Trace Engineering Inverter (Xantrex)

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon schlossschenke » 13.10.2018, 19:16

Guten Abend,

ich habe heute in einem Keller ein Gerät aus dem Jahre 1997 entdeckt, das ich bisher nicht kannte. Nun, ich habe mir die Anleitung im Netz angesehen und bin begeistert was damals schon möglich war.

Hat jemand Informationen dazu, ob die aufgeführten Funktionen tatsächlich damals schon möglich waren? (Wie) ist ggf. ein Firmwareupdate möglich? Das Teil kann quasi das selbe wie die Victron Quattro, wird aber nicht mehr hergestellt.

Wiegt übrigens knapp 50kg bei 3000W und hat ein Display. Vor allem der Ruhestromverbrauch ist beachtlich für die Zeit.

http://www.xantrex.com/documents/discon ... rguide.pdf

Gruß

schlossschenke
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon egn » 14.10.2018, 09:39

Die Geräte konnten damals schon alles was erst so ab dem Jahre 2000 von Victron auf den Markt kam. Die Geräte galten damals vor allem in den USA als Referenz für den Aufbau von Halbinseln in Kalifornien. Da gab es häufige Stromausfälle und -störungen. Auch wurde das Peak Load Shaving verwendet um die Stromkosten zu senken.

Ich wollte mir in 2002 den SW3024E für mein Wohnmobil kaufen, allerdings habe ich mir dann doch lieber den Multiplus 2500 gekauft. Transwatt hatte sich damals auch an dem Thema versucht, ist aber daran gescheitert, und verkauft heute Victron Geräte.
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon schlossschenke » 14.10.2018, 13:48

Danke für den interessanten Beitrag!
Bei diesem Innovationsreichtum und der Qualität finde ich es schade, dass es die Firma nicht mehr gibt.

Hast du dich wegen des Gewichts oder wegen des Preises für den Victron entschieden? Der Trace scheint funktionell ja das bessere Gerät gewesen zu sein. Es ist übrigens das von dir erwähnte Modell.

Auch frage ich mich ob sich, wenn das Gerät denn schon vorhanden ist, eine Teilinsel damit ggf. "rechnen" würde. Die Alternative wäre einen Multiplus mit ESS und den dazugehörigen Vorteilen zu betreiben, aber den müsste man erstmal kaufen.
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon kalle bond » 14.10.2018, 14:44

Funktionierte der Inverter auch mit 230 V AC / 50 Hz Verbrauchern?
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon kalle bond » 14.10.2018, 14:46

kalle bond hat geschrieben:Funktionierte der Inverter auch mit 230 V AC / 50 Hz Verbrauchern?


OK, gerade entdeckt :D
Sehr ausführliche Inst Anleitung :D
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon FelzenSolar » 14.10.2018, 16:32

Meinen ersten TRACE 2012E habe ich 1988 in USA gekauft und selbst importiert.

Er hatte 200W Dauerleistung und 6000E Peak, leider noch keine Sinusdpannung sondern modifizierte
Rechteckspannung, kam aber gut mit den meisten 230V Geräten inkl. Kühlschrank klar.

Bei den modernen Kaffee Kapselmaschinen hat er Probleme.

Ansonsten ist ein ein Kombigerät mit einem intelligenten 120A Batterielader,
der allerdings schon 230V braucht um die 120A zu liefern. Bei niedriger Eingangsspannung
um die 210V bringt er so 70A.

Er hat schon einen programmierbaren Suchlauf, braucht im StandBy Mode nur 50 mA Strom.
Mein zweiter Trace 2012 E kam Anfang der neunziger Jahre und war mit Mastervolt gelabelt.

Der zweite läuft seit dieser Zeit ununterbrochen in Portugal in einer Ferienhütte am ersten Satz PV Modulen
aber am 3. Batteriesatz.
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Re: Trace Engineering Inverter (Xantrex)

Beitragvon egn » 15.10.2018, 08:52

schlossschenke hat geschrieben:Hast du dich wegen des Gewichts oder wegen des Preises für den Victron entschieden? Der Trace scheint funktionell ja das bessere Gerät gewesen zu sein. Es ist übrigens das von dir erwähnte Modell.


Gründe für den Nichtkauf war der quasi nicht vorhandene Service in Europa, Gewicht, Größe, Preis und die Funktionalität für meine Einsatzzweck im Wohnmobil.

Mir ging es damals nur darum dass ich das Wohnmobil an jeden beliebig belastbaren Anschluss anschließen und die Eingangsleistung beliebig einstellen konnte. Hier bot der Multiplus mit Phoenix Multi Control damals eine sehr einfache Lösung.

100_1137.JPG


Auch frage ich mich ob sich, wenn das Gerät denn schon vorhanden ist, eine Teilinsel damit ggf. "rechnen" würde. Die Alternative wäre einen Multiplus mit ESS und den dazugehörigen Vorteilen zu betreiben, aber den müsste man erstmal kaufen.


Das einzige RIsiko ist dass die Elkos schon ausgetrocknet sind. Ansonsten spielen die Batteriekosten die dominierende Rolle.
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