Macht Verschattung wirklich probleme?

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Re: Macht Verschattung wirklich probleme?

Beitragvon cadric » 03.06.2018, 13:06

Zur Verdunklung des 2ten Panels hab ich den Original Karton genommen und drum herum gefaltet, dürfte also nicht mehr viel Licht aufs Panel gekommen sein. Aber wieder was gelernt.sollte ich nochmal testen, dann nur mit Last.
1. EEG-Anlage ausgeführt 2017: Module: 55 x BenQ 300Wp
Ost -77°(18x)-Süd-0°(20x)-Süd+6°(17x) / SMA Tripower 15000TL-30
2. Insel Anlage in Vorbereitung: 5 x 1,5kWp Ost/Süd/West/SüdOst/SüdWest
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Re: Macht Verschattung wirklich probleme?

Beitragvon Flash-D » 20.07.2018, 12:39

wschmeiser hat geschrieben:@cadric,
bereits bei wenig Licht liegt an den Modulen praktisch die volle Leerlaufspannung an. Normalerweise haben auch die beschatteten Module deshalb noch eine Leerlaufspannung.

Die Leistungsabgabe entsteht erst durch den Strom, der umso höher ist je größer die Lichteinstrahlung. Bei Schatten geht also der Strom des beschatteten Moduls zurück.

Da die Module in Reihe geschaltet sind, ist der Maximalstrom durch den Strom des am stärksten verschatteten Moduls begrenzt. Deshalb ist die Verschattung von Modulen in einem String so negativ.

Willst Du diesen Effekt messen, dann musst Du eine Last (Glühlampe) an die Module hängen und dann Spannung und Strom messen. Die Spannung wird sich dabei nur wenig verändern, der Strom hingegen sehr, wenn Du ein Modul verschattest.


Wenn die anderen über ein Verschattungsmanagment im Wechselrichter reden, was meinen die dann ? Wir reden nicht von Leistungsoptimierer etc.. Der Strom kommt doch weiterhin nicht an dem verschatteten Modul vorbei ?
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Re: Macht Verschattung wirklich probleme?

Beitragvon PV Ndh » 20.07.2018, 12:53

Flash-D hat geschrieben:Wenn die anderen über ein Verschattungsmanagment im Wechselrichter reden, was meinen die dann ? Wir reden nicht von Leistungsoptimierer etc.. Der Strom kommt doch weiterhin nicht an dem verschatteten Modul vorbei ?


Vorbei nicht, dafür aber durch die verbauten Bypassdioden hindurch.
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