Wechselrichter an batterie betreiben.

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon Tommmi » 13.05.2018, 19:55

In der Klasse fängt es aber erst an überhaupt Sinn zu machen.
Bei dem kleinen Spielkram wird sich ein Wechselrichter oder eine Batterie niemals bezahlt machen, vorher ist was kaputt.
Wenn man das im Spieltrieb mit 100W betreibt dann lebt man wahrscheinlich nicht lang genug bis sich das bezahlt macht :)
Ich mußte auch schon hochrechnen wann meine Batterie mit 2500€ sich bezahlt hat, jährlich produziert Sie ca3000kwh für den Eigenverbrauch.
Nun sind es im Laufe der Jahre viele Wechselrichter die mal gekauft wurden und noch in der Ecke lagen, aber einige habe ich im Dauerlauf an der Batterie schon gekillt. Komischerweise ist der einzige der hält ein von mir modifizierter Chinesen Wechselrichter, vermeintliche Markenteile sind alle aufgebrannt.
Unter den aufgebrannten sind zum Beispiel Schüco, Enecsys, AE-Conversion, SMA und auch weniger bekannte Teile.
Sind halt nicht auf Batterie Betrieb ausgelegt und wenn die Stundenlang auf Höchstleistung rennen überleben die das nicht so lange.
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon iot » 13.05.2018, 21:40

Was Sinn macht und was nicht, definiert jeder für sich selbt.
Es muss sich auch nicht immer "rechnen", schon gar nicht, wenn die Umwelt geschont wird.

Der Sun2Grid macht einen gut durchdachten und vor allem soliden Eindruck und ich bin mir sicher, dass diese absurden Eigenverbräuche der Taiwan-Inverter dort nicht vorhanden sind. Solarelektrix machte schon früher durch gute Geräte auf sich aufmerksam.

Gerade wenn es um geringe Leistungen geht, würde ich das Geld eher dort als als bei so einem "Grünling" ausgeben. Das wandelt sich erst, wenn man mit >3kW PV arbeitet.

Neben den Eigenverbräuchen sind mir bei der intensiven Recherche letztes Jahr noch folgende Cons bei den "Grünlingen" aufgefallen:
* nur für 48V-Systeme
* Li-Abschaltspannungen teilweise nicht im nötigen Spannungsbereich
* Softwareprobleme (manchmal wie try & error)

Ach ja - der Eigenverbrauch war 60W für nichts tun.
Sobald etwas im "Grünling" gearbeitet wird, ging das auf 100W hoch. An die 2,4kWh Verlust/Tag (Angabe eines users, der es gemessen hatte) kann ich mich noch gut erinnern, denn das entsprach ca. 50% meiner damaligen 600W Anlage. Das war das Ausschlusskriterium schlechthin.

Auch einstein0 hat den "Grünling" modifiziert und ein separates, effizientes Netzteil für die Akkuerhaltungsladung installiert. Er nutzte das Gerät als USV und nicht wie die meisten als echten Speicher mit täglicher Be- und Entladung.
Ich fände es gut, wenn so etwas Wichtiges nicht einfach unter den Tisch fiele.

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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon einstein0 » 13.05.2018, 22:26

iot hat geschrieben:Was Sinn macht und was nicht, definiert jeder für sich selbt.
Auch einstein0 hat den "Grünling" modifiziert und ein separates, effizientes Netzteil für die Akkuerhaltungsladung installiert. Er nutzte das Gerät als USV und nicht wie die meisten als echten Speicher mit täglicher Be- und Entladung.
Ich fände es gut, wenn so etwas Wichtiges nicht einfach unter den Tisch fiele.
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Fast richtig.
Deshalb habe ich ja auch meinen Thread publiziert. Für Spieltechnik bin ich nicht zu haben.
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon iot » 14.05.2018, 00:35

einstein0 hat geschrieben:Fast richtig.
Deshalb habe ich ja auch meinen Thread publiziert. Für Spieltechnik bin ich nicht zu haben.
einstein0

Dein Fachwissen in Ehren, aber auch Du legst nicht fest, ab welcher PV-Größe etwas als "Spielzeug" gilt. Und unpassende Hardware zu empfehlen, ist Neueinsteigern gegenüber nicht fair.
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ps
Solar Elektrix gefällt mir sehr, nachdem ich die aktuelle Produktpalette gesichtet habe.
Und bei einigen Geräten gibt es sogar Stromlaufpläne. Wenn da mal ein Relais oder eine andere Komponente ausfällt, kann das damit jeder halbwegs Begabte reparieren. Das nenne ich mal NACHHALTIG. Da können sich 99% der Alternativhersteller eine Scheibe abschneiden.
Schon allein so etwas rechtfertigt auskömmliche Preise, denn hier wird sicher in DE entwickelt und gefertigt. Das ist nunmal etwas teurer als in CN oder Taiwan. Überteuert ist das m.E. keinesfalls.
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon Tommmi » 14.05.2018, 07:42

Die Jungs von Solar Elektrix kenne ich persönlich, waren beide schon öfter bei mir und haben auch Steuerungen zu mir gebracht.
Der Easyheater läuft hier schon 3 Jahre, durch direkten Kontakt konnte ich auch besser Softwareanpassungen an den Steuerungen mit denen besprechen und durchführen. Ich finde die Sachen von denen auch Klasse auch wenn Sie nicht immer billig sind. Aber was gut funktioniert darf ruhig kosten.
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon einstein0 » 14.05.2018, 07:51

iot hat geschrieben:
einstein0 hat geschrieben:Fast richtig.
Deshalb habe ich ja auch meinen Thread publiziert. Für Spieltechnik bin ich nicht zu haben.
einstein0

Dein Fachwissen in Ehren, aber auch Du legst nicht fest, ab welcher PV-Größe etwas als "Spielzeug" gilt. Und unpassende Hardware zu empfehlen, ist Neueinsteigern gegenüber nicht fair.
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Hallo!?
M.W. hatten sich weder der TS, noch andere explizit auf bestimmte Leistungen festgelegt, doch es wurden komplizierte Vorschläge erteilt mit DC/DC-Wandlern etc...
Ich empfehle niemandem unpassende HW, sondern habe lediglich einen Link publiziert, über Hybriden,
welche alles von Haus aus können und offenbar nicht allen bekannt sind. Was die User damit machen ist ihre Sache!
Aber ja, ich habe meinen Infini nun 3 J erfolgreich in Betrieb, er macht was er soll und ich kann ihn empfehlen!
Achja, ich definiere Anlagen < 2 kWp als Spielzeug und < 10 kWp lohnt sich eine Eigenverbrauchsteuerung nicht.
Da ich generell Speicher nicht unterstütze, werde ich mich hier dazu nicht mehr äussern!
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon iot » 14.05.2018, 10:29

einstein0 hat geschrieben:...
Achja, ich definiere Anlagen < 2 kWp als Spielzeug und < 10 kWp lohnt sich eine Eigenverbrauchsteuerung nicht.
Da ich generell Speicher nicht unterstütze, werde ich mich hier dazu nicht mehr äussern!
...

Moin, moin,
wenn Du das in Deine Signatur schreiben würdest, wüssten alle gleich Bescheid und könnten sofort mit ihrem individuellen Anwendungsfall abgleichen. Das wäre sehr hilfreich!
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon iot » 14.05.2018, 10:44

Tommmi hat geschrieben:Die Jungs von Solar Elektrix kenne ich persönlich, waren beide schon öfter bei mir und haben auch Steuerungen zu mir gebracht.
Der Easyheater läuft hier schon 3 Jahre, durch direkten Kontakt konnte ich auch besser Softwareanpassungen an den Steuerungen mit denen besprechen und durchführen. Ich finde die Sachen von denen auch Klasse auch wenn Sie nicht immer billig sind. Aber was gut funktioniert darf ruhig kosten.

Servus,
also die Geräte sind m.E. für sehr viele Betreiber von Kleinanlagen interessant. "Grundlast X", "Home2,4/4,8" und der neue "Home 2" sind für Mieter mit Balkonanlage, Leute mit beschränkten Platzverhältnissen oder Gartenbetreiber absolut zielführend entwickelte Produkte.

Das Einzige, was mir persönlich noch nicht optimal gefällt, ist die Beschränkung auf einen EVU-Zählertyp. Ich werde mal nachfragen, ob da auch Alternativzähler möglich sind.

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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon Tommmi » 14.05.2018, 10:48

Wenn Du den vorgesehenen Platz für einen Lesekopf oben auf dem Zähler hast geht es. Zur Verbindung wird normales Netzwerkkabel genommen die 5V Versorgungsspannung kommen vom Endgerät.
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Re: Wechselrichter an batterie betreiben.

Beitragvon stromdachs » 14.05.2018, 12:12

iot hat geschrieben:Es muss sich auch nicht immer "rechnen", schon gar nicht, wenn die Umwelt geschont wird.

Hört mir bloß auf mit "Umwelt" schonen!
Die "Gesetzgeber sollten zu allererst unsere Nerven schonen! Schaut euch das Bürokratiemonster (genannt EEG) mal an. Das ist der reinste Datenterror!
Die interessiert "Umwelt" überhaupt nicht! Das ist eine Anleitung zum "Nichtstun"!
Die Sonne ist wieder mal nur für die "Großen" da! Es ist wie immer z.k.!
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