Solaranlage für den Boiler-Betrieb

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2018, 09:12

Da kommt wirtschaftlich nichts bei raus bei den 6 Wochen, da glaube ich nicht dran. 40kWh pro Woche wären bei einer 11kg-Gasflasche etwa 4 kg Gas. Also würde die 3 Wochen reichen. Da kommt man auch nicht günstiger bei weg.
Zuletzt geändert von Boelckmoeller3 am 11.09.2018, 09:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon cardoso84 » 11.09.2018, 09:41

Hej,

@Bastel: Da der Strom in Schweden nicht sonderlich günstig ist (nicht der eigentliche Verbrauch. Man zahlt für die Lieferung + eine satte Grundgebühr),
wird eben über eine Alternative nachgedacht. Es gibt verschiedene Stromverträge in S. - die kWh-Preise können ebenfalls schwanken (je nach Saison).

@Alexander_z: Vielleicht habe ich mich ungünstig ausgedrückt in meiner Einleitung. Ich kenne das noch von früher vom Campingplatz.
Solaranlage lädt Batterie und wenn du einen Verbraucher wie Wasserkocher, TV o.ä. mit 230V haben möchtest - Wechselrichter an. Zahlreiche autarke Häuser bei uns arbeiten nach diesem Prinzip.
Deine Rechnung funktioniert leider nur bedingt. Sie mein Kommentar an Bastel (Grundgebühr etc.)

Wir wollen das Haus in 1-2 Jahren permanent bewohnen, weshalb mich die 1-2K nicht abschrecken. Ich investiere lieber diesen Betrag einmalig, habe dann aber
diesen großen Stromfresser von meiner monatlichen Rechnung weg. Auch finde ich deine Kommentare mit den Spatzen nur bedingt hilfreich.

@machtnix: Wir kommen mit unserem kleinen (auch wenn alt) "Boiler" echt sehr gut hin. 30 Liter sehr heißes Wasser, gemischt mit kalten Wasser macht einiges möglich.
Aber als ersten (danke dafür) Richtwert - 1Kwh erwärmt ca. 30 Liter - habe ich schon mal einen Anhaltspunkt.

Am Ende geht e mir darum, autark warmes Wasser zu haben. Autark im Sinne von Solar/Photovoltaik, Batterien als Energiespeicher(?) und einem Wechselrichter als 230V-Stromlieferer.

@egn: Klingt nach einer großen Anlage :-)

Es geht für mich darum, herauszufinden, was ich genau für eine Anlage benötige. Ich kenne halt nur noch das Prinzip vom Campingplatz und das - so dachte ich - wollte ich größter dimensionieren und für einen leistungsstarken Wechselrichter nutzen.
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2018, 09:47

Eventuell wäre dann auch ein thermische Solaranlage eine Überlegung wert ?
Das ausschließliche Aufbereiten des warmen Wassers nur mit der Sonne wird dir jedoch über den Winter nicht gelingen. Solange du den Stromanschluss immer noch benötigst, kannst du die Grundgebühr nicht nur für dein Warmwasser rechnen.
Zuletzt geändert von Boelckmoeller3 am 11.09.2018, 09:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon Bastel » 11.09.2018, 09:49

cardoso84 hat geschrieben:@Bastel: Da der Strom in Schweden nicht sonderlich günstig ist (nicht der eigentliche Verbrauch. Man zahlt für die Lieferung + eine satte Grundgebühr),
wird eben über eine Alternative nachgedacht. Es gibt verschiedene Stromverträge in S. - die kWh-Preise können ebenfalls schwanken (je nach Saison).


Und was zahlst du nun für den Strom? Du hast ja geschrieben, dass du nach einer günstigeren Alternative suchst, und da wäre es doch mal gut zu wissen, was günstig denn für dich bedeutet, was der Spaß also kosten darf :-) Es sei denn, der Preis spielt doch keine Rolle, und es geht rein darum, unabhängig(er) vom Stromnetz zu werden.

Aus Erfahrung weiß man hier im Forum, dass Strom aus einer Inselanlage eigentlich nie preiswerter ist als Strom aus dem Netz, sofern der Netzanschluss bereits vorhanden ist.
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon jodl » 11.09.2018, 09:49

die entscheidende Frage hast du nicht beantwortet:
wieviel kostet dich die kWh Netzstrom (ohne Grundgebühr, weil die musst du ja trotzdem zahlen)
an dieser Größe muß sich eine Ersatzlösung doch messen.

und wenn du tatsächlich planst dort für länger oder immer zu wohnen, dann sollte man vielleicht doch über eine "richtige" Lösung nachdenken, die mehr als 30 Liter bringt.
da wäre ja schon eine Nuos eine Verbesserung
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon Boelckmoeller3 » 11.09.2018, 09:55

Den Vorschlag mit der Nuos finde ich in diesem Fall gar nicht schlecht, allerdings muss die irgendwo ihre kalte Abluft auch loswerden können und muss auch Innen stehen, also muss ein Kellerraum oder etwas Ähnliches nutzbar sein.
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon schlossschenke » 11.09.2018, 10:02

cardoso84 hat geschrieben:Wir wollen das Haus in 1-2 Jahren permanent bewohnen, weshalb mich die 1-2K nicht abschrecken.

Mit dem Risiko mich unbeliebt zu machen: Manchmal sollte man eine Idee besser wieder verwerfen.
Der Winter in Schweden wird das permanente bewohnen autark (zumindest mit Warmwasser über PV) nahezu unmöglich machen.
1-2k sind auch im Sommerbetrieb unrealistisch, das würde sehr viel teurer werden. Wie wird denn geheizt? Schweden hat doch viel Holz ...


Am Ende geht e mir darum, autark warmes Wasser zu haben. Autark im Sinne von Solar/Photovoltaik, Batterien als Energiespeicher(?) und einem Wechselrichter als 230V-Stromlieferer.


Batterien und größeren Boiler (Überschuss) kann man schon machen, aber im Winter wirst du deinen Stromanschluss weiterhin brauchen. Wenn sowieso nur die Grundgebühr das Teure ist bringt auch eine unterstützte Anlage nichts.
Eher könnte ich mir in Schweden eine Holzheizung vorstellen, aber das kommt natürlich auf die Lage an und macht dauerhaft Arbeit. Den Rest kann man dann über PV realisieren und im Sommer den ggf. anfallenden Überschuss für das WW nutzen.

Da der Strom in Schweden nicht sonderlich günstig ist (nicht der eigentliche Verbrauch. Man zahlt für die Lieferung + eine satte Grundgebühr),

Die Grundgebühr würde sich bei dauerhafter Bewohnung doch wieder relativieren?
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon ingo cgn » 11.09.2018, 16:32

Alexander_Z hat geschrieben:6 mal 40kw sind 240kw im Jahr- macht bei 50 cent pro kw 120 Euro im Jahr...

Weder kw/h noch kw sondern kwh. 2kw mal eine halbe Stunde = 1kwh
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon seppelpeter » 11.09.2018, 16:37

Stell Dir da eine BWWP wie die 80l oder 120l Lösung von Nuos hin.
Das macht aus 1KWh Strom schon mal 3KWh im WW und duschen ist nicht nach 3 Minuten zu Ende, weil der 27l Wasserspeicher leer ist.

Dazu vielleicht noch 2 Module PV aufs Dach für den gesamten Stromverbrauch im Haus.

Wie schaut das in Schweden mit Vergütung für PV Strom und NetMetering aus?
18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
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Re: Solaranlage für den Boiler-Betrieb

Beitragvon bt.mail » 11.09.2018, 17:32

seppelpeter hat geschrieben:Stell Dir da eine BWWP wie die 80l oder 120l Lösung von Nuos hin.
Das macht aus 1KWh Strom schon mal 3KWh im WW und duschen ist nicht nach 3 Minuten zu Ende, weil der 27l Wasserspeicher leer ist.

Dazu vielleicht noch 2 Module PV aufs Dach für den gesamten Stromverbrauch im Haus.

Wie schaut das in Schweden mit Vergütung für PV Strom und NetMetering aus?


Diese Themen bzw. Fragen zu klären, wären mal das allerwichtigste. Denn nach den Antworten darauf richten sich alle weiteren sinnvollen Ratschläge. Denn mit einer Akku-Speicher-Lösung bist Du hier ziemlich auf dem falschen Weg. Aber wir finden schon noch zusammen konstruktiv das Beste für Dich!
Gruß Torsten
15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195
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