Definition, was rentabel bedeutet....

Alles, was zwar PV ist, aber nicht in die anderen Foren paßt.

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Re: Definition, was rentabel bedeutet....

Beitragvon django65 » 04.05.2018, 20:45

Schoenberg hat geschrieben:Im Vergleich zu Bankzinsen ist der Ertrag dieser knapp 300 Euro genauso hoch wie 15000 auf der Bank.


Der Beweis daß du keine 15 000 € auf der Bank hast. :juggle:

:lol: Die 300 € wären aktuell ein Zinssatz von 2% bitte zeige mir eine Bank wo ich diesen Zinssatz bekomme. :!: :?:
Bei 0,5% wären es schon 60 000€


Bei einem kWp Preis von 1200€ bekomme ich dafür 12,5 kWp was eine Stromproduktion an meinem Standort von ca 13750 kWh ergibt.

Bei 12 ct/kWh bedeutet das 1650€ vor Steuern und Abzügen. sind mal schlappe 11%

Selbst wenn nach Steuern, Abgaben und Rückstellungen nur 1000€ übrig bleiben dann habe ich immer noch 6.6%.

Geht natürlich nur wenn ich das Geld habe und nicht vom Bankbetrüger leihen muss.

Nach 13 Jahren habe ich 100% ziemlich sicheren Gewinn.

Bei deiner Anlage hast Du mehr davon wenn Du Prospekte verteilst.

Djamgo
Luschenpraktikant L 2
1000er Jäger
JK 8 , D 1
django65
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 2953
Registriert: 24.10.2013, 21:57
PV-Anlage [kWp]: 9
Info: Betreiber

Re: Definition, was rentabel bedeutet....

Beitragvon JayM » 04.05.2018, 21:20

Was ist rentabel? Alles was mehr als meine Kapitalkosten plus angemessenem Risikoaufschlag erwirtschaftet.

Die Kapitalkosten orientieren sich an meinen risikolosen Alternativen oder an alternativen Investments minus deren Risikoaufschlag. Was bekomme ich auf dem Festgeld für Guthaben, was zahle ich für einen Kredit, was kann ich mit Aktien reinholen minus Risikoaufschlag für die Investition in diese Aktien.

Der Risikoaufschlag orientiert sich an der Art des Investments (für PV eher gering) und den speziellen Umständen (eigenes Dach, Pachtdach mit Dienstbarkeit, Pachtdach ohne Dienstbarkeit, besondere technische Risiken)

Wenn ich für 2% bei der Bank leihen kann und 3% Risikoaufschlag für eine PV Anlage auf dem eigenen Dach für angemessen halte, sollte ich so lange in zusätzliche kWp investieren, wie das zusätzliche Modul mit seinem zusätzlichen Ertrag mehr als 5% auf die zusätzliche Investition erwirtschaftet.

Rendite hierbei nach interner Zinsfussmethode, also nicht Jahreserlös / Investition, wie manche rechnen!

Gruß
Jochen

Gesendet von meinem F5321 mit Tapatalk
14,8 kWp Solar Fabrik / Fronius
23 kWp Bosch / Danfoss
55 kWp Frankfurt Solar / Danfoss
30 kWp Yingli / SolarEdge
15,8 kWp Bosch / SMA
Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der Helianthus Solar GmbH
Benutzeravatar
JayM
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 6108
Registriert: 13.09.2009, 12:52
Wohnort: Rheinland-Pfalz
PV-Anlage [kWp]: 138,6
Info: Solarteur

Re: Definition, was rentabel bedeutet....

Beitragvon Assel+ » 04.05.2018, 22:12

PV-Express hat geschrieben:Naja, 50% von wenig, bleibt wenig.


Was ist das denn für eine Antwort. Wann reden wir von wenig und wann von viel. Hier ist die Frage nach Rendite. Und das ist wohl unabhängig von viel oder wenig. Rendite heißt Einnahme in Verhältnis zur Ausgabe / Anlage. Ich denke mal bei 100% EV können nur Altanlagen mit hoher Einspeisevergütung toppen - ach neeeee die hatten ja einen höheren Anschaffungspreis im Verhältnis zum Ertrag. Und wenn dann noch die Kur gewählt wurde ist es doch perfekt!

Ich verstehe eines nicht. Die Klopper von großen Anlagen, die sich ja so topp rechnen und riesigen Ertrag bringen, warum baut Ihr nicht Euren Anlagen mit 30Mio.€ Investitionssumme und lasst uns Kleinanlagen-Hobbybetreiber, die nicht nur PV-gesteuert sind, mit unserer Anlage in Ruhe. Neben PV gibt es doch noch andere Hobbys. Oder meint Ihr dass die 3m² die noch mehr möglich wären, die Welt retten könnten? Ich liebe so ein Geschwafel und Gelabere und immer das immer im Kreis. Das nannten wir früher Wendehälse.

@Diango65
ich kann bei deiner Berechnung die Rendite noch nicht ganz erkennen. Nach meiner Berechnung hast Du nach 13 Jahren lediglich Deine Investition raus. deine Rendite ist die alte PV-Anlage auf dem Dach und die kannst Du jetzt in Rendite definieren. Anlage veraltet, Wechselrichter an der Nutzungsgrenze, ... und noch 6 Jahre weiter weißt Du nicht wohin mit dem überschüssigen Strom.

Das ist hier alles eine Frage der Betrachtung. Der eine will mit seinem Gewerbe dem Geld hinterher jachtern und hat vor lauter Gier keine Zeit das Geld auszugeben und zu leben. Der Andere hat immer ausreichen Geld in der Tasche und freut sich des Lebens und ist nicht Sklave seiner Gier - allerdings wird es nie zur Multimillion reichen. Wer will sich anmaßen zu bewerten, welches Anspruch der richtige ist?

Nach deinen Vorstellungen ist einer wie ich wahrscheinlich völlig gaga. Ohne Eigenkapital, mit Akku, sogar mit gewählter KUR, über die Bank-"Verbrecher" finanziert, Tilgungszuschuss eingesackt und mein eigenes Geld langfristig am Kapitalmarkt sicher für 4-6% arbeiten lassen. Nach 3 Jahren habe ich ohne Kapitaleinsatz einen 4-Stelligen Überschuss - Kreditraten finanzieren sich aus Stromkostenersparnis und Einspeisevergütung und der Strom-Eigenverbrauch mach dazu noch Spaß. Das ist Strategie, Konsequenz, Risikostreuung (Diversifizierung), eigene Meinung, Mathematik und finanzielle Verfügbarkeit. Wo die Rendite liegt kann jeder für sich selbst ermitteln. Und dennoch nenne ich es ein nettes, selbstfinanzierendes Hobby - man gönnt sich ja sonst nichts! Was maßt Ihr Euch an, solche Wege als falsch und unrentabel in Frage zu stellen- nur weil Ihr diesen so nicht gehen wollt?!
Assel+
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1346
Registriert: 17.12.2015, 16:28
PV-Anlage [kWp]: 7,0
Info: Betreiber

Vorherige

Zurück zu Sonstiges



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast