E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon wari » 04.09.2018, 12:34

Hallo Vio

also meine persönliche Meinung ist, dass das E3DC-eigene prognosebasierte Laden nicht so wirklich zu praktisch gebrauchen ist. Nicht wenn darum geht, die Energie oberhalb der 70% (60%/50%)-Regelung „abzufischen“, noch um den Zeitpunkt der Vollladung der Batterie möglichst weit in den Nachmittag zu schieben. Wie du unten erkennen kannst, liegen Prognose und Solarproduktion doch oft sehr weit auseinander (wenn auch nicht immer so schlimm, wie abgebildet) und der Zeitpunkt des Endes der daraus errechneten Ladesperre ist auch nicht wirklich zu gebrauchen. In der 1. Abbildung erkennt man, dass die Ladung beginnt, als gerade mal 1000W vom Dach kamen. Im Vergleich zu Eberhards Programm fehlt es der intrigierten Steuerung einfach an Intelligenz, Flexibilität, Dynamik…. Ich habe immer mit einer kompletten Ladesperre bis 11:30 – 12:00 Uhr gearbeitet und dann die Ladung mit gedrosselter Ladeleistung freigegeben.

Meine Meinung zum S10 von E3DC ist, dass ich es auch wieder kaufen würde, denn es läuft und macht Spaß (Männerspielzeug).
Ja, es ist teuer und vielleicht auch zu teuer, aber das war mein Auto leider auch …

Gruss Alex
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon eba » 04.09.2018, 12:44

Ich finde es nur Klasse, wie man den E3DC mit einem €30 teuren Raspberry Pi Zero W pimpen kann.
Ich habe noch eine Ladesteuerung für meine Wallbox laufen, der aber dafür sorgt, dass der Speicher bis zum Abend wieder voll (90%) werden kann.

Nachtrag:

Für den Fall, das sich das Programm unerwartet beendet, starte ich das Ganze mit folgenden Skript

#!/bin/bash
while true;
do
./E3DC-Control
sleep 300
done

Das Programm wird immer wieder neu gestartet, wartet aber immer 5min. Bei mir habe ich alle 1-2 Wochen morgens um 5Uhr einen solchen Fall. Ob es am E3DC liegt, oder an der Fritz.Box, konnte ich noch nicht herausfinden.
Zuletzt geändert von eba am 04.09.2018, 12:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon duncan02 » 04.09.2018, 12:48

Ja, so etwas hätte ich für den SBS auch gerne :-(
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon eba » 04.09.2018, 12:53

Deswegen wollte ich auch keinen Tesla Powerwall oder SMA Gedöns haben. Während E3DC alle Schnittstellen offenlegt, ist Tesla sowas von abgeschottet? Obwohl mit Pyhton-Api könnte ich auch noch den SOC vom Model S abfragen, aber an die Powerwall komme ich zum steuern (70%) nicht ran.
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon VIO 450 » 04.09.2018, 13:26

Vielen Dank!
Erkenne daraus, auf dem richtigen Weg zu sein.
Werde voraussichtlich zunächst eine kleine PV nehmen, um 40Plus gerecht zu werden. Problem wird dabei 40% Begrenzung sein. Nach einem Jahr wird dann eine weitere PV angeschafft mit der 70% Begrenzung.
Hoffe dass beide Anlagen mit E3DC zusammenarbeiten können (inkl. prognosebasierten Laden).

Vorteile:
- keine EEG auf Eigenverbrauch
- keine 40% Begrenzung auf die Endausbaustufe, sodern teilweise 40% / 70%
- offene Schnittstellen sind Voraussetzung, um mit dieser Konstellation das Maximum rauszuholen.

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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon eba » 04.09.2018, 14:14

VIO 450 hat geschrieben:Vielen Dank!
Erkenne daraus, auf dem richtigen Weg zu sein.
Werde voraussichtlich zunächst eine kleine PV nehmen, um 40Plus gerecht zu werden. Problem wird dabei 40% Begrenzung sein. Nach einem Jahr wird dann eine weitere PV angeschafft mit der 70% Begrenzung.
Hoffe dass beide Anlagen mit E3DC zusammenarbeiten können (inkl. prognosebasierten Laden).

Vorteile:
- keine EEG auf Eigenverbrauch
- keine 40% Begrenzung auf die Endausbaustufe, sodern teilweise 40% / 70%
- offene Schnittstellen sind Voraussetzung, um mit dieser Konstellation das Maximum rauszuholen.

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Wieviel Dachfläche hast du denn zur Verfügung? Welche Heizung hast du geplant?
Mach bitte nicht den Fehler und baue zu klein. Im ersten 10kWp zu installieren um im zweiten Schritt nochmals 10kWp zu installieren kann man machen - ist aber oft schon nicht mehr wirtschaftlich.
An einem E3DC kann man an einem String mit 320W Modulen etwa 6,4kWp erreichen, mit 2 Strings wären das 12,8kWp.
Besser im ersten Schritt 31x320W mit 15/16 Modulen verstringt, die könnte man im 2. Schritt auf die oben genannten 44Module erweitern. Weitere Module kann man an einem beliebigen anderen WR hängen. Der E3DC kann auch von AC laden.
Allerdings wird es schwierig, nach einem Jahr weitere Batteriemodule nachzurüsten.
Du sprachst eine 40% Begrenzung an? das ist hart, ich kenne nur 50% bzw. 60%.
Dann macht eine O/W Anlage Sinn oder sogar das Norddach mit zu belegen. Das Norddach bringt an trüben Tagen fast so viel wie ein Süddach, entlastet aber die Spitzenleistung.
Die mögliche Ladeleistung hängt auch von der Speicherkapazität ab. Für die neue pro hat man 6kW Lade-/Endladeleistung, hat aber mind. 13kWh (erweiterbar auf 20kWh). Macht fast nur Sinn wenn man mit eAuto plant. Der normale E3DC kann leider "nur" 3kW Lade-/Endeladeleistung. (Was im Normalfall immer reicht, außer meine Frau schmeißt 2 Waschmaschinen gleichzeitig an).
Da regele ich die Ladeleistung von meinem eAuto runter, damit die Hauptsicherung nicht fliegt, wenn > 32A auf einer Phase gezogen werden. (Welcher Elektriker hat sich das ausgedacht, die ganze Waschküche auf einer einzigen Phase)
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon VIO 450 » 04.09.2018, 16:38

Ca. 85 m2 inkl. Kleinem Dachfenster (muss sein wegen Zimmer im DG in der Mitte)

Zwischen 10 und 13 kwp möchte ich vermeiden wegen EEG (genell mag ich diese umgehen)

Restriktion in BW ist auch für eine weitere Förderung das Verhältnis 1,2 kwp zu 1 kwh Speicher einzuhalten.
(Grobe Richtung: 6 kwh Speicher bei 7,2 kwp) ob es dann etwas mehr wird ist dann nicht ausschlaggebend.

Interesse an einem großen Speicher, denke der dürfte bei 11 oder 12 kwh beim E3DC liegen wäre sicherlich auch interessant, steht aber dem EEG entgegen, da die Anlage größer 10 kwp dann sein wird (was auch Zielzustand sein soll)

System wird ja 3-phasig sein und vielen Dank mit der Absicherung, welche ich so auch noch hinterfragen werde.

Für den Hausanschluss möchte ich auch die stärkere Version mit 60 KW und 100 A (was halt möglich ist, bin hier ein Leie).

Begründung führt im Elektrofahrzeug zur Steinigung, aber ich mag es einfach haben:
Heute reicht bei 22 kw walbox eine Nacht für die Vollladung
Wenn in 5 - 10 Jahren die Kapazität der Autos sich verdreifacht hat, was dann? Was bei 2 Fahrzeugen?
Man könnte es nachrüsten beim zukünftigen tatsächlichen E-Auto kauf, aber bis dahin könnten die Nachbarn für das Wohngebiet die Erhöhungen bereits ausgeschöpft haben (siehe ISDN auf DSL vor 20 Jahre, als ein Nachbar ausziehen musste, um selbst DSL im Wohngebiet bekommen zu können).

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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon VIO 450 » 04.09.2018, 16:40

Heizung ist Stiebel Eltron LWZ 304 Trend (Luft-Wasser-Wärmepumpe)

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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon eba » 04.09.2018, 23:06

Ich habe mir die Förderbedingungen angeschaut:
Die Förderung kann nur gewährt werden, wenn das Verhältnis von Nennleistung der PV-Anlage zur nutzbaren Speicherkapazität mindestens 1,2 kWp je 1 kWh beträgt.
Die maximale Leistungsabgabe der PV-Anlage am Netzanschlusspunkt beträgt
a) bei PV-Anlagen mit bis zu 30 kWp Leistung 50 Prozent,

Damit macht es wenig Sinn, eine kleine PV zu installieren und später zu erweitern. Bei 10kWp werden nur 8,33kWh gefördert.
Auf Grund des aktuellen Zubau an PV werden zur Zeit die Vergütungssätze monatlich um 1% gesenkt. Du wirst hier mehr verlieren als die 40% der EEG Umlage ausmachen werden. Zudem ist ein 15kWp höchstens €4000-€4500 teurer als eine 10kWp Anlage . Übrigens für den vom Netz bezogenen Strom zahlst du die volle EEG Umlage. Bei 85qm sollten bis zu 15kWp machbar sein, 2 Strings mit je 22 Hochleistungsmodulen von 320W-330W ergeben 14kWp-14,5kWp. Sollten auch aufs Norddach was gehen, nimmt man einen weiteren kleinen WR mit dazu. Die Abregelung erfolgt auf 50% der Nominalleistung, 40% wären tatsächlich sehr hart.
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Re: E3DC Überschusssteuerung per RSCP und Raspberry PI

Beitragvon mmmpv » 04.09.2018, 23:47

Habe zwar keine E3DC, aber möchte dennoch :danke: sagen, da gab es ein paar gute Tipps für meine Optimierungssteuerung!

Einen Punkt möchte ich einwerfen, weiss jetzt nicht ob Ihr so etwas eingebaut habt:
Mich hat etwas gestört, dass das Regeln auf den Bezugs-Nullpunkt nicht perfekt genau Null sein kann.
Also z. B. mal -50 Watt ins Netz, mal +50 Watt aus dem Netz usw. Mal minimal einspeisen, mal minimal beziehen.
Bei Victron kann ich diesen "Nullpunkt" setzen, da heisst das "grid setpoint".
Ich habe das nun so gelöst, dass ich bei "guten Tagen" den grid setpoint auf z. B. -100 Watt setze, bei schlechten Tagen auf +100 Watt.

Jetzt spiele ich mich sogar damit, den grid setpoint je nach "guter Tag / schlechter Tag" weiter rauf / runter zu setzen, um einerseits die hier besprochene Einspeiseleistung zu regulieren, aber auch die Bezugsleistung, um Lastspitzen aus dem Akku nehmen zu können. Lastspitzen werden mir zusätzlich verrechnet, die will ich nach Möglichkeit vermeiden.

Klar - ist "Peanuts", vielleicht kann das hilfreich sein...
Victron ESS, 40 kWp + 100 kWh von pezibaer, nachgeführte Anlage 19 kWp
https://www.photovoltaikforum.com/meine-anlage--f24/meine-victron-ess-anlage-t124899.html
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