Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generator

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon ripper1199 » 30.10.2018, 19:09

Ich würde nichts sagen, und Dir damit zustimmen, wenn sicher wäre das Geld keine Rolle spielt und nahe 100% Autarkie angepeilt wäre.
Was ich bisher gelesen habe, hat sich die Sache ein wenig verselbsständigt,. Er wollte doch eigentlich nur Bier und Fernsehen, im Ende soll der Ärmste auch noch Tee und Kaffee saufen, gleichzeitig Rasenmähen. Mit ich wohne da, ist sicher gemeint ich bin 3 Wochen im Urlaub woanders, ich arbeite tagsüber und verbrauche keinen Strom, jedes dritte Wochenende bin ich bei irgendeiner Vereinstätigkeit eingespannt und auch nicht da, immer wenns regnet sitz ich lieber zu Hause auf der Couch nachdem ich morgens mal 10 Minuten nach dem rechten geschaut habe. Und damit entspannt sich die Sache schon ganz erheblich. Auch will er anscheinend untaugliche Batterien verwenden, ich vermute aus Kostengründen. Autarkie interessiert ihn auch nicht weiter, Generatorbetrieb ist eh vorgesehen. An einem schönen Sommertag kommt er mit seriellen 60 Zellern 600Wp und einem 100/20 Regler hin. Ich höre von der Problematik, aber ich war immer deutlich über dem einen benötigten Volt MPPT Spannung entfernt bei Parallelschaltung und kann es nicht nachvollziehen. Rekord 2,08 kWh aus 1 kWp. Mit 75 /15 Regler. Mehr kann ich nicht verbrauchen( Float wurde erreicht) MPPT kommt ja auch erst bei schlechtem Wetter zum tragen und da ist man eh wieder weit weg vom gewünschten Ertrag. Ich würde mich zuerst für eine Spannung entscheiden und dann dabei bleiben den Fernseher über einen 24 oder 48 375 Phoenix betreiben und vom gesparten Geld einen Engel Kompressor holen. Tatsächlich habe ich ab 42 Zoll einen Sprung im Stromverbrauch festgestellt. Der 40 Zoll LED ist damit eine gute Wahl. Wenn direkt zukunftssicher dann zum spielen mit den vorhandenen Batterien48 V aufbauen und 2 vorhalten für wenn eine aufgibt, tun sie ja statistisch eh. Die Balancer kosten je 25 Eur ( aus China noch billiger), es gibt auch den HA02 für nen Fuffi der ist direkt für 48 V. Mit diesen kaschiert und erhält man für kleines Geld die Unzulänglichkeit des Akkupaketes. Die wo es am meisten blinkt wird ersetzt. Für Fernsehen schauen werden die es wahrscheinlich sogar ne Weile tun. Etwa 4 A bei 24 V, 2A bei 48 V. Zum Generator kann ich nicht viel sagen, irgendwann springt er dann halt immer öfter an und dann kann man sich ja umschauen. Ladegerät einzeln kaufen weil billiger und passender. Vctron oder Fraron hat da das passende. In den Multis ist ja ein eher grosses Ladegerät drin und man bezahlt extra fürs Kombigerät. Wenn jetzt noch Geld und Lust besteht, packt man soviele Panele wie man kann aufs Dach und erhöht die Zeit zwischen dem anspringen in der Schlechtwetterzeit. Würde dann auch keinen Aufriss mit Ständern machen. Ich bin eher Spätaufsteher daher mehr Richtung Westen für möglichst viel am Abend. Hab auf Polykristallin geachtet wegen anscheinend höherer Ausbeute bei diffusem Licht. Wieder bei blauem Himmel hat man eh genug. 2kWp oder 8 Panele ist für mich der Punkt wo es unwirtschaftlich wurde und wo dann der Generator her muss bei vergleichbarem Einsatz. Im Schneetreiben oder am 2. Nebeligen Tag in Folge ist dann halt Schluss, muss man sich ausser beim Aufbau mit völlig unwirtschaftlicher Überkapazität mit arrangieren, bei Schneetreiben sogar mit der. Ich habe im letzten Winter vielleicht 10 Liter Benzin verstromt. Dieses Jahr nochmal 600 Eur in Panele "investiert" und nur der Idealismus der mich abhält das Ding im Moment anzumachen. Reinholen tue ich das Geld nicht wieder und allzuviel Autarkie hab ich gefühlt bisher nicht gewonnen. Was ich als nächstes für Batterien nehme ist noch nicht raus, bei dem Benzinpreis ist alles über geschenkt unwirtschaftlich.
Je nach Reichtum und Solaraffinität sind unsere beiden Vorschläge wohl die beiden Extrempunkte wo man sich seine goldene Mitte raussuchen kann. War auch nicht als Angriff oder so gemeint. Die Richtung schien mir nur sehr stark Richtung eingeschränkte Perfektion zu gehen, die vielleicht nicht nötig ist...
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon pezibaer » 30.10.2018, 19:40

ripper1199 hat geschrieben:.
Was ich bisher gelesen habe, hat sich die Sache ein wenig verselbsständigt,.


das hat er aber selber angekurbelt durch die Winter und Heizungssache.

für ne Sommeranlage kaffee Kühlschrank und licht reicht schon immer 2 60zeller 230Ah/24V und ein 1200er phönix.. Wenns mehr is 4 Module und man verdoppelt speicher bei bedarf auf 400-500ah

für gelegentlich Winter nimmst dann halt einen 1600er Multiplus mit Generator
Zuletzt geändert von pezibaer am 30.10.2018, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon schlossschenke » 30.10.2018, 20:00

ripper1199 hat geschrieben:An einem schönen Sommertag kommt er mit seriellen 60 Zellern 600Wp und einem 100/20 Regler hin. Ich höre von der Problematik, aber ich war immer deutlich über dem einen benötigten Volt MPPT Spannung entfernt bei Parallelschaltung und kann es nicht nachvollziehen.

Hi, bei >2kWp an einem extrem unterdimensionierten 20A Regler @24V arbeiten die Panele sowieso oberhalb ihres MPP, deshalb hast du davon nichts gemerkt :wink: . Und bei schlechtem Wetter merkst du davon auch nichts, weil die Modultemperatur niedrig bleibt.

Ich bin eher Spätaufsteher daher mehr Richtung Westen für möglichst viel am Abend.

Die Ausrichtung wäre ja sowieso erstmal hauptsächlich Südwest.

Ladegerät einzeln kaufen weil billiger und passender.

Ist das tatsächlich billiger? Groß soll es schon sein, sonst läuft der Generator ja umso länger.

den Fernseher über einen 24 oder 48 375 Phoenix betreiben und vom gesparten Geld einen Engel Kompressor holen.

Einen kleinen Phoenix zu nehmen hatte ich anfangs ja auch schon vorgeschlagen. Allerdings mag er ja ein Gefrierfach haben und den aktuellen Kühlschrank behalten. Was kostet eine Engel-Box mit Gefrierfach?

Ich gehe im Übrigen ebenfalls davon aus, dass der Fernseher nicht täglich 8 Stunden läuft.

Je nach Reichtum und Solaraffinität sind unsere beiden Vorschläge wohl die beiden Extrempunkte wo man sich seine goldene Mitte raussuchen kann.

Das Extrem für Sparer wäre der PIP2424 :D. Und das Gegenstück dazu ein LiFePO4 Akku-Neukauf mit Victron-System und Qualitätsmodulen.

Ich würde mich zuerst für eine Spannung entscheiden und dann dabei bleiben

Ja, da stimme ich zu.

Wenn direkt zukunftssicher dann zum spielen mit den vorhandenen Batterien 48V aufbauen und 2 vorhalten für wenn eine aufgibt

Auch da spricht nicht wirklich was dagegen. Allerdings würde ich mir in dem Fall die Balancer sparen und 4 48V-Einzelblöcke parallel schalten. Nicht 4 parallele 12V Blöcke in Reihe. Und dann den 150/35 kaufen :P. Ein 100V Regler mit 60-Zellern an einem 48V System macht wirklich keinen Sinn, zumindest nicht an einem MPPT. Man kann jetzt darüber streiten ob es schlimm ist, wenn die Module bei schönem Wetter dann überhalb ihres MPP arbeiten, weil dann meistens sowieso genügend reinkommt, aber grundsätzlich baut man das in Deutschland nicht so.

War auch nicht als Angriff oder so gemeint.

Das habe ich auch nicht so aufgefasst. Jeder darf hier seine Meinung haben. Verschiedene Lösungsansätze sind immer gut :wink:
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon schlossschenke » 30.10.2018, 22:15

Falls das jetzt zu verwirrend war nochmal kurz zusammengefasst: Wenn...

die Anlage dir zu teuer ist und du den Generator sowieso willst, kannst du Geld sparen indem du:
- vorerst nur 4 Module kaufst
- im Falle eines 24V-Systems nur einen 100/30 oder gar 100/20 MPPT nimmst und mit 2x2 verkabelst (24V System)
- über den Multiplus 1200 lädst, wenn die Sonne nicht reicht

etwas mehr Kosten nicht schlimm sind:
- ist mehr PV erstmal wichtiger als ein großer Laderegler, nämlich als Schlechtwetterreserve. insbesondere mit kleinem Akku
- kannst du mit 6 Modulen starten, optional mit 100/50 (24V) oder mit Reserve 150/35 (48V) bzw 150/70 (24V)

der Generator gar nicht laufen soll:
- größere Batterien kaufen oder Verbrauch anpassen
- 9 Module bauen
- ggf. Phoenix statt Multiplus nehmen
- 150/35 für 48V oder 150/70 für 24V nehmen

Ggf. große Verbraucher dazukommen und Geld keine große Rolle spielt:
- auf 48V mit großer Batterie setzen
- über den Multiplus II nachdenken
- einen 150V Regler nehmen
- gleich 9+ Module bauen


Das Problem ist, dass die aktuelle Verbrauchsermittlung auf einer sehr pessimistischen theoretischen Annahme basiert. Falls der durchschnittliche Fernsehkonsum nur bei 4h liegt und/oder Sky-Receiver, Fernseher und Kühlschrank in der Realität viel weniger Strom verbrauchen ist die Anlage so wie von mir vorgeschlagen in der Tat überdimensioniert. Schlimm ist das nicht, zu viel PV hat keine Nachteile und die Module kosten ja auch nicht die Welt. Es kostet aber eben ggf. mehr als nötig, falls tatsächlich keine weiteren Verbraucher mehr dazu kommen. Das ist vermutlich das, was ripper dir mitteilen wollte.
Was bedeutet das nun? Dass eine genaue Planung erst möglich wird, wenn der Fernseher gekauft und der exakte Tagesverbrauch der Geräte durch eine Messung bekannt ist.
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon ripper1199 » 30.10.2018, 23:29

Das Ladegerät geht natürlich wieder von ... bis. Ich würde zum Akkupflegen auf das Solarsystem vertrauen und nur kurz die niedrige Ladung bis zur Ladeendspannung hochjagen und dann das Aggregat wieder ausmachen. Das Aggregat wurde ja auch noch nicht bestimmt daher was mir dazu einfällt: Ein 7 Stufen 50 A Ladegerät kostet teuer und spätestens nach der zweiten Stufe braucht man es in dieser Anwendung nicht mehr. Für das Sub 1 kW (Inverter) Aggregat: MeanWell Pb 600 48 gibt es um 160 Eur 3 stufig 48V 10A. Ein (gebrauchtes) Werkstattladegerät aus dem LKW Bedarf wär auch für die ferne Zukunft mit 1000 Ah gerüstet, für 100 bis 300 Eur. Natürlich absolut unpassend für die vorhandenen Batterien oder ein 48V System. Bringt aber selbst einen 2 kW Generator auf Temperatur. Alternativ Für 230 das MeanWell Pb 1000 48 mit 17 A an 48 V. Ausserdem gibt es schonmal billig Festspannungsnetzteile mit denen man fast schweissen kann für die ungewöhnlichsten Anwendungen im IT Bereich für ein Taschengeld. Für eine Unfall CBR würde ich maximal 500 geben, das meiste verkaufen und dann beginnt der Bastelspass. Heizung wie gewünscht inklusive und doppelt so gross wie alles was das 2kW Aggregat leisten könnte so denn die Leistungsabnahme auch stimmt.

Eine neue Engel hab ich um 500 gefunden. Ich kaufe sowas immer gebraucht. Gibt soviele Leute die sowas für einen Trip in den Süden gekauft haben wie sich hinterher herausstellt. Dort muss man sich entscheiden da 1 Zone. Diese aber 5 bis -18Grad. Das mit dem Gefrierfach habe ich überlesen, 2 Zonen kosten eher gegen 900 die ich direkt gefunden hab. Ökonomisch grenzwertig, aber hey ist ja OPM, immer noch solarfreundlicher, man könnte sich entscheiden ob man die Würstchen langsam über den Tag auftauen lässt bei 5 Grad oder das Bier schneller trinkt bevor es gefriert ;) Ansonsten je nach Solarregler Patt Situation.
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon Rohrby » 31.10.2018, 10:11

Hallo Leute
Vielen Dank für eure vielen Anregungen und Tipps!
Meine Entscheidung ist jetzt gefallen. Ich werde das PV System mit 9 Modulen und Laderegler 150/45 und Wechselrichter Victron Phönix 1200/24 nehmen. Ich werde jetzt den Batteriesatz nutzen und wenn der breit ist geht es zum Schrotti und es kommt was neues her aber ich werde bei den 24V bleiben. Parallel dazu werde ich mir ein Aggregat kaufen und mir ins Gartenhaus Steckdosen installieren wo ich dann, wenn die PV Anlage in die Knie geht, einfach das Aggregat anwerfe und die Verbraucher umstecke.

BTW hier wird von USV und von Gel Gesprochen. "Niemand nimmt bei USV Gel.". also würde mich das wundert wenn es GEL sind. Das sind doch jetzt mal auf verdacht normale VRLA ..Wie fast immer wenn die Leute sagen sie haben Gel, weil alles was wartungsfrei ist wird in der Regel von Laien als GEL bezeichnet

Da hast du ganz recht damit das ich angenommen habe das es Bleigel sind. Ich weiß es nicht!

Das sind die Dinger: https://www.bse-usv-technik.de/Exide-AGM-Bleiakku-Sprinter-P12V600-12V-24Ah-mit-VdS-Zulassung und noch mal die sind nagelneu null ladezyklen. Nur aus der Verpackung genommen.


Aggregat habe ich mir dieses vorgestellt. https://www.ebay.de/itm/LUMAG-Benzin-G8E-Stromaggregat-Generator-Stromerzeuger-Notstromer-8kW-3x230V/263151506120?epid=1817658352&hash=item3d450d52c8:g:sI0AAOSwYmZXHxRo:rk:4:pf:0
Da kann ich auch mal den Elektrovertikutierer dran stecken oder eine Gartenpumpe.
Das Aggregat hat doch eine Fernstart Funktion. Kann man dies nicht nutzen um das Aggregat mit dem Batteriewächter zu starten um das es dann weiter die Verbraucher versorgt und mit dem Rest die Batterien puffert. Dazu würde ich den Multiplus brauchen. Ich habe noch nicht richtig verstanden warum ihr so gegen das Aggregat seid. Ich finde das eine gute Ergänzung zur PV Anlage. Ich habe mir heute mal ein Aggregat von einem bekannten geborgt und dieses in dem separaten Geräteschuppen gezündet. Da hör ich fast gar nix wenn ich auf Terrasse stehe. Das Ding ist mit 104db angegeben. Nur ein Abgasrohr muss ich nach draußen bringen
Zuletzt geändert von Rohrby am 31.10.2018, 10:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon DO5MZ » 31.10.2018, 10:12

Hallo Zusammen,

@ schlossschenke
Zu der strebenden Batterie es waren es um die 32A die in der Batterie verkocht worden sind welche verstorben ist da jede Batterie mit 32A abgesichert ist.

Zurück zum Thema
Zum Kühlen der Getränke ist der Vorschlag von Ripper die bessere Lösung mit der Engel Kompressorkühlbox, sind zwar 500€ für eine MR40 aber die Leistungsaufnahme von 32W wenn der Kompressor lauft ist unschlagbar. Ich hatte über den Sommer eine alte MRFT515 welche 65W braucht an der Anlage mit einem 235W Modul..
Für die anderen Verbraucher wird es wenn es nur der TV ist kommt man mit einem kleinen WR zurecht für mehr Leistung muß das Aggregat herhalten.
Wenn bei mir die Batterie leer gehen sollte schmeiße ich das Aggregat an und lade recht einfach mit einem 120A 13,8V Netzteil von Meanwell auf, bei 7 Batterien sind das um die 17A pro Batterie, bisher nur einmal gebraucht für 3h.

Gruß Markus .
Auf Gartengrundstück 235W Solarmodul SmartSolar 100/20, BMV 700, 625Ah @ 12V
Daten Log mit dem Raspberry Pi Venus Software über 5km 5GHZ Richtfunkstecke mit Ubiquiti LiteBeam ins Internet
https://vrm.victronenergy.com/installat ... e/3cdacaea
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon pezibaer » 31.10.2018, 12:05

Rohrby hat geschrieben:Hallo Leute
Vielen Dank für eure vielen Anregungen und Tipps!
Meine Entscheidung ist jetzt gefallen. Ich werde das PV System mit 9 Modulen und Laderegler 150/45 und Wechselrichter Victron Phönix 1200/24 nehmen.


Also auch wenn deine kleine AGM ladestromtechnisch auf 40A Begrenzt werden mußt.. aber den 150/45 bei 9 Modulen würde ich nicht nehmen.. schlicht und einfach aus dem grund. Du wirst dann sicher mal eine große Batteriebank nehmen .. und dann verlerliest mit dem 45 wirklich recht viel.Was du allerdings später schon machen kannst du knipst einen String vom 45 weg und legst den auf einen zusätzlichen 35er dann um.. Nichts destrotrotz würde ich ich dir jetzt trotzdem bei 9 Modulen eher den 60er empfohlen mit aktiver bregenzung, empfehlen das wird dann mal gut auf eine 500-600Ah Batteriebank passen. auf die es bei soviel PV Leistzung dann mal rausläuft
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon ripper1199 » 31.10.2018, 12:35

Okay, das Aggregat ist soweit weg vom Bedarf auch was den Verbrauch angeht, offensichtlich spielen weder ökonomische noch ökologische Überlegungen eine Rolle . Bis auf den Drehstrom Anschluss völlig uninteressant. Beim Solar den Mercedes, beim Aggregat dann Chinaböller. Das Ding braucht bestimmt 4 l pro h im Leerlauf, dann 5 bis6 beim laden mit 5 bis 20 % Auslastung. WOW nicht.

Kommt der Multi mit solchen Generatoren klar? Die Drehzahlschwankung war doch immer wieder mal Thema, dieser hat sicher einen Fliehkraftregler oä.
Keine Ahnung wie die sich Fernstart vorstellen, so Baustellengerät kenn ich nur mit manuellem Choke, manchmal Gas und dann eben mit E Starter. Professionelle Generatoren überwachen den Start und wissen, dass sie gezündet haben oder starten nach.
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Re: Unterstützung für Planung einer Inselanlage mit Generato

Beitragvon schlossschenke » 31.10.2018, 13:15

pezibaer hat geschrieben:Nichts destrotrotz würde ich ich dir jetzt trotzdem bei 9 Modulen eher den 60er empfohlen mit aktiver bregenzung

Volle Zustimmung und auch meine bisherige Empfehlung! Bei 24V und 2,6kWp unbedingt 60er oder besser 70er kaufen. Falls du ihn schon gekauft hast tausch ihn um. Da sind doch nur 100€ um.

Zum Generator: Extra Steckdosen zum "umstecken" würde ich nicht bauen. Wenn dann einen Umschalter, wenn schon kein Multiplus her soll. Ansonsten siehe den Post von ripper. 1000€ für einen Billiggenerator mit einer Leistung, die du niemals brauchen wirst macht doch keinen Sinn.

Es ist so: Mit der PV-Leistung wird dein Kühlschrank ewig durchlaufen. Das bedeutet die Batterie wird sowieso nur dann leer, wenn du vor Ort bist. Ein kleiner Generator ist schnell mal mit der Hand angeworfen, viel sparsamer und soll ja dem Laden der Batterie dienen.

Wenn jetzt schon Verbraucher wie Gartenpumpe und Vertikutierer ins Spiel kommen kann man darüber nachdenken ob man die Geschichte nicht etwas umplant, bevor man das jetzt falsch baut, sonst gibt es in einem Jahr wieder eine Baustelle. Die Geräte lassen sich auch ohne Generator betreiben. Zumindest die Gartenpumpe wird ja auch öfter laufen? AGMs können idR auch ordentlich Strom bereitstellen. Und 1000€ für einen überdimensionierten Generator kann man schöner anlegen.

Falls du die Pumpe nur 2-3x im Jahr brauchst sieht die Geschichte wieder anders aus.

Zum Generator:

https://www.amazon.de/Stromerzeuger-Not ... er+denqbar

Sowas kann man schön mit einem Multiplus 2000 oder 3000 kombinieren. Bezüglich Startströmen ist ein Inverter-Stromerzeuger natürlich nicht so optimal, aber alle elektronischen Geräte werden es dir danken. Ob der 2000er einen Vertikutierer schafft kann ich dir bei Gelegenheit mal testen.

Ggf. gleich über einen Multiplus II 3000 und 48V nachdenken, der ist günstiger als der 24/2000. Dann kannst du auch den 150/35 nehmen und sparst da Geld. Der Multi hat eben den Vorteil des nichtumsteckens sowie PowerAssist und dürfte auch den Vertikutierer schaffen wenn der nicht gleich voll reinhaut. Wenn du dann noch bei Sonnenschein vertikutierst wird das Gerät bei 2,6kWp und einem 150/70 (auch auf 40A begrenzt) bis auf den Anlaufstrom nahezu komplett von der Sonne versorgt ohne die Batterie stark zu belasten. Es gibt den klassischen, "alten" Multiplus 3000 auch für 24V mit dem Nachteil des höheren Leerlaufverbrauchs und teurer ist er auch. Ich würde das Gerät aber sowieso so konfigurieren, dass es im Suchmodus läuft, also nur einschaltet, wenn ein Verbraucher Leistung will, z.B. der Kühlschrank einschaltet.
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