Geräte mit Home Manager koppeln via SEMP (Ethernet)

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Re: Geräte mit Home Manager koppeln via SEMP (Ethernet)

Beitragvon camueller » 13.06.2018, 08:31

Nicatron hat geschrieben:@camueller
PCEVCC und Peripherie ist bestellt, mal sehen wann ich ans basteln komme. Dann hätten wir ein Setup zum Test.

Ich habe mal nach dem Manual gesucht: Da steht zwar was von RS485, aber im Kapitel "Kommunikation" steht nix von Registern, sondern nur eine Art serieller Befehle. Aber Du wirst sicher herausfinden, ob das irgendwie funktioniert :-)

Axel
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Re: Geräte mit Home Manager koppeln via SEMP (Ethernet)

Beitragvon Nicatron » 13.06.2018, 15:30

Wahrschinliches Mißverständnis. Als Evse nehme ich die Phoenix Contact EM-CP-PP-ETH - das sollte die (deinige) sein die Modbus TCP spricht :-) Den SDM630 bekomm ich notfalls ja per S0 oder Modbus/USB an den Raspi direkt dran.

(und für das leidige 1/3 Phasen Problem hab ich auch schon eine Idee - genug GPIOS ham wir ja noch :)
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Re: Geräte mit Home Manager koppeln via SEMP (Ethernet)

Beitragvon solarmanager » 14.06.2018, 11:11

camueller hat geschrieben:
solarmanager hat geschrieben:Seit ein paar Monaten habe ich ein Wärmepumpenboiler im Betrieb. Dieser ist über den SAE mit dem Sunny Portal verbunden. Als Zähler habe ich genau den Modbus-Stromzähler wie in der Anleitung auf Github. Das hat dann auch seit Januar wunderbar funktioniert und ich konnte im Sunny Protal die verbrauchte Energie anzeigen.

Letze Woche habe ich dann meine Poolpumpe ebenfalls mit exakt dem Selben Modbus-Stromzähler und einem zusätzlichen Raspberry ausgerüstet. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, die beiden beeinflussen sich. ich erhalte im Sunnyportal zwar Verbrauchswerte, jedoch machen die bei beiden Verbrauchern keinen Sinn. Obwohl es mir unerklärlich schien, habe ich die Slaveadresse beim Poolzähler auf zwei geändert und auch die Hostadresse auf die effektive IP geändert. Das Wärmepumpenboiler System habe ich unverändert gelassen da es ja zuvor funktioniert hat.

Du hast nicht geschrieben, welchen Modbus-Zähler Du verwendest, aber ich kenne nur welche mit Modbus RTU. Demnach hast Du bei jedem Deiner beiden Raspis in einem der USB-Ports einen Modbus-USB-Adapter, der mit dem jeweiligen Zähler verbunden ist. Damit hast Du hardware-mäßig zwei unabhängige Modbusse. Der SAE kann allerdings nur Modbus TCP, d.h. Du hast auf jedem Raspi einen mbusd laufen, der Modbus TCP in Modbus RTU umwandelt. Auch im SAE musst Du zwei Modbusse konfigurieren, weil ja die beiden mbusd verschieden IP-Adressen haben. Hast Du das gemacht? Schick mit doch mal die beiden XML-Dateien vom SAE als PM. Abgesehen davon fällt mir ein, dass ich bisher niemanden kenne, der im SAE mehrere Modbusse konfiguriert hat, d.h. hier könnte auch noch ein Software-Fehler drin sein :-).
Deshalb wäre es gut, wenn Du mir auch Logdateien schicken könntest von einem Zeitpunkt, als Du beide Zähler aktiv hattest.

solarmanager hat geschrieben:Alle diese MAssnahmen haben keinen Erfolg gebracht. Ich habe mich dann entschieden, das Poolpumpensystem wieder komplett zu deaktivieren und die Poolpumpe aus dem Sunny Portal zu entfernen, in der Hoffnung, dass dann die Wärmepumpenboiler Verbräuche wieder korrekt angezeigt werden.

Dem ist leider nicht so. Im Sunny Portal erhalte ich jetzt einen Tagesverbrauch von 150Wh. es sollten aber in der Grössenordung 2.5kWh sein.
Wenn ich die :8080/semp Seite öffne, stehen dort immer die aktuellen Werte drin. Das heisst für den Wärmepumpenboiler steht jetzt gerade eben:
AveragePower 421
MinPower 408
MaxPower 438
Timestamp 0
AveragingInterval 60

Im SunnyPortal unter Load Balance and Control -> Current steht dann aber 0 W für den Wärmepumpenboiler.
Verstehe das nicht, vorallem weil es genau so ja mal funktioniert hat.

Du hast den Fehler schon mal gut voranalysiert: Der SAE ist nur für die Daten verantwortlichen, die er via :8080/semp an den SHM meldet. Wenn diese Werte korrekt sind, liegt das Problem beim SHM und/oder Portal. Sind sie nicht korrekt, dann liegt es am SAE.

Axel


Lieber Axel

Vielen Dank für Deine Antwort!

Ich verwende zwei Mal genau den Zähler den Du auf Github auch verwendet hast. Und zwar den Eastron SDM220- Modbus mit je einem USB-RS485. Auf beiden Raspberrys läuft der Dienst mbusd. Im SAE habe ich jeweils für den Modbus Host auf die IP des entsprechenden Raspberry verwiesen. Nicht mit 127.0.0.0 auf den Local Host. Ich hab beides probiert (hat aber keine Veränderung gebracht). Das heisst auch, ich habe nur je ein Modbus pro SAE konfiguriert.
Der Grund, warum ich das gemacht habe ist einzig und allein nur darum, weil die beiden Geräte zu weit auseinanderstehen und es nicht möglich ist die beiden Geräte (Poolpumpe und Wärmepumpen-Boiler) mit einem Modbus Kabel zu verbinden. Leider kann ich von hier aus die xml-Dateien nicht schicken weil ich keinen Zugriff habe. Kann ich aber heute Abend noch machen.
Ich weiss nicht, ob die beiden Logfiles von den beiden Raspberys dann viel bringen, kann ich aber gerne auch noch machen.

Betreffend den beiden :8080/semp verstehe ich halt nicht, was die Zeile mit Timestamp 0 bedeutet.

Liebe Grüsse
Robert
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Re: Geräte mit Home Manager koppeln via SEMP (Ethernet)

Beitragvon camueller » 14.06.2018, 19:27

Nicatron hat geschrieben:6kw nicht 6A - 13A 3p an der WB eingestellt entsprechen lt. SHM ca 6kw Leistung - das war gemeint. Damit läd meine Q210 - bei 10A Einstellung an der WB läd sie 3phasig nicht mehr. Bei 4,6kw Überschuss wärst du ja mit einphasig 20A gut bedient.

Die 2phasen-Schützlösung funktioniert zumindest nicht ohne Ladeunterbrechung - generell wärs mir glaub ich zu heikel da der Zoelader Phasenverlust im Betrieb nicht so gerne sieht. Wird auch wieder lästig kompliziert umzusetzen.

Da ich mir eine Drei-Phasen-WB mit EM-CP-PP-ETH - 2902802 zulegen will, habe ich auf das Posting hier bzgl. Problemen mit geringen Stromstärken bei 3-phasigem Laden mal bei ESL angefragt und dazu folgende Antwort bekommen:

Einschränkungen gibt es derzeit nur beim Renault ZOE, dazu gibt es folgende Erklärung der Firma Dinitech bzgl. des NRGkicks:



"Der Chameleon Lader des Renault ZOE – es wird der Motor eigene Inverter zum Laden verwendet, was einen dezidierten Lader im Fahrzeug einspart – ist auf das Laden mit Dreiphasen-Wechselstrom (Starkstrom) hin optimiert.

Sobald die Ladestromstärke jedoch unter ein bestimmtes Niveau eingestellt wird, verweigert der ZOE die Ladung.
Er beginnt diese gar nicht erst oder schreibt: „Batterieladung unmöglich“ (und das Display im Instrumentcluster des Fahrers wird rot hinterlegt).
Die Ladung mit z.B. 10A mit dem NRGkick und dem Schuko-Adapter funktioniert einwandfrei. (Anm. 1-phasig)
Ein 3-phasiger Ladebetrieb funktioniert aus unserer Erfahrung mit dem ZOE je nach Softwarestand unter 13A (oder 12A) nicht.
Das liegt aber am ZOE. Mit einem anderen Fahrzeug können Sie mit dem NRGkick einwandfrei auch mit niedrigeren Strömen laden."
Also entweder 1-phasig mit 10A oder 14A oder 3-phasig mit mind. 12 bzw. 13A.


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