3D-Programm zur Verschattungsanalyse?

z.B. PV-sol, Plan4, PV-Kalk, Google Sketchup, PV-Scout u.a.

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3D-Programm zur Verschattungsanalyse?

Beitragvon Casamatteo71 » 15.03.2018, 05:02

Hallo,
in meinem allerersten Beitrag hier möchte ich mich erkundigen nach einem 3D-Programm zur Verschattungsanalyse für PV, also Software mit dem man Haus mit Gauben und Anbauten, Nachbargebäude, Bäume usw. räumlich modellieren kann, mit Modulen belegen, und dann Verschattung und Ertrag berechnen.

Gefunden habe ich (hier) nur den "Sombrero v. 4.0" von der Uni Siegen, der aber schon lange nicht mehr gepflegt wird (Anleitungs-PDF ist von 2010, ein alter Hut, haha). Damit wurde ein Modell (.wrl Format) erstellt und Berechnungen durchgeführt, ohne wirklich zu verstehen was da gemacht und angezeigt wird. Inzwischen ist die Testlizenz auch abgelaufen. Mit einem FreeWRL Launcher kann man das Modell noch anschauen.

Da ich schon vor 30 Jahren simple 3D-Modelle am Rechner selber programmiert habe und es vor 20 Jahren allerlei 3D-Computerspiele und Editoren für "virtuelle Welten" gab, inklusive Raytracing für die Beleuchtung usw., müsste es heutzutage ein leichtes sein ein realistisches Modell eines Hauses zu erstellen und nützliche Ergebnisse zu erzielen, zumal ja handfeste wirtschaftliche Interessen dahinter stehen und einige Institutionen (EU PVGIS, alt und neu, mit Horizontdatei usw.) oder Firmen sowas auch frei zur Verfügung stellen könnten. PVSOL soll zwar einiges können, aber Schatten von Bäumen und Gebäudeteilen berücksichtigen?

:?
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Re: 3D-Programm zur Verschattungsanalyse?

Beitragvon cti » 15.03.2018, 05:20

Moin und willkommen im Forum,

hier im Forum hat jemand in Sketchup sein Haus und seine Umgebung modelliert und den Schatten simuliert.
-> PV Anlagenplanung.
Er hat auch eine kurze Anleitung geschrieben, wie er es implementiert hat.
Bitte Suchfunktion nutzen.

Meine Frage: just for fun? Oder möchtest Du lediglich herausfinden, mit welchen Abschlägen Du rechnen mußt?

Ein guter Solarteur kann Dir sagen, ob Du 5-10% weniger Ertrag haben wirst.
Dann wirst Du Dir überlegen, ob es sich "rechnet" Solaredge mit Moduloptimierern und geteilte Module einzusetzen.
Ich gehe davon aus, dass hier im Forum noch keiner simuliert hat, wieviel Prozent Moduloptimierer und geteilte Module mehr bringen?!

Gruß
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Re: 3D-Programm zur Verschattungsanalyse?

Beitragvon welcome2tj » 15.03.2018, 13:36

Ich habe das auch mit SketchUp gemacht. Simpel und potent.

Anleitung hier:

https://www.photovoltaikbuero.de/pv-kno ... anleitung/

Ertragsplanung geht damit nicht. Nur Visualisierung.

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Re: 3D-Programm zur Verschattungsanalyse?

Beitragvon Casamatteo71 » 17.03.2018, 00:49

Hauptsächlich geht es darum, meine Hausaufgaben zu machen und das Anwesen samt Maßen zu erfassen und darzustellen, damit der Solarteur nicht mit dem Meterstab anrücken muss. Das mit Google Sketchup hatte ich auch gelesen, aber weil Google diese Software längst aufgegeben oder abgegeben hat erschien mir dies als Sackgasse. Werde da nochmal hinschauen.

Dann möchte man sich natürlich selber überlegen wieviele Module wohin passen, und ob das sinnvoll ist. Der Nachbar hat auf Südostausrichtung 120° (oder -60° oder wie auch immer) seit 5 Jahren 36 Module in 13x3 Reihen auf dem Dach, mit drei Lücken für Dachfenster.
Dieselbe Ausrichtung hat das Haupthaus, aber mit Schleppgaube, Kaminen, Dachständer, Straßenlampenseil. Da kam ich auf maximal 25 Module. Allerdings gibt es da Anbauten in Form von Laden, Werkstatt, Balkon, Hofüberdachung, die mir als Laien einen Gerüstbau als sehr aufwendig bis unmöglich erscheinen lassen. Arbeitsbühne geht nur von der Nordwestseite, wo auch noch einige Module hin könnten. Das Dach wurde in den 1990ern neu gedeckt, irgendwie wird es also schon gehen. Das Dach mit 9,9 kW Nennleistung vollmachen wäre wohl die bevorzugte Lösung, aber die Kosten schrecken mich derzeit noch. Möchte erst mehr sondertilgen bevor ich einen neuen Kredit aufnehme. Zudem steht noch eine Sanierung an.

Dann gibt es noch niedrige Dächer, aber mit Abschattungen. Ein kleines Flachdach an der Südwestecke könnte 4 bis 6 Module aufnehmen, im Osten ist ein Werkstattdach in Südwestausrichtung, und ein Schuppendach in Südostausrichtung. Das ist niedriger als das Haupthaus, aber die Bäume sind weiter weg. Darauf sollte man mit weniger Aufwand montieren können.

Ein kostengünstigerer Einstieg, der näher am Eigenverbrauch ist, erscheint mir machbarer als ein Vollausbau. Als Wochenendpendler bin ich selten dort und verbrauche ca. 700 kWh im Jahr, und fast nichts davon wenn die Sonne scheint, allenfalls Kühlschrank im Sommer. Der Pächter in Laden und Werkstatt verbraucht wohl unter 3000 kWh, darunter Ladenbeleuchtung nachts. Wenn man den mit Mieterstrom ins Boot nimmt um die 4000. Ein E-Auto ist angedacht, könnte dann an Sonntagen geladen werden, an 40 Wochenenden mit sagen wir 20 kWh als Eigenverbrauch wären das auch nur 800 dazu.

Zähler gibt es derzeit zwei, Privathaus und Pächter. Den dritten, einen zwei-Tarif-Zähler für die Dachwohnung mit altem Boiler und einer Waschmaschine, habe ich vor einem Jahr samt Rundsteuerempfänger entfernen lassen und die Hausnetze (wieder?) zusammenlegen lassen.
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