Ladespannung nicht ganz ok

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon denndsd » 08.06.2018, 17:07

HAllo zusammen,

ICh habe jetzt mal etwas mitgelesen. Naja und wenn ich ehrlich bin, viel schlauer bin ich nicht geworden. Dafür kenne ich die AGM Materie nicht gut genug.
ICh habe das ganze mal etwas beobachtet.
Es war nun ja ziemlich sonnig die Tage.

Mir ist etwas aufgefallen.

Nach der Bulk Ladung geht der Regler in Absorption .
Ist das richtig das die Ladespannung von Bulk , Absorption gleich ist , oder verwechsel ich da was.

Zuerst wird der Akku mit 14,4 V geladen . Dabei geht es bis auf 8 A je nach einstrahlung.

Sind die 14,4 V erreicht folgt der Absorptionsmodus
Dann lädt er mit 14,4 V weiter aber bei 1 bis 2 A nur.
Ist das so richtig? Ich habe lediglich die Absorptions Spannung und Fload, Equal.

Kann auch sein das ich vollkommen auf dem Schlauch stehe. :D
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon iron-age » 08.06.2018, 23:30

denndsd hat geschrieben:Mir ist etwas aufgefallen.

Nach der Bulk Ladung geht der Regler in Absorption .
Ist das richtig das die Ladespannung von Bulk , Absorption gleich ist , oder verwechsel ich da was.

Das ist einfach ein Gerät, was die Spannung begrenzt, völlig unspektakulär.
Aber "I U Kennlinie, Bulkladung und Absorptionsladung" klingen aufwendiger und wertiger. Ist etwas Wichtigtuerei dabei.

MfG Georg
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon pvx » 09.06.2018, 07:34

Hi denndsd,

ja, das ist die Strategie derer, die weder die Chemie des Bleiakkus verstehen noch das zur Kenntnis nehmen wollen, was ich schreibe. Sie sind noch nicht mal in der Lage, ihre eigenen Messergebnisse richtig zu interpretieren. Wenn sie überhaupt was messen. Sie lieben eben die einfachen alten Regeln, die auch ihre Laderegler einprogrammiert haben. Die sind aber überholt. Es dauert normal eine Generation, bis sich was Neues durchsetzt. :(

Du bist mit der Beobachtung Deines Akkus jedenfalls genau auf dem richtigen Weg. Jeder Akku ist bißchen anders. Bauart, Alter, Zyklen, Laderegime haben Einfluss.
Du hast nun geschrieben, wie Dein Laderegler funktioniert. Je nach Einstrahlung lädt er mit bis zu 8 A und schaltet, wenn der Akku 14,4 V erreicht hat, den Ladestrom auf 1 bis 2 A runter. Das ist richtig so. Wichtig ist jetzt, wie lange der Laderegler so weiter lädt und ob der Akku dabei richtig voll wird und alles Bleisulfat umwandelt, das sich unter diesen Bedingungen umwandeln lässt. Das siehst Du an der weiteren Abnahme des Ladestroms. Deshalb entnehme jetzt mal nichts, lasse den Laderegler arbeiten und miss den Ladestrom. Wenn er unter 1 A abnimmt notiere die Zeit und den Ladestrom und lade weiter. Nach ein paar Stunden wieder Ladestrom und Zeit notieren. Und so weiter, bis der Ladestrom nicht mehr sinkt.
Klar, wenn die Sonne weg ist, kommt auch kein PV-Strom mehr. Dann lädt der Laderegler auch nicht mehr. Dann geht es erst weiter, wenn die Sonne wieder da ist, es sei denn, Du kannst mit Strom vom Netz weiter mit 14,1 V laden.
Beachte, das ist jetzt eine Entsulfatierungsladung. Das brauchst Du einmal alle ein zwei Wochen.
Wann Du equal brauchst, siehst Du an den Zellenspannungen, wenn der Akku voll ist - nach obiger Prozedur.

Viel Erfolg und freundliche Grüße
pvx
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon pvx » 09.06.2018, 07:48

Hi stromsparer99,

statt die von mir anfragten Messwerte hier einzustellen, versuchst Du nun wieder pauschal zu diffamieren. :mrgreen:
Wenn Du nicht dazulernen willst, mach' eben weiter wie gewohnt. Das ist Deine Sache. Halte Dich aber einfach raus, wenn Du das was ich hier bringe, nicht begreifen willst. Das wäre angenehm und würde den TS nicht weiter verunsichern.
Er wird seinem Akku sicher nicht schaden, wenn der ihn lädt, bis der Ladestrom bei 2,35 V/Zelle nicht mehr sinkt. Deinem hat's ja auch ncht geschadet. :mrgreen: Das hast Du ja mit Deinem scan gezeigt. Nach vier Stunden war er entsulfatiert. Nur Dein Denken nicht. :mrgreen: Tja, Kalk geht mit Schwefelsäure nur sehr langsam weg. :mrgreen:

Freundliche Grüße
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon stromsparer99 » 09.06.2018, 14:49

Schalte doch mal dein selektives Lesen ab.
1. Waren es da über 2,4 Volt je Zelle und nicht nur 2,35 Volt.
2. Wenn der Strom nach 4-5 Stunden mit 2,4 Volt runter bis auf ca. 2,5A geht und nur noch sehr langsam weiter sinkt, dann ist er nur ausreichend voll für die nächste Entladung. Er ist aber nicht 100% Entsulfatiert. Dafür gibt es alle 14 Tage eine Ausgleichsladung mit 2,6Volt je Zelle. Danach geht der Strom sogar runter bis 0,8-0,9A.
3. Erst nach so einer Ausgleichsladung sind alle Zellen voll, und die Spannung ist bei allen Zellen gleich.
4. Wenn du nur mit 2,35 Volt lädst, dann sinkt der Strom nach 4-5 Stunden auch nur noch extrem langsam. Deiner Meinung wäre der Speicher voll. Leider ist er es nicht, er ist von dem Ladezustand mit 2,4 Volt Ladung weit entfernt. Erst recht von dem Ladezusand nach einer Ausgleichsladung.

Wenn du selbst einen Speicher hättest, dann hättest du das schon selbst gemerkt.
Aber du hast ja keinen.

Gruß
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon denndsd » 11.06.2018, 07:38

Guten Morgen ihr beiden,

Ihr scheint ja sehr viel Spass daran zu haben, euch zu wiedersprechen. :D

@pvx danke ich werde es weiter beobachten. Nachts bei Verbrauch cei ca 0.5 A sinkt die Spannung nur bis auf ca 12.8 V
Der Akku müsste dann noch voll sein.

@stromsparer99

Wie finde ich denn heraus wie viel jede Zelle hat ? Ich kann ja wohl schlecht aufbohren um zu messen.
Dir Ausgleichsladung mache ich selber oder wird die vom Laderegler kontrolliert ?
Die Equalazion alle 30 Tage habe ich abgeschaltet.
Meine Idee war mir den ctek noch zuzulegen, der sollte den Akku ja komplett laden können.


Vielen Dank euch


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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon stromsparer99 » 11.06.2018, 08:48

Bei 12 Volt Blöcken kannst du die Spannung der Einzelnen Zellen nicht messen, da musst du schon darauf vertrauen, dass die Ausgleichsladung das hinbekommt.
Ich mache die Ausgleichsladung manuell, eine Tage früher oder später spielt da ja keine große Rolle.
Ich suche mir ein Tag aus, wo der Speicher recht früh voll ist, und gehe dann mit 62 Volt und max C50 für 2 Stunden auf den Speicher.
Du siehst wie die Spannung langsam auf 62 Volt steigt, danach sinkt der Strom langsam.
2 Stunden sind völlig aussreichend.

Und nein, PVX und ich haben kein Spaß.
PVX hat selbst keinen Speicher und gibt hier nur hörensagen weiter, ohne zu wissen ob es Stimmt.
Ich war selbst Opfer der hier im Forum verbreiteten Schonladungs Theorie. Zelldrift und Kapazitätsverlust war das Ergebniss.
Die daraus entstehende Sulfatierung ist meist nicht mehr 100% abbaubar.
Leider wird hier im Forum von selbsternannten Batterieexperten immer wieder auf die schädliche Plattenkorrosion hingewiesen, die durch zu hohe Ladespannung hervorgerufen wird.
Dass es Plattenkorrosion gibt ist uns allen bewust, aber die von PVX empfohlene Ladung führt leider zum viel früheren Batterietod durch Sulfatierung.

Gruß
Thomas
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon denndsd » 12.06.2018, 09:07

Hallo Thomas,

Und das bringt mir was Sie Ausgleichsladung entsulfatiert ?
Wie kann ich das auf meine 12 v übertragen ?

Den Laderegler Stelle ich dann auf 14,7 bei der Ausgleichsspannung ?
Allerdings ist die Ausgleichsspannung bei mir auf 14,2 V
Erhaltung bein13,7 und Absorption bei 14,4 V
Oder muss die Ausgleichsspannung am höchsten sein ?
denndsd
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon stromsparer99 » 12.06.2018, 13:05

Hi, du hast doch sicher eine Datenblatt zu deiner Batterie oder?
Da sollte normal alles drin stehen.

Bei normalen Blei Säure wären die Werte:
Ausgleichsladung 15,5V
Absorption 14,4V
Erhaltung 13,8V

Aber wie oben erwähnt, halte dich an dein Datenblatt.

Gruß
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Re: Ladespannung nicht ganz ok

Beitragvon pvx » 13.06.2018, 21:38

Hi denndsd,

es ist nicht so lustig, wie Du glaubst, wenn einer was behauptet, was er nicht wissen kann, um damit jemand runter zu machen, der es besser weiß. :( Ich möchte sowas einfach nicht stehen lassen.

Wenn Du die Spannungen der Zellen einzeln messen willst, schau die Oberseite Deines Akkus an. Die Zellverbinder sind bei vielen Typen nur abgedeckt. Bei manchen kannst Du die Abdeckung leicht entfernen. Bei allen kannst Du sie durchbohren. Wenn Du Dich das traust und ein Loch mit 2 mm Durchmesser an einem angerissenen Punkt genau bohren kannst, leite ich Dich gern an. In jedem Fall wäre ein Foto des Akkus senkrecht von oben sehr nützlich.

Im Übrigen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. (W.I.Lenin)

Freundliche Grüße
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