Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

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Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon Alex8000 » 10.07.2018, 22:24

Hallo in die Runde!

Gibt es hier Empfehlungen zur Auswahl einer WP für die Trinkwasserbereitung?

Angeschaut habe ich mir die Ochsner Teile mir einer COP von ca. 4
Buderus, Vaillant xyz... mischen auch alle mit auf dem Markt.

Was ist sonst noch gut?
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon Carstene » 10.07.2018, 22:44

Das hast du die Wahl zwischen Pest und Cholera

Die Dinger sind etabliert und laufen m.W. Jahrelang ohne grosse Probleme. Die Geräuschentwicklung im Betrieb ist wohl unterschiedlich... und die Ansteuerung von extern... Was in meinen Augen aber Quatsch ist

Ich habe übrigens eine Buderus WPT270 - das Teil läuft seit 2014 einwandfrei - bis auf einen kaputten Kondensator für 5€ vor einigen Jahren.
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon CaptainPicard » 11.07.2018, 01:03

Ich hab mich nach langem Suchen für die Dimplex DHW 300 entschieden, die in ein paar Wochen eingebaut werden soll, kann daher noch nichts aus der Praxis sagen. Aber sie hat laut Tests einen ganz guten Wirkungsgrad, wobei man keine Wunder erwarten darf. Angaben wie einen COP von 4 kannst du komplett vergessen, den gibt es nur im Labor.

Für mich wichtig war (neben der Effizienz und des Preises natürlich) dass sie einen Luftkanalanschluss hat und SG-Ready ist, damit ich sie mit dem Wechselrichter ansteuern kann.

Hier findest du einie Testergebnisse: https://www.energie-experten.org/filead ... epumpe.pdf

Aber auf die Legenden achten, manche wurden bei 15 Grad Außentemperatur getestet, andere bei 20 Grad, usw. Für den direkten Vergleich muss bei der Bauart der Buchstabe (a-d) übereinstimmen.
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon 0815User » 11.07.2018, 07:33

Hallo

Ich stand vor kurzen auch vor dieser Frage.
Ochsner war bei mir recht lange auf dem ersten Platz. Der Vorteil war, dass die eine Interne Steuerung hat (je nach Model) welche eine Zeitsteuerung zulässt. Somit kann man schon recht einfach sagen, dass Sie nur zu einer bestimmten Uhrzeit (und nicht Nachts) anlaufen soll.

Dimplex und Buderus stand auch auf meiner Liste.

Am Ende wurde es eine Stiebel Eltron WWK300 SOL welche jetzt seit 1 Monat läuft.

Der Grund: Die Ochsner war mir mit ca. 2800€ zu teuer. Auch standen mir zu viele Punkte in der Beschreibung welche ein Garantiefall ggf. nicht erlaubt hätten. (Die haben sich halt abgesichert).

Dier Stiebel Eltron WWK300SOL kostete nur 1700€ (inkl. Register für die Ölheizung im Winter). Die Zeitsteuerung und das anschalten mache ich über meinen WR. Das kostete nochmal ca. 250€. (Mein WR-Hersteller ist bei solchen Schaltern sehr teuer)
Sie ist recht leise (Leiser als die WAMA und der Ölbrenner).
Meine ersten tests zeigen, dass Sie ca. 2h läuft um Täglich 5Grad hochzufahren.
Das schalten über SG-Ready läuft auch. (bin noch an der Feineinstellung) Max. läuft sie 4h am Tag und gleicht damit ander Tage wo sie aus war oder einen erhöhten Wasserbezug aus.

!!!! Nicht vergessen!!! Aufgrund meiner Wasserhärte von ca. 26d° musste ich noch ein Wasserenthärter anschaffen. Im Grunde haben fast alle Herstelle irgendwo eine Angabe ab welcher Wasserhärte der Gebrauch der WP erfolgen darf (oder schränken dann die Max.Temp ein).
LG Heiko
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon eba » 11.07.2018, 07:59

Ich habe die Ochsner Europa mini, kostete €1.250 als externes Gerät, um direkt das Heizungwasser in meinem 850l Pufferspeicher mit Frischwasserstation im oberen Bereich aufzuheizen.
Sie läuft Temperaturgesteuert 6-8h täglich, wobei von 10:00-18:00 eine 5° höhere Wassertemperatur eingestellt ist.
Wenn meine Tochter am Wochenende kommt wird es eng. Mit 500W elektrisch und 2000W thermisch heizt sie den Pufferspeicher stündlich um 2° auf.
Ich würde mir heute eine Geisha in den Keller stellen. Sie hat bei Zieltemperatur 50° eine Leistungaufnahme von unter 1kW bei 5kW Wärmeleitung. Bei Außenaufstellung könnte Sie daneben in der Übergangszeit die Fußbodenheizung unterstüzen.
Ansonsten hält die Ochsner-WP den Heizungsraum mit den WR und Speicher schön kühl und trocken bei 20° Zuluft und 9° Abluft.


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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon Carstene » 11.07.2018, 08:17

Ich habe die Buderus mit einer Kernbohrung Frischluft verschafft.
Daran habe ich eine Weiche wo ich mit einem Handgriff umstellen kann ob die Luft aus dem Kellerraum durch die Wärmepumpe nach aussen gebracht wird oder umgekehrt.

Diese Konstellation macht sich durchaus bezahlt. Im Winter kann ich die gegenüber aussen wärmere Luft nutzen und im Sommer die feuchte warme Luft (erstaunlich wieviel Energie darin steckt)

Die WP läuft übrigens jeden Tag da ich jeden Tag warmes Wasser brauche. Daher verstehe ich die Schaltungen per WR, Loxone und die anderen "Automatisierungshilfen" nicht- hatte damit selbst experimentiert daher weiss ich das recht genau.
Den Heizstab habe ich noch nie gebraucht

Der Verbrauch schwankt zwischen etwa 3-7 kWh am Tag (Sommer/Winter). Mit dem DEH war es da noch deutlich mehr
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon CaptainPicard » 11.07.2018, 09:05

Carstene hat geschrieben:Der Verbrauch schwankt zwischen etwa 3-7 kWh am Tag (Sommer/Winter). Mit dem DEH war es da noch deutlich mehr

Wird bei euch viel gebadet? Selbst mit einem COP von nur 2 im Winter wären das ja immer noch 14 kWh Wärme.
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon Carstene » 11.07.2018, 09:16

Nein, wir sind auf der Wärmepumpe 5 Leute und tägliche Dauerduscher plus "mal eben schnell die Teller unter fliessend Wassersaubermacher" :evil: :evil:

Die 7kWh sind aber auch absolute Spitzenwerte im tiefsten Winter - Immerhin rennt die WP dafür rd. 10 Stunden.
oberbergische Winter sind kalt... und irgendwann merkt man das auch im Keller, der eh nicht sonderlich warm ist...

Im Monatsdurchschnitt ist das deutlich weniger. Diese hohen Werte kommen zustande wenn alles ungünstige zusammenkommt.
Ich logge den WP Verbrauch seit Jahren. Im Jahresdurchschnitt 2017 habe ich 3 kWh täglich
der Durchschnitt von Anfang Mai bis gestern liegt bei 2,7 kWh

Die Wärmepumpe fahre ich übrigens auf 52°
Zuletzt geändert von Carstene am 11.07.2018, 09:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon eba » 11.07.2018, 09:27

Um 80l Duschwasser von 10° auf 40° Duschtemperatur zu bringen braucht eine WP 1kWh (COP3). Dazu kommen noch die Wärmeverluste durch Zirkulation und Speicher. Ich brauche bei 3 Personen ca. 4kWh, am WE mit Tochter im Haus 5kWh am Tag.
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Re: Empfehlung Brauchwasser Wärmepumpe mit Speichertank

Beitragvon Alex8000 » 11.07.2018, 09:47

Ja, Kennzahlen vergleichen ist nicht komplett einfach.
Das die Randbedingungen oft unterschiedlich sind ist mit auch schon aufgefallen.

Also in meinem fall, benötige ich eine neue Trinkwasserlösung.
Es ist noch keine Anlage vorhanden, daher würde ein integrierter Speicher Sinn machen und keinen Mehraufwand bedeuten.
Platz habe ich genug im Keller.

Was sind das für Speicher ? Taugen die was oder sollte man lieber einen richtigen Schichtspeicher besorgen?
300L sind nicht zu viel in meinem Haushalt. Und im Winter möchte ich mit der Gastherme den Vorrat aufladen, falls die Sonne nicht scheint. Ich habe übrigens einen Altbau und normale Heizkörper.

Mein Plan wäre direkt über eine Schaltzeituhr den Betriebsbereich tagsüber freizugeben oder über das Multifunktions-Relais am WR die Freigabe zu starten. Spielzeug ist unnötig im Sinne der smartgrid Innovationen der ganz neuen modelle...

Worauf muss man achten bei den Speichern und Wärmetauschern?
Buderus, Junckers usw Kosten ca. 3000€
Ochsner gibt es für 2000€ z.B. DK323 was mein Favorit wäre.
Nibe ist noch nicht einmal in der Lage technische Daten auf der Website zu zeigen. Das teure Zeug kaufe ich bestimmt nicht.
Dimplex und Geisha werde ich mir anschauen, danke für den Tipp.
Die Garantiebedingungen werde ich checken, danke!

Ich kann auch die Trocknungsfunktion gut für meine Kellerräume nutzen und werde einen DN 150 Lüftungskanal ziehen.
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