Reinigung PV Module

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Reinigung PV Module

Beitragvon Chris1977 » 15.09.2018, 12:50

Hallo´

Hab vor kurzem die neue PV-Anlage auf dem Dach und wollte mal fragen, wie oft man die PV-Module reinigen muss oder sollte.
Zudem möchte ich fragen, wie man die Module reinigt. Geht das auch mit Hochdruckreiniger, können die Module davon
beschädigt werden?
Oder braucht man spezielle Reinigungsmaschienen dazu mit speziller Reinigungsbürste´?
Was würde so eine Reinigung in der Regel von einem Fachbetrieb kosten?

Gruss
Chris
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Re: Reinigung PV Module

Beitragvon Fritzi1 » 15.09.2018, 13:08

Um Himmels Willen, auf gar keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger.
Ein ordentlicher Regenguss reicht aus, um Staub und Dreck abzuspülen.

Als in diesem Jahr an vielen Tagen alles mit gelben Staub bedeckt und kein Regen in Aussicht war, habe ich die Module mit dem Gartenschlauch, vor dem Haus stehend, ab und an abgespült. Muss aber auch nicht unbedingt sein, bringt kaum mehr an Ertrag.
Das kalkhaltige Wasser tut den Modulen nachhaltig auch nicht besonders gut...
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Re: Reinigung PV Module

Beitragvon Chris1977 » 15.09.2018, 14:31

Okay, ja hab ich fast gedacht, dass der Hochdruckreiniger Schaden auf den Modulen anrichten kann.

Gut, unser Leitungswasser hat zu wenig Kalk. Da muss von der Gemeinde eher Kalk dazugegeben werden.
So eine professsionelle Reinigung kostet sicher auch viel und hat wie du schon schreibst dafür nicht viel mehr Ertrag um die
Kosten für die Reinigung wieder rauszuholen.
Hab in einem Video gehört, dass man destiliertes Wasser nehmen soll. Aber da braucht man ja auch recht viel.
Und wenn man mit einem normalen Lumpen feucht die Module abwischt müsste ja auch gehen.
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Re: Reinigung PV Module

Beitragvon Fritzi1 » 15.09.2018, 14:37

Nö, ich habe nicht geschrieben, dass eine professionelle Reinigung die Kosten nicht reinholt.
Ich sprach von meiner Moduldusche mit dem Gartenschlauch.
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Re: Reinigung PV Module

Beitragvon Dringi » 15.09.2018, 14:51

Chris1977 hat geschrieben:Okay, ja hab ich fast gedacht, dass der Hochdruckreiniger Schaden auf den Modulen anrichten kann.

Gut, unser Leitungswasser hat zu wenig Kalk. Da muss von der Gemeinde eher Kalk dazugegeben werden.
So eine professsionelle Reinigung kostet sicher auch viel und hat wie du schon schreibst dafür nicht viel mehr Ertrag um die
Kosten für die Reinigung wieder rauszuholen.
Hab in einem Video gehört, dass man destiliertes Wasser nehmen soll. Aber da braucht man ja auch recht viel.
Und wenn man mit einem normalen Lumpen feucht die Module abwischt müsste ja auch gehen.


Ich denke, dass Du Dir zuviele Gedanken machst. Ich würde schlicht überhaupt nichts machen, wenn ich keine Probleme sehe.
Überwache die Anlage, dann bemerkst Du Ertragsverluste. Wenn die über mehere Monate anhalten, dann kann man beginnen sich Gedanken zu machen.
Meine Ost-Westanlage hat 20kWp. Der Westteil mit 10kWp steht absolut frei. Da ist Verschmutzung auch nach 6 Jahren absolut kein Thema. Ich käme nie auf die Idee selber was zu mahen.
Meine Ost-Seite hingegen war nach 5 Jahren so verschmutzt, dass ich irgendwas zw. 10 und 15% Ertragsverlust letztes Jahr hatte.Grund waren die nahe (Nadel)-Bäume des Nachbarn und dadurch Moos und Dreckanhaftungen aufgrund von Harz-Ablagerungen auf den Modulen. So einen Dreck hättest Du niemals einem Lumpen und Wasser abgebommen.
Eine professionelle Reingung kostete 240 Euro netto. Auf den zu erwartenden und sich erhöhenden Minderertrag lohnt sich das auf die nächsten 4 bis 5 Jahre bombe.

Fazit: Lass den Firlefanz mit dem Putzlumpen. Es bringt nicht, weil es entweder unnötig ist oder die Verschmutzung eh zu stark ist.
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