Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Speicherung von elektrische erzeugter Energie in Inselsystemen

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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon LumpiStefan » 29.09.2018, 11:05

Naja, ist halt wie Pezibär geschrieben hat. Entweder Eingangsleistung (PV+Batterie) hoch, oder Ausgangsleistung (Verbraucher) runter. 50Wh ist halt auch nicht wenig...

Stefan
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon pezibaer » 30.09.2018, 10:32

pvfred hat geschrieben:Hallo,
eine Alternative wäre die Bleiklötze gegen Lithium auszutauschen... statt den 250Ah würden vermutlich dann auch 100Ah reichen, da die Kapazität zu 90% nutzbar (Blei ca. 50%). Man müsste auch keine Ladeelektronik tauschen und die Zyklenfestigkeit ist ein Vielfaches von Blei!
Ich habe jetzt nur kurz gegoogelt und bin auf dieses Beispiel gestoßen. Vielleicht gibt's auch noch günstigere..
Wir haben das gleiche Problem auf unserem Modellflugplatz und werden in diese Richtung gehen :wink:



Allgemein kaschierts ihr damit ein Problem von der komplett falschen Richtung.. Eine PV Insel die PV ertrags technisch korrekt ausgelegt für WInter ist hat auch mit Blei überhaupt kein Problem im Winter.. Probleme gibts immer nur dann wenn Anlage die nicht für den Sommer ausgelegt werden dann auf einmal im Winter benutzt werden.. und da hilft es genau garnix dann LI zu nehmen weill der Speicher erzeugt nicht mehr Ladung..... euch wird damit schlicht weg nur der Strom ausgehen... jede Anlage die Probelem im Winter hat gehört immer zuerst von der nachladeseite betrachtet .. Denn wo zu wenige PV vorhanden ist macht auch die Wahl des Speichers nicht mehr Ertrags draus.. Die Fehler sind immer die gleichen.. es wird gefahren bis das System abschaltet.. ja richtig LI hält das Besser aus.. aber ich frag mich wieso keiner auf die Idee kommt einfach demensprechend mehr PV drauf zu legen.. damit er nicht abschaltet denn das ist das einzige richtige :lol:
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon DidiD » 30.09.2018, 11:55

pezibaer hat geschrieben:
Allgemein kaschierts ihr damit ein Problem von der komplett falschen Richtung.. Eine PV Insel die PV ertrags technisch korrekt ausgelegt für WInter ist hat auch mit Blei überhaupt kein Problem im Winter.. Probleme gibts immer nur dann wenn Anlage die nicht für den Sommer ausgelegt werden dann auf einmal im Winter benutzt werden.. und da hilft es genau garnix dann LI zu nehmen weill der Speicher erzeugt nicht mehr Ladung..... euch wird damit schlicht weg nur der Strom ausgehen... jede Anlage die Probelem im Winter hat gehört immer zuerst von der nachladeseite betrachtet .. Denn wo zu wenige PV vorhanden ist macht auch die Wahl des Speichers nicht mehr Ertrags draus.. Die Fehler sind immer die gleichen.. es wird gefahren bis das System abschaltet.. ja richtig LI hält das Besser aus.. aber ich frag mich wieso keiner auf die Idee kommt einfach demensprechend mehr PV drauf zu legen.. damit er nicht abschaltet denn das ist das einzige richtige :lol:


Wenn dann noch berücksichtigt wird, dass der Blei-Speicher nur1/3 des Li-Speichers kostet, dann kann für das gesparte
Geld problemlos die PV entsprechend erweitert werden.

Wird dann doch einmal Strom benötigt, kann der Blei-Speicher zur Not auch auf 20% Rest-SOC entladen werden.
Macht dem auch nichts aus. Die entnehmbaren kwh sind dieselben. Nur die Zyklenanzahl reduzieren sich entsprechend.

Meine selbst ausgelegten Blei-Speicher tun auch alle was sie sollen und das zu richtig günstigen Konditionen.

Ich habe die Werte für Dauerleistung von 50W rund um die Uhr grob überschlagen:

PV wird ca. 2.5kwp benötigt bei 90° Richtung Süden (0°) ausgerichtet. Bei 60° Aufständerung ca. 2kwp.
90° haben den Vorteil, dass kein Schnee liegen bleibt.
Als Anlagenstandort habe ich Karlsruhe angenommen -also Süddeutschland.

Benötigte Kapazität bei 24V und einer Ladereserve von 5 Tagen sind ca. 1100Ah brutto bzw. 550Ah nutzbar.
Bei schlechtem Wetter könnte dann der Akku am Wochenende mit einem Stromaggregat aufgeladen werden.
Die Alarmanlage wäre dann immer in Betrieb.

Bei nur 2 Tage Ladereserve reichen auch 445Ah brutto bzw. 223Ah nutzbar.
Die hier angenommenen Trojan T-105 (24V 225Ah, 4Stck.) hätten dann im Winter nur 1 Tag Ladereserve.

Bei meinen Angaben sind Verluste wie WR Kabel etc. bereits berücksichtigt.

Persönlich würde ich schauen, dass die benötigte Leistung für die Alarmanlage verringert wird.

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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon stromsparer99 » 30.09.2018, 12:54

Also ich würde hier weiter hin mit Blei bauen (OPZS), würde aber zusätzlich einen kleinen Notstromer mit 1000 Watt bereithalten.
Man weis ja wann der Strom gebraucht wird und kann dann den Stromer vorher einschalten und die Batterie gleich mit laden.
PV größer macht nur begrenzt Sinn, wenn die Sonne im Winter nicht scheint, dann bringen auch 3 mal soviel PV Module nicht viel. Im Sommer ist dann viel zu viel PV Strom vorhanden. Das Geld also lieber in einen Notstromer investieren.


Gruß
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon pezibaer » 30.09.2018, 13:09

@thomas.. Mehr PV für ne Insel im Sinne der Standortauslegung für die last muss immer sein. Denn genau das ist ja Grundlage.. Ohne das hast halt permanent mangelladung.. Die ursache des übels


Und grad bei den kleinanlagen.. Wenn mann sich ansieht was derzeit 1000wp mehr kosten in relation zu batteriepreisen.. => Voll knallen das Dach
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon pvfred » 30.09.2018, 18:24

Die Fragestellung war doch: "Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?"

Mit meinem Vorschlag für eine Lithiumbatterie wollte ich nur sagen, dass es auch eine andere Möglichkeit gibt, welche auf Zeit gesehen vielleicht sogar günstiger und einfacher ist...

In unserem Verein haben wir keinen Winterbetrieb, wir müssen die Hütte sogar abbauen (steht auf Rädern).
Ich habe die Schlepperei und Einlagerung der Bleibatterien im Herbst und dann den Wiederaufbau im Frühling schon ein wenig satt, darum denke ich bei uns bei der nächsten Neuanschaffung über die Umrüstung auf Lithium nach...

...und mit Vorschlägen wie "Vollknallen das Dach!" kommen wir auch nicht weiter, unser Dach ist voll :mrgreen:
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Gruß
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon pezibaer » 30.09.2018, 21:04

pvfred hat geschrieben:
...und mit Vorschlägen wie "Vollknallen das Dach!" kommen wir auch nicht weiter, unser Dach ist voll :mrgreen:
PV240WP.JPG


Gruß
Alfred


Ach geh.. Dann baut man halt module neben dem dach sowas ist doch schnell auf und abgebaut. In diesem jahr mehr als Genug Modelbauvereine Anlagen gesehen., die das so gemacht haben. Wo ein wille da auch ein Weg und den gibts immer ;)

OT: Rein aus interesse. Zerlegts ihr wirklich einen kompleten Hüttencontainer inkl gesamter Elektronik und einzelteile die auf Rädern steht oder wird die schlichweg nur weggeschoben?
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon pvfred » 30.09.2018, 22:02

Unsere Hütte hat eine Anhängevorrichtung und wird jedes Jahr im Herbst weggezogen. Das Ding ist aber selber schon so schwer, dass alles, was normalerweise so drinnen ist, raus muss :wink:
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon egn » 01.10.2018, 08:23

pezibaer hat geschrieben:Probleme gibts immer nur dann wenn Anlage die nicht für den Sommer ausgelegt werden dann auf einmal im Winter benutzt werden.. und da hilft es genau garnix dann LI zu nehmen weill der Speicher erzeugt nicht mehr Ladung..... euch wird damit schlicht weg nur der Strom ausgehen...


So pauschal würde ich das nicht sagen. Das Vollladen von Bleibatterien ist sehr ineffizient. Für die letzten 10-20 % sinkt der Wirkungsgrad unter 50 %, außer man hat Elektrolytumwälzung. Hinzu kommt die Selbstentladung von Bleibatterien.

Beides ist für Lithiumbatterien nicht der Fall. Anstatt also die PV-Flache für den Winter zu verdoppeln kann man auch Lithium nehmen. Wenn kein Verbrauch da ist dann braucht man gar nicht Laden. Und wenn Verbrauch da ist dann muss man kaum mehr Laden als der Verbrauch ausmacht.
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Re: Neue Bleibatterie für Modellflugplatz, nur welche?

Beitragvon schlossschenke » 01.10.2018, 09:25

egn hat geschrieben:Das Vollladen von Bleibatterien ist sehr ineffizient. Für die letzten 10-20 % sinkt der Wirkungsgrad unter 50 %, außer man hat Elektrolytumwälzung. Hinzu kommt die Selbstentladung von Bleibatterien. Beides ist für Lithiumbatterien nicht der Fall.

Soweit richtig.

Anstatt also die PV-Flache für den Winter zu verdoppeln kann man auch Lithium nehmen.

Hm. Der Wirkungsgrad ist zwar besser, aber die Ladestromaufnahme nimmt im oberen Bereich natürlich auch ab. Gut, das kann man vernachlässigen. Nun ist es aber so, dass es kein sehr großes Problem darstellt, wenn die Batterie im oberen Fünftel betrieben wird. Schwierig ist, wenn der Verbrauch auf längere Sicht höher ist als der Ertrag und da bringt dann die halbe PV Leistung selbst mit 100% Wirkungsgrad nichts. Erst recht nicht, wenn der Li-Speicher dann nur halb so groß ausfällt und Blei noch Reserven hat. Etwas kleiner kann der Generator dadurch sicherlich ausfallen (bei gleicher Kapazität!), aber ein Modul mehr kostet auch nicht die Welt. Hingegen müsste man den PV-Generator bei halber Kapazität noch weiter vergrößern.

Wenn das Kleingeld stimmt ist die Li-Lösung natürlich eine gute Sache. Trotzdem: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind problematisch.
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