. Zudem Brutto und Netto beachten!
Orange Solar GmbH - die hier wiedergegeben Aussagen sind eine persönliche Meinung.

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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon Tobl2002 » 26.09.2017, 21:01

open source energy hat geschrieben:Was ist denn das bitte für eine Rechnung? Es geht doch darum was der Speicher kostet und was er bringt... Du nimmst an, dass er ca. 1800kWh weniger Bezug mit sich bringt. Dabei verliert er aber 2000kWh Vergütung. Zudem Brutto und Netto beachten!

Ist alles Brutto, und Durchschnittswerte der letzten 31 Monate. was in meinem Fall dann etwa 180kWh im Monat waren die im Akku gelandet sind. die wiederum nicht verkauft werden konnten. kann natürlich sein das ich da einen rechenfehler drinn habe. das will ich natürlich nicht ausschließen.
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon Bunzlaus » 26.09.2017, 21:21

Speicher sind definitiv rentabel, wenn man wirklich tote Schrottakkus gegen angeblich tote, allerdings in wirklichkeit meistens nur etwas vernachlässigte Akkus 1:1 beim Schrotthändler tauscht und diese aufpäppelt. Mit etwas Bleiakku - Erfahrung und Multimeter bewaffnet beim Batterieschrottcontainerdurchwühlen, speichert man auf diese weise gratis (Starterakkuparallelschaltung). Abgesehen von ca. 1x jährlich etwas Kraftstoff für den Akkutauschtransport.
Gruss, Bunzlaus

3,87 kWp; 13x Asola 175W/48-156 auf 48°DN, 9x auf 42°; Ausr.: 195°; SMA SB4000TL21;
Seit 08.2012; EinsMan.
Insel: 12V 820Wp; Ladereg.: 2x Solar30; 450Ah Blei; WR: 3,5kW Chinese + Victron 350VA.
ST: 11qm VRK; 800L Puffer, 500L Ww.
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Re: Speicher rentabel?

Beitragvon stromdachs » 26.09.2017, 23:35

Halolo,
Bunzlaus hat geschrieben:Speicher sind definitiv rentabel, wenn man wirklich tote Schrottakkus gegen angeblich tote, allerdings in wirklichkeit meistens nur etwas vernachlässigte Akkus 1:1 beim Schrotthändler tauscht und diese aufpäppelt.

1. Frage: Woran erkennt man "angeblichch tote Akkus".....die nur etwas "vernachlässigt" wurden? Ein vernachlässigter Akku stirbt wegen fehlender Erhaltungsladung schon beim Verkäufer innerhalb eines Jahres....oder 2 Jahren....
Bunzlaus hat geschrieben:Mit etwas Bleiakku - Erfahrung und Multimeter....

2. Frage: Wer kann das eigentlich wirklich? Bei Gel und Agm bist Du mal ganz schnell am Ende deines Lateins....die Meisten wissen im Moment überhaupt nicht, was sie da "mitnehmen" und der Schrottie bekommt auch noch seinen "Fuffziger".....sonst lässt der Keinen auf seinen Schrottplatz...oder der hat 0-Ahnung von "Marktwirtschaft".
Bunzlaus hat geschrieben:Abgesehen von ca. 1x jährlich etwas Kraftstoff für den Akkutauschtransport.

Das geht für eine Gartenlaube noch an, mehr nicht!

Wenn einer einen Altakku erwerben möchte, dann muß er sich mit einem "Batteriefritzen" gut stellen, der alte Krafterksbatterien in die Tonne haut! Die werden eben mit 80% Restkappa rausgeschmissen und können noch gut (überdimensioniert) für 5....Jahre taugen. Leider sind die Dinger so heiß begehrt, daß ich als ehemaliger Batterie-Fuzzie im Kraftwerk keinen solchen "Trog" abbekommen habe....trotz (guter????) Beziehungen.....also nur mit Vitamin "B" ist da nicht immer ranzukommen.
Auch Batteriehersteller verhökern gern "beim Kap-Test durchgefallene Akkus" an Solarfritzen! Die sind neu und gut, sie sind "nur" schlampig formiert wurden, nach paar gut durchgeladenen Zyklen werden die immer besser. (Ich glaube, ich habe auch so was bekommen - Staplerbatterie, 1300€ für 24V/400Ah .....)

Wie gesagt, für eine Gartenlaube kann "Mann" alles Mögliche zusammen schrauben, für ein EFH ein wenig zu primitiv!
Eine brauchbare Speicheranlage für ein EFH ist nicht zum Nulltarif und mit China-Teilen zu machen, wer das glaubt, begibt sich auf den gleichen Irrweg, wie ich.....
Jetzt habe ich eine vollfunktionsfähige Solaranlage mit Speicher, sie rentiert sich in 25 Jahren (bei heutigen Strompreisen!), sicher wird die Batterie das nicht überleben können. Also, Amortisation in "ferner Oliven"!
Ist halt als Hobby zu verbuchen!

Gruß Claus
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