Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

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Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

Beitragvon Ritti » 10.09.2018, 15:22

Hallo zusammen,

wir betreiben eine größere Anlage mit Yingli YL240P-29b Modulen aus dem Jahr 2012. Die Anlage funktioniert nach wie vor gut nur erkennen wir immer mehr optische Mängel an den Modulen und sind skeptisch ob das auch in Zukunft nur optische Mängel bleiben. Die Anzahl der Module mit den optischen Mängeln steigt auch stetig.

Problem 1: teilweise vergilbte Rückfolie

siehe Bild

laut Yingli unbedenklich

Problem 2: die Lötstreifen die sich durch die Wafer gehen scheinen teilweise zu oxidieren

siehe Bild

Bisher konnten wir keinen größeren Leistungsnachlass oder eine Erwärmung der betreffenden Stelle erkennen.

Hat jemand ähnliche Beobachtungen bei seinen Yingli Modulen und kann uns evtl. sagen wie sich dass dann weiter entwickelt?

Oder wie geht man in so einem Fall am schlausten vor ?

Wenn es nur Schönheitsfehler sind ist uns das egal - wenn sich da aber ein schleichender Defekt anbahnt wollen wir natürlich rechtzeitig reagieren.
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Yinglimodul mit dunkler EVA1 (2).jpg
IMG_4934.JPG
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Re: Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

Beitragvon kalle bond » 10.09.2018, 15:50

Schau dir bitte mal die Garantiebedingungen von Yingli an.
Steht da etwas zu Verfärbungen etc?
Und das die von der Garantie ausgenommen sind?
Das schnelle Vergilben der Rückseitenfolie zeigt, dass hier nicht die besten Materialien verbaut wurden.
Wenn das jedoch in der Garantie ausgeschlossen ist, hast du nur eine Chance auf Garantieleistungen im Rahmen der eingeschränkten Leistungsgarantie. Dazu müßte aber erst Mal ein Leistungsabfall der Module nachgewiesen werden.
Allein durch das Vergilben der Folie und die Bändchenkorrosion muß der jetzt noch nicht zwangsläufig eintreten oder nicht wesentlich sein. Von daher gesehen wird Yingli sicher Ansprüche zurückweisen.
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Re: Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

Beitragvon christopher » 10.09.2018, 21:09

Ich habe im Dezember 2008 164 Stück Yingli YL 180 verbaut bzw. verbauen lassen.
Die 30 kWp Anlage ist auf einemn gepachteten Dach und ich schau nur etwa einmal im Jahr vorbei.
Die Ertragskontrolle läuft natürlich engmaschig, i. d. R. meistens täglich.

Bei meinem letzten Besuch vor ein paar Wochen sind mir auch die gelben Streifen zwischen den Zellen aufgefallen.
Ursache ist wahrscheinlich wie oben gesagt, ein Vergilben der Rückseitenfolie (evtl. Materialfehler).
Du bist alo kein Einzelfall !

Ertragseinbußen habe ich nicht festgestellt. Zumindest sind die Erträge heuer aufgrund des Wetters spitzenmäßig.
Da es (bislang) nur eine optische Beeinträchtigung ist, kann wohl nicht von einem Garantiefall ausgegangen werden.
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Re: Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

Beitragvon Boelckmoeller3 » 10.09.2018, 21:43

Seit ihr sicher dass es die Rückseitenfolie ist ? Wir hatten mal beginnendes Browning, allerdings waren das keine Yinglis. Sah aber auch so aus.Da muss man schon sehr genau schauen und vergleichen ob eine leichter Braunton nicht auch über den Zellen liegt.Dann ist es die Einbettungsschicht.
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Re: Auffäligkeiten Yingli YL240P-29b

Beitragvon kalle bond » 10.09.2018, 23:49

Boelckmoeller3 hat geschrieben:Seit ihr sicher dass es die Rückseitenfolie ist ? Wir hatten mal beginnendes Browning, allerdings waren das keine Yinglis. Sah aber auch so aus.Da muss man schon sehr genau schauen und vergleichen ob eine leichter Braunton nicht auch über den Zellen liegt.Dann ist es die Einbettungsschicht.


Die EVA Folie befindet sich vor und hinter den Zellen.
Wenn die Zellen scheinbar braun aussehen, ist es eine Verfärbung der EVA Folie.
Die gelbe Verfärbung ist typisch für die Tedlar Folie.
Da die EVA komplett durchsichtig ist, siehst du die Verfärbung der Tedlar Folie.
Typischerweise nur von vorn, da hier das Sonnenlicht einwirkt.
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