Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

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Re: Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

Beitragvon Mawerless » 27.08.2017, 08:43

Wenn man ein bisschen stöbert, findet man doch einiges zum Brandverhalten der Module.
Die Glas/Glas-Module schneiden in Punkto Brennbarkeit wesentlich besser ab, als die Module mit Folie.

Dann werde ich wohl noch einmal zum Bauamt flitzen und versuchen, eine Genehmigung zu bekommen.
Wenn es nicht fruchtet, war meine Idee, mich mit einem Brandsachverständigen zusammenzusetzen.
Wenn da auch nichts bei rauskommt, wird's eng mit der Machbarkeit.

https://www.irbnet.de/daten/kbf/kbf_d_F_2897.pdf

https://books.google.de/books?id=-N-HI5 ... ik&f=false
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Re: Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

Beitragvon doppeldecker1678 » 25.05.2018, 13:51

Möchte diesen Thread nochmal ausgraben, da mich das Thema auch aktuell beschäftigt.

Die Anlage kan zwar in jedem Fall gebaut werden, aber 32 Module wäre besser als 21.

Hat irgendjemand mal eine schlüssige Einordnung der PV-Module als "nicht brennbar" gefunden?

Gruß
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Re: Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

Beitragvon P.Voltologe » 25.05.2018, 14:05

doppeldecker1678 hat geschrieben:Möchte diesen Thread nochmal ausgraben, .....


Hat irgendjemand mal eine schlüssige Einordnung der PV-Module als "nicht brennbar" gefunden?

Gruß
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Diese "schlüssige Einordnung" kann es nicht geben, solange Kunststoffe eingesetzt werden, die nur durch Additive den Flammpunkt künstlich erhöhen, aber nicht intrinsisch sicher sind. Sobald mehr als 400°C erreicht werden kann man davon ausgehen, dass sich Kohlenstoffgase ergeben werden, die brennbar sind und zusätzlich die Masse als Brandlast dient.
Glas-Glas mit externen Silikonkabeln würde vermutlich als Baustoff mit Brandschutzklasse B1 durchgehen können.
Normal ist alles mit Kunststoff der Brandschutzklasse B2 zuzuordnen.
Siehe: https://photovoltaiksolarstrom.com/phot ... andschutz/
Grüße
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Re: Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

Beitragvon doppeldecker1678 » 25.05.2018, 14:11

Danke Voltologe, über den Link war ich auch schon gefallen...

Ich denke, dass es in der Praxis kein Problem wäre bis an die Grundstückgrenze bzw. Gebäudegrenze heran zu bauen, da ja dann beim Nachbarn wieder der Betondachstein schlimmeres verhindern würde. Es ist eine rein formale Einschränkung, weil die regelsetzenden Gremien kein Interesse für eine ordentliche Dachausnutzung haben, eher das Gegenteil.

Gruß
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Re: Brandklassifizierung Photovoltaikmodule

Beitragvon P.Voltologe » 25.05.2018, 14:20

doppeldecker1678 hat geschrieben:Danke Voltologe, über den Link war ich auch schon gefallen...

Ich denke, dass es in der Praxis kein Problem wäre bis an die Grundstückgrenze bzw. Gebäudegrenze heran zu bauen, da ja dann beim Nachbarn wieder der Betondachstein schlimmeres verhindern würde. Es ist eine rein formale Einschränkung, weil die regelsetzenden Gremien kein Interesse für eine ordentliche Dachausnutzung haben, eher das Gegenteil.

Gruß
DD

Nun das mit den 1,25 m Abstand (hier der Module) zu Brandabschnittsgrenzen ist bereits in der Vor-PV-Ära gesetzt gewesen, bei reinen elektrischen und bautechnischen Anlagen.
Aber der Vortrag vom Ralf Haselhuhn (DGS) beim TüV-Workshop kann da eventuell etwas mehr erläutern:
http://www.pv-brandsicherheit.de/filead ... nlagen.pdf
Grüße
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