Anleitung zum Umzug mit dem SolarLog auf eine eigene .....

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Anleitung zum Umzug mit dem SolarLog auf eine eigene .....

Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 20:40

....Homepage auf einen PC im eigenen Haushalt, bei Bedarf mit Synchronisation der SL-Daten auf der originalen SolarLog-Homepage.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Ausfälle des (der) SolarLog-Home-Server von Solare Datensysteme (siehe z.B. hier: http://www.photovoltaikforum.com/ftopic20972.html ) habe ich mich entschlossen, mit meinem SolarLog 100e auf einen eigenen Server umzuziehen.
Dabei war es mir wichtig, trotzdem die Funktion der originalen SolarLog-Homepage zu erhalten, die vom SL produzierten Daten aber zusätzlich und ohne Serverausfälle sicher auf einem PC zu Hause zu haben.

Da dieser Umzug eigentlich relativ einfach durchzuführen war, habe ich mich entschlossen, Euch diese Vorgehensweise zu erläutern.

Die gesamte dazu benötigte Software ist komplett als Freeware oder als Version für die nichtkommerzielle Nutzung kostenfrei im Internet verfügbar.

Hier also die Beschreibung eines solchen Umzuges im Schritt-für-Schritt-Verfahren:

Sollten Fragen offen bleiben, bitte in diesem Thread http://www.photovoltaikforum.com/ftopic24913.html
nach der Antwort suchen oder dort nachfragen. Auch wenn mir Fehler in der Beschreibung unterlaufen sind, diese bitte im Thread diskutieren damit ich Korrekturen vornehmen kann.
Ich bin für Eure Hinweise auf Fehler, die mir in dieser Beschreibung unterlaufen sind, Verbesserungen – auch die verwendete Software betreffend, dankbar.

Wegen der Länge der Beschreibung teile ich diese in mehrere Beiträge in diesem Thread hier auf.

....und bevor ihr jetzt alle anfangt, diesen Thread auszudrucken....
in Kürze steht diese Beschreibung als Word-Dokument zum Download bereit.

Gruß
Jörg
Zuletzt geändert von PhotonenSammler am 22.03.2009, 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 20:43

Der verwendete PC und weitere erforderliche Hardware für den Umzug
Meine Beschreibung bezieht sich auf einen PC, auf dem ein Windows XP läuft und der an eine Fritzbox 7170 mit der derzeit aktuellen Firmware-Version 29.04.70 angeschlossen ist. Mit dieser Konfiguration wurden alle beschriebenen Schritte durchgeführt und erfolgreich getestet.
Die Beschreibung ist sicherlich auch auf andere Router übertragbar.
Das Windows XP sollte so installiert sein, dass es ohne Passworteingabe startet mit dem Administratorkonto startet.
Da der PC später rund um die Uhr laufen soll, ist es recht lästig, bei jedem Systemstart ein Passwort eingeben zu müssen
Weiterhin sollte er im BIOS so eingestellt sein, dass er nach einem Stromausfall automatisch startet.

Eine ständige Internetverbindung im Rahmen einer DSL-Flatrate ist nicht unbedingt erforderlich.
Falls die Daten auf dem SolarLog-Home-Server von Solare Datensysteme aber in kurzen Intervallen aktualisiert werden sollen, benötigt man eine ständige Internetverbindung.
Ich beziehe mich aber in meiner Beschreibung auf eine vorhandene DSL-Flatrate.

An die Leistungsfähigkeit des PC, der später als Server für den SolarLog und zur Darstellung der Homepage genutzt wird, werden hinsichtlich des Systemtaktes und der Geschwindigkeit keine besonderen Anforderungen gestellt.
Da er aber (fast) rund um die Uhr zur Verfügung stehen sollte, steht hier ein möglichst niedriger Stromverbrauch im Vordergrund.
Die zur Zeit verfügbaren „Netbooks“, die es schon sehr preisgünstig, manchmal sogar in Baumärkten im Rahmen von Werbeaktionen, zu kaufen gibt, reichen für diese Aufgabe völlig aus.
Konkreter: Ein Pentium-Mobile-Prozessor mit 600-800 MHz Systemtakt ist völlig ausreichend.
Der Leistungsbedarf eines solchen Servers für den Hausgebrauch liegt damit im Idealfall bei 5-25 Watt.
Später wird auch noch beschrieben, mit welcher Software sich der Stromverbrauch des verwendeten PC unter Umständen durch eine dynamische Verringerung des Systemtaktes der CPU noch weiter verringern lässt.
Dieser PC sollte natürlich über einen Netzwerkanschluss verfügen und an der FritzBox sollte sich noch ein freier Anschluss für diesen PC befinden.
Die Netzwerkverbindung ist natürlich auch über WLAN realisierbar. Aus Gründen der Datensicherheit und des Energieverbrauchs ist aber ein Netzwerkanschluss per Kabel vorzuziehen.

Schritt 1: Einrichtung eines DynDns-Accounts
Damit der spätere Server bei wechselnden IP-Adressen immer erreichbar ist, muss man benötigt man ein dynamisches Update seiner IP-Adresse. Hierzu sollte die Möglichkeit der Einrichtung eines DynDns-Dienstes genutzt werden.
Durch diesen Dienst ist der PC, und damit die SolarLog-Homepage auf dem Server zu Hause, dann durch die Eingabe einer Internetadresse in der Form von z.B. http://MeinDynDnsName.dyndns.org erreichbar.

Zur Einrichtung dieses Dienstes empfehle ich den kostenlosen Anbieter DynDns unter http://www.dyndns.com zu verwenden.

Die zu einer Anmeldung erforderlichen Schritte sind hier http://www.easy-network.de/dyndns-einrichten.html gut beschrieben.
Meldet Euch also bitte nach diesem Schema bei DynDns an.
Klappt es mit dieser Beschreibung nicht, hilft die Suche im Internet nach anderen Anleitungen sicherlich weiter.
Auch hier im Forum habe ich schon Anleitungen zu diesem Thema gefunden.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 20:50

Schritt 2: Einrichten des späteren Servers mit einer festen IP-Adresse
Für die folgenden Schritte muss Euer PC jetzt mit der Fritzbox verbunden und eingeschaltet sein.
Da die FritzBox bei jedem Neustart eines PC, der im Netzwerk angeschlossen ist, eine andere IP-Adresse vergibt, ist es erforderlich, dem PC eine feste IP-Adresse zuzuordnen. Dabei handelt es sich um eine sogenannte „private IP“, diese hat nichts mit der IP zu tun, mit der ihr im Internet unterwegs seid.
Auf diese private IP-Adresse werden durch den Router Internetanfragen über die öffentliche wechselnde IP jeweils an den richtigen gerade anfragenden PC umgeleitet.
Der IP-Bereich, den die FritzBox automatisch mit ihren Standardeinstellungen vergibt, geht von 192.168.178.20 bis 192.168.178.200. Ihr wählt hier also für den PC eine IP, die außerhalb dieses Bereiches liegt. In meinem Beispiel verwende ich dafür die IP 192.168.178.201.

Um die feste IP Eurem PC zuzuordnen, klickt ihr mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkumgebung auf dem Desktop und wählt dort „Eigenschaften“
Bild
In dem sich öffnenden Fenster „Netzwerkverbindungen“ findet ihr die Lan-Verbindung bei der ihr wieder mit der rechten Maustaste die Eigenschaften aufruft.
Bild
Bild

Durch Doppelklick auf „Internetprotokoll(TCP/IP) öffnet sich das folgende Fenster:
Bild

Die Eintragungen in diesem Fenster sollten bei Euch etwa genauso aussehen.
Die dort auch mehrfach dargestellte IP 192.168.178.1 ist die IP-Adresse der FritzBox.
Die feste IP für Euren Rechner wird im Feld „IP-Adresse“ eingegeben.

Der Schritt der festen IP-Vergabe an den PC ist nach dem Übernehmen der Änderungen erst einmal abgeschlossen.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 20:53

Schritt 3: Einrichtung der FritzBox für den DynDns-Service
Nach erfolgreicher Anmeldung müssen diese Daten in der FritzBox eingegeben werden. Dadurch meldet der Router seine IP-Adresse nach jedem Wechsel automatisch beim DynDns-Dienst an.
Dieser leitet dann automatisch jede Anfrage an http://MeinDynDnsName.dyndns.org an Eure jeweils gültige IP-Adresse weiter.

Auf der Startseite der FritzBox (nach Aufruf der Seite fritz.box) wählt ihr „Einstellungen -> Internet -> Freigaben -> Dynamic DNS“.
Bild

Ihr wählt als Dynamic DNS-Anbieter dyndns.org aus.
Als Domainname wird der gewählte Name, den ihr beim Dyndns-Dienst erhalten habt, eingetragen.
Die Eintragungen für „Benutzername“ und „Kennwort“ sind die gleichen, mit denen ihr Euch bei Dyndns angemeldet habt.
Bitte nicht vergessen, das Häkchen bei „Dynamic DNS benutzen“ zu aktivieren und anschließend „Übernehmen“ zu drücken!

Wenn alles funktioniert hat, sollte auf der Startseite der FritzBox der Punkt „Dynamic DNS“ die erfolgreiche Anmeldung dokumentieren:
Bild


Da wir uns jetzt sowieso gerade mit der Konfiguration der FritzBox beschäftigen, werden wir auch gleich noch einige Einstellungen vornehmen, die wir eigentlich erst später benötigen.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 21:04

Schritt 4: Portfreigaben einrichten
Erst einmal solltet ihr dem PC in der FritzBox einen aussagekräftigen Namen geben:
Dazu ruft ihr über Startmenü-Netzwerk dieses Fenster auf.
Bild

Dort sollte dann auch die feste IP Eures PC in der Form PC-192-168-178-201 oder eventuell sogar schon der Name des PC, den ihr ihm bei der Windows-Installation gegeben habt, zu sehen sein.
Erscheint der Name des PC dort schon korrekt, könnt ihr ihn hier umbenennen oder es bei diesem Namen belassen. Erscheint nur ein Name in Form dieser IP, empfehle ich, ihn umzubenennen. Dazu bitte rechts auf das Symbol klicken.
Bild

…und in diesem Feld einen aussagekräftigen Namen vergeben.
Anschließend nicht vergessen, die Änderungen zu übernehmen!

Hier findet ihr auch Euren SolarLog, dem ihr bei dieser Gelegenheit auch gleich einen aussagekräftigen Namen geben könnt.
Der SolarLog wird mit der IP-Adresse 192.168.178.49 ausgeliefert. Wenn ihr an dieser nichts geändert habt, ist der PC-192-168-178-49 Euer SolarLog.

Für die Nutzung eines FTP-Servers, über den der SolarLog später seine Daten auf unserem Home-Server speichert und für einen http-Server, der später die ganz normale SolarLog-Internetseite, so wie wir sie von Solare Datensysteme kennen, darstellt, sind noch einige Portfreigaben erforderlich.

Dazu wird in der FritzBox über Einstellungen – Internet – Freigaben dieses Fenster aufgerufen:
Bild
Hier klickt ihr dann auf „Neue Portfreigabe“

Ihr wählt den Namen des PC aus und stellt als Portfreigabe http-Server ein:
Bild

Das gleich wird dann noch einmal ausgeführt, hier stellt ihr dann FTP-Server ein:
Bild
Den Erfolg der Aktion solltet ihr anschließend kontrollieren!
Über Startmenü-Netzwerk ruft ihr dieses Fenster auf:
Bild
Hinter dem Namen Eures PC klickt ihr auf den Link „Portfreigabe“:
Bild
In der nun erscheinenden Liste der Portfreigaben findet ihr links die beiden Einträge „FTP-Server“ und „HTTP-Server“, in dem roten Feld rechts sollte der Name Eures PC stehen.

Hiermit sind die Portfreigaben abgeschlossen.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 21:25

Schritt 5: Einrichten eines FTP-Servers auf dem PC
Es gibt im Internet sehr viele verschieden FTP-Programme, die kostenlos verfügbar sind.
Ich habe mich für das Programm zFTP-Server entschieden. Der Funktionsumfang in der Freeware-Version ist für unsere Zwecke völlig ausreichend und es lässt sich nach der Installation auf deutsche Sprache umstellen, was die Einrichtung doch erheblich vereinfacht.
Ihr könnt Euch das Programm hier http://www.zftpserver.com/download.php herunterladen.

Im Laufe der Installation oder beim Ausprobieren des Programmes (auch bei vielen später noch zu installierenden Programmen) wird der Windows-Firewall dieses Fenster bringen:
Bild
Hier ist „Nicht mehr blocken“ anzuklicken.


Nach dem Starten des Installationsprogrammes könnt ihr im Fenster mit den Lizenzvereinbarungen die Sprache umstellen:
Bild

Im zweiten Installationsschritt sollten diese Optionen aktiviert werden:
Bild

Im nächsten Dialog bitte zweimal das Administrationspasswort eingeben und dieses auch gut merken !
Anschließend startet die erste Verbindung zum Server damit dieser eingerichtet werden kann:
Bild

Hier bitte das vorher verwendete Administrationspasswort eingeben. Außerdem sollten hier auch gleich die beiden Optionen markiert werden.
Irgendwann erscheint hier auch der Dialog zur Registrierung seiner Softwareversion. Dieser wird einfach geschlossen (rechts oben das x anklicken). Der Server läuft dann in der Freewareversion.
Bei Erfolg seht ihr die Administrationskonsole des Servers, sie sieht etwa so aus:
Bild

Als grundlegende Einstellungen sollten erst einmal folgende Punkte aktiviert werden:
Bild
Wer es verpasst hat, bei der Installation die Sprache umzustellen, kann dies hier nachträglich vornehmen:
Bild

Für die grundlegenden Servereinstellungen empfehle ich die Aktivierung bzw. Deaktivierung folgender Optionen:
Zum Aufrufen bitte auf das Symbol, auf das der Pfeil zeigt, klicken!
Bild

Bild


Hier sollten diese Optionen aktiviert werden.
Um den Server zu schützen, habe ich auch das Anti-Hammering aktiviert. Die Zeiten könnt ihr bei Bedarf anpassen.
Dabei aber immer beachten, dass sich der SolarLog später alle 5 Minuten mit dem Server verbinden wird und mehrere Dateien kopiert. …also nicht den SolarLog aussperren !

Die anderen Einstellungen …..
Bild
… könnt ihr vorerst auf den Voreinstellungen lassen. Bei Bedarf kann hier später noch angepasst werden.

Anschließend kommen wir zum Hinzufügen von Benutzern, Vergabe der Rechte, Passwörter usw…:
Bild
Hier sollte zuerst der Administrator –ihr also- freigeschaltet werden:
Zur Sicherheit kann er hier statt dem voreingestellten „Admin“ einen neuen Namen erhalten, auch kann hier das Passwort geändert werden.
ACHTUNG!!!! Mit diesem neuen Nutzernamen und Passwort meldet ihr Euch dann künftig auch am Server an => Der vorherige Name „Admin“ ist dann nicht mehr gültig !!!
Da ihr als Administrator des PC alle Rechte haben sollt, bitte alle benötigten Laufwerke durch „Ressource hinzufügen“ eintragen und die Schreib- und Leseberechtigungen für diese Laufwerke setzen.

Nun benötigen wir noch einen neuen Nutzer – den SolarLog – damit dieser später auch seine Dateien auf der Festplatte des PC speichern kann.
Dazu legt ihr bitte auf der Festplatte einen neuen Ordner an (in meinem Beispiel nenne ich ihn hier zukünftig SLHome. Ich habe ihn auf C:\Server\ erzeugt…also C:\Server\SLHome.
Die Ortswahl für diesen Ordner sollte wohl überlegt sein. Er sollte sich in einem Ordner befinden, den ihr künftig nur für Internetanwendungen verwendet (HTTP, FTP … ).
Ein späteres Verschieben des Ordners ist zwar grundsätzlich möglich, aber mit einem hohen Aufwand verbunden weil nach vollständiger Einrichtung des Servers viele verschiedene Programme darauf zugreifen werden.

Jetzt fügen wir den SolarLog als Nutzer hinzu:
Bild

Bild


Hier gibt es einiges zu beachten !!!
Als Nutzername und Passwort solltet ihr unbedingt die Zugangsdaten verwenden, die ihr damals von Solare Datensysteme für den Zugang zu Solarlog-home erhalten habt und die auch schon im SolarLog in den Export-Einstellungen eingetragen sind.
Die Verwendung dieser Zugangsdaten erleichtert den schnellen Umstieg von einem auf den anderen Server. Sollte Euer Home-Server einmal ausfallen, ändert ihr im SolarLog nur den Server und sofort speichert er seine Daten zukünftig wieder auf Solarlog-Home.
Genauso einfach ist dann auch das Einstellen des SolarLog auf Euren Home-Server.

Als Verzeichnis wählt ihr das zuvor angelegte SLHome-Verzeichnis und vergebt die rechts markierten Rechte zum Lesen, Schreiben und Löschen.

Damit ist die grundlegende Einrichtung des FTP-Servers erst einmal abgeschlossen.
Wer möchte, kann jetzt noch weitere Nutzer hinzufügen, z.B. wenn er Dateien zum Download anbieten möchte.
Dabei aber bitte immer auf die vergebenen Rechte achten !!!
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 21:28

Schritt 6: erster Test der Verbindung zum Home-FTP-Server
Dazu benötigt ihr ein FTP-Client-Programm. Die Einrichtung eines solchen Programmes beschreibe ich hier nicht weil ich davon ausgehe, dass ihr als SolarLog-Inhaber sowieso schon eines besitzt und damit umzugehen wisst.

Ihr könnt Euch jetzt von einem anderen PC im Heimnetzwerk auf den FTP-Server einloggen.
Als Servername gebt bitte erst einmal die feste IP, die wir für Euren Server weiter oben in diesem Dokument eingestellt haben.
Nutzername und Passwort können entweder die SL-Zugangsdaten oder die Zugangsdaten für den Serveradministrator sein.
Wenn Die Verbindung funktioniert, könnt ihr das auf dem FTP-Server sehen, die Ausgaben könnten etwa so aussehen:
Bild

Wenn hier alles wie geplant funktioniert, könnt ihr jetzt das Einloggen aus dem Internet ausprobieren.
Diesmal verwendet ihr als FTP-Servername Eure DynDns-Adresse. Benutzername und Kennwort bleiben wie beim vorhergehenden Versuch eingestellt.
Die Ausgaben im Statusfenster von zFTP könnten dann so aussehen:
Bild
Der Unterschied zum vorhergehenden Versuch ist diesmal die Anzeige Eurer IP, die ihr im Internet habt. Beim ersten Versuch war es eine private IP der Form 192.168.178.xxx

Wenn diese beiden Tests erfolgreich verlaufen sind, heißt es jetzt bis zum Abend zu warten. Dann speisen die WR nicht mehr ein und wir können uns an den Test mit dem SolarLog wagen.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 21:31

Schritt 7: Test der Verbindung des SolarLog zum Home-FTP-Server
Sollte bei diesen Versuchen einmal der Datentransfer zwischen SolarLog und FTP-Server hängen bleiben, müsst ihr noch keine Angst um Eure Ertragsdaten auf dem SolarLog haben.
Dieser lädt immer morgens und abends die letzten 3 aufgezeichneten Tage auf den FTP-Server.
Innerhalb dieser 3 Tage müsst ihr dann nur den Server wieder zum Laufen bekommen.
Bei längeren Ausfällen bleibt ja auch immer noch der Wechsel zurück auf Solarlog-home.

Viele Informationen, die jetzt zum SolarLog folgen, könnt ihr auch hier http://www.photovoltaikforum.com/ftopic24384.html nachlesen.
Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge, empfehle ich das Lesen dieses Threads.

Zum Testen der Kommunikation zwischen FTP-Server und SolarLog muss im SolarLog nur der Ziel-FTP-Server verändert werden falls ihr Passwort und Nutzername von für Solarlog-Home verwendet habt, wie weiter oben bei der Einrichtung des FTP-Servers beschrieben.
Ansonsten müssen natürlich auch Benutzername und Passwort entsprechend angepasst werden.
Bild
Dazu tragt ihr im SolarLog den neuen FTP-Server ein.
Falls sich Euer SolarLog im Heimnetzwerk befindet, also direkt an die FritzBox angeschlossen ist, benutzt ihr als FTP-Serveradresse die lokale IP, die wir vorher dem PC mit dem FTP-Server gegeben haben. Z.B. wird hier eingetragen 192.168.178.201
Befindet sich der SolarLog außerhalb Eures Heimnetzes benutzt ihr die DynDns-Adresse in der Form MeineDynDnsAdresse.dyndns.org.

Jetzt kann die Kommunikation zwischen SolarLog und FTP-Server getestet werden.
Dazu wird eine Testübertragung angestoßen.


Den Erfolg der Übertragung könnt ihr im zFTP-Fenster begutachten.
Der SolarLog überträgt mehrere Dateien, im unteren Teil des Fensters sind der eingeloggte User und die gerade ausgeführten Aktion zu sehen.
Bild
Hier kann man die Vorgehensweise der Datenübertragung beobachten, sie läuft in 4 Schritten ab:
STOR xxxx.part => speichern der neuen Datei unter einem temporären Namen
DELE xxxxx.yyy => Löschen der alten Datei
RNFR xxxx.part => Vorbereitung der Umbenennung der temporären Datei
(welche Datei soll umbenannt werden ?)
RNTO xxxx.yyy => umbenennen der temporären Datei auf den Namen der vorher
gelöschten Datei

Hat dieser Test funktioniert, steht einem dauerhaften Umzug des SolarLog nichts mehr im Weg.
Deshalb wird im nächsten Teil die Homepage vervollständigt und ein HTTP-Server eingerichtet, der dann die neue SolarLog-Homepage auf dem Heimserver anzeigen kann.
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Beitragvon PhotonenSammler » 22.03.2009, 21:47

Schritt 8: Komplettieren der Solarlog-Homepage und Einrichten eines HTTP-Servers
Bis jetzt befinden sich im zukünftigen Verzeichnis der Homepage nur einige *.js und/oder *.csv-Dateien.
Die Anzeige der Inhalte dieser Dateien wird durch die HTML-Seiten der SolarLog-Homepage realisiert.
Damit die Daten vollständig sind, müsst ihr jetzt den kompletten Inhalt (alle Dateien einschließlich Unterverzeichnissen) Eurer Homepage von Solarlog-home.de in das SolarLog-Verzeichnis auf Eurem Server kopieren.
Ich hoffe ja, dass ihr schon öfters eine Datensicherung Eurer Homepage mittels Kopieren mit einem FTP-Programm gemacht habt…. Auf genau die gleiche Art werden jetzt alle Dateien auf Euren Server kopiert.
Mit dem Internetexplorer könnt ihr jetzt in diesem Verzeichnis die Datei index.html öffnen, es müsste sich genau der gleiche Seiteninhalt darstellen, wie auf Eurer Solarlog-home.de Seite.

Wenn das der Fall ist, können wir jetzt einen HTTP-Server einrichten:
Auch auf diesem Gebiet gibt es viele kostenlos verfügbare Programme, die mehr oder weniger schwierig zu bedienen und zu konfigurieren sind.
Ich habe mich für den Abyss Web-Server X1 entschieden, den ihr hier http://www.aprelium.com
herunterladen könnt (rechte Seite bei ….X1 download).
Diese Software ist Freeware und auch hier lässt sich die deutsche Sprache einstellen.

Zum Ende der Installation wird das erste Fenster mit zu verändernden Einstellungen angezeigt:
Bild
Da der Server auch permanent laufen soll, sind hier die markierten Einstellungen zu wählen.

Auch diese Installation bringt wieder das Fenster des Windows-Firewalls:
Bild
Hier ist dann auch „Nicht mehr blocken“ auszuwählen !

Bild
Nach Abschluss der Installation wird automatisch zur Konfiguration des Servers gewechselt, als erstes wird erst einmal Englisch als Sprache ausgewählt und das Programm dann beendet. Die Konfiguration erfolgt bei diesem Programm über den Webbrowser, der also geschlossen wird. Zusätzlich müssen wir noch den WebServer beenden: Bild

Das Deutsche Sprachpaket ladet ihr Euch hier http://www.aprelium.com/abyssws/languages herunter (de.lng) und speichert diese Datei dann direkt im Verzeichnis mit den Sprachdateien des Servers:
Bei Standardinstallation befindet sich das Verzeichnis in C:\Programme\Abyss Web Server\lang .

Jetzt kann der Server wieder gestartet werden (Start-Programme-Abyss Web Server X1), er erkennt beim Start die neu hinzugefügte Sprache und wir können sie beim weiteren Konfigurieren auswählen.

Die Konsole des Servers wird jetzt wieder gestartet, dazu rechts unten in der Taskleiste auf das Symbol des Servers und „Show Console“ auswählen: Bild
Nach der Windows-Passwortabfrage wechseln wir jetzt zur Sprachauswahl um Deutsch einzustellen:
BildBildBild

An diese Stelle sei erwähnt, dass man in diesem Programm durch Auswahl dieses Links stets auf die Hauptseite der Konsole gelangt.Bild

Von dieser Hauptseite aus beginnen wir jetzt mit der grundlegenden Konfiguration:
Bild
Als erstes wählen wir den Punkt „Allgemein“ aus Bild
, hier dann den Punkt „Verzeichnis für Web-Dokumente“.
Bild
Hier wird das Verzeichnis, in dem sich die SL-Homepage befindet, eingestellt.
Wir arbeiten uns also Über „Durchsuchen…“ bis zu unserem Verzeichnis vor, in das wir vorher die gesamte SolarLog-Homepage kopiert haben und in dem auch der SolarLog per FTP seine Daten ablegt.
Bild
Die Bedienung zur Auswahl des Verzeichnisses ist hier etwas verwirrend. Es wird so lange auf die Verzeichnisnamen geklickt (ihr müsst hier eventuell mehrmals „übergeordnetes Verzeichnis“ anklicken), bis ihr in der Anzeige das eigentliche Verzeichnis mit den Daten findet. Erst an dieser Stelle wird dann „Auswählen“ angeklickt.
Danach sollte dann der Korrekte Pfad angezeigt werden:
Bild
Bitte nicht vergessen, diese Änderungen rechts unten auf der Seite mit OK zu übernehmen !
Die Änderungen müssen jetzt noch Durch „Neustart“ übernommen werden !

Bild
Damit sind die grundlegenden Einstellungen am Webserver abgeschlossen.
Wer möchte, kann noch in den vielen anderen Menüs „schmökern“ und die eine oder andere Einstellung anpassen, unbedingt erforderlich ist das aber nicht.

Der Server funktioniert jetzt, einen Test könnt ihr durch Aufruf von http://127.0.0.1 machen, es sollte die korrekte Homepage angezeigt werden.
Auch Aufrufe über http://192.168.178.201 (bzw. die private IP, die wir dem PC anfangs gegeben haben) und http://MeinDynDnsName.dyndns.org sollten ab jetzt korrekt funktionieren.

Die grundlegende Einrichtung des Rechners als FTP- und HTTP-Server ist somit abgeschlossen und er kann mit diesen Einstellungen in Betrieb gehen.

Jetzt fehlen nur noch einige optionale Erweiterungen, zu denen wir im nächsten Schritt der Beschreibung kommen.
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Schritt 9: Synchronisation der Solarlog-Homepage auf dem eigenen Server mit der „alten“ Seite auf solarlog-home.de
Nach unserem Umzug mit dem SolarLog kommen jetzt alle Daten auf unserem Heimserver an und unsere Seite wird wegen der geringen Netzbelastung immer mit korrekten Daten und im Vergleich zum Aufruf der alten Seite bei solarlog-home.de mit „atemberaubender“ Geschwindigkeit aufgebaut (es sei denn, ihr habt eine sehr langsame Internetverbindung).

Um die Daten bei solarlog-home aber auch auf dem neuesten Stand zu halten, könntet ihr ja die auf Eurer Homepage täglich geänderten Dateien jeden Abend von Hand nach solarlog-home kopieren.
….oder das automatisch durch eine weiter Software erledigen lassen :D !

Ich habe nach einer solchen Software recht lange gesucht. Es gibt zwar einige Programme zum Synchronisieren von FTP-Verzeichnissen, aber entweder sind diese nicht kostenlos, funktionieren für unsere Anwendung nicht richtig oder sind mit Funktionen überfrachtet, die nicht gebraucht werden.
Schließlich habe ich dann das einfach zu bedienende Programm „FTP-Watchdog“ gefunden.
Ihr könnt es Euch hier http://www.toolsandmore.de/Central/Prod ... -Watchdog/ herunterladen.

Die Einstellungen, die an diesem Programm vorgenommen werden müssen, sind sehr einfach, für unseren Zweck aber völlig ausreichend !

Bild

Nach der Installation füllt ihr das Fenster nach dem Schema wie oben im Bild angegeben aus, dann ist das Programm auch schon einsatzbereit.
Hier noch eine kurze Ausfüllhilfe:

Name des FTP-Servers: hier den Namen des Servers bei solarlog-home angeben, auf dem sich Eure ehemalige SL-Seite befindet.
FTP-Benutzername: Eure Benutzername bei solarlog-home
FTP-Passwort: Euer Passwort bei solarlog-home
Lokales Verzeichnis: Das Verzeichnis, auf dem sich auf Eurem FTP-Server die SL-Homepage befindet und in das der SolarLog seine Daten per FTP kopiert
Binärdateitypen: wie oben im Bild „.csv“ „.js“ und „.dat“ eintragen
Zu ignorierende ..: Damit nicht die temporären Dateien, die der SolarLog erzeugt, mitkopiert werden, wird hier „.part“ eingetragen
Die Checkboxen sind wie gezeigt zu aktivieren/deaktivieren.
Das Upload-Intervall bitte aus Rücksicht auf den ja ohnehin schon überlasteten Server größer als 5 Minuten wählen. Der SolarLog kopiert alle 5 Minuten seine Dateien auf Euren Server. Wenn ihr mit diesen Daten den solarlog-home-Server alle 10 oder 15 Minuten updated ist das völlig ausreichend.
Einen kleineren Wert als 5 Minuten zu wählen macht überhaupt keinen Sinn weil ja die SL-Daten im 5-Minuten-Takt ankommen.

FTP-Watchdog wartet jetzt im Hintergrund die eingestellte Zeit ab. Anschließend schaut das Programm, ob im lokalen Verzeichnis Daten geändert wurden und kopiert diese dann per FTP auf solarlog-home.de .
Anhand der Protokolle dieses Programmes kann man später sehen, dass dieser Kopiervorgang ziemlich oft fehlschlägt weil der Zielserver nicht reagiert.

Einen kleinen Nachteil des Programmes möchte ich hier nicht verschweigen:
Wenn das Kopieren einer Datei fehlgeschlagen ist, wird der Kopiervorgang nicht automatisch wiederholt.
Für die Daten, die vom SolarLog im 5-Minuten-Takt erzeugt werden, ist das nicht weiter kritisch.
Der SolarLog kopiert aber abends kurz nach dem Ausschalten der WR und morgens kurz nach dem Aufwachen der WR eine ganze Reihe von Dateien, die nur einmal täglich kopiert werden. Wenn bei diesen der abendliche und der morgendliche Kopiervorgang fehlschlägt, ist solarlog-home.de den ganzen Tag nicht auf dem neuesten Stand.
Dazu möchte ich aber anmerken, dass dies sehr selten passiert. Als der SolarLog seine Daten noch nach solarlog-home.de kopierte, gab es ja auch sehr selten Anzeigefehler auf den Seiten.
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