Lithium Batterie Pylontech?

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon sundevil » 13.09.2018, 08:24

Wie Verhält es sich bei Pylontech?, wenn man erstmal mit einem Modul startet, da man nur eine halbinsel machen möchten, aber spät doch vollinsel und nach 3Jahren 3 Module dazu kauft?
Gibt es dabei probleme oder regelt das BMS das so, dass der abgenutzte Akku entsprechend etwas weniger leifern muss?
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon passra » 13.09.2018, 09:52

Das ist ja nach meinem Wissensstand der Vorteil der 48V-Systeme, die Module werden parallel geschaltet. Somit spielt es keine Rolle, wieviel Strom das einzelne Modul liefert und wie seine Kapazität ist, solange die Spannung passt. Den Rest regelt dann doch das BMS, oder?
Bei HV-Systemen funktioniert das nicht, da durch die Reihenschaltung der Strom aus allen Modulen gleich sein muss. Erweitert man ein HV-System nach einigen Jahren, muss sich das neue Modul an die Alten anpassen und kann nicht seine volle Kapazität bringen.
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon Ryven » 13.09.2018, 10:02

Naja, durch die Parallelschaltung erledigt das der Ri von den Paketen.
Ich hab aktuell 25 Stück von so 25 Ah/48V Einschüben am laufen. Sind halt selbstgebaut.
Aber da sind die Pakete einzeln abgesichert.
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon passra » 13.09.2018, 10:13

Was ist bei Victron eigentlich der Unterschied zwischen dieser Serie
https://www.victronenergy.de/inverters- ... -nav-image
und dieser
https://www.victronenergy.de/inverters- ... 800va-3kva
???
Bei beiden Serien gibt es einen WR mit 800VA und 1200VA?

Und welche Geräte braucht es dazu noch, um ein lauffähiges System mit Visualisierung aufzubauen? Wie misst der Victron die Hauszuleitung? Vermutlich mit dem Energiezähler, oder?
https://www.victronenergy.de/accessories/energy-meter

Braucht es das ColorControl GX auch, oder hat der Victron ein Webinterface?
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon schlossschenke » 13.09.2018, 10:34

Die erste Serie ist neuer. Ich vermute es werden nach und nach auch die größeren Geräte im neuen Gehäuse kommen. Es ist quasi der Nachfolger von den Compacts, einfacher zu verkabeln ohne ständig aufschrauben zu müssen. Außerdem sieht er schicker aus. Auf den ersten Blick konnte ich keine separate Firmware oder Bezeichnung für das Gerät finden, deshalb denke ich, dass sich im Inneren nicht sonderlich viel getan hat. Mit Gewissheit kann ich das aber nicht sagen.

Für die Visualisierung brauchst du eines der GX Geräte oder einen Raspberry. Zum Energy Meter kann ich nichts sagen.
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon pezibaer » 13.09.2018, 10:39

passra hat geschrieben:D Erweitert man ein HV-System nach einigen Jahren, muss sich das neue Modul an die Alten anpassen und kann nicht seine volle Kapazität bringen.


und wenn man auf die LI hersteller Seite schaut wie auch bei Pylontech, liegt das im Bereich de rTheorie weil allein wenn man sieht das Pylon schon neue Racks am markt hatten kann man sich ausrechnen wie lang es die aktuellen noch gibt
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon schlossschenke » 13.09.2018, 10:45

pezibaer hat geschrieben:
passra hat geschrieben:D Erweitert man ein HV-System nach einigen Jahren, muss sich das neue Modul an die Alten anpassen und kann nicht seine volle Kapazität bringen.


und wenn man auf die LI hersteller Seite schaut wie auch bei Pylontech, liegt das im Bereich de rTheorie weil allein wenn man sieht das Pylon schon neue Racks am markt hatten kann man sich ausrechnen wie lang es die aktuellen noch gibt

Das wären auch meine Bedenken. Bei sowas sollte man auf einen etablierten Hersteller setzen, der seine neuen Produkte abwärtskompatibel hält und die alten pflegt. Am optimalsten wäre natürlich ein genormter Standard, wie bei den Staplern.
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Re: Lithium Batterie Pylontech?

Beitragvon pezibaer » 13.09.2018, 13:47

schlossschenke hat geschrieben:
pezibaer hat geschrieben:
passra hat geschrieben:D Erweitert man ein HV-System nach einigen Jahren, muss sich das neue Modul an die Alten anpassen und kann nicht seine volle Kapazität bringen.


und wenn man auf die LI hersteller Seite schaut wie auch bei Pylontech, liegt das im Bereich de rTheorie weil allein wenn man sieht das Pylon schon neue Racks am markt hatten kann man sich ausrechnen wie lang es die aktuellen noch gibt

Das wären auch meine Bedenken. Bei sowas sollte man auf einen etablierten Hersteller setzen, der seine neuen Produkte abwärtskompatibel hält und die alten pflegt. Am optimalsten wäre natürlich ein genormter Standard, wie bei den Staplern.



Kannst du vergessen davon sind wir in diesem Bereich lichtjahre weg. Um einen gemeinsamen Standard zu entwickeln müßte man mal an einem Punkt sein wo eine technik nimmer weiter entwickelt wird und es Industrielle Abnahme mengen geben . Bei diesem absolutuen mini Markt gibts so keine große Abnahme Mengen, und jedem ist bewußt das wir in 10 Jahren Speichertechologisch vollkomen wo anders sind wie jetzt, sogesehen wäre ein gemeinsamer Standard derzeit extrem schlecht und wirklich Technologie bremsend. Schau 10 Jahre zurück und rechne das auf 5 Jahre nach vor um.. da wird man lächeln über das was jetzt ist. Aktuell gilt hier eine Art mooresches Gesetz am Speichermarkt.
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