Hahn Solar Widerrufsbelehrung

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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon Mastermind1 » 07.09.2018, 10:29

Gut das ich die Telefonnummern von d Verein in der.fritzbox gesperrt habe.....
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon hgause » 07.09.2018, 10:34

Mastermind1 hat geschrieben:Gut das ich die Telefonnummern von d Verein in der.fritzbox gesperrt habe.....

Warum? Lass die doch kommen, sich den Mund fusselig reden, um sie dann mit einem süffisanten Lächeln zur Türe zu begleiten. :wink:
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon Mastermind1 » 07.09.2018, 10:37

hgause hat geschrieben:
Mastermind1 hat geschrieben:Gut das ich die Telefonnummern von d Verein in der.fritzbox gesperrt habe.....

Warum? Lass die doch kommen, sich den Mund fusselig reden, um sie dann mit einem süffisanten Lächeln zur Türe zu begleiten. :wink:
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon ad1961 » 10.09.2018, 14:49

Also, ich habe einen Kundenauftrag zuhause und nicht bei Hahn Solar unterschrieben.
Man sagte mir, dass man die Unterschrift benötige, um eine Netzabfrage beim Stromanbieter einzureichen.

Hahn Solar legt das jetzt so aus, als habe ich eine Projektierung, eine Netzanfrage und eine Ausarbeitung einer Finanzierung in Auftrag gegeben. Beim Gespräch Zuhause sagte man mir jedoch, dass erst Kosten entstehen, wenn alle Prüfungen zwecks Durchführung positiv verlaufen und ich mich für den Aufbau einer Anlage entscheide.

Ich habe mich dann aus unerwarteten finanziellen Gründen gegen eine Anlage entschieden und Dies auch telefonisch einem Mitarbeiter der Fa. Hahn Solar mitgeteilt.

Schriftlich widerrufen habe ich bis jetzt noch nicht, weil ich nicht weiß, ob ich tatsächlich eine Widerrufsbelehrung bekommen habe, geschweige denn unterschrieben zu haben. Ausgehändigt wurde mir keine.

Eine Aufforderung, mir die unterschrieben Dokumente per Kopie zuzusenden, habe ich gestellt. Warte derzeit auf Antwort.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon paladinro » 10.09.2018, 15:52

ad1961 hat geschrieben:Also, ich habe einen Kundenauftrag zuhause und nicht bei Hahn Solar unterschrieben.

Hahn Solar legt das jetzt so aus, als habe ich eine Projektierung, eine Netzanfrage und eine Ausarbeitung einer Finanzierung in Auftrag gegeben. Beim Gespräch Zuhause sagte man mir jedoch, dass erst Kosten entstehen, wenn alle Prüfungen zwecks Durchführung positiv verlaufen und ich mich für den Aufbau einer Anlage entscheide.


Du hast einen Auftrag unterschrieben, also bist du auch einen Vertrag eingegangen. Natürlich ist die Projektierung, eine Netzanfrage und gegebenenfalls die Ausarbeitung einer Finanzierung kostenlos. Schließlich verdient die Firma Ihr Geld am Auftrag. Nun hast du den Vertrag aber einseitig gekündigt. Also ist es legitim eine Rechnung für die entstanden Kosten zu stellen. Welcher Betrag gerechtfertigt ist, mag ich nicht beurteilen. Oftmals ist das aber in der AGB geregelt.

ad1961 hat geschrieben:Schriftlich widerrufen habe ich bis jetzt noch nicht, weil ich nicht weiß, ob ich tatsächlich eine Widerrufsbelehrung bekommen habe, geschweige denn unterschrieben zu haben. Ausgehändigt wurde mir keine.


Den Widerruf sollten du zumindest schleunigst schriftlich unter Zeugen stellen. Solltest du wirklich nicht aufgeklärt wurden sein, so zählt dieser noch. Aufgeklärt bist du aber, wenn du Unterschreibst eine Widerrufsbelehrung erhalten zu haben. Denn das kann nun wirklich keiner mehr nachvollziehen. Es muss davon ausgegangen werden das du eine bekommen hast. Sonst Unterschreibt man ja den Erhalt nicht.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon ossihessi » 11.09.2018, 13:53

Hmm, die Frage wäre ja, ob eine Widerrufsbelehrung unterzeichnet wurde und ob eine Durchschrift beim Kunden verblieben ist. Nur wenn beides der Fall ist, hat der Auftrag auch seine Gültigkeit.

Bei mir ist der Fall, dass ich definitiv keine Widerrufsbelehrung unterschrieben und bekommen habe. Das habe ich auch bei einem Gespräch mit dem Berater so herausbekommen.

Ich werde das Ganze heute noch schriftlich widerrufen.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon paladinro » 11.09.2018, 15:47

Ich muss keine Widerrufsbelehrung direkt unterschreiben.... es reicht wenn ich von dieser irgendwie Kenntnis genommen habe und das dann Unterschreibe. Ob ich dabei wirklich belehrt wurde oder mir eine ausgehändigt wurde, spielt dabei keine rolle. Denn der Richter war nicht dabei, er hat lediglich den Nachweis deiner Unterschrift unter der Kenntnisnahme.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon Serin » 11.09.2018, 15:55

paladinro hat geschrieben:Ich muss keine Widerrufsbelehrung direkt unterschreiben.... es reicht wenn ich von dieser irgendwie Kenntnis genommen habe und das dann Unterschreibe. Ob ich dabei wirklich belehrt wurde oder mir eine ausgehändigt wurde, spielt dabei keine rolle. Denn der Richter war nicht dabei, er hat lediglich den Nachweis deiner Unterschrift unter der Kenntnisnahme.


Naja laut dem TS steht im "Vertag":

Unten rechts im Auftragsformular steht: Mir wurde die Widerrufsbelehrung erklärt und erläutert, die ich gesondert unterzeichnet habe und anerkenne. Das hat der Berater zwar angekreuzt, ich kann mich aber an keine Widerrufsbelehrung erinnern. Gefunden habe ich auch keine. Diese muss ja in Schriftform beim Kunden hinterlassen werden.


Also hat er laut Anbieter eben etwas GESONDERT unterschrieben.
Also muss die Firma genau diese gesonderte Unterschrift in Kopie als E-Mail oder in Briefform dem TS zur Verfügung stellen können. Genau deshalb haben ja normalerweise beide Vertragsparteien von derartigen Schriftstücken eine Kopie.

Das ist also der erste Punkt.
Schriftlich Vertrag kündigen und eine Kopie der gesondert unterschriebenen Belehrung zuschicken lassen. Und wenn die tatsächlich ins Haus flattert, dann kann man ja nachlesen was da festgehalten wurde.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon ossihessi » 11.09.2018, 18:13

Genau so sieht es aus.

Bei einem Haustürverkauf, also Vertrags- oder Auftragsabschluss in den eigenen vier Wänden, muss eine Widerrufsbelehrung beim Kunden hinterlassen werden. Bei einem Vertragsschluss in der Firma (in dem Fall Hahn Solar) muss das nicht zwingend sein. Es reicht auch nicht aus, auf einen Eintrag im Internet hinzuweisen.
Im Internet steht allerdings auch keine.

Ich hatte heute mit dem Berater, der bei mir war, telefoniert und ihm mitgeteilt, dass ich den Vertrag widerrufen werde.
Ich fragte Ihn, warum die angeforderten (07.09.) Unterlagen noch nicht da sind. Der Azubi sei krank gewesen und habe es nicht mehr am gleichen Tag geschafft. Komisch nur, daß eine Mahnung vom 10.09. gerade mal einen Tag gebraucht hat.
Die Stornorechnung hatte das Datum vom 31.08. ohne Zahlungsziel. Sollte eigentlich heissen, dass man ohne diesen Vermerk eine Zahlungsfrist von 30 Tagen hat. Auf der Mahnung stand heute (11.09.) innerhalb 7 Tage oder es geht an ein Inkassobüro. So macht man aus 30 Tagen schnell mal 19 Tage draus.
Das Beste: Am gleichen Tag hatte mich noch einer aus deren Rechtsabteilung angerufen, wann die Stornogebühr eingeht ?
Alleine dafür, daß eine Firma eine separate Rechtsabteilung hat, sagt schon viel aus.

Ich habe ihm gesagt, dass ich nach wie vor auf die versprochenen Unterlagen warte und die Rechnung für mich noch nicht rechtens ist. Ausserdem machte ich ihn auf die fehlende Widerrufsbelehrung aufmerksam. Darauf bin ich nicht weiter eingeganen, er ist ja schliesslich vom Fach.

Morgen geht der Widerruf über meine Anwältin raus, dann schauen wir weiter.
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Re: Hahn Solar Widerrufsbelehrung

Beitragvon ad1961 » 11.09.2018, 18:26

Hmm, also wenn hier im Forum keiner eine Widerrufsbelehrung einscannen und zuschicken kann, gehe ich davon aus, dass Hahn Solar gar keine hat.

Ich denke ich werde den gleichen Weg gehen müssen wie ossihessi.
Unterlagen habe ich bis heute auf Anfrage auch keine bekommen.

Eine Beurteilung über diese Firma werde ich hier nicht äussern. Die kann sich jeder selbst machen.

Gruß Axel
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