Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

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Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon mysource » 27.04.2016, 08:25

Hallo,
da hier im "Kommerzforum" an vielen Stellen leider immer wieder nur "Äpfel mit Birnen" verglichen werden und daher suboptimale und teils kpl. verquere Rechnungen dazu gepostet werden, hier mal mein Versuch, etwas Sinn und Überblick/Klarheit in diese Sache zu bringen.

Das Prozedere und meine Regeln dazu:
1.
Bitte KEIN Gelaber und/oder irgendwelche Diskussionen !!!
2.
Strikte Nennung von Zahlen nach MEINEN wie folgt gemachten Vorgaben:

Vorgaben:

1.
Jahr der Inbetriebnahme der EIGENEN PV-Anlage, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) und Angabe der Leistung in KWp.

2.
Jahr der Inbetriebnahme, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) des eigenen Accusystems und Angabe der Nettonutzkapazität in KWh.

3.
Jahr und Endsumme !!! in bezogenen KW und dafür gezahlten Euro der Abrechnung betr. Strombezug. (Endsumme geteilt durch bezogene KW = Bruttopreis Strombezug per KW)

4.
Jahr und Endsumme Gewinn in Euro aus der Steuererklärung betr. Jahres.

5.
Summe ALLER gezahlten Steuern auf Lieferung = MwSt. in Summe/Jahr, dto. EkSt. in Summe selbes Jahr.

6.
Amortisationsrechnung wie folgt:
Punkt 4 minus Punkt 5 und minus Punkt 3 = Summe x
Punkt 1 plus Punkt 2 = Summe y
Summe y geteilt durch Summe x = Amortisationsdauer bis Null in Jahren.

Es reicht, alle Beträge abzurunden.

Meine Anlage:
1.
Inbetriebnahme 11/2011, Kosten rund 16000.- Euro minus Vorsteuer ca. 2550.- Euro = 13500.- Euro, 6 KWp.

2.
Inbetriebnahme Accusystem 11/2013, Kosten ca. 10400.- Euro (keine Vorsteuererstattung), Nettonutzkapazität = 3,2 KWh.

3.
Strombezug 2015 = 1572 KW, Kosten = 500.- Euro, Entspricht in Summe = ca. 32 Cent / KW.

4.
1772.- Euro.

5.
405.- Euro MwSt. + 164.- Euro EkSt. = minus 569.- Euro Summe Steuern.

6.
Gewinn 2015 (Punkt 4 minus Punkt 5 und 3) = 1203.- Euro
13500.- Euro + 10400.- Euro = 23900.- Euro
23900.- Euro geteilt durch 1203.- Euro = 19,9 Jahre Amortisationsdauer bis Null.

Dies ist nur eine Hochrechnung auf Basis aktuelle vorliegender r Zahlen und jährlich mit den dann zusätzlich vorliegenden faktischen Zahlen zu ergänzen und zzu mittlen.
Gerechnet ist dies Alles somit natürlich auch betr. selbst verbrauchtem Strom = gratis ;-)
In dieser Rechnung sind weder die stetig sinkende Leistung von PV und Accusystem, noch evtl. Reparaturen oder Strombezugspreisänderungen, evtl. PV-Versicherungsbeitragsänderung usw. berücksichtigt, da diese keine harten Zahlen darstellen und nur sehr grob schätzbar wären.... mit allen bekannten und vagen Verzerrungen, daher kpl. Blödsinn und hier nicht angesetzt!
Dies löst sich nach und nach durch immer weitere vorliegende Zahlen der zukünftigen Jahre mehr und mehr auf und wird somit von Jahr zu Jahr realistischer betr. wirklicher Amortisation.
------
Es würde mich freuen, wenn nun Andere hier dazu IHRE Zahlen / Berechnungen exakt nach diesem Schema posten würden.
Evtl. geht dabei ja Manchem erst ein Licht auf, betr. Kosten / Nutzen des eigenen PC/Accu Systems?

Nochmal:
BITTE KEINE DISKUSSIONEN, nur faktisch belegte Zahlen aus den EIGENEN Abrechnungen / Steuererklärung usw. posten ... oder gänzlich still sein!

Liebe Grüße
You get what You give... außer beim Accusystem ;-(
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon Zellenschaden » 27.04.2016, 08:49

mysource hat geschrieben:1.
Jahr der Inbetriebnahme der EIGENEN PV-Anlage, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) und Angabe der Leistung in KWp.
2.
Jahr der Inbetriebnahme, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) des eigenen Accusystems und Angabe der Nettonutzkapazität in KWh.
3.
Jahr und Endsumme !!! in bezogenen KW und dafür gezahlten Euro der Abrechnung betr. Strombezug. (Endsumme geteilt durch bezogene KW = Bruttopreis Strombezug per KW)
4.
Jahr und Endsumme Gewinn in Euro aus der Steuererklärung betr. Jahres.
5.
Summe ALLER gezahlten Steuern auf Lieferung = MwSt. in Summe/Jahr, dto. EkSt. in Summe selbes Jahr.
6.
Amortisationsrechnung wie folgt:
Punkt 4 minus Punkt 5 und minus Punkt 3 = Summe x
Punkt 1 plus Punkt 2 = Summe y
Summe y geteilt durch Summe x = Amortisationsdauer bis Null in Jahren.



Kann Dir leider nur ungefähre Zahlen angeben:

1+2. August 2013 KOstenpunkt ca. 28.000€ 10kwp, davon 5,25 auf Nordwest und 4,75 auf Süd-Ost, ging leider nicht anders. Batteriekapazität 36kwh (gebrauchte PzS 48V 775AH

Rest: Einsparung pro Jahr bisher ca. 6500kwh, Steigend da E-Auto und Warmwasser im Sommer mit Solarstrom, dabei aber Gesamtverbrauch sinkend, da Investition in A+++ Geräte und ausgezogene Kinder. Autarkie im ersten Jahr 60%, im zweiten 64%, dieses Jahr rechne ich mit deutlich über 65%, die 70% sind möglich, ich glaube aber nicht dran; Vorsteuern, Einkommenssteuern, Umsatzsteuern etc. hab ich keine, da ich nicht einspeise (Inselanlage). Bezugspreis brutto ca. 28C
Ergibt ung. Einsparung jährlich von 1.800€.
Amortisation damit <= 15-16 Jahre. Eventuelle Reparaturen und Batterieersatz sollen durch steigende Strompreise (zukünftige höhere Abgaben auf theoretischen Bezugsstrom) ausgeglichen werden.

Prinzipiell berücksichtig aber deine Vorgehensweise nicht die zukünftige Entwicklung. insbesondere bei vorhandener Einspeisung ist ja der Eigenverbrauch zu versteuern, sowohl Umsatz- als auch Ertragssteuern. Aus der Umsatzsteuer kann man nach 5 Jahren "austreten" aus der einkommenssteuer nicht. und spätestens nach Ende der Abschreibungen erhöht sich die Steuerlast signifikant. Je nach Steuersituation und individueller Steuerlast, zahlst Du dann viel mehr auf deinen Eigenverbrauch, als Du an Erträgen dürch Einspeisung rauskriegst, die Kiste dreht wirtschaftlich ins negative. Dadurch dass ich kein PV Unternehmer bin, tritt ds bei mir nicht auf.
Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon mysource » 27.04.2016, 09:08

...Prinzipiell berücksichtig aber deine Vorgehensweise nicht die zukünftige Entwicklung. insbesondere bei vorhandener Einspeisung ist ja der Eigenverbrauch zu versteuern, sowohl Umsatz- als auch Ertragssteuern. Aus der Umsatzsteuer kann man nach 5 Jahren "austreten" aus der einkommenssteuer nicht. und spätestens nach Ende der Abschreibungen erhöht sich die Steuerlast signifikant. Je nach Steuersituation und individueller Steuerlast, zahlst Du dann viel mehr auf deinen Eigenverbrauch, als Du an Erträgen dürch Einspeisung rauskriegst, die Kiste dreht wirtschaftlich ins negative. Dadurch dass ich kein PV Unternehmer bin, tritt ds bei mir nicht auf.


Hallo,
erstmal danke für deine Antwort/Post... aber leider hast du dich nicht an meine Vorgaben (ALLE Punkte exakt, nichts Anderes) gehalten.... und so zerfuselt der Thread ebenso, wie der ganze Rest hier im Forum, leider, leider.
(... natürlich zudem auch, da ich mich leider zu einer Antwort genötigt fühle....)

Zum Quote oben:
Nein, da irrst du, da ich ja die Daten (Punkt 4) laut STEUERERKLÄRUNG genutzt habe und angegeben sehen möchte !!!!
Und da ist das ganze EV-Gedöns schon mit erfasst, logo.
Die zukünftige Entwicklung wird nach meinem vorgegebenen !!! Schema automatisch betr. der Folgejahre mit erfasst, auch logo oder?
Die Abschreibung läuft länger als der ganze Kram vermutlich überhaupt hält... und die Vergütungen liegen 20 Jahre (ab 2011 in meinem Fall) fest.
Ev ist nur ca. 25% / Jahr.... da müsste sich Vieles deutlich verschlechtern, um ins Negative zu driften.... ;-)
Natürlich kann ich als Unternehmer (ich bin ja Stromerzeuger) nicht betr. Umsatzsteuer irgendwann einfach so "austreten", ich habe ja die Vorsteuer betr. PV-Anlage kassiert.... da irrst du also wohl ebenso.
Betr. "drehen der Steuerklast ins Negative" wird dies zumindest bei mir ebenfalls nicht erfolgen, eher das exakte Gegenteil, da ich mehr und mehr in Richtung weniger zu versteuerndes Einkommen drehe, da hat man ja als Selbstgestalter seiner finanziellen Lebensumstände im 2. Drittel des Lebens (und nicht nur erst dann!) einige Spielräume.

So, nun hat es kaum angefangen und sich leider doch schon wieder in Richtung Diskussion gedreht.... :cry:
Bitte nun NUR NOCH ZAHLEN NACH ANFANGS VORGEGEBENEM SCHEMA posten und keine Diskussionen anbahnen oder Zahlen nach anderem Schema posten.
:danke: :danke: :danke:
Gruß
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon Zellenschaden » 27.04.2016, 09:44

Wenn Du meinen Post aufmerksam gelesen hst, erkennst Du, das deine Vorgaben bei mir nicht wirklich passen. Ich muss ncihts in der einkommensstteuererklärung angeben, da ich keine machen muss, da ich nicht einspeise. Ich habe keinen Vorsteuerabzug etc..Deshalb habe ich Dir meihe Zahlen bestmöglich gegeben. Wenn Du sie nicht in Deinem Thread haben willst, sag Bescheid, dann lösch ich Sie raus. Nur finde ich gerade deshalb meine Zahlen interessant, da meine Amortisationsdauer schon deutlich niedriger ist, als bei üblichen Anlagen und sie bei noch längeren Zeiträumen noch rentabler werden sollte...

Und übrigens kannst Du sehr wohl nach 5 Jahren aus der Umsatzsteuer austreten, sofern Du die Möglichkeit hast zur KUP zu wechseln, wie das fast alle Einspeiseanlagenbesitzter machen...
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon ecopowerprofi » 27.04.2016, 11:02

mysource hat geschrieben:Zahlen nach anderem Schema posten.

Und was ist, wenn dein Schema nicht passt, weil es noch ein BHKW gibt oder 2 PV-Anlagen zwar mit Eigenverbrauch aber unterschiedlicher Vergütung oder der Strom an Mieter verkauft wird. Beim Verkauf an Mieter bzw. Dritte werden noch die Stromsteuer und die EEG-Umlage fällig. Aber nur auf den selbst erzeugten Anteil an dem Stromverkauf an den Mieter. In dem durch geleiteten Strom ist das bereits enthalten. Da gibt es noch viele andere Aspekte die man betrachten muss. So einfach wie Du Dir das vorstellst wäre schön aber die Praxis sieht leider anders aus.
Zuletzt geändert von ecopowerprofi am 27.04.2016, 11:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon mysource » 27.04.2016, 11:19

Okay ;-)
@ ecopowerprofi:
Dann ergänze doch bitte einfach betr. deinem hoffentlich folgendem Zahlenbeispiel gemäß dem Schema um weitere Zeilen.
Es zählt, was unten rauskommt, so oder so ;-)
Deshalb ja z. B. die Zahlen u. A. aus der Steuererklärung...

@ Zellenschaden (... huch, der Nic macht mir Angst.... ;-)...):
1. Danke für den Tip mit Wechsel auf Kleinunternehmerregelung nach 5 Jahren.
(Ich hasse diese gerade hier gerne verwendeten meist irreführenden Abkürzungen).
Link zu detailierter Erklärung/Hinweis:
https://www.buhl.de/steuernsparen/photovoltaik-bei-kleinunternehmern

2. Ich war wohl zu blauäugig betr. der Einhaltung meines Schemas... nun ist der Thread obwohl gerade erst begonnen, eh im Eimer... kannst also deine Zahlen ruhig stehen lassen.
Es wäre dir zwar ein Leichtes gewesen, mein Schema zu adaptieren und auch mit Absätzen, Nummerierung usw. weit mehr Übersicht einzubringen.... aber sei es drum.

Deine Rechnung läuft in fast gänzlich andere Richtung, hauptsächlich da:
1. Du nur durch "ersparten" Strom deine Amortisation errechnest... und dieser Strom wird bei mir schlicht als "20 Jahre Gratisbezug" angesetzt, wie du gelesen hast.
Rechne ich aber bei mir diesen ein, besser die Differenz an Ersparnis zwischen Bezug und Vergütung.... dann sieht es noch besser aus, hinkt als Vergleich aber trotzdem.
Zudem hast du einen für mich extrem hohen Verbrauch, wohl zumeist wegen E-Kfz Ladung.
Okay.
Ich habe ca. 3500 KW Jahresbedarf/Verbrauch im 3 Personenhaushalt.
Da ca. 1570 KW für recht genau 500.- Euro (immer exakt rechnen mit Zählergebühr usw., usw. = 32 Cent/KW... nicht 28 wir im Tarif geschönt ausgewiesen!) zgekauft wurden, bleiben ca. 1930 KW als theoretische "Ersparnis" in meinem Fall, wenn ich ein nicht einspeisendes System wie du hätte.
Das wiederum ergäbe gerade mal ca. 650.- Euro Einsparung... gegenüber ca. 1200.- Euro aktuellem Gewinn incl. meiner "schlechten" ;-) Unternehmerregelung (also incl. MwSt. usw).
Zusätzlich hätte ich dann bei wiederum angenommener aber unrealistischer 100% Autarkie ca 2500 KW Überschussstrom, der mehr oder weniger sinnlos verbraten werden müsste....rechnerisch also ganz klar und deutlich wesentlich schlechter, als mein Modell/System.

Okay, du bist erst 2013 in Betrieb gegangen...wobei deine Anlage per KWp auf meinem Kostenniveau liegt, was verwundert.... oder hast du das Accusystem eingerechnet? (war getrennt gefordert... aus gutem Grund!).
Warum speist du nicht ein?... gab 2013 wohl schon dazu zu wenig Vergütung, schätze ich.
Dein Modell mach in meinen Augen nur für Stromverbraucher mit sehr hohen Jahresverbräuchen Sinn... wobei ein hoher Verbrsuch nicht anzustrebrn ist, da ökologisch kontraproduktiv.
Resultiert der hohe Verbrauch aber aus E-Kfz Ladung, sieht es anders und sinnvoll aus.
Da müsste man dann die Jahresfahrleistung gegenüberstellen, Schema etwa so:
10000 km Fahrleistung/Jahr x ca. 800.- Euro für den dazu nötigen Dieselkraftstoff in Bezug zu dem Strom betr. Ladung E-Kfz.
Gibt sich recht Wenig auf den 1. Blick und die E-Variante ist ökologisch nur okay, wenn eigener oder zumindest nur Ökostrom zu dessen Ladung genutzt wird.

Man sieht auf alle Fälle, das Thema ist bei Weitem komplexer und weniger einseitig vorteilhaft, als es oft pro PV usw. dargestellt wird, zumindest wenn sus wirtschaftlicher Sicht betrachtet.

Fazit: Alles gut, Hoffnung auf doch nochPosten nur nach meinem vorgegebenen 1. Post Schema besteht bei mir noch minimalst ;-)

Sorry für Tipfehler.... Misthandytouchtastatur plus Wurstfinger = :oops:
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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon AlexDD » 27.04.2016, 12:23

mysource hat geschrieben:Hallo,
da hier im "Kommerzforum" an vielen Stellen leider immer wieder nur "Äpfel mit Birnen" verglichen werden und daher suboptimale und teils kpl. verquere Rechnungen dazu gepostet werden, hier mal mein Versuch, etwas Sinn und Überblick/Klarheit in diese Sache zu bringen.

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Re: Vermutlicher Amortisationszeitraum PV + Accusystem

Beitragvon Elektron » 27.04.2016, 12:25

AlexDD hat geschrieben:
mysource hat geschrieben:Hallo,
da hier im "Kommerzforum" an vielen Stellen leider immer wieder nur "Äpfel mit Birnen" verglichen werden und daher suboptimale und teils kpl. verquere Rechnungen dazu gepostet werden, hier mal mein Versuch, etwas Sinn und Überblick/Klarheit in diese Sache zu bringen.

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Re: Berechnung Rentabilität Akku

Beitragvon mysource » 27.04.2016, 23:09

Hallo,
dass der Betreiber "Elektron" dieses Forum offensichtlich zum Geldverdienen angedacht hat und dazu auch vielen Gewerblichen hier eine Plattform bietet, ist ja an der Forenform / Werbung usw. klar für jeden ersichtlich, oder?
Wo ist dabei aber dann das Problem?... und wo dazu etwas Abfälliges geäußert, wenn ich es dann ein Kommerzforum nenne?
(Dass ich von dieser vermischten Forenform nur sehr Wenig halte, steht nicht nur in meinem benannten Post.)
Wenn man dies aber nicht ausgesprochen haben mag, zeigt man wohl eher nur eine gewisse Doppelbödigkeit/Widersprüchlichkeit, zu der sich jeder seine eigene Meinung bilden kann.... und Viele diese auch in den letzten Jahren schon durch persönlichen Rückzug getan haben.
-----
Zum Thema meines vom Forenbetreiber "Elektron" warum auch immer (Übersprungshandlung?... :) ...) geblockten Thread nur so Viel:
Es geht in dem von dir genannten Punkt nur um die relevanten Beträge betr. EV, Stromverkauf usw., aber natürlich NICHT bereinigt durch Abschreibung usw., also logo einfach um relevante und realistische Zahlen zu Kosten/Nutzen, um zu sehen, wie gut oder schlecht es sich rechnet.

Ich gebe dir da Recht, den Punkt 4 hatte ich zugegebenermaßen sehr mißdeutlich und nicht klar/passend beschrieben, sorry.

Dies waren mene simplen Vorgabepunkte (die ja auch erweitert/ergänzt hätten weden können, von kreativen und konstruktiven Leuten, so da außer Einem welche gewesen wären....):

1.
Jahr der Inbetriebnahme der EIGENEN PV-Anlage, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) und Angabe der Leistung in KWp.

2.
Jahr der Inbetriebnahme, Anschaffungskosten (minus ggf. Vorsteuerrückerstattung) des eigenen Accusystems und Angabe der Nettonutzkapazität in KWh.

3.
Jahr und Endsumme !!! in bezogenen KW und dafür gezahlten Euro der Abrechnung betr. Strombezug. (Endsumme geteilt durch bezogene KW = Bruttopreis Strombezug per KW)

4.
Jahr und Endsumme Gewinn in Euro aus der Steuererklärung betr. Jahres.

5.
Summe ALLER gezahlten Steuern auf Lieferung = MwSt. in Summe/Jahr, dto. EkSt. in Summe selbes Jahr.

6.
Amortisationsrechnung wie folgt:
Punkt 4 minus Punkt 5 und minus Punkt 3 = Summe x
Punkt 1 plus Punkt 2 = Summe y
Summe y geteilt durch Summe x = Amortisationsdauer bis Null in Jahren.

Ist aber schon seit heute Mittag kpl. passe, da 1. hier im Forum ALLES meist nur zerredet wird und 2. fast niemand irgendwo seine Zahlen offenlegt.... evtl. diese gar nicht erfasst, kennt oder gar kennen möchte :shock:

Tschau ;-)
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Re: Berechnung Rentabilität Akku

Beitragvon jdhenning » 28.04.2016, 11:02

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Wie der Heimwerker so schön sagt: "Alles hat seine Bohr- und Krach-Teile!" Das Niveau eines Forums liegt immer irgendwo im Dreieck aus Trollhöhle, 'Meinungsumfrage' und Profi-Chat. Je näher man der dritten Ecke kommt, desto stärker spielen natürlich auch eigennützige Aspekte eine Rolle und Aufgabe der Mods ist es, dafür zu sorgen, dass das nicht dominierend wird. Dass auch hierbei kommerzielle Interessen eine Rolle spielen ist unabdingbar, denn es fallen ja auch Kosten für den Betrieb der Forenseiten an. Ein bisschen Werbung und/oder Produkt-Placement muss man also erdulden.

Ich hatte deinen Eröffnungspost im anderen Thread gelesen und dachte mir nur: "Wenn jemand meint anderen vorschreiben zu dürfen, dass man in seinem Sandkasten nur mit blauen Förmchen spielen darf, dann geh' ich eben wo anders hin!" Und das würde ich sogar dann machen, wenn ich nur blaue Förmchen hätte!
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia)
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