Laderegler für 42V Module

Alles über Photovoltaik Module...

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon Leonda » 19.05.2018, 20:46

Gut also dann werd ich versuchen, den Wechselrichter in die 3000W/6000W-Version des selben umtauschen zu lassen.
Ich hab an dem 1500W/3000W das ich im Moment noch hab schon einen 2000W Staubsauger, einen 1800W Föhn und nen 2300W Wasserkocher dran gehabt... Die ersten beiden gingen, jedoch nicht auf voller Stufe. Den Kocher hat er nicht geschafft.
Ich denke, bei der 3000W-Version sollte er alles schaffen, auch den Hochdruckreiniger. Werde ich ja dann sehen.

Die Solarmodule sind installiert. Da ich in den örtlichen Geschäften wie Conrad und Baumärkten nirgendwo RC3-Stecker gefunden hab, hab ich das ganze mit Lüsterklemmen und Dosen drum gelöst.
Batterie läd, scheint alles in Ordnung zu sein.

Was für einen Kabeldurchschnitt wähle ich eigentlich für eine Verbindung von Batterie zu Wechselrichter? Ich komme bei 6000W Spitzenleistung und 12V auf 500A... Und laut meiner Tabelle bei 1 Ader sollte das Kabel dann 240mm haben. Das kommt mir ein wenig überdimensioniert vor, ich will ja kein Unterseekabel verlegen...
Benutzeravatar
Leonda
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 13
Registriert: 13.05.2018, 20:37
Info: Interessent

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon scauter2008 » 19.05.2018, 21:33

Hallo.
Die Spitzenleistung ist uninteressant für das Kabel, dies ist nur ein paar ms lang für Anlaufströme.
Das Kupferkabel kann wärme speichern, es dauert also sehr lange bis er mal heiß wird.

3000W Dauerleistung + 20%Verluste / 12V = 300A.
Brauchst du die 3000W Dauerleistung überhaupt, der HDR hat ja nur 1,2kW Dauerleistung.
Würde da 50-70mm² und eine 160A NH/KFZ Sicherung nehmen.
Die 2kW müssten doch ausreichend sein, mehr gibt dein Akku/PV eh nicht her.


Föhn und Wasserkocher sind keine Induktiven lasten, das ist kein Problem.
Das ein 2,3kW Gerät an einen 1,5kW Wechselrichter nicht läuft sollte klar sein, da schaltet sofort die Überstromeinrichtung sein.
Staubsauger ist eine Induktive Last, wenn der schon nicht vernünftig funktioniert dann wird der HDR wahrscheinlich erst recht nicht Anlaufen.

Ist das der Wechselrichter
https://www.ebay.de/itm/3000W-1500W-Wat ... 2752195984


Selbst die 1800w Tischkreissäge läuft wenn man vor dem einschalten das Sägeblatt leicht andreht.
https://www.autobatterienbilliger.de/Re ... V-zu-230-V

Hab an meinen SI408 auch schon eine 4PS Kreissäge (2Phasen/Kondensatomrotor) dran, nebenbei auch noch das Haus weiter versorgt da müssten so 300-400W drauf gewesen sein.
Das Sägeblatt drehte erst für ein paar Sekunden langsam und dann fuhr sie normal hoch.
Hatte auch mal ein 0815 Leistungsmessgerät dran.
Einschaltstrom wahren um die 30-40A, auf dem wert hat der Wechselrichter wohl begrenzt.
Leerlauf um 600W und unter last 1,6-2,6kW.
Insel mit Netzumschaltung
~10kWp
PZS 48V 420Ah
4kW Wechselrichter
scauter2008
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 271
Registriert: 29.05.2017, 21:22
Wohnort: Plößberg
PV-Anlage [kWp]: 10
Speicher [kWh]: 8
Info: Betreiber

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon Leonda » 19.05.2018, 22:12

Ja das ist der mit 1500W, den hab ich im Moment und will den gegen den 3000W umtauschen.
Der Staubsauger hat ja funktioniert, nur nicht auf höchster Stufe. Da er auf höchster Stufe 2000W frisst, ist das auch klar.
Mein HDR (noch nicht gekauft) benötigt 1300W. Der dürfte funktionieren, hoffe ich. Ich wollte jetzt nur nochmal auf nen größeren Wechselrichter aufrüsten, damit alles anständig läuft. Ich meine, ich werde die 3000W bestimmt selten brauchen. Aber wenn doch, hab ich sie... Dementsprechend soll natürlich auch der Kabelquerschnitt groß genug gewählt sein.

Also dann nehm ich einfach ein 0815 Kabel mit 10mm Durchmesser oder doch lieber ein bissl größer?

Und bzgl. der 160A Sicherung...
Braucht man da nen Sicherungshalter für, der wieder ein Vermögen kostet oder kann man das irgendwie verlöten?
Benutzeravatar
Leonda
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 13
Registriert: 13.05.2018, 20:37
Info: Interessent

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon Leonda » 20.05.2018, 18:34

Die Batterie ist komischerweise noch immer nicht voll...
Der Laderegler blinkt schnell, d.h. die Batterie muss noch unter 80% haben.
Die Batterie ist warm und blubbert vor sich hin.
Der Laderegler ist ganz leicht warm.
Eigentlich war die Batterie schon beim Anschluss fast voll, hat mich da schon gewundert dass die auf 'bulk charge' geladen wurde.
Woran kann das liegen?
Benutzeravatar
Leonda
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 13
Registriert: 13.05.2018, 20:37
Info: Interessent

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon Leonda » 21.05.2018, 18:27

Und nochmal ein Update...

Die Batterie hat so stark geblubbert und der Laderegler wurde so heiß, dass ich alles getrennt hab.
Ich habs mal neu angeschlossen (erst Last, dann Batterie und dann PV), das hat nichts gebracht.

Ich hab leider kein Voltmeter, nur das LCD-Voltmeter das ich am Schaltkasten verbaut hab. Dieses ist direkt mit der Batterie verbunden und zeigt beim laden ca. 17V an. Wenn PV getrennt ist, zeigts 13,2V an und sinkt dann langsam auf 12,7V.
Als ich das gesehen hab, hab ich erstmal keine weiteren Versuche gewagt, denn ich hab gehört so eine AGM-Batterie kann bei Überladung über 14V auch explodieren. Dann hätte ich ja jetzt schonmal glück gehabt.

Neues Multimeter/Voltmeter ist bereits bestellt.

Ich verstehe die ganze Sache halt nicht.
Woran könnte das liegen?
Hat das Victron 100/15 evtl. die 12V-Spannung nicht erkannt?
Ist die PV-Leistung vllt. zu hoch für das 100/15?
Benutzeravatar
Leonda
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 13
Registriert: 13.05.2018, 20:37
Info: Interessent

Re: Laderegler für 42V Module

Beitragvon Leonda » 05.06.2018, 22:27

Hauptsache, ich mach hier nicht zu viele Doppelposts, ne?

Ich hab den Solarladeregler zurück geschickt und einen "Victron SmartSolar MPPT 100/15" gekauft. Der hat Bluetooth und ich kann per App drauf zugreifen. Find ich sehr praktisch.

Im Anhang mal zwei Screenshots.

Frage 1. Ist die Ladekonfiguration in Ordnung? Mit kommen die Werte ein bissl hoch vor.

Frage 2. Die Batterien werden nachts wohl auf bis zu 11.64V entladen. Ich hatte letztens etwas davon gelesen, dass man AGM-Batterien nur max. bis 12,1V entladen soll... Ist das also dauerhaft sehr schädlich?
BTW mittlerweile laufen zwei der "95AH Banner Running Bull AGM" parallel, also hab ich theoretisch 190AH.
Dateianhänge
Screenshot_20180603-204556[1].jpg
Screenshot_20180605-202116[1].jpg
Benutzeravatar
Leonda
Öfters hier
Öfters hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 13
Registriert: 13.05.2018, 20:37
Info: Interessent

Vorherige

Zurück zu PV-Module



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste