Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon kalle bond » 05.08.2018, 22:55

Und was soll uns das letztlich sagen? :?

Der Achim berechnet die Abwärme bei Nennleistung, vergißt aber zu schreiben, dass diese wie lange und wie oft erreicht wird?
Also halbiert oder viertelt sich das ganze Problem schon mal.
Wie sieht es mit den abgeschatteten Teilen hinter den Modulen aus, die liegen doch deutlich unter der Temperatur in der Sonne?
Müsste dieser Betrag nicht abgezogen werden und dadurch das Ganze Problem zum Problemchen werden lassen?

Meine mich erinnern zu können, das dieser Artikel irgendwie nicht ganz neu ist?
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon Energiesparer51 » 05.08.2018, 23:07

remag hat geschrieben:hat den jemand von euch den Link überhaupt gelesen ?

Es wird vermutet/berechnet daß in einem 150W Modul 180W erzeugt werden müssen um die 150W zu liefern.
Die Differenz von 30W sind dann thermische Verluste. Ähnlich wie bei einem Motor/Maschine.
Und genau diese 30W kommen eben nicht von der Sonne sondern werden im Modul erzeugt, quasi als Abfall
der Stromproduktion.


Es kommt alles von der Sonne, die Stromproduktion, die Wärmeabgabe und die Reflexion.Außer du schickst Strom aus dem Netz durch das Modul.
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon PV tut Not » 05.08.2018, 23:25

Seit wir die PV auf dem Dach haben, ist es im Dachstudio spürbar kühler. Ja, imner noch sehr warm, aber weniger.
Vor konntest du bei solchen Temperaturen wie im Moment gar nicht raufgehen
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon Cruso » 05.08.2018, 23:52

Die Sonne strahlt ihre Energie mit einer definierten Energiemenge in unsere Atmosphäre und trifft auf feste Köper. Je nach Oberfläche wird die Energie entweder gespeicht, ungewandelt oder absorbiert.


Zukünftig wird per Verordnung festgelegt, dass nur Module zulässig sind, bei welchen die genormte Wärmeentstehung durch einen hohen Wirkungsgrad und Reflexion der nichtnutzbaren spektralen Lichtanteile
zu einer spürbaren Thermolastminderung gegenüber sonst üblichen Dachdeckungen führt. Anschließend werden auch andere Dacheindeckungshersteller dazu verpflichtet.
Dazu werden entsprechende Werte analog zum Albedo eingeführt https://de.wikipedia.org/wiki/Albedo

Bei Freiflächenanlagen muss das Albedo über dem vom Weidegras liegen, bzw. entsprechend es zu einer geringeren Wärmebelastung kommen.

Nach der Umsetzung der Verordnung wird überlegt entsprechend schwarze Autos etc. zu verbieten, allerdings weiß die Autoindustrie nicht ob jetzt die Farbe oder die Schadstoffe zu einer zusätzlichen Erwärmung führen.

vorsicht satire
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon jodl » 06.08.2018, 00:38

ich frag mich gerade wieviel unerwünschte Wärmeenergie denn im Vergleich ein Kohle- oder ein Kernkraftwerk freisetzen, Herr Stephan....
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon optimum » 06.08.2018, 01:01

Es ist Quak.

Mit den Formeln wäre der "Wärmeverlust" im Leerlauf 0 Watt und im Kurzschluss 203 Watt.
Und die Kennlinie wäre eine Gerade zwischen U0 und I0.
Das stimmt nicht ganz.

Die Solarzelle wird als Stromquelle angesehen und das Ersatzschaltbild enthält immer eine oder mehrere Dioden.
Die Formeln sind dann allerdings komplizierter.

Tatsächlich ist eine Solarzelle im MPP kühler als im Leerlauf oder Kurzschluss.
Ich glaube, es gibt Wärmebilder, die das zeigen.
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon Assel+ » 06.08.2018, 09:17

Bei dieser Diskussion stellt sich die Frage, ob hier noch mehr hoch dekurierte Politiker und "Geleerter" Ihre Dr.-Titel auf dem Rummel gewonnen haben, als Trostpreis bei Monopolie oder vergessen haben dass die Arbeit vom Nachbarn (ab)geschrieben wurde.

Wenn ich hier lese, dass eine PV-Zelle die Wärme erzeugt, so stellt sich doch die Frage, woraus die Wärme erzeugt wird. Es kann max. die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt werden. Damit ist diese Energie doch vorhanden! Und irgend wo, wo diese Sonnenenergie auf feste Körper trifft, wird diese in Wärme umgewandelt, gespeichert oder abgestrahlt! Und bei der PV wird sie abgestrahlt. Und wenn dabei auch ein Teil des Stromes - der aus der Sonnenenergie gewonnen wurde wieder in Wärme zurück umgewandelt wird, so ist es dennoch die vorab gelieferte Strahlungsergie!

Vielleicht müssen die scharzen "Sandstände" der Vulkaninseln auch umlackiert werden. Was da so an Wärme "erzeugt" wird. :ironie: Und die ganzen engobierten Dachpfannen, die auf Grund der glänzenden Oberfläche die Energie abstrahlen.

In welcher Klasse wurde die Energieerhaltung gelehrt, 5. oder 6. Klasse? Super wenn schon diese Klassenstufe im Oberstübchen fehlt. Da war wohl gerade Hitzefrei! :mrgreen: :danke:

Ist das hier eine Kindergartendiskussion!??! oder eher eher das ergebnis längerer Hitze?
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon e-zepp » 06.08.2018, 09:31

jodl hat geschrieben:ich frag mich gerade wieviel unerwünschte Wärmeenergie denn im Vergleich ein Kohle- oder ein Kernkraftwerk freisetzen, Herr Stephan....

Es ist sehr interessant sich die weiteren geistigen Ergüsse dieses Herrn Stephan anzuschauen.
Das dabei gezeigte physikalische Niveau stimmt einen auch nachdenklich wie es um die eigentliche Kompetenz
seines Arbeitsgebers bestellt ist :oops:
lg,
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon bt.mail » 06.08.2018, 10:35

Wieviel Wärme erzeugt ein Kernkraftwerk? Das doppelte von dem, was an Strom rauskommt. Gigantische, unvorstellbare Wärmemengen, die in Flüsse und Atmosphäre abgegeben werden! Darauf gehörten auch mal Abgaben erhoben, denn auch Wärme ist in diesem Fall Abfall bzw. Müll, mit dem die Natur zurechtkommen muß!
Warum haben wir kaum noch Schnee im Winter? Warum werden die Sommer immer heißer und trockener?
Stellt Euch mal diese Fragen!
Gruß
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Re: Achim Stephan: Wärmeemissionen bei Photovoltaik Modulen

Beitragvon hildefeuer » 06.08.2018, 12:29

Nein das Gegenteil ist der Fall. Durch PV-Module wird doch die Erwärmung des darunter liegenden Wohngeschosses verringert. Das kennt doch jeder der eine PV-Anlage auf dem Dach hat. Praxis-Test: Als ich neulich Vogeldreck von meinen PV-Modulen wischen wollte, war es erforderlich ein paar Dachziegel hoch zu schieben. Dabei habe ich festgestellt, das ich die Dachziegel um 11.00 Uhr nicht mehr anfassen kann, so heiss waren sie nach ca. 3 Std. Sonneneinstrahlung. Die Ziegel unter den PV-Modulen konnte ich ohne weiteres berühren ohne mir die Finger zu verbrennen.
Letztlich isolieren die Module das Dachgeschoss gegen Erwärmung.
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