PV Nostalgie

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Re: PV Nostalgie

Beitragvon Bento » 07.06.2018, 21:16

Puh, 16 Jahre und dann noch umbauen :?
Wie lange gibts denn bei euch Vergütung?
Viele Grüße
Bento

Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
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Re: PV Nostalgie

Beitragvon einstein0 » 08.06.2018, 07:16

Bento hat geschrieben:Puh, 16 Jahre und dann noch umbauen :?
Wie lange gibts denn bei euch Vergütung?

Die Anlagen wurden in verschiedenen Etappen finanziert, gebaut und sind amortisiert. Darum die unterschiedlichen Module.
Die Einspeisevergütung beträgt CHF 1.- / kWh.
Ausser etwas Reinigung des Einlegesystems und der Module und ersetzen einiger zerbröselter (Tayco) Stecker unterscheidet sich der Aufwand kaum von neuen Modulfeldern. :wink:
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Re: PV Nostalgie

Beitragvon einstein0 » 09.06.2018, 07:31

Das grosse Echo ermutigt mich, über den Rückbau doch noch ein paar Erfahrungen zu publizieren:
Inzwischen ist die Blase an meinem Finger verheilt -vom Seitenschneider, womit ich am ersten Rückbautag ein paar hundert einweg-Kabelbinder zerschneiden musste. Kabelbunde mit teilweise 3 bis 4 übereinander liegenden Bändeln, nur weil diese nicht mehr geöffnet werden konnten.
Warum wird solch untaugliches Zeug noch heute verwendet?
Und wem hilft eine zwar metrische M8-Schraube, welche weder mit einem 12er, noch 13er Werkzeug lösbar ist?
Angefressene Chromstahlmuttern können teilweise auch mit dem richtigen Werkzeug nicht mehr gelöst werden.
Glück gehabt, wenn die Trennscheibe platz hatte.
Kreuzschlitz, Torx, oder Inbus-Schrauben, womit z.B. Kabelkanäle am Boden montiert werden sind ungeeignet,
weil sie mit Dreck vollaufen und kein Werkzeug mehr aufnehmen können. Besser sind da die guten alten Sechskant.
Dübellose Betonschrauben waren zwar praktisch beim Neubau, aber wurden grösstenteils beim Lösen mit hohem Kraftaufwand abgemurkst.
Besondere Aufmerksamkeit schenkte ich den Steckverbindungen.
Den besten Stecker -aus Gummi! hatte ich mitgebracht. Unzerstörbar, dicht und klein.
Das andere Kunststoffglump wie MC4, Tyco etc. zerbröselt -auch am Schatten, ist zu dick und benötigt teilweise Spezialwerkzeug zum Lösen. Kommt ein Modulrahmen über ein Vertikalprofil zu liegen, hat der Stecker nicht platz.
Dagegen sind alte Kabel nur leicht verfärbt, aber wiederverwendbar. :idea:
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Stecker.jpg
Der beste Stecker hat eine Gummihülse, ist dicht, klein und unzerstörbar!
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Re: PV Nostalgie

Beitragvon Bento » 09.06.2018, 08:26

Da soll es ja Freiflächenanlagen geben, bei denen diese Diebstahlsicherungskugeln in die Imbusschrauben geprügelt wurden. Und dann sind die Mittelklemmen zwischen den Modulen versenkt! Wer will so etwas jemals wieder demontieren?
Viele Grüße
Bento

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Re: PV Nostalgie

Beitragvon einstein0 » 09.06.2018, 08:38

Bento hat geschrieben:Da soll es ja Freiflächenanlagen geben, bei denen diese Diebstahlsicherungskugeln in die Imbusschrauben geprügelt wurden. Und dann sind die Mittelklemmen zwischen den Modulen versenkt! Wer will so etwas jemals wieder demontieren?

Tja, vielleicht mit einem Laser. :shock:
Doch inzwischen sind auch neue Platten so billig geworden, dass sich ein Diebstahl kaum mehr lohnt.
Mein Carportdach mit den neuen 280 WP-Modulen habe ich mit Sechskantschrauben montiert... :wink:
Sie sind mit jedem 10er-Schlüssel, Nuss im Akkuschrauber lösbar -und versichert! :oops:
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Re: PV Nostalgie

Beitragvon SInister_Grynn » 09.06.2018, 09:09

Habe bereits ein Angebot von einem verwerter für die Freifläche bekommen. Denke am Ende verdienen beide Seiten nochmal daran
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