Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 16:50

iron-age hat geschrieben:
pezibaer hat geschrieben:Weg von der PV mitnehmen und kontrolliert am Netz mal schnell volladen mit Batterieladegerät ....

Siehste, und die Schlepperei kann man sich sparen, wenn man mehrere Batterien hat. Die Anlage läuft weiter und das Ladegerät wird vom Wechselrichter mitversorgt. So ist das hier.
Das mach ich so lange, bis die Säuredichte nicht mehr steigt.


Ich weiß worauf du rauswillst, aber überleg mal so rein Praxis technisch umgeleg (bei klein Anlagen):

Wenn man 2 Batterien hat, hat man nur gewonnen das man gewichtstechnisch nur die hälfte auf einmal schleppen muß weil es sind beide sulfatiert.. jedoch das 2mal.. weil du mußt trotzdem beide heimschleppen. Eigentlich darf sowas ja sowieso nie passiere wenns korrekt ausgelegt ist, da liegt das Problem nicht an 1 oder 2 Batterien sondern an der PV
Weiters Risiko bei kleinen Anlagen bei paralleltäten die sich vermeiden lassen, das wenn eine parallel stirbt die 2te automatisch mit in den Tod reißt. Deswegen z,B nehm ich ungern 2x100ah wenn ich 1x230Ah nehmen kann.. vorallem da 1x230 billiger als 2x100 ist sowohl von den Batterien als auch vom verkabeln

Was ich bestätigen kann ist das es Sicherheitsanlagen usw gibt das immer mit 2 Bänken gerabeitet wird, nur eine Garten haus ode rAlminsel ist keine Sicherheitsanlage wenn die mal 1 Woche ausfällt weil man die Batterien komplett niedergemördert hat dann ist das mal so .. Weiterlaufen kann die anlage mit einer von 2 sulfatierten Batterien ja sowiso nicht, dann killt man die weiterlaufende ja vermutlich sowieso. Oder wo wir noch mit mehrer Bänken arbei ist bei großen Batterien. Eien 3000Ah opzs Zelle will niemand gerne aufbauen da wird fast immer gesplittet auf 2x1500ah.

lg
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 19:04

pezibaer hat geschrieben:Wenn man 2 Batterien hat, hat man nur gewonnen das man gewichtstechnisch nur die hälfte auf einmal schleppen muß weil es sind beide sulfatiert.. jedoch das 2mal.. weil du mußt trotzdem beide heimschleppen.

Weiters Risiko bei kleinen Anlagen bei paralleltäten die sich vermeiden lassen, das wenn eine parallel stirbt die 2te automatisch mit in den Tod reißt.


Ich schlepp keine von beiden, eine wird geladen, die andere arbeitet weiter. Später wird getauscht. Der Gesamtverbrauch muss dabei natürlich reduziert werden.

Eine kaputte Batterie läuft einfach nebenher. Das macht der Verbleibenden nichts. Da ist dann einfach nur, eine Zelle leer. Die leer Zelle, wird aber nicht falschrum geladen, was passieren wird, wenn man nur eine Batterie hat.

Ich hatte das schon mal: Eine Batterie gibt keinen Strom ab, alle Zellspannungen stimmen, bis auf eine.
Ich hab die Zelle ausgebaut, entsprechend behandelt, und wieder eingebaut. Während der ganzen Zeit lief die Anlage weiter.

MfG Georg
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 19:46

iron-age hat geschrieben:
pezibaer hat geschrieben:Wenn man 2 Batterien hat, hat man nur gewonnen das man gewichtstechnisch nur die hälfte auf einmal schleppen muß weil es sind beide sulfatiert.. jedoch das 2mal.. weil du mußt trotzdem beide heimschleppen.

Weiters Risiko bei kleinen Anlagen bei paralleltäten die sich vermeiden lassen, das wenn eine parallel stirbt die 2te automatisch mit in den Tod reißt.


Ich schlepp keine von beiden, eine wird geladen, die andere arbeitet weiter. Später wird getauscht. Der Gesamtverbrauch muss dabei natürlich reduziert werden.

Eine kaputte Batterie läuft einfach nebenher. Das macht der Verbleibenden nichts. Da ist dann einfach nur, eine Zelle leer. Die leer Zelle, wird aber nicht falschrum geladen, was passieren wird, wenn man nur eine Batterie hat.



Ja du aber ich weiß nicht wie das bei dir funktioniert hat, aber in der Praxis haut das normal nicht hin, und ich kann dir auch sagen warum. Wenn du durch zu wenig PV schon beide Batterie so sulfatieren lässt, was ansich schon bei zu wenig PV passiert, weil man die Last zu hoch hat, dann geht das erst recht nicht mit der hälfte der Kapa bei nur einer Batterie, die noch dazu bereits sulfatiert ist also nochmal -50%.. somit hast du nur 1/4 der kapa am Start ..für ein System für das zuvor nicht mal die ganze Kapa gereicht hat. Somit betreibst ein System mit zu wenig PV mit nur 1/4 der ursprungskapa. Da kannst das System auch gleich abschalten weil auf 1/4 des Bedarfs kannst es im Betrieb nicht senken. Oder willst in der laufenfen Gartensaison 8 Woche das System nur zu regeneration laufen lassen.. anstatt zu vollwertig zu nutzen? ;)

Im Endeffekt können wir das jetzt drehen wie wir wollen, aber ein Batterietauschsystem einzuplanen weil man die PV falsch geplant hat ist der vollkommen verkehrte Ansatz. Ich kenn bei keinem ordenlich funktionierendem System keine sulfatierten Batterien welche eine Regneration brauchen, ich kenn nur falsch geplante oder benutzen Systeme wie eben das des Nutzers. Und den Fehler muß er mal zuerst ausbügeln.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 20:20

Ich lass das gar nicht so stark anbrennen. Die Batterie ist vielleicht zu 95% voll, und etwas sulfatiert, die Säuredichte ist nicht ganz da wo sie sein soll. Für die letzten 5% brauche ich kaum Leistung, nur Zeit. Ein Tag reicht nicht. Dann sind es eben zwei oder drei.
Die ganze Anlage abschalten, kann man besser im Winter, da verpasst man eh nicht viel.

Der TS hat eine Begrenzung der Modulfläche, und gleichzeitig zu viel Verbrauch.

Man muss zudem eine Möglichkeit schaffen, um festzustellen, ob die Batterie voll geladen wurde.
Ich seh das an den Zählerständen der Laderegler. Die Laderegler haben eine unterschiedliche Ladeschlusspannug eingestellt.
Wenn der größere Laderegler weniger Ah auf der Uhr hat, als der kleine, dann haben beide abgeregelt, weil die Batterie voll war.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 20:57

Najo, da mußt du schon unterscheiden deine fehlenden 5% und sein Problem der schon wie geschrieben sogar im Sommer Probleme hat. Heimgartenanlagen die nur 2 Moduel stupiderweiße zulassen gibts jetdoch kann man auch 2x300Wp montieren :) Also runter mit den 2x100Wp.. das er platz technisch am dach nicht 2x2 zur verfügung hat .. glaub ich wohl kaum ,)
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 21:31

Die max. Fläche der Module darf 1,6 qm nicht überschreiten.
Ein 100 Wp Modul mono hat 54 cm mal 120 cm also 0,648 m².
Ein 60 zelliges Modul mit 250 Wp könnte genau passen. Dazu einen guten Laderegler.

Die Kleingartenanlagen, sollten solche Regelungen streichen. Die begreifen sich ja als Umweltschützer.
Die ganzen Gärten sind voller Ethernit Platten, da sagt keiner was, aber Solarmodule wollen die nicht.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 22:31

iron-age hat geschrieben:Die max. Fläche der Module darf 1,6 qm nicht überschreiten.
.


Also meine Erfahrung ist hier eher die Richtung das hier sehr unterschiedlich richtlinien "praktiziert" werden.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 23:17

pezibaer hat geschrieben:
iron-age hat geschrieben:Die max. Fläche der Module darf 1,6 qm nicht überschreiten.
.


Also meine Erfahrung ist hier eher die Richtung das hier sehr unterschiedlich richtlinien "praktiziert" werden.


Durchaus möglich, dass es unterschiedliche Regeln gibt.
Gartenbub, gibt an dass, in seinem Garten, die 1,6m² nicht überschritten werden dürfen.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 23:34

Ich würde mal das gespräch suchen und Sachlage erklären probieren, wie du gesagt hast es hat sich viel geändert und vieles kommt aus zeiten da war halt alles anders, was oft bedeutet das zwischem dem was aktuell praktiziert wird und das was irgendwann mal vor ewigen Zeiten niedergeschrieben wurde ein signifikater Unterschied ist.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon schlossschenke » 11.11.2018, 08:55

In dem Fall kann es oft von Vorteil sein das Gespräch auszulassen. Bei uns ist es so, dass vieles geduldet wird, was die offiziellen Begrenzungen überschreitet. Voraussetzung ist dafür aber natürlich, dass man nicht um Erlaubnis bittet UND es nicht übertreibt, sonst steht man unter Beobachtung und das ist schlecht. In den Gartenanlagen unserer Stadt stehen teilweise Hütten drin, die doppelt so groß sind wie erlaubt. Sofern die zur Grundstückfläche passen muss aber niemand rückbauen. Leider gibt es immer irgendwelche Kandidaten, die das bis zum Maximum ausreizen müssen und dann gibts natürlich Ärger, zurecht.

Im aktuellen Fall denke ich, dass gegen ein einzelnes großes 60-Zeller oder sogar 72-Zeller (2x1m) niemand was sagt, aber es gibt natürlich auch Anlagen, die es sehr genau nehmen. Das zu den anderen dazuzubauen anstatt zu ersetzen würde ich mir aber zweimal überlegen.

Da ja gefragt wurde: Das große und die kleinen Module kann man nicht an einem Laderegler betreiben. Entweder die aktuellen an den Steca und das 60er an den MPPT oder alternativ weitere 36-Zeller kaufen.
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