Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Speicherung von elektrische erzeugter Energie in Inselsystemen

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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon mathschut » 09.07.2018, 11:12

Aktuell sieht es so aus. Waschmaschine und Geschirrspüler sind mit WLan und dem Home Manager verbunden und starten ihre Programme bei Sonne.
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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon seppelpeter » 09.07.2018, 11:21

Oh, der feine Herr ... mit WLAN und so. :wink: :lol:

Du liegst ja bis jetzt besser als ich.
Mir hat eine Heizungsumwälzpumpe im Dauerlauf bis April die Bilanz etwas verhagelt.
Das wird nur noch schwer aufzuholen sein.

a2018.png


PS.: Ich verschwende auch immer mal wieder Gedanken an einen kleinen Speicher, um die Autarkie anzuheben, aber solange man 2-4KWh nutzbar nicht für 500,- pro KWh oder drunter bekommt, macht es einfach absolut keinen Sinn.
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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon mathschut » 09.07.2018, 11:35

ok, dann können wir nur warten
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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon Hondafahrer » 14.07.2018, 13:53

Hallo,
wenn es um einen Speicher zur Nachrüstung geht von E3DC bzw. einen Quattroporte, vergiss es einfach.
Voraussichtlicher Liefertermin Jan´19!
Deshalb bin ich auf einen Alpha ESS Smile 10kWh umgestiegen gerade. Alles drin alles Dran und nicht nur Notstrom sondern USV für ein knapp 3000€ günstiger als der Quattroporte.
Super Teil, gutes Monitoring.
Klar die Zeit wirds bringen, was geht oder nicht.
Mit freundlichen Grüßen

Hondafahrer

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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon passra » 14.07.2018, 15:26

Die Rechnung ist doch ganz einfach:

Du kaufst 1500 kWh für 25 Cent zu.
Wenn du diesen Zukauf durch den Speicher KOMPLETT ersetzen könntest (was eh nicht funktioniert), kannst du im Jahr maximal wieviel sparen?:

1500 * 0,25€ = 375€

Dafür musst du aber 1500 kWh * 1,2 (Speicherverluste) einspeichern, für diese bekommst du keine Einspeisevergütung:

1500 * 1,2 * 0,12€ = 216€

Bleiben dir im Jahr:

375€ - 216€ = 159€

Und davon kannst du dann deinen Speicher abbezahlen. Bei 6000€ Investition sind das 38 Jahre.

Fazit:
Man sieht wieder mal, das finanzielle Einsparpotential wird bei den ach so hohen Strompreisen gerne mal überschätzt.
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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon ragtime » 14.07.2018, 15:32

seppelpeter hat geschrieben:...
PS.: Ich verschwende auch immer mal wieder Gedanken an einen kleinen Speicher, um die Autarkie anzuheben, aber solange man 2-4KWh nutzbar nicht für 500,- pro KWh oder drunter bekommt, macht es einfach absolut keinen Sinn.


Ja, wir sind mit nur 2500kWh Jahresverbrauch und Autarkie von um die 50% schon echt 'gestraft' :wink: ... wer nicht viel verbraucht kann nich viel sparen. Da muss sich ein Akku(-Anbieter) schon sehr anstrengen.

Am ehesten wäre wohl noch ein 2kWh-Akku NUR für den Nachtverbrauch in die Gewinnzone zubringen, den man dann wohl mit fast 365 Vollzyklen betreiben könnte. Am besten an nem <500W Batterie-WR damit der Wirkungsgrad auch passt.

Nur sowas will keiner herstellen/verkaufen. Muss ja immer gleich 5-10kWh und 5000W WR und Notstrom sein, damit man auch ja für die Zombiapokalypse gerüstet ist. :mrgreen:

@passra: mit 1590€ bei 10Jahren Lebensdauer müsste sowas kleines fast schon finanzierbar sein... Wenn es denn einer bauen&verkaufen würde.
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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon seppelpeter » 14.07.2018, 15:56

Sowas gab es schon mal.
SMA SB3600SE und SB5000SE.
Da waren 2KWh drin.
Aber Preis jenseits von....

Die max 1,5KW des SBxxxxSE waren schon ok.

Ein wenig mehr Speicher würde ich auch nehmen, 3-5KWh wäre toll für unter 500,- pro KWh.

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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon DidiD » 14.07.2018, 16:06

ragtime hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:
Am ehesten wäre wohl noch ein 2kWh-Akku NUR für den Nachtverbrauch in die Gewinnzone zubringen, den man dann wohl mit fast 365 Vollzyklen betreiben könnte. Am besten an nem <500W Batterie-WR damit der Wirkungsgrad auch passt.

Nur sowas will keiner herstellen/verkaufen. Muss ja immer gleich 5-10kWh und 5000W WR und Notstrom sein, damit man auch ja für die Zombiapokalypse gerüstet ist. :mrgreen:

@passra: mit 1590€ bei 10Jahren Lebensdauer müsste sowas kleines fast schon finanzierbar sein... Wenn es denn einer bauen&verkaufen würde.


Habe ich mir selber gebastelt.

Akku: 415,-€ / 2kwh nutzbar Blei-Säure Traktionsakkus 3x8V/170Ah (geschätzt 7-8 Jahre Lebensdauer)
Ladegerät: 157,-€
WR: 180,-€
Sicherung: 4€
Batteriewächter 40€
sonstiger Kleinkrust: 50€

Gesamt: ca. 850€

Wechselrichter, Kleinkrust und Ladegerät hatte ich bereits. Sonst hätte ich das nicht umgesetzt.

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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon seppelpeter » 14.07.2018, 16:13

Ach ja, bitte kein Blei!

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Re: Lohnt sich ein Speicher (E3DC)

Beitragvon ragtime » 14.07.2018, 16:50

JA, Li-Akku sollte schon sein... vielleicht sollte ich mal in der China-Bucht gucken.

Und mit dem SMA SB3600SE hatte ich in der Tat schon geliebäugelt, wenn die Preise noch etwas gefallen wären... aber gibt es ja wohl nicht mehr.... ca. 3500-4000Eu netto war der letzte Preis den man so sah. Dafür hätte ich dann extra noch nen Solarcarport gebaut, damit ich auch was von dessen PV-WR hab. So schlecht finde ich das Konzept von Kleinstakku integriert in PV-WR nicht. Aber baut halt auch keiner mehr...
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