Neuling!!!! Hilfe bei Planung

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon CasaNetti » 11.03.2018, 12:03

Hallo liebe Mitglieder,
für die Erweiterung meines Häuschens möchte ich mal etwas Neues probieren. Dieses Jahr will
ich einen Wintergarten mit ca. 30 qm anbauen und dort eine Elektro-Fußbodenheizung einbauen.

Meine Überlegung ist jetzt folgendes:
1. Elktro-FB
2. Solarmodule aufs Dach (entweder auf Wintergarten oder Garage. Garten ist auch möglich)
3. FB irgendwie an Solarmodule anschließen. Dann heizt die FB wenn Strom vorhanden und
wenn kein Strom, dann halt nicht.

Ich will nichts ins Netz einspeisen oder so was.
Das müsste doch eigentlich nicht so teuer sein.
Geht das oder ist die Idee blöd?
Entschuldigt mein Nichtwissen.

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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon Sonnenmaus46 » 11.03.2018, 12:18

Hallo, da wird es meist so sein das wenn Sonne da ist und das ganze funktionieren würde du hier im Wintergarten keine Wärme benötigst also es dort vermutlich so warm ist das deine FBH nicht anspringt . Sobald du jedoch dann Wärme benötigst bzw. es draußen kalt ist scheint meist auch keine Sonne und somit wirst du so mit deiner FBH kaum Wärme in den Wintergarten bringen da wohl auch kein Strom vom Dach kommt bzw. von den Modulen .

Alles im ganzen ist die Idee zwar nicht schlecht nur eben im ganzen so nicht umsetzbar da hier einfach die Heizzeiten mit den Sonnenzeiten nicht zusammen passen . Hier müsste man dann auf einen Pufferspeicher (Wasser/Elektro) zurückgreifen , den dann mit der Energie vom Dach aufheizen und so dann deine FBH (Wasserführend) beheizen , das ganze jedoch nur dann für den Wintergarten alleine wird wohl von den Kosten jenseits von gut und böse liegen , sich wohl erst in 30-40 Jahren ev. rechnen wenn überhaupt , eher eine Spielerei .
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon CasaNetti » 11.03.2018, 18:19

Oh, erst mal vielen Dank für die Antwort.
Ich habe mich glaube ich nicht so konkret ausgedrückt. Ich möchte keine wasserführende FB, sondern eine
Elektro-FB.
Aber ansonsten leuchtet mir das ein: Wenn Sonne brauche ich keine FB. Wenn keine Sonne keine FB möglich.
Richtig, oder?
Irgendein Speicher also. Aber wie geht das. Sind ja nur 30 qm. Reicht da nicht eine LKW-Batterie?
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon FelzenSolar » 11.03.2018, 18:41

LKW Batterie geht eh nicht weil Starterbatterien nicht zum Stromspeichern geeignet sind.

Aber trotzdem mal rechnen:

!Eine LKW Batterie hat 12V 170Ah. Zwei davon sind beim LKW zu 24V 170Ah zusammengekoppelt.
Das ergibt in Summe 24 x 170 = 4080 Wattstunden also 4,08 kWh.

Davon sind ca. 50% nutzbar also 2,04kWh

Eine Elektrofussbodenheizung hat pro m² ca. 100Watt Heizleistung. Bei 30 m² sind das 3 kWh.

Somit kann eine volle Batterie den Boden ca. 40 Minuten lang beheizen.
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon pezibaer » 11.03.2018, 19:38

Es sind nicht 40min sondern bei 50% ca nur 21min. Peukert sei dank.
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon PVSZM » 11.03.2018, 20:31

FelzenSolar hat geschrieben:LKW Batterie geht eh nicht weil Starterbatterien nicht zum Stromspeichern geeignet sind.
Geht garnicht, ist vielleicht etwas übertrieben. Das wird aber nicht lange gutgehen, da Starterbatterien auf kurze hohe Ströme ausgelegt sind (Anlassen) und nicht auf ständiges Be- und Entladen. Man könnte noch weniger als 50% nutzen, dann werden sie schon etwas länger halten, macht aber das Vorhaben dann noch unsinniger.
pezibaer hat geschrieben:Es sind nicht 40min sondern bei 50% ca nur 21min. Peukert sei dank.
Aber die 50% hat @FelzenSolar doch bereits bei der nutzbaren Kapazität abgezogen!
FelzenSolar hat geschrieben:Davon sind ca. 50% nutzbar also 2,04kWh
Daher ist seine Rechnung schon korrekt mit den ca. 40min.

Habe mal einen Zeitgenossen mit ´ner riesigen U-Boot Batterie im Keller kennen gelernt. Er nutzt nur 25-30% der Kapazität und das Monster hält schon seit vielen Jahren....obwohl auch schon gebraucht erworben. Das ist aber auch keine Starter- sondern eine Speicherbatterie mit völlig anderem Bleiplattenaufbau.
Batterie aus Elektrostapler könnte man theoretisch auch verwenden, ist aber selbst gebraucht meist noch teuer und in welchem Zustand die dann noch ist, ist auch fraglich.

Billiger wäre es vermutlich, den PV-Strom in einen Pufferspeicher per Heizstab zu packen und die Wärme dann von dort aus geregelt einer Wasser-FB Heizung zuzuführen. Eventuell noch mit der Brauchwassererwärmung koppeln, dann macht das wenigstens einigermaßen Sinn.
Vielleicht sowas? PV-Thermie: https://www.memodo.de/waerme/mypv/1449/my-pv-dc-elwa-1-5-zoll
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon pezibaer » 11.03.2018, 20:45

PVSZM hat geschrieben:
FelzenSolar hat geschrieben:LKW Batterie geht eh nicht weil Starterbatterien nicht zum Stromspeichern geeignet sind.
Geht garnicht, ist vielleicht etwas übertrieben. Das wird aber nicht lange gutgehen, da Starterbatterien auf kurze hohe Ströme ausgelegt sind (Anlassen) und nicht auf ständiges Be- und Entladen. Man könnte noch weniger als 50% nutzen, dann werden sie schon etwas länger halten, macht aber das Vorhaben dann noch unsinniger.
pezibaer hat geschrieben:Es sind nicht 40min sondern bei 50% ca nur 21min. Peukert sei dank.
Aber die 50% hat @FelzenSolar doch bereits bei der nutzbaren Kapazität abgezogen!
FelzenSolar hat geschrieben:Davon sind ca. 50% nutzbar also 2,04kWh
Daher ist seine Rechnung schon korrekt mit den ca. 40min.


Nö die ist so nicht richtig, denn er hat schlichtweg auf 50% Entladung gerechnet aber die Hohe Peukertabweichung durch HOHE C Last vergessen die bei 2x170AH sind bei LKW meist C20 oder C10 angaben. Wir sind hier bei einer belastung von 3000W plus Wandelverluste auf 275A => C1,2 und da sind dann mehr ca 180Ah von 340Ah da,. wenn man davon dann nur auf maximal 50% Entladung geht bleiben noch 90Ah => 21min bei 275A

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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon PVSZM » 11.03.2018, 21:09

pezibaer hat geschrieben:Nö die ist so nicht richtig, denn er hat schlichtweg auf 50% Entladung gerechnet aber die Hohe Peukertabweichung durch HOHE C Last vergessen die bei 2x170AH sind bei LKW meist C20 oder C10 angaben. Wir sind hier bei einer belastung von 3000W plus Wandelverluste auf 275A => C1,2 und da sind dann mehr ca 180Ah von 340Ah da,. wenn man davon dann nur auf maximal 50% Entladung geht bleiben noch 90Ah => 21min bei 275A
Ok,Ok! So genau muss hier wohl gar nicht gerechnet werden, da 21min oder 40min eh zu wenig sind. Aber korrekt, und danke für die Richtigstellung.
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon e-zepp » 11.03.2018, 21:17

Nun, als "Speicher" kann der Fussboden selber dienen, ab einer gewissen Materialstärke ist eine nutzbare
Pufferwirkung doch durchaus gegeben- ganz ohne Akku!
@CasaNetti, schau mal was @phö`nchen hier dazu geschrieben hat : pv-direkt-an-widerstandsverbraucher-warmwasser-hei-t121189.html#p1571825
lg,
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Re: Neuling!!!! Hilfe bei Planung

Beitragvon duncan02 » 11.03.2018, 22:16

Hi,

ich habe letztes Jahr ein altes Haus mit Wintergarten gekauft, welcher auch schon Heizkörper hat. Um die Heizkosten nicht explodieren zu lassen und recht schnell warme Füße zu haben ist das nun wie folgt gelöst:

- in den Wintergarten kam ein Teppich und darunter Heizmatten (siehe Bild)
- die Thermostate an den Heizkörpern stehen auf Frostschutz

Will ich nun den Wintergarten nutzen, wird per Smarthome die Heizmatte eingeschaltet:
- diese zieht ca. 800W (die ganze Fläche wäre 1600 W gewesen und das wollte ich nicht) und automatisch werden die Heizkörper auf 18°C eingestellt
- schaltet das Thermostate der FB - Heizung ab (bei 22°C) dann werden auch die Heizkörper wieder auf Frostschutz geschaltet
- deaktiviert man die FB - Heizung werden die Thermostate auch wieder auf Frostschutz geschaltet

Wenn ich nicht schon Heizkörper im Raum hätte, würde ich Infrarotheizkörper an die Wandschrauben und fertig. So spart man an meisten Energie! Bis die Fußbodenheizung durch den Untergrund durch ist vergeht Zeit und das merkt man schon bei "dünnen" Teppich! Wie lange willst Du vorheizen bevor der Wintergarten genutzt werden kann? So kannst Du Ihn sehr flexibel nutzen und wenig Energie verschwenden. Den PV - Strom kannst Du dann anders / besser nutzen.

Im Frühjahr kommt das Ganze in den Keller und fertig.

Für uns ist diese Lösung nun perfekt und stand heute haben wir "nur" 130.428 kWh in diesen Winter verpulvert.
Gruß Duncan

PS: Isoliere den Untergrund so gut wie möglich, das ist bei uns leider nicht der Fall ...der innere Estrich sollte in einer Isolierten Wanne liegen.
PPS: Speise ins Netz ein und hol Dir die Kohle für die Anlage darüber zurück.
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IMG_6837.JPG
Zuletzt geändert von duncan02 am 11.03.2018, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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an 25000TL-30 mit SHM 2.0
SBS 3.7 und BYD HV 7,7 kWh
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